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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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MaD

"Leben und leben lassen"

Pforzheim – FC Germ. Friedrichstal 3:0

Am letzten Samstag im Oktober nutzte empfing der Club auf dem Holzhof das Tabellenschlusslicht Friedrichstal. 

In der herbstlichen Nachmittagssonne warteten knapp 400 Zuschauer auf viele Tore für Pforzheim. Solche Spiele gegen vermeintlich schwache Gegner laufen ja aber dann doch nicht immer so wie erwartet. 

Die Gäste machten das Spiel, ohne sich eine wirklich hundertprozentige Torchance heraus zu arbeiten. Sie beschäftigten die Spieler in Blau ganz schön. 

Der Club, bei dem Prediger nur auf der Bank saß, konterte auf eigenem Platz. Dabei wurden die Chancen leider nicht genutzt. Bis in Minute 35 endlich Knorn zum 1:0 traf. 

Halbzeit zwei sah den Club dann überlegen agieren. Das erlösende 2:0 wollte aber nicht fallen. 

Friedrichstal hielt die Partie also offen und bis kurz vor Schluss gelang es dem Club nicht den berühmten Deckel drauf zu machen. 

Ein Konter, den von Nordheim abschloss brachte dann die Entscheidung. Prediger erhöhte noch auf 3:0. 

Insgesamt eine gute Leistung des Club. Die mangelnde Chancenverwertung hielt das Spiel länger als nötig offen. 

Der Trend in Pforzheim zeigt schön nach oben. Hollenbach und Nöttingen ließen am Wochenende Punkte liegen, Ulm hat gewonnen, es wird spannend in der Oberliga Baden-Würrtemberg. 

MaD 

#nurderfcp

  

Ein Schiri und kein Ende……

Manuel Gräfe wird mit seinen Entscheidungen bald deutschlandweit zum Sympathieträger!

#vflwolfsburg #bayerleverkusen #rudivoeller

 

Song der Woche: Cockney Rejects – We Are The Firm………

Aus aktuellem Anlass ein Live Mitschnitt einer Show in Los Angeles aus dem Jahr 2013 mit den Songs: We Are The Firm – Flares ‚N‘ Slippers – Power And The Glory – Beginning Of The End – Join The Rejects – The Greatest Cockney Rip Off – Badman – Oi! Oi! Oi!

Thank you for the music Tony Van Frater!

Homepage: http://www.cockneyrejects.com/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Cockney_Rejects

MaD

Derbysieger!

Endlich! Nach langer Durststrecke gewinnt der Karlsruher SC wieder gegen den Erzrivalen aus der Pfalz. Am Ende stand ein verdientes 2:0 auf der Anzeigetafel. Unsere Mannschaft kam zur Feier vor die Gegengerade, die Pfälzer dagegen mussten zum Rapport in die Kurve.

Ein nicht ausverkaufter Wildpark sah eine Pyro-Show der Kartoffelbauern zum Auftakt. Diese hatte es in sich. Wer mich kennt weiß, dass ich Pyro nicht abgeneigt bin und es als Stilmittel des Supports und als festen Bestandteil der Fankultur sehe. Rauch und Bengalos – alles wunderbar und optisch oft sehr schön, aber Leute lasst doch die Schießerei der Clips. Welch eine Scheiße der FCK hier veranstaltete. Clips gingen in Richtung Gegengerade und wurden völlig unkontrolliert in die Landschaft geschossen. Dadurch wurden Menschen gefährdet und ist deshalb nicht akzeptabel. 

Wäre dies nicht gewesen, könnte man die Show der Pfälzer ohne Ende abfeiern. So bleibt leider ein fader Beigeschmack. Pyro muss im Block bleiben. 

Auf dem Platz tat sich in der ersten Halbzeit nicht viel. Der KSC hatte Feldvorteile, Lautern kam nicht wirklich ins Spiel. Auf den Rängen hatte Lautern dagegen klar die Oberhand.

Nicht weiter verwunderlich, da auf unserer Seite aufgrund „besonderer Umstände“ dann doch die Hälfte fehlte. Sie trafen erst Mitte der 2.Halbzeit im Block ein.

So stand unser Capo alleine vorne und versuchte das bestmögliche. Derbystimmung mit der nötigen Aggressivität kam nur zuweilen auf. Im Block gab unser ehemaliger Trommler alles, nachdem die ersten Minuten so ganz ohne Trommel echt Mau waren. Verlernt hat er nichts der Gute – danke für dein Einspringen.

