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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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MaD

"Leben und leben lassen"

Danke: Koen van der Biezen

Fußball ist Tagesgeschäft. Dies musste dieser Tage nun auch unser Mittelstürmer Koen van der Biezen erfahren. Nach 2 1/2 Jahren löste der KSC den Vertrag mit ihm auf.
Sein Weg wird ihn, so sagen es Gerüchte, zu Arminia Bielefeld führen. Der Tabellenführer der 3.Liga sucht dringend einen erfahrenen Stürmer als Nummer 2 hinter Fabian Klos.
Koen war über 2 Jahre eine feste Größe unserer Mannschaft. Vor allem in der 3.Liga schoß er sich mit seinen 15 Toren in unsere Herzen. Ein Mittelstürmer alter Prägung, der vorne den Ball halten konnte, geschickt seinen wuchtigen Körper einsetzte und mit nur einem Ballkontakt zum Torerfolg kam. Im 1:1 gegen den Torwart war er fast immer erfolgreich.
Nach dem Aufstieg in die 2.Bundesliga wurden seine Einsatzzeiten zwar etwas weniger, was auch mit der Systemumstellung auf einen Stürmer im Laufe der Saison zu tun hatte, aber er präsentierte sich weiterhin treffsicher. Acht Tore und zwei Vorlagen standen für vergangene Saison zu Buche.
Mit der Verpflichtung von Yamada und dem festhalten am System mit einem Stürmer wurde diese Saison die Luft für Koen leider dünner. Hinter dem sehr starken Rouwen Hennings und Iljan Miczanski war er nur die Nummer drei.
Kein Spiel von Beginn an machte er für den KSC. Van der Biezen tat sich immer schwer nach seinen Einwechslungen. Dies ist offensichtlich auch nicht sein Ding. Er muss von Anfang an spielen und das Vertrauen des Trainers genießen, selbst wenn es mal nicht läuft. Es reichte einfach nicht mehr für Koen um in die Stammelf zu kommen. Zu spielstark präsentiert sich der KSC momentan und Rouwen Hennings ist unumstritten und zurecht unser Stürmer Nummer Eins.
Ich hoffe für ihn, dass er bei seinem nächsten Verein wieder durchstartet und sich treffsicher wie in den ersten beiden Spielzeiten bei uns präsentiert.

Koen van der Biezen, ich wünsche dir von Herzen alles erdenklich Gute! Deine Nummer 28 stand immer für vollen Einsatz – Danke!

MaD

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For My Family, For My Friends…….

Danke dass es euch auch 2014 gab und wir gemeinsam viele schöne Stunden hatten. Ihr seid die Besten, bleibt gesund!


Euer
MaD

The Lennons – Weihnachtspogo

Eine gute alte Tradition sollte man pflegen und so fanden sich viele Leute am 25.12. beim Weihnachtspogo der Lennons im Pforzheimer Sakrema ein.
Den Familienfeiern waren dieses Jahr einige alte Bekannte entkommen und so war neben Punkrock auch noch für unterhaltsame Gespräche gesorgt.
The Lennons lieferten den Soundtrack und mussten die Anwesenden nicht lange zum Tanz auffordern. Der Sound war prima, vor allem je näher man in der alten Kegelbahn der Bühne kam. Dies war vor Jahren hier noch anders. Ich errinere mich böse an Soundbrei deluxe bei dem man kein Wort verstand.
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Erst kürzlich als Support der Kassierer in Karlsruhe auf der Bühne (http://onkelmad.blog.de/2014/11/19/halli-galli-drecksaufest-kassierer-bitten-polka-15-11-2014-karlsruhe-stadtmitte-19733037/) und nun beim Heimspiel zu Weihnachten in Pforzheim. Musikalisch und textlich machen The Lennons einfach Spaß und sie geben immer Vollgas, egal wie groß die Location oder wie viele Leute anwesend sind.
Als Michael Hermann den Zugabeteil im weißen Bademantel einläutete und den Song „Der König ist tot“ Udo Jürgens widmete ging ein großartiger Abend im Chor der ausgelassenen Fans so langsam zu Ende. Bei „Claudia“ brachen noch mal alle Dämme und The Lennons wurden noch lautstark zu zwei weiteren Liedern genötigt.
Bei DJ-Mucke und vielen netten Gesprächen verging die Zeit dann wie im Flug und der Heimweg wurde erst im Morgengrauen bei Schneeregen angetreten.
Grüße an Andi, die aus Berlin zu Besuch war und mit mir noch mal die Erinnerung an das erste Konzert von Never Trust A Hippie in Taylors Home aufleben ließ. Legendär und lange her!

