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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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MaD

"Leben und leben lassen"

The Subways – live im LKA Stuttgart (10.02.2015)

Der Höhepunkt eines für mich denkwürdigen 10.Februar 2015 sollte das Konzert von The Subways im LKA sein. Die Briten begeistern mich schon sehr lange, aber leider konnte ich sie bisher nie live sehen. Und wieder wäre fast etwas dazwischen gekommen, da ich beruflich den ganzen Tag in Mannheim steckte und es nicht klar war ob ich es rechtzeitig zum Konzert schaffen würde.
Machen wir es kurz. Wenige Minuten bevor The Subways die Stufen zur Bühne herunter kamen, hielt ich mein Bier in der Hand und blickte sehr entspannt und gleichzeitig doch etwas aufgeregt zur Bühne.
einer der Schwerpunkte des Abends lag auf dem Material der neuen Platte. Geschickt streuten Billy, Josh und Charlotte ihre Hits ein und so wurde der Abend zu einer einzigen Party.
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Das nicht ausverkaufte, aber doch sehr gut besuchte LKA feierte mit The Subways einen fröhlichen Abend. Es wurde getanzt, Arme in die Luft geworfen und Songs wie „Rock´n´Roll Queen“, „Oh Yeah“ oder „Shake! Shake!“ begeistert mitgesungen.
Charlotte hatte eine etwas angeschlagene Stimme an diesem Abend, dafür sang sie „Shake! Shake!“ trotzdem wunderbar und bewegte sich herrlich zum Rhytmus der Musik hinter ihrem Mikro.
Band und Fans einigten sich darauf, dass Zugaben gespielten werden, die Musiker dafür aber nicht extra von der Bühne gehen müssen. So waren es am Ende Netto 1 1/2 Stunden und 19 Songs mit The Subways am Ende eines für mich großArtigen Tages.

MaD

The Subways

„We don´t need money to have a good time“

Song der Woche: The Subways – Oh Yeah

MaD

Kauczinskis Eleven vs. Düsseldorf am Rhein 1:1

Das Eleven ist in diesem Fall über mehr als 2/3 des Spiels die bestimmende Zahl an diesem Sonntag Nachmittag. Denn nach der roten Karte gegen Tah spielte der KSC mit 11 gegen 9. Warum gegen9? Ganz einfach: Tah ging vom Feld und Lumpi Lambertz stand in der Startelf der Gäste.

Was man mit der numerischen Überzahl so anfangen sollte wusste keiner so recht. Auf dem Rasen nicht und auf den Rängen schon dreimal nicht. Eine komische Stimmung, irgendwo zwischen Winterschlaf und Frühjahrsmüdigkeit. Schliesslich wollte man die Ballstafetten der eigenen Mannschaft bei gefühlten 118% Ballbesitz nicht stören.

Diese Mannschaft in Blau-Weiß begeistert durch tolle Technik und unheimlich gute Fußballer. Sobald man ihnen aber so gar keinen Raum lässt, ist unsere Mannschaft etwas irritiert. Da wir die „Brechstange“ mangels „Brecher“ nicht können, spielten wir immer schön den Ball einander zu. So wäre es noch bis in den Abend hinein gegangen, wir hätten kein Tor aus dem Spiel heraus erzielt.
Yamada, der wieder überall umherwusselte, war nach einer knappen Stunde nur durch ein Foul im 16er zu stoppen. Rouwen Hennings verwandelte sicher.
Erst mal kam so etwas wie Stimmung auf. Der Wildpark tanzt, ja schon, aber eher „Steh-Blues“.
Düsseldorf kam nahezu postwendend nach einem Freistoß zum Ausgleich. Fink verlängerte eine Liendl Flanke. Das war der einzige Torschuß der clever verteidigenden Buben von Oli Reck.

Auch nach dem Schlusspfiff wusste bei uns niemand ob man klatschen oder gleich gehen soll. Unsere Mannschaft tappte auch etwas unsicher auf dem Rasen herum und entschied sich dann doch schüchtern zum klatschen an den Zaun zu kommen.