Ein Trikot-Zupfer an Hoffer bescherte uns in der 45.Minute einen Elfmeter und Nazarov ließ sich die Chance zum 1:0 nicht entgehen. Der Jubel auf unserer Seite war groß. Meine Angst dies noch zu vergeigen wuchs durch das Tor eher noch. Kennt ihr vielleicht auch. Es steht in einem wichtigen Spiel 0:0, die eigene Mannschaft geht in Führung und dann ist sie da, die Angst vor dem Ausgleich, die Angst den Sieg noch aus der Hand zu geben.

Als wir kurz nach der Pause das 2:0 erzielten, dies aber nicht anerkannt wurde, ahnte ich schon Böses. Zum Glück ließ mich der KSC nicht im Stich und nur eine Minute später schoß Grischa Prömel den Ball aus 25m von halbrechts in den Winkel – Traumtor! Kollektiver Jubel im L-Block. Ich stürzte 10 Reihen nach unten, Platz genug war ja.

Nach einer Stunde Spielzeit kamen endlich unsere Jungs und nun wurde es laut. Derbystimmung für die letzten 30 Minuten. Die Spruchbänder, welche eigentlich für die kompletten 90 Minuten vorgesehen waren, wurden nun im Minutentakt präsentiert. U.a. zum Jubiläum der UB90 aus Straßburg und gegen die Funktionäre der FIFA und des DFB.

Im Auswärtsblock war es mittlerweile ruhiger geworden. Der FCK machte auch auf dem Rasen nicht den Eindruck hier überhaupt noch gefährlich zu werden. Der KSC stand sicher und einer lief für den anderen. Die Mannschaft ist intakt. Wo letzte Saison noch Meffert einen exzellenten 6er spielte, brilliert nun Grischa Prömel. So schnell geht das. Peitz ist momentan nicht zu ersetzen und so bleibt Meffert außen vor.

Hoffer wurde mit großem Jubel verabschiedet. Er rackerte wieder und holte den Elfmeter heraus. Seine Kritiker im Internet werden nicht verstummen, selbst wenn er in jedem Spiel ein Tor macht. So ist das in unserer medialen Welt eben, da hetzt jeder wo er nur kann. Auf dem Platz gab er mit seiner Einstellung und Kampfbereitschaft die richtige Antwort.

Diamantakos kam für ihn und deutet an was er kann. Hoffentlich werden wir an ihm noch viel Freude haben.

Der Aufwärtstrend setzt sich fort. Wer hätte gedacht, dass wir aus den Partien gegen Freiburg, 1860 und Kaiserslautern sieben Punkte machen?! Seit Markus Kauczinski seinen Abschied zum Saisonende verkündete läuft es besser. Ein Schelm wer hier Vermutungen anstellt.

Danke KSC für diesen Samstag Nachmittag! Ein Derbysieg gegen Kaiserslautern ist und bleibt eben etwas Besonderes.

Im Wildpark wurde gefeiert, die Haupttribüne gab sogar stehenden Applaus für eine gute Leistung der Mannschaft in Blau-Weiß.

Forza KSC!

Mad

P.S. Da aufgrund der vorher schon erwähnten „besonderen Umstände“ unser Block halb leer war, stand ich mit einer kleinen Gruppe alter Weggefährten unten am Geländer. Jungs, es ist mir eine Freude mit euch seit mehr oder weniger 20 Jahren (@Acker: Bei uns sind es nun schon 23!) unseren Verein zu unterstützen. Saugut, dass ihr immer noch dabei seid! Es war irgendwie ein tolles Gefühl euch an diesem Samstag Nachmittag neben mir zu wissen.

Gruß „Sektion Gefühlsduselei“!

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Song der Woche: YEN – Wo willst du hin

Homepage: http://www.yen-music.com/ver_2.0/index.php

Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Yen_(band)

Danke für „Das Experiment“!

MaD

Moser hilft 2015

Sauf geht´s Leute und immer dran denken: Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist!

MaD

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Song der Woche: New Model Army – Here Comes The War

Homepage: http://www.newmodelarmy.org/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/New_Model_Army_(Band)

Fanseite: http://www.newmodelarmy.de/

MaD

Fußballherz was willst du mehr?!

Gastgeber FC Nöttingen und der Club aus Pforzheim ließen am 09.Oktober 2015 die Fußball-Herzen der Region höher schlagen. An diesem Freitag Abend unter Flutlicht wurde im Oberliga-Derby ein Stück Geschichte geschrieben.