MaD

Anhang 1

KSC – FSV Frankfurt oder Seepferdchen im Wildpark

Bei strömendem Regen war der FSV Frankfurt am 19.12.2014 zu Gast im Wildpark. Die 57 Gästefans und unsere beiden Jungs auf dem Zaun machten an diesem Abend ihr Seepferdchen. Mindestens bis auf die Knochen waren alle nass.
In der A-Kurve verloren sich noch eine handvoll Leute im Regen, im A1 und A4 drängten man unters Dach.
Die Party zum Jahresabschluss nahm auf dem Rasen ihren Lauf. So überlegen wie der KSC den FSV herspielte, das war schon eine Demonstration. Wir spielten wunderbar Fußball und die Abschlussquote stimmte auch.
Rouwen Hennings nagelte den Ball per Fernschuß zum 1:0 ins gegnerische Tor und Reinhold Yabo erhöhte wenig später auf 2:0.
In unserem Block nahm die Party auch Fahrt auf. Solch eine Feierstimmung war schon lange nicht mehr. Ausgelassen tobte alles durch die Gegend, es wurde laut supportet und überall strahlten die Gesichter. Manchen merkte man auch schon an, dass an diesem Abend noch steil gegangen werden sollte. Schließlich gabs im Fanprojekt noch eine Jahresabschlussparty, andere gingen auch noch auf Kneipentour durch die Stadt.
Vielleicht waren die ChiKAs neben mir gar nicht betrunken, vielleicht waren sie ja Manuel Neuer?!
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Hennings klaute dem Frankfurter Torwart Klandt kurz nach der Pause elegant den Ball und schob lässig zum 3:0 ein. Solch ein Tor sieht man auch nicht alle Tage und die Feierei steuerte unaufhaltsam ihrem Höhepunkt entgegen.
Nazarov per Elfmeter zum 4:0 und nun stimmte der Wildpark tausendfach in unser „Europapokal-Lied“ ein. In mehreren Intervallen und mit immenser Laustärke wurde mit diesem Lied unsere Mannschaft für ein tolles Fußballjahr 2014 gefeiert.
Sie fingen sich noch das 4:1, was einige erst nach dem Abpfiff mitbekamen, so vertieft war man im Singen dieses sensationellen Liedes.
Alle die damals schon dabei waren hatten bestimmt wieder die Bilder dieser Schlachten vor Augen. Mir ging es jedenfalls so.
Der KSC ließ sich nicht lumpen. Erst taten die Spieler so als ob sie nur kurz zum winken kommen würden, erste ungläubige Pfiffe ertönten schon. Dann drehten sie um und machten kollektiv den „Diver“ um danach mit der Gegengerade zu feiern!
Im Clubhaus angekommen traute ich meinen Ohren nicht. Siegestrunken und glücklich sangen alle „Oh wie ist das schön“. Ja, so etwas hat man auch im Clubhaus des KSC „lange nicht gesehen“.

Danke an unsere Mannschaft für ein (fast) perfektes Fußballjahr 2014!