Der Kaos-Choreo auf unserer Seite, die farbenfroh und mit viel Konfetti daher kam, folgte eine müde Vorstellung der Kurve. Die Düsseldorfer mit ihrem traditionell sehr schick beflaggten Block zündeten zu Beginn ein Licht an auf dem Zaun und ließen gegen später noch ein paar Raketen steigen. Ansonsten schrien sie ihre in Unterzahl agierende Mannschaft zum Punktgewinn. Sicher ein Auswärtsspiel der besseren Sorte für den Anhang.

Wir haben wieder gut gespielt, wenn auch alles irgendwie komisch lief. Toll wie sich Sallahi einfügte, wie klasse Yamada wieder spielte und wie gut ein Meffert geworden ist. Diese Mannschaft macht mir so viel Spaß, dass ich morgen mal was verrücktes mache und nach Heidenheim fahre.  Auswärtssieg!!!

MaD

KSC-Düsseldorf

Song der Woche: Blumentopf – Manfred Mustermann (live mit dem hr-Sinfonieorchester)

MaD

Persistence Tour 2015 – Schlachthof Wiesbaden

EMP präsentierte die Persistence Tour in diesem Jahr und wartete mit einem hervorragenden Line-Up. Alte Helden wie Sick Of It All oder Ignite locken mich immer hinter dem warmen Ofen vor. Wenn dann noch so viel Lady-Power am Start ist mit Walls Of Jericho und All For Nothing, dazu mit Turnstile eine junge Band des Genre Hardcore die mächtig abgeht, ist der Abend eine Verpflichtung!

Die Runnung Order war mehr als verheissungsvoll:

SICK OF IT ALL 22:50 – 23:50
IGNITE 21:45 – 22:30
WALLS OF JERICHO 21:00 – 21:30
RYKERS 20:15 – 20:45
TURNSTILE 19:30 – 20:00
ALL FOR NOTHING 18:45 – 19:15
BROKEN TEETH 18:00 – 18:30

 

Rykers sah ich zuletzt auf dem Bizarre Festival Mitte der 90er. Im Hangar irgendwann weit nach Mitternacht. Es wurde schon hell, als wir den Hangar Richtung Zeltplatz verließen.

Leider schafften wir es nicht zu Broken Teeth. Die Anreise machte hungrig und so aßen wir erst noch in der angrenzenden Bar zu Abend.
Ab All For Nothing waren wir im Schlachthof. Vorher sogar für kurze 10 Sekunden mal Backstage, aber das wäre eine andere Story.
Hielt sich das Publikum beim Female Fronted Hardcore aus Rotterdam doch noch sehr zurück, kam bei Turnstile etwas mehr Bewegung in die Meute. Direkt vor der Bühne sammelte sich eine recht junge Crowd und war sehr dankbar, dass Frontmann Brendan sich bei nahezu jedem Lied vorne am Gitter blicken ließ.
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Er gab weiter alles, obwohl er sich schon beim ersten Song sichtlich den Fuß verdreht hatte.
Das Publikum war dankbar und die Jungs aus Baltimore ernteten viel Applaus.
Die Rykers schafften es dann zum ersten Mal an diesem Abend den Schlachthof nahezu komplett in Bewegung zu bringen. Der Moshpit war oldschool, was nicht nur an den grauen Haaren der wohl genährten Männer lag. Kein Violent Dancing, sondern Pogo alter Schule und jedem der stürzte wurde aufgeholfen.
Zwischen den Songs pumpten einige dann doch sehr.
Walls Of Jericho waren an diesem Abend eine Macht. Welche eine Soundwand Sängerin Candace Kucsulain umgab. Obwohl klein an Körpergröße war ihre Präsenz auf der Bühne und vorne am Absperrgitter phänomenal groß. Sie nahm den Schlachthof für sich ein und wenn sie ins Mikro shoutete bließ es uns die Wollmütze vom Kopf (…interessanterweise hatten echt viele noch ihre Wintermütze auf, einige machten sogar Werbung für ein gewisses Presswerk…).
Das Video zeigt euch einen kleinen Ausschnitt von der genialen Stimmung beim letzten Song der Band aus Detroit:

Ignite gewohnt sympathisch. Sie machen immer Lust auf Urlaub am Strand mit Schirmchendrink und netten Leuten. Lagerfeuer in der Nacht und Knutscherei inbegriffen. Was für eine positive Ausstrahlung diese Band doch hat ist für mich unglaublich.
Immer auch auf der Seite der Guten. So durfte sich Amnesty International kurz auf der Bühne präsentieren und für ihren Infostand im hinteren Teil der Location werben.
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Viel zu schnell war die Zeit um und eigentlich war es bisher schon ein mehr als vollkommenes Line-Up.
Nun aber zeigte sich wer der wahre Headliner des Abends ist.
Sick Of It All betraten die Bühne und hatten das Publikum am haarigen Sack. Donnernder Applaus und überall freudige Gesichter als die Koller Brüder und Craig Setari über die Bühne fegten.
Pete Koller muss Sprungfedern in den Sneakers haben. So wie er umhersprang und dies über die komplette Stunde ist einzigartig. Sein Bruder freute sich sichtlich über die positive Resonanz des Publikums, aber ein klein wenig mehr könnte schon noch gehen. Und so kündigte er nach einer halben Stunde das Ende des Gigs an. Er begründete es damit, dass viele einfach nur rumstehen würden und dann können man ja auch aufhören.
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Zum Glück ließ er sich „überreden“ und gab der Meute von Lied zu Lied eine weitere Chance. Bei Sanctuary und Scratch The Surface war der komplette Schlachthof Tanzfläche. Nur an den Seiten konnten sich noch einige in „Sicherheit“ bringen. DNC von der neuen Platte wurde gefeiert wie ein Klassiker. Hier haben es Lou, Pete, Craig und Schlagzeuger Armand wohl wieder geschafft einen Song zu schreiben, der bei keinem Auftritt fehlen darf.
Sick Of It All hoben den Abend noch mal an in Sachen Intensität und Begeisterung für die Art von Musik, welche wir lieben. Hardcore is the best music, isn´t it?!

Dankbar
MaD

….und Grüße an Sepp und Flo!

Weitere Bilder:

All For Nothing:
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Rykers:
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Walls Of Jericho:
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Sick Of It All:
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Song der Woche: Cosmic Psychos "Lost Cause" (Golden Plains, 2011)

MaD

Song der Woche: Sick Of It All – Step Down live

MaD

Danke: Selcuk Alibaz

Nach Koen van der Biezen verlässt ein weiterer Aufstiegsheld unseren KSC. Selcuk Alibaz hat seinen Vertrag aufgelöst und wird künftig im Erzgebirge nach Punkten graben.
Auch er war 2 1/2 Jahre bei uns unter Vertrag. Von Regensburg gekommen, entschied er sich damals gegen die 2.Liga mit den Bayern um bei uns Teil dieser tollen Mannschaft in der 3.Liga zu werden.
Im Mittelfeld bildete er mit Hakan ein geniales Duo und erfreute uns mit seiner guten Technik und gefährlichen Freistößen. Das Freistoßtor im DFB-Pokal gegen den HSV bleibt für immer unvergessen.
Dem Aufstiegsjahr folgte dann ein ganz gutes in der 2.Bundesliga. Leider hatten wir sehr oft das Gefühl, das Selcuk eigentlich mehr zeigen kann und es aus mir unbekannten Gründen nicht tat. Zu selten blitzte diese Genialität auf, die er ohne Zweifel zu bieten hat. Er ist einer, der an guten Tagen immer den Unterschied ausmachen kann.
Diese Runde blieb er zu oft hinter den Erwartungen zurück. Dann kam erschwerend hinzu, dass sich mit Nazarov ein Neuzugang in die Stammformation spielte und immer weniger Einsatzzeiten für Alibaz raussprangen.
Als im DFB-Pokalspiel beim Viertligisten Offenbach in eine vogelwild und grottenschlecht agierende Mannschaft eingewechselt wurde und auch da noch abfiel war es irgendwie vorbei. Danach war er an einigen Spieltagen nicht mal mehr im Kader.
Egal wie es am Ende lief. Selcuk Alibaz, du bleibst für immer einer der Protagonisten des Aufstiegs aus der 3.Liga und damit unvergessen und immer im Herzen der KSC-Fans fest verankert.
Ich wünsche dir alles Gute in Aue!

MaD

Dieses Ereignis wird immer mit dir verbunden sein:

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Song der Woche: Kraftklub – Schüsse in die Luft

MaD

Vielleicht schaffe ich es ja, den „Song der Woche“ als Rubrik hier zu etablieren…..

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