Suche

Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

Das kranke System Profifußball

Gastbeitrag von einem Karlsruher Allesfahrer, der beruflich im Pflegebereich tätig ist:

Angesichts von G15 Treffen (mit HSV und Hoffenheim, Hahaha) und
Rummeniggeschem Gefasel von Fehde-Handschuhen habe ich mich mal gefragt, wie es eigentlich mit der im Frühjahr gebetsmühlenartig beteuerten Demut des Profifußballs aussieht.

In Sachen Verteilungskämpfe ums Geld wurde der Beweis ja gerade eindrücklich geliefert wie es um die Demut bei den Clubs bestellt ist.

Wie sieht es mit dem Umgang mit Corona selbst aus?

Dass Corona und Profisport nur unter dem Bewertungsmaßstab Geld betrachtet werden kann, hat ja neulich des Zentralorgan des modernen “Geldfußballs“ (Kicker) bewiesen, indem es in den Beschlüssen der Aussetzung des Amateurfußballs und des Zuschauerausschlusses im Profifußball erkannte, dass hier der Profifußball einen Rückschlag durch politische Beschlüsse erleidet.

Inwiefern dies den Amateursport betrifft, nämlich viel härter, oder das es womöglich dem Infektionsschutz dient (oder auch ob es das überhaupt tut) – nebensächlich.

Insofern sind Sinnlos-Länderspiele trotz infizierter Spieler (aktuelles Bespiel „Nations-League“: Deutschland-Ukraine) und Länderspielreisen/Europapokalspiele (wenn man das, was davon übrig geblieben ist, überhaupt noch mit dem guten alten Europapokal vergleichen kann) in Risikogebiete bei ansonsten bestehenden Reisebeschränkungen und Quarantänepflichten auch nicht mehr verwunderlich.

Wie es bei den Clubs bei denen aktuell (fast) der ganze Kader in Quarantäne oder gar positiv getestet ist, weitergeht, kann man sich ausrechnen:

Hoffenheim wird so lange getestet, bis die Befunde negativ sind, zur Not bleibt der ein oder andere Spieler in Quarantäne, aber gespielt wird nach der Pause wieder.

Meppen dagegen bleibt halt einfach so lange in Quarantäne, bis 14 Tage nach der letzten festgestellten Infektion vergangen sind und solange werden die Spiele abgesagt. Würde ich einen hohen Betrag drauf wetten.

Interessant ist, wie in den verschiedenen Ligen mit festgestellten Infektionen umgegangen wird (wenn ich richtig recherchiert habe):

Bundesliga: Bisher keine Spielabsage, weil entweder infizierte Spieler irgendwie nie Kontaktpersonen 1. Grades haben, oder sich im Nachtest (!) herausstellt, dass der Positivbefund falsch war.

2. Liga: Bei 8 fraglichen Infektionen kam es immerhin 2 mal zur Absage, aber 6x konnte trotzdem am Wochenende gespielt werden, aufgrund der gleichen Herangehensweise und zufälligen Nicht-Kontakten wie in der Bundesliga.

3. Liga: Bei mittlerweile 18 (plus dem Pokalspiel Waldhof-Freiburg) Fällen/Clustern kam es 9x zur Absage, 10x wurde trotzdem gespielt. Dass sich im Nachtest ein Befund als falsch herausgestellt habe bzw. dass es überhaupt einen Nachtest gegeben hat, habe ich hier „nur“ noch einmal
gelesen.

Offensichtlich sind Profifußballer, je höher die Liga ist, umgekehrt proportional häufig (Super-)Spreader. Oder es geht einfach um mehr Geld, je höher die Liga ist….

Nachtests sind ein gutes Stichwort: Die Begründung, dass die
Testkapazitäten, die der Profifußball abruft, zur Verfügung stehen, ohne dass diese der Bevölkerung vorenthalten werden, war im Frühjahr schon Bullshit, weil damals eben entsprechend der geltenden Testkriterien viele, die hätten getestet werden müssen (Kontaktpersonen ohne Symptome, Kranke ohne nachgewiesenen Kontakt, Risikogebiets-Rückkehrer ohne Symptome usw.), trotzdem nicht getestet wurden.

Nur deshalb war damals bei den ohnehin viel zu knappen Testressourcen so viel Testkapazität übrig. Und wie sieht es heute aus?