MaD

Union Berlin – KSC 2:0 (Alte Försterei, 16.12.2014)

Zum bestmöglichen Termin startete die Rückrunde der 2.Bundesliga. An einem Dienstag Abend trat der KSC bei Union Berlin an. Kann man schon mal machen so einen Trip, falls der Chef Urlaub gewährt oder man die Unterschrift der Eltern gut nachahmen kann.
Trotz allem fanden sich viele Karlsruher in Köpenick ein. Zusammen mit unseren Freunden von der Hertha waren wir knapp 1000 Unterstützer der Mannschaft von Markus Kauczinski.
Am Einlass dauerte es ewig und einige schafften es nicht pünktlich zum Anpfiff ins Stadion, obwohl sie schon 30 Minuten vor Beginn da waren. Bis man abgefummelt wurde war man fast am Boden fest gewachsen und zu allem Überfluss durfte ich noch meine Umhängetasche nicht mit ins Stadion nehmen. Also Fotoapparat, Handy, Bonbons und Schlüssel rausgenommen und eine komplett leere Tasche zur Verwahrung gegeben. Macht natürlich Sinn Union!
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Nach 70 Sekunden war das Spiel leider schon gelaufen. Jan Mauersberger rutschte als letzter Mann bei einem Rückpass auf ihn aus. Die Unioner schalteten schnell und es stand 1:0. Die Alte Försterei jubelte. Es war bis zum 2:0 das letzte Mal, dass man die Unioner hörte.
Still stand die voll besetzte Gegengerade da und schaute sich das Spiel an. Hinterm Tor hampelten 100 Leute rum, aber ausser diesem harten Kern in der Blockmitte tat sich so gut wie nichts.
Auch hier (leider) zu sehen wie etwas medial zum Kult aufgebauscht wird und in Wirklichkeit wird es in Sachen Stimmung immer schlechter bei Union. Parallelen zum FC St.Pauli drängen sich förmlich auf.
Hauptsache die ganzen zugezogenen Hipster mit ihren Jute-Taschen gehen zu Union und fühlen sich kultig.

Union lief die frühe Führung natürlich rein. Sie verteidigten geschickt und unserem KSC fehlten die Ideen. Rouwen Hennings hatte das 1:1 auf dem Fuß, aber das rechte Bein wollte nicht so wie er wollte und so sah das ganze etwas nach Slapstick aus. Schade, so wären wir mit einem 1:1 in die Pause und dann hätte das Spiel noch mal von vorne starten können.
Wir gaben auf den Rängen gleich Gas nach der Halbzeit und der KSC ebenso. Gute 15 Minuten drängten wir die Berliner richtig schön hinten rein, aber so wirklich zwingend waren wir nicht. Der berühmte letzte Pass kam nie an.
Billig ließen wir uns dann auskontern und per Kopf erzielte Union das 2:0. Da war sie dann wieder die Alte Försterei, aus dem Schlaf erwacht. Ich bin fast erschrocken, hatte ich doch fast vergessen, dass hier ganz gut besucht war. Die können ja auch Lärm machen und nicht nur Weihnachtslieder trällern.
Als vor dem Spiel ein älterer Unioner in der Bahn was von „14 Spiele nicht mehr zu Null gespielt“ faselte, hatte ich schon ein mulmiges Gefühl. Der KSC ist ja immer gerne gesehen, wenn es darum geht solche Serien zu brechen. Mit einem Heimsieg gegen den FSV Frankfurt konnte man das Fußballjahr 2014 trotz dieser Niederlage noch sehr erfolgreich ausklingen lassen.

Was den Abmarsch unseres Blocks vom Stadion betrifft gibts im Netz genügend Material zum nachlesen.

U.N.V.S.U.!!!!

