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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

Kategorie

Musik

Song der Woche: SIDO – Gürtel am Arm

 

Ein toller Film zu diesem intensiven Song von Paul Ripke.

Homepage: http://www.sido.de/landingpages/vi/de/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Sido

Paul Ripke: http://www.paulripke.de/

Song der Woche: Tribute to Prince – Kiss

Subway Session Frankfurt KIDDO KAT feat. Heidi Joubert

Danke Prince!

Song der Woche: SOULFLY – Back To The Primitive

Aus aktuellem Anlass muss es heute knallen!

Homepage: http://www.soulfly.com/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Soulfly

 

Hawaiianischer Schnee mit Umse & Deckah

Im Pforzheimer Jugendkulturtreff Kupferdächle trafen sich gestern knapp 250 Besucher um den Klängen von Umse & Deckah zu lauschen.

Umse war zuletzt vor fast genau zwei Jahren hier zu Gast (https://onkelmad.org/2014/10/19/umse-umse-umse-live-pforzheim-10-10-19583368/).

Damals mit seinem Album „Kunst für sich“. Die Stimmung war damals wie heute bombastisch, alle waren von Beginn an am Start, drängten sich dicht vor der Bühne und feierten gleich den ersten gleichnamigen Track vom neuen Album „Hawaiianischer Schnee“ ab.

Ein großer Teil der ersten Hälfte des Sets bestand aus Tracks vom neuen Album. Rheza aus Bochum, der als Opener auftrat, rappte hier auch beim einen oder anderen Song mit oder schenkte Bowle (oder sonst ein süßes klebriges Gebräu, dem Aussehen nach zu urteilen) in kleine Schnapsgläser und verteilte diese.

„Rush Hour“, „Glaub an was“, „Wo man auch Auftritt“ kamen super rüber und man merkte, dass die meisten Anwesenden die neue Platte schon auswendig kannten.

Die Stimmung stieg weiter an bei altbekannten Tracks von „Kunst für sich“ wie „Steck meine Zeit in Rap“ oder „Feiert das“. Irgendwann sprangen alle im Kupferdächle, schwenkten die Arme von links nach rechts und gaben Umse lautstark Feedback wie viel Spaß sie haben.

Gut zwei Stunden dauerte der Auftritt und ging für Umse & Deckah noch weiter am Merch wo sie unzählige Bilder mit ihren Gästen machen mussten.

Grüße gehen noch raus an die Crew um Batigol und die Mannschaft, welche ganz rechts hinten im Eck stand.

Für euch am Start war

MaD

   

Song der Woche: Nick Cave & The Bad Seeds – Higgs Boson Blues

Song der Woche: Guano Apes – Open Your Eyes

 

Homepage:  http://www.guanoapes.org/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Guano_Apes

 

Let’s celebrate that we don’t give a fuck

Der Tourauftak zum 30jährigen Jubiläum führte Sick of it all am 03.März 2016 in das kleine Cafe Central nach Weinheim.

Verwundert rieb ich mir die Augen als ich dies Monate vor dem Konzerttermin las. Was für ein sensationelles Geschenk, die Götter des Hardcore-Punk aus New York in so einem intimen Rahmen zu sehen.

Wenn du nicht weißt wie groß das Cafe Central ist, dann nimm einfach mal dein Wohnzimmer und denk dir noch 2 Meter dazu, dann liegst du ungefähr richtig. Wenn hautnah jemals eine Bedeutung hatte, dann an diesem Abend.

Aus der ersten Reihe verfolgten wir den Auftritt von Sick of it all und es war eine wahre Freude Lou und Pete Koller fit wie Teenager über die Bühne fegen zu sehen. Vor dem Konzert hatten wir noch ein Foto mit Craig Setari (Bass) gemacht, der uns direkt am Eingang quasi in Empfang nahm. Am Schlagzeug saß wie gewohnt Armand Majidi und trieb die drei Jungs vor ihm gut nach vorne. Die Band warf wieder einen ihrer Trümpfe in die Waagschale des Abends. Sympathisch und authentisch, freundlich und offen kommen alle vier Herren aus dem New Yorker Stadtteil Queens ums Eck. Man muss sie einfach gern haben. Bei aller Härte und der teilweise in Songtexte gepackte Wut, die Freude über solch einen Konzertabend ist ihnen anzumerken.

An dieser Stelle könnte ich nun einfach weiter schreiben und euch einen Konzertbericht geben. Im Netz fand ich aber schon einen sehr guten und so möchte ich euch einladen, diesen zu lesen. Er gibt den Abend wunderbar wieder, kann ich so unterschreiben. Auch die Statements über die beiden anderen Bands des Abends:

http://www.metal.de/hardcore-grindcore/konzertbericht/sick-of-it-all/63954-live-im-cafe-central-weinheim-/

Sick of it all sind meine Nummer Eins im Hardcore und werden diese Position sicherlich auch zur ihrer aktiven Zeit behalten. Warum? Wer an diesem Abend im Cafe Central war kennt die Antwort und der Live Bericht liefert gute Gründe um so bald als möglich der Band die Aufwartung zu machen.

Meinem Kumpel Jens (Ex-Sänger von Warstreet aus Karlsruhe) geht es ähnlich und so sang er leidenschaftlich zum wiederholten Male mit Sick of it all „Rat Pack“ auf der Bühne. In der Halle 02 in Heidelberg vor zwei Jahren hatte dies Premiere. Lou erinnerte sich auch wieder daran. Großer Sport Jens!

Es war ein besonderer Abend im Cafe Central. Sick of it all waren noch nie hier aufgetreten, genoßen es aber sichtlich so nahe dran zu sein. Lou griff viele Bemerkungen aus dem Publikum auf und antwortete. Schreien musste hier niemand, er verstand in den Songpausen jedes Wort. Als Craig mit einem Handtuch seinen Bass abtrocknete, bemerkte Hopps neben mir so nebenbei „It´s hot here“ und Craig antwortete sofort mit einem „Oh Yeah it is“. Das 30jährige Jubiläum von Sick of it all war uns allen ein Fest!

Danke an Tosa und Hopps für den gemeinsam verbrachten Abend und Grüße gehen noch raus an Jens und Lars. Schön auch Micha (Ex-Baffdecks) mal wieder gesehen zu haben. (@Sepp: Du hast gefehlt!)

MaD

  

    
   

  

   


   

  

Song der Woche: Baroness – March To The Sea

 

Homepage: http://yourbaroness.com/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Baroness

 

 

Horch! Hello Piedpiper

Im Februar startete ein neues Format um Musik zu erleben in Pforzheim. Unter dem Dach der Musikerinitiative Pforzheim (MIPF) erblickte „Horch!“ das Licht der Musikwelt.

An eher ungewöhnlichen Orten für Live-Musik sollen Menschen zusammen kommen und genau hin- und zuhören. Künstler präsentieren in diesem intimen Rahmen ihre Musik