Die Testkriterien wurden wieder verschärft, die Ärztin vom Gesundheitsamt, mit der ich in den letzten Wochen mehr zu tun hatte, als mir lieb war (mehrere Mitarbeiter erkrankt und positiv getestet, weitere
Mitarbeiter in häuslicher Quarantäne als Kontaktperson, Wohnheim unter Quarantäne gestellt, wieder Besuchs- und Ausgangsverbot), formulierte zynisch und übertreibend wie folgt: „Wir dürfen nur noch die testen, die eh schon ne Lungenentzündung haben!“

Tatsache ist: Bei deutlich erhöhter Testkapazität wird mittlerweile eben wieder nicht mehr jeder getestet, der getestet werden müsste:

Kontaktpersonen 1. Grades müssen 14 Tage in Quarantäne, aber getestet werden sie frühestens dann, wenn sie Symptome bekommen.
Abgesehen von der Verzögerung, die das für die Kontaktverfolgung bedeutet und ganz abgesehen davon, was Quarantäne für den Betroffenen bedeutet.

Jeder Arbeitgeber freut sich sicherlich ein 2. Loch in den Arsch, wenn der Mitarbeiter 2 Wochen in Quarantäne ist und am Ende stellt sich raus, er hatte gar nix und das hätte man auch schon vor 10-14 Tagen rausbekommen können. Wenn Home-Office geht, na meinetwegen, geht ja aber nicht überall. Stichwort: Pflegeberufe!


Erkrankte werden nicht mehr nachgetestet, um zu sehen, ob sie wieder gesund sind. Wenn nach 14 Tagen Quarantäne mindestens die letzten 2 Tagesymptomfrei waren, geht man davon aus (!), dass derjenige nicht mehr ansteckend ist.

Aber für Reiserückkehrer aus Risikogebieten haben wir die Ressourcen.

Und für den Profifußball natürlich.

Dass bei ca. 1,3 – 1,4 Millionen Tests pro Woche auf die ca. 8000 Tests für die 3 Profiligen nicht unbedingt ankommt, ist mir auch klar. Aber wenn mir das Gesundheitsamt sagt, dass es mittlerweile vermehrt zu falschen Befunden kommt und mutmaßlich die Überlastung der Labore der Grund hierfür ist, dann könnte hier vielleicht die entscheidende Stellschraube liegen. Zumal eben mittlerweile Schnelltests zur Verfügung stehen, die nicht ins Labor müssen. Aber die haben ja nur 90% Genauigkeit, dass ist dann schon eher was für Pflegeheime und nicht für den Profifußball!

Ob ich will, dass der Spielbetrieb im Profifußball eingestellt wird, bis die Bevölkerung durchgeimpft ist, mit allen Auswirkungen, die das wirtschaftlich auf die Existenz der Vereine, incl. und insbesondere unseres Vereines, hätte?

Wahrscheinlich nicht. Aber die Arroganz, mit der der Profifußball noch nicht mal darüber nachdenkt, ob es aus gesellschaftlicher Verantwortung, oder auch „nur“ aus Verantwortung gegenüber der Gesundheit der Spieler, nötig wäre, etwas an der aktuellen Handhabung zu ändern, widert mich einfach nur noch an.

Ich schaue jeden Tag auf den Webcams, wie unser Stadion wächst. Aber wenn die noch ein bisschen so weiter machen, schaffen sie es, dass ich da am Ende gar nicht mehr rein will, sondern nur noch zur 2. Mannschaft gehe…

Song der Woche: Boxhamsters – Beende deine Jugend

Aus dem 2004 veröffentlichten Album Demut&Elite.

Der Traum von einer besseren Zeit

Warum habe ich hier schon so lange nichts mehr über den KSC geschrieben? Ich hatte das Gefühl dass alles gesagt worden ist was zu sagen war. Alles zu seiner Zeit, in guten und schwierigen Tagen meines Vereins.

Momentan durchleben wir wieder eine eher düstere sportliche Zeit. Auf dem Rasen sieht es mau aus, der Sportdirektor scheint ohne Plan und der Vita unseres „glorreichen“ Präsidenten droht der dritte Abstieg in seiner Amtszeit.

Ein Verein bzw. eine KgaA ohne Plan und Vision.

In dieser düsteren Zeit, dachte ich an dieses Video. Egal wo ihr gerade seid, ob in der Uni, im Büro, in eurer Werkstatt oder auf der Straße, singt es laut! Laut und voller Inbrunst für Blau-und Weiß, für unseren Karlsruher SC!

MaD

Song der Woche: Red Lorry Yellow Lorry – Talk about the weather

Die Geschichte meines Kollegen hierzu:

Beim rum räumen fand ich eine alte Eintrittskarte:

Fugazi im Oktober 89 in Berlin. War ein sehr intensives Konzert und ist in den Top Ten meiner besuchten Konzerte. (Anspieltipp: Turnover)

Aber ich driftete noch ein paar Jahre weiter in die Vergangenheit und blieb bei RLYL hängen. Das war eines meiner ersten Konzerte in Berlin.

Muss gegen Ende ’85 gewesen sein.

An das Konzert selbst habe ich nur positive Erinnerungsfetzen. Aber was davon und danach war, keine Ahnung!