So ein Spiel wird man in absehbarer Zeit nicht wieder sehen. Da waren sich nach dem Schlusspfiff die zurückbleibenden 2.500 Fußball-Fans einig. Mit leuchtenden Augen, einem Grinsen im Gesicht oder auch nur staunend mit dem Kopf schüttelnd wurde das Spiel vor dem geistigen Auge erneut abgespielt.

Was man zu sehen bekam wird ein Stück Fußballgeschichte werden.

Der klare Aufstiegsfavorit aus Nöttingen dominiert die Oberliga Baden-Württemberg bisher und hat noch kein Spiel verloren. Pforzheim kam schwer in die Saison. Steht mittlerweile aber nach 6 Siegen, bei 4 Niederlagen, unter den Top fünf der Tabelle.

Die Vorzeichen sahen Nöttingen im direkten Duell klar vorne. Dass ein Derby seine eigenen Gesetze hat, sollte sich an diesem Abend mehr als nur bewahrheiten.

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Pforzheim war extrem gut eingestellt. Aggressiv und mit viel Laufbereitschaft bearbeiteten sie die Nöttinger. Diese konnten ihr gutes Kombinationsspiel nicht aufziehen und Pforzheim kam zu ersten Chancen.

Nach 38. Minuten lag Pforzheim mit 1:3 in Führung. Der Club zerlegte den Favoriten in Einzelteile.

Dann wurde Paljic mit gelb-rot des Feldes verwiesen und Pforzheim war in Unterzahl. Trotzdem gelang das 1:4 in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Im Gegenzug allerdings, wir befinden uns noch immer in der ersten Halbzeit, erzielt Nöttingen das 2:4. Ärgerlich und absolut unnötig aus Sicht des Club.

Was für ein tolles Spiel bis dahin. Sechs Tore und ein Platzverweis, dagegen war die komplette Champions-League-Woche ein Langeweiler!

Kaum war die zweite Halbzeit eröffnet zappelte der Ball im Pforzheimer Tor. Nur noch 3:4 aus Nöttinger Sicht. Dirk Prediger sah nur kurze Zeit später glatt Rot. Der Schiedsrichter bewertete sein Foul eines Platzverweises für würdig.

Über beide Hinausstellungen durch den Rastatter Schiedsrichter Schlager lässt sich trefflich streiten.

Es wäre reizvoll gewesen dieses Spiel mit 11 gegen 11 zu Ende zu bringen und den weiteren Verlauf, sowohl taktisch als auch körperlich zu sehen. Die hohe Schlagzahl der Pforzheimer in Halbzeit eins wäre sicher nicht durchzuhalten gewesen und es wäre auch spannend gewesen was sich Nöttingen hätte einfallen lassen um besser ins Spiel zu kommen.

So begann nun eine denkwürdige, ja dramatische Abwehrschlacht von acht Pforzheimer Feldspielern und ihrem Torwart Manuel Salz.

Nöttingen schnürte den Club in der eigenen Hälfte ein und startete seine Angriffe. Der Ball flog unzählige Male in den 16er wo Schürg, Hecht-Zirpel oder Gür schon lauerten.

Dann lag der Ball im Netz. Nach einem Nöttinger Freistoß, fiel der Ball aufs Tornetz und einfach durch. Kurz war es still im Stadion, dann jubelten die Nöttinger Spieler (…ich hoffe es war einfach im Rausch des Spiels, denn jeder sah, dass der Ball über das Tor geflogen war…#Fairplay). Der Schiedsrichter schaute sich das Netz an und entschied korrekt – kein Tor. Mit Tape wurde das Loch geflickt. Wie es wohl da hinein gekommen ist dieses Loch im Netz? Ich hatte ja Steidl und (s)eine kleine Nagelschere im Verdacht.

Ein Phantomtor  – unglaublich geil!

Wenige Minuten später dann aber doch das 4:4 und Nöttingen stand Kopf.

Danach gelang es dem überragenden Manuel Salz und seinen Vorderleuten wieder sehr gut die Angriffe abzuwehren. Von Nordheim und Christescu warfen sich in jeden Ball oder hatten noch eine Fußspitze dran. Es war begeisternd!

Auf den Rängen spielte sich etwas ab, was ich seit den glorreichen FCP Zeiten nicht mehr erlebt habe. Die Pforzheimer Fans peitschten ihre Mannschaft zur nächsten Grätsche, zum Sprint um den Ball oder zur Glanzparade. Es wurde gesungen und gepöbelt wie zu besten Zeiten. „Pforzheim ist komplett, Anti Violett“ war nur einer der Klassiker!