MaD

WIZO – Tourabschluss (13.12.2014 LKA Stuttgart)

WIZO startete ihre Tour im Oktober im Stuttgarter LKA. Viele intensive Abende verbrachten sie auf größeren und kleineren Bühnen und schwupps standen sie schon wieder im LKA um die Tournee würdig zu beschliessen.
Die Sindelfinger um Sänger Axel wirkten keineswegs müde und bescherten den Besuchern im ausverkauften LKA einen astreinen abwechslungsreichen Abend.
Die Songsauswahl bestand aus einer guten Mischung älterer und neuerer Stücke. Mit „Punk gibts nicht umsonst“ haben WIZO feines neues Material am Start. Ganz im bewährten Stil mit viel Ironie und Witz, gepaart mit ernsten Gedanken wie z.B. im Song „Unpoliddisch“.
Das Trio betonte immer wieder wie toll und reibungslos die Tour verlaufen ist. Eine dufte Truppe war da wohl mit am Start, denen auch ausgiebig gedankt wurde.
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Zwischendurch ließen es WIZO dann mächtig krachen und das Publikum dankte es mit viel Applaus und sang nach Leibeskräften bei Liedern wie „Die letzte Sau“, „Kopfschuss“, „Gute Freund“ oder „Quadrat im Kreis“. Vor allem bei letztgenanntem Song ging das LKA richtig steil.
Von der neuen Platte spielten sie u.a. das vorher schon erwähnte „Unpoliddisch“ und auch „Ganz klar gegen Nazis“. Beide sind so aktuell wie sie nur sein könnten, wenn man die momentane Stimmung in unserem Land betrachtet. Hier scheint nach vielen Jahren eine Schamgrenze gefallen zu sein und der bei vielen Bürgern unterschwellig vorhandene Rassismus tritt offen zu Tage. WIZO und das Publikum bezogen an diesem Samstag Abend klar Position.
Dieses Publikum wurde mit den Songs auch älter. Viele Gruppen standen zusammen, die in dieser Besetzung auch schon in den 90er Jahre dabei gewesen sind.
Als das große Finale anstand und der Goldfisch namens Michael besungen wurde gaben noch mal alle Leute Gas und erst recht als „Kein Gerede“ angestimmt wurde.
Eine Gruppe Frauen Ende 30, welche schräg vor mir standen, reckten überschwenglich ihre Hände in die Höhe und sangen aus voller Kehle „….eine Revolution für den Frieden und die Freiheit….“. Da leuchteten Mädchenaugen und wahscheinlich waren sie in dem Moment wieder 16 und hatten einen tollen Abend in ihrem damaligen Jugendzentrum.
So erging es sicherlich vielen Besuchern des Konzertes. Die Lider von WIZO erinnern auch mich an die unbeschwerten Jahre der 90er als sie den Soundtrack für viele Fahrten und Feste lieferten.
Was sich bis heute auch nicht geändert hat ist das „Gelaber“ von Axel. So kostete dies früher schon viel Zeit und auch an diesem Abend wären locker 3-4 Lieder mehr drin gewesen. Geschenkt für den Tourneabschluss! WIZO 2014 sind live immer noch eine Bank.

MaD 

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The Smashing Pumpkins – Monuments To An Elegy (VÖ 05.12.2014)


Genre: Rock/Alternative Rock

Bewertung: 3,75 von 5 Punkten

Highlights: Tiberius, Being Beige, One And All

http://www.smashingpumpkinsnexus.com/ 

Lange war es von Billy Corgan medial angekündigt, nun endlich für jeden Hörer überall erhältlich, das neue Album seiner Band The Smashing Pumpkins. „Monuments To An Elegy“ ist der Titel des neun Songs umfassenden Werkes, welches mit einer Spielzeit von knapp über 30 Minuten sehr schlank daherkommt. Aber entspricht schlank denn nicht dem momentan vorherrschenden Schönheitsideal?