(Wer in den 80ern dabei war und sich erinnern kann, hat sie nicht erlebt…….💩)

MaD

Die Baumprinzen

Gestern bin ich in Pforzheim im Rahmen der langen Nacht der Museen auf ein wunderbares Medienprojekt gestoßen.

Die Porträts von Jugendlichen aus Pforzheim wurden in und auf die Bäume im Stadtgarten projektiert.

Das Projekt wurde vom Stadtjugendring Pforzheim in Zusammenarbeit mit der Fotografin Linda Wendel, The Artpole und dem für die musikalische Untermalung Verantwortlichen Daniel Steinfels ins Leben gerufen.

Die Jugendlichen sind Besucher des örtlichen Haus der Jugend. Die meisten von ihnen waren auch persönlich anwesend und sichtlich stolz auf ihre Porträts in den Bäumen.

Eine magische Nacht im Stadtgarten Pforzheim.

MaD

Guns‘n‘Roses – Mannheim, 24.6.2018

Sonntag Abend zum Abschluss eines langen Musikwochenendes waren Guns‘n‘Roses angesagt. Um den Auftritt dieser außergewöhnlichen Band zu sehen brach ich das Southside Festival ab. Sollte sich dies lohnen?

Bei allem was man über Axel und Co. sagen und hören kann und wie oft er sich in den vergangenen Jahren auch zum Obst gemacht hat, es war ein sensationeller Abend.

3 1/4 Stunden eine musikalische Reise durch ihr ganzes Schaffen und vor der Bühne standen Jung und Alt, Metalfreak und SWR-Hörer, Mutter und Tochter, ergraute Freundescliquen mit bunten Cocktails und bierbäuchige Lederkutten. Diese Art des Rockkonzerts wird es irgendwann mal nicht mehr geben.

Was für tolle Musiker standen da auf der Bühne und wie viele wunderbare Songs haben diese Jungs geschrieben. Was Slash und Co. mit ihren Instrumenten machten war herausragend und alles saß auf den Punkt. Dazu ein Sänger der sichtlich Bock hatte und zu über 90% keine Wünsche offen ließ.

Das er ab und an mal stimmlich nicht mehr das bringen konnte wie man es gerne hätte (z.b. Sweet Child O Mine) ist geschenkt.

Da setzt sich Axel an das Klavier und zockt vor über 50.000 Leuten November Rain und Slash steht im Scheinwerferlicht und spielt den berühmten Gitarrrenpart und schwups war man wieder zurück in die 90er katapultiert.

Das 10 Minütige Gitarrensolo von Slash ließ uns mit offenem Mund vor der Bühne stehen. Ihm mal direkt auf die Finger sehen zu können war phänomenal.

Ich bin auch heute noch schwer begeistert.

29 Songs, schnelle und langsame, epische Balladen und zackige Kracher. Alle hatten das gewisse Etwas und die Gunners schafften es immer wieder aufs Neue das gesamte Publikum einzufangen und zu begeistern. Dies ist eine große Kunst und Axl, Slash und Co. spielten alle Karten dieser Kunst an diesem Abend in Mannheim aus.

Als die ersten Klänge von Paradise City erklangen reckten tausende Menschen jubelnd die Hände in die Luft und strahlten über das ganze Gesicht.

Danke dafür sagt

MaD

Song der Woche: No Fun At All – Spirit

Erinnerungen werden wach…..

MaD

We Call It Ä Klassiker – Nicht

Keine Ahnung ob Franz Beckenbauer für das Duell Karlsruhe SC gegen Werder Bremen II seinen berühmten Satz wieder raus kramen würde, er passt aber so herrlich zu diesem unnötigsten Spiel der Saison.

Im Vorfeld der Partie bemühten wir oft lachend den Begriff Klassiker um dem Sinnlosen irgendwie ironisch eine Bedeutung zu geben.

Marvin Wanitzek sagte am Mittwoch Abend anlässlich der Interviewreihe „Nachspielzeit“, dass es ein Pflichtsieg gegen die U23 des SV Werder geben müsse. Sensationell dass ausgerechnet er dann mit seinem platzierten Fernschuss das entscheidende 1:0 erzielte. Der junge Mann aus Ubstadt ließ sich zurecht feiern im Kreis der Trainer, Spieler und Betreuer. Dies sind die wichtigen Tore in Spielen bei denen es allen Beteiligten, selbst den Fans, schwer fällt sich zu motivieren.

Kampf und Leidenschaft prägten auf unserer Seite wieder das Spiel nur der Offensivdrang ließ im Laufe der 90 Minuten etwas zu wünschen übrig. Chancen konnte die Reserve der Hanseaten kaum heraus spielen, zu stabil war unsere Verteidigung, aber kurz vor Schluss krachte doch noch ein Ball an unsere Querlatte.

Mir wäre wesentlich wohler gewesen, wenn wir das 2:0 erzielt hätten, so lebte die Partie bis zum Schluss von der Spannung.

Auf Seiten der Werderaner spielte unser ehemaliger Kicker Barry, dessen Frisur noch bescheuerter ist als bei uns damals. Im Zusammenhang mit diesem Vogel ist zu bemerken, dass die medizinische Abteilung im hohen Norden wohl nicht so viele Ansprüche stellt als die in Fürth, dort fiel er beim Medizincheck durch.

Dieser Spieltag wurde bundesweit als Aktionsspieltag der Fankurven genutzt um für die Erlaubnis zur Nutzung aller Fanutensilien (Fahnen, Trommeln, Megaphon, Doppelhalter etc.) in den Stadien bundesweit zu kämpfen. Überall gelten andere unsinnige Regelungen, werden Fahnenabgemessen und für zu lang befunden, völlig willkürlich werden ganz normale Utensilien verboten und man erfährt dies oft nur sehr kurzfristig.

Das Premiumprodukt Fußball lebt von der akustischen und visuellen Unterstützung der Fankurven. Der Verband und die Vereine müssen sich bewegen, wollen sie ihren (TV-) Kunden weiterhin ein stimmungsvolles Stadion Erlebnis bieten um immer noch mehr Geld zu scheffeln.

In den ersten 12 Minuten wurde auch im Wildpark nur akustisch (ohne Anlage) unterstützt um dann zu zeigen wie schön bunt eine Kurve doch sein kann, wenn alle Materialien zum Einsatz kommen.

Ein Pflichtsieg gegen die U23 des SV Werder, mal sehen wohin uns die Reise noch hinführt.

MaD

Ein Sieg der Leidenschaft

Ich habe lange gebraucht um in die Saison zu finden und mich wieder mit der aktuellen Mannschaft des Karlsruher SC zu identifizieren. Zu viele Enttäuschungen der vergangene zwei Jahre haben an mir genagt.

Der gestrige Tag und hier vor allem die 86. Minute waren wie ein Befreiungsschlag. Cello Mehlem jagte das dreckverschmierte Leder aus 8 Metern unter die Latte zum 2:1 gegen Unterhaching. Im strömenden Regen von Karlsruhe startete er seinen Jubellauf und rutschte über den völlig aufgeweichten Rasen.

Dieser junge Mann ist seit Wochen der beste Spieler im blau-weißen Trikot und verkörpert alles was der Fußballfan liebt. Wille, Leidenschaft und der unermüdliche Kampf um jeden Ball. Marcel „Cello“ Mehlem, der kleine Bruder von Marvin der in Darmstadt spielt, geht im Mittelfeld unglaubliche Wege über die gesamten 90 Minuten. Er verkörpert gemeinsam mit jungen Spielern wie Muslija, Wanitzek und dem überragenden Uphoff im Tor einen KSC mit dem man sich wieder identifizieren kann.

Die Mischung stimmt momentan. Erfahrene (und teure) Spieler wie Bülow und Stroh-Engel haben ihre Rolle auf der Bank angenommen. Andere wie Gordon und Pisot haben sich in der Innenverteidigung gefunden und tragen mit ihrer Routine zur Stabilität der Defensive bei. Sie können die jungen Spieler wie Bäder und Föhrenbach führen.

Anton Fink spielt hinter unserem Goalgetter Fabian Schleusener (Torschütze zum 1:0) groß auf und ist immer für eine geniale Aktion gut. Gestern war es der gefühlvolle Heber an die Unterkante der Querlatte der Münchner Vorstädter.

Schwerer Boden, Dauerregen und eine gute Mannschaft aus Unterhaching verlangten am gestrigen Samstag unserer Mannschaft alles ab. Und diese ging den harten Weg und gab nicht auf. Chance um Chance wurde heraus gearbeitet, der Ball wollte aber nicht über die Linie. Bis zu dieser 86. Minute als der eingewechselte Stroh-Engel ein Kopfballduell am Strafraum gewinnt und den Ball schön ablegt. Den Rest erledigt Mehlem und lässt den Wildpark ausflippen.

Muslija erhöhte in der Nachspielzeit noch auf 3:1 und krönte damit seine Leistung.

Diese Mannschaft hat sich mit Leidenschaft und Wille ins Herz der KSC-Fans gespielt. Nach dem total verkorksten Saisonstart war dies so nicht mehr unbedingt zu erwarten. Alois Schwartz hat den Scherbenhaufen den Marc-Patrick Meister hinterlassen hat nicht nur zusammen gekehrt, sondern eine tolle Mannschaft geformt.

Danke dafür an ihn und Dimi Moutas seinen Co-Trainer, der die Region aus seiner erfolgreichen Zeit beim 1.FC Pforzheim bestens kennt.

Forza KSC!

MaD

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