Vor dem Spiel wurde eine schöne Tapete ausgerollt und an den Wellenbrechern befestigt: „Tradition stirbt nie! FCP!“

Die Mannschaft dankte es mit einem sensationellen Fight! Allein in den letzten fünf Minuten traf Nöttingen 2x die Latte (Unterkante und wieder raus) und 1x den Pfosten. Dazwischen klärte Pforzheim einen Schürg Kopfball und einen strammen Schuss auf der Linie. Manuel Salz brillierte wiederholt, vor allem gegen Schürg und Bilger und wird für den „Krake des Jahres“ Award nominiert.

Als Pforzheim in der 90.Minute noch mal wechselte und dies durchgesagt wurde, bekam ich es fast mit der Angst zu tun. Jetzt bitte muss es doch gut gehen. Die Zeit hatte ich ob der Dramatik völlig vergessen.

Es ging gut und wir standen auf den Sitzplätzen umgeben von fassungslosen Nöttinger Zuschauern, die dann aber auch in den oben beschriebenen Zustand verfielen und nicht wirklich glauben konnten was sich hier in starken 93 Minuten gerade abgespielt hatte.

„Ein Fußballfest im Stadion……“ sang einst Sabine Wittwer beim KSC. An diesem Freitag Abend unter Flutlicht war das Fußballfest im Nöttinger Panoramastadion mit einem 4:4 zu Ende gegangen. Während die Nöttinger Spieler als gefühlte Verlierer vom Platz schlichen, ließen sich die Pforzheimer feiern – zurecht!

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Tore: 0:1 D.Salz 15.; 1:1 Neziraj 17.; 1:2 D.Salz 23.; 1:3 Tomassi 38.; 1:4 Christescu 45.; 2:4 Gür 45.; 3:4 Schmidt 48.; 4:4 Gür 70.

Gelb-Rot: Paljic (Pforzheim) 42.

Rot: Prediger (Pforzheim) 56.

MaD

sagt Danke an beide Mannschaften für diesen denkwürdigen Fußballabend!

P.S. Nur der FCP!

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Terrorgruppe spielen Blechdose

Der Abend des 23.September war einer der fröhlichsten den ich auf einem Punkkonzert je verbracht habe. Die ausverkaufte Alte Hackerei in Karlsruhe erlebte Archi „MC“ Motherfucker, Jonny Bottrop, Zip Schlitzer, Kid Katze und Eros Razorblade, welche zusammen als Terrorgruppe unterwegs sind um die Bühnen dieser Welt mit Punkrock zu beglücken.

Es war ein besonderer Abend, da die Terrorgruppe ihr 2002 erschienenes Live-Album „Blechdose“ spielte. Und wenn die Terrorgruppe sagt, sie spielt „Blechdose“, dann schließt dies alle Ansagen ein und auch die Dialoge mit dem Publikum.

Das Album hatte ich sicherlich 4-5 Jahre nicht mehr angehört, aber schon beim Intro dachte ich an „Look at my nose“ und Kid Katze sagte es auch Sekunden später schon ins Mikro. Die Erinnerungen kamen schnell zurück. Krass was man sich so alles merken kann, wenn aber der Chef ne Anweisung gibt hat man sie im selben Moment auch schon wieder vergessen und behauptet steif und fest, dass er dies nie gesagt hat.

Das Publikum war bestens vorbereitet und es gelang, meist genau im richtigen Moment, die 2002 aufgenommenen Zwischenrufe lautstark zu brüllen. Aber auch die Band war vorbereitet, antwortete wie damals oder stellte richtig, dass dieser Dialog erst noch kommt. Ernst bleiben konnte bei dieser Show niemand, es wurde herzlich und ausgelassen gelacht.

Wenn schon die Dialoge sitzen, dann könnt ihr euch denken, dass die Lieder erst recht noch in den Köpfen der Leute sind. Textsicher wurden Klassiker wie „Nazis im Haus“, „Tresenlied“, „Mein Papa bewacht die BVG“, „Opa“, „Dicke Deutsche fahren mit dem Wochenendticket in die Hauptstadt“, „Namen vergessen“, „Ich bin ein Punk“ oder „Wir müssen raus“ mit einem Lachen im Gesicht mitgesungen. Und natürlich wurde bei „5 Kilo“ herrlich „geswingt“.

Wenn man sich umschaute, sah man nur in grinsende Gesichter, vor und auf der Bühne. Ein recht simples Konzept „Ich spiele einfach noch mal das selbe Konzert wie 2002, muss ich mir schon keine Gedanken über Setlist und Ansagen machen“, bescherte mir den besten 23.September diesen Jahres!

MaD

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