Kaum ein zweiter Musiker der Rock/Alternative-Szene ist so streitbar und löst so viele Debatten um sein Schaffen aus wie William „Billy“ Corgan. Er ist der Kopf der Band The Smashing Pumpkins, welche schon lange keine Band mehr ist, sondern nur noch eine speziell für ein Album oder eine Tour engagierte Gruppe Musiker, welche die Werke von Billy Corgan möglichst in seinem Sinne wiedergeben soll. Einzig Gitarrist Jeff Schroeder begleitet ihn hier nun schon etwas länger.  
Auf „Monuments To An Elegy“ trommelt nun sogar Tommy Lee, welcher aus meiner Sicht so gar nicht zum Feingeist Corgan passt. Jimmy Chamberlin vermisse ich da nun doch sehr. Sein Schlagzeugspiel traf einfach zu 100% den Spirit der Pumpkins. Mag Lee technisch auch völlig ok sein, so verkörpert er für mich mit keinem Trommelschlag in irgendeiner Weise das Schaffen der Pumpkins in den letzten Jahrzehnten.

Eine Albumbesprechung kann bei The Smashing Pumpkins wohl nicht einfach mit dem Album und den Songs starten. Zu viel gibt es drum herum zu sagen um diese Band um Billy Corgan der, wie nur wenige andere Musiker, eine ganze Generation durch Songs wie „Tonight, Tonight“, „Today“, „Zero“ oder „Bullet With Butterfly Wings“ in seinen Bann gezogen hat. Und genau dies ist für The Smashing Pumpkins Fluch und Segen zugleich. Diese Meilensteine alternativer Rockmusik, diese wunderbaren Songs sind schon geschrieben und werden in dieser Form nicht wieder geschrieben werden. Was würden viele Bands dafür geben, wenn sie auch nur eines dieser Lieder je geschrieben hätten. „Monuments To An Elegy“ kann im Vergleich mit diesen epischen Werken nur verlieren, deshalb möchte ich diesen gar nicht erst anstellen.

Womit wir nun bei dem gerade erschienen Album sind. Neun Songs in ca. 30 Minuten. Schlank und kompakt kommt das Album daher. „Tiberius“ eröffnet mit knackigen Gitarren, kräftigem Sound und wenn Billy Corgan anfängt zu singen ist jedem bewusst, dass dies ein Smashing Pumpkins Song bester Art und Weise ist. Er hat alles was diese Band je groß gemacht hat. Verzerrte Gitarren, schöne Melodie und ein toller, ja fast eingängiger, Refrain.

Der nächste Höhepunkt folgt mit  „Being Beige“. Nach mehrmaligem anhören liebt man diesen Song, der durch seine poppige Melodie und Refrain besticht und die Suche nach Nähe von Billy doch so glaubhaft rüber bringt. Schwere Gitarren, Riffs der Marke 90er Jahre erwarten den Hörer dann bei „One And All“. Einer der Songs, welcher neben „Tiberius“ auch schon auf einem der vorhin erwähnten epischen Alben hätte veröffentlicht werden können.

In seiner Gesamtheit besticht „Monuments To An Elegy“  dadurch, dass es viele Facetten der Pumpkins, oder besser gesagt von Corgan darstellt. Synthis kommen gut dosiert zum Einsatz, schwere Gitarrenriffs, wunderschöne Melodien, der Pop welchen Corgan lieben gelernt hat und alles wird überlagert durch seinen einzigartigen Gesang. Es singt niemand wie er und wahrscheinlich sind auch nur wenige Künstler so zerrissen wie er und suchen so die Liebe und Anerkennung wie es ein Billy Corgan noch tut. Als wären die großen Songs und Alben nicht schon längst geschrieben, befindet er sich weiterhin auf der Suche nach dem perfekten Riff, gepaart mit der schönsten Melodie.

Mit „Monuments To An Elegy“ hat er ein Werk veröffentlicht, welches sehr gut vor oder nach „Adore“ hätte erscheinen können. Allein diese Tatsache finde ich ist persönlich, ist ein Kompliment.

1. Tiberius
2. Being Beige
3. Anaise!
4. One And All (We Are)
5. Run 2 Me
6. Drum + Fife
7. Monuments
8. Dorian
9. Anti-Hero
 

 MaD

Smashing Pumpkins live in Berlin

Am 30.11. diesen Jahres stellten die Smashing Pumpkins ihre neues Album im Berliner Kesselhaus vor.
Monuments To An Elegy erscheint am 05.12.2014.
Das Berliner Publikum bekam neue Stücke wie One And All oder Tiberius zu hören, aber auch Klassiker wie Tonight,Tonight, Zero und Bullet With Butterfly Wings.

Ich empfehle euch den Musikblog mit einem tollen Livebericht:
http://www.musikblog.com/2014/12/smashing-pumpkins-live-im-kesselhaus-berlin/

Und hier ein Link zu Tonight, Tonight, einem der Stücke, welches gute Chancen hätte unter meine Top10 auf ewig zu gelangen, sollte ich diese mal zusammenstellen. Nun genießt den Song und den tollen Bericht auf dem Musikblog.

MaD

Karlsruher SC – Wismut Aue 1:0 (12.000 Zuschauer; 23.11.2014)

Es darf wieder getanzt werden im Wildpark. Endlich der zweite Heimsieg der Saison und dieser war hochverdient. Der KSC zeigte alle seine Stärken und Schwächen in einem Spiel. Die Stärken liegen in der sehr kompakt stehenden Defensive, dem strukturierten Spielaufbau über Yabo und unermüdlichem Kampf und Einsatz, gepaart mit spielersicher Stärke eines Yamada, Torres, Yabo und auch Meffert und Hennings. Valentini stabilisert sich immer mehr auf der rechten Seite, welche wieder zur Waffe wird, da Torres offensiv seinen Gegnern regelmässig davon läuft.
Womit wir auch schon bei den Schwächen wären. Wir erzielen zu wenig Tore aus unserer Überlegenheit. Torres flankte unzähliche Male in den Strafraum und nie wurde es so richtig gefährlich. der überragende Auer Keeper Männel pflückte den Ball einfach herunter.
Auch gegen Hennings (2x) und Micanski reagierte er sensationell und bewahrte die Gäste vor einer höheren Niederlage.
Hätten wir den Elfemter nicht zugesprochen bekommen, wir wären wahrscheinlich mit einem torlosen Remis aus der Partie gegangen. Dies wäre zwar unfassbar gewesen, gemessen an Tormöglichkeiten, Eckbällen und Spielanteilen, aber zeigt eben auch wo es Bedarf gibt sich zu verbessern.
Nazarov verwandelte in der 74.Minute ins linke untere Ecke. Männel ahnte sie zwar, aber da fehlen ihm einfach ein paar Zentimer Körpergröße.
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Eigentlich hatte sich Micanski den Ball schon geschnappt und wollte den Straßstoß treten. Wie ein kleines Kind wehrte er sich gegen seine Mannschaftskameraden, die ihm diesen abnehmen wollten. Es mussten erst Gordon und Yabo kommen, damit er den Ball abgab. Nazarov rechtfertigte das Vertrauen und verwandelte.
Micanski muss gar nicht beleidigt sein. Wenn man solche Chancen wie seine beim Eins:Eins Duell gegen Männel nicht macht, dann schießt man auch keine Elfmeter. Etwas mehr Mannschaftsgeist wünsche ich mir hier. Er soll sich lieber darauf konzentrieren regelmässig zu treffen.
Im Wildpark war ne tolle Stimmung. Das Publikum honorierte den engagierten Auftritt des KSC, wenn man auch lange auf das Tor warten musste. Unermüdlich spielten die Blau-Weißen nach vorne. Aue änderte nach 30 Minuten die Taktik und spielte defensiver, was uns noch mehr Räume gab, die wir leider nicht zu nutzen wussten.
Am Ende steht ein verdienter Sieg und der KSC ist auf gutem Wege sich im oberen Drittel der Tabelle zu etablieren.Wichtig ist, dass nach unten nichts anbrennt und dies scheint momentan auch so zu sein.
Wir werden die erste Mannschaft, welche in Darmstadt gewinnt am Freitag und gegen Braunschweig steigt dann das Spitzenspiel im Wildpark in 14 Tagen. Ich bin da optimistisch!

Euer Mad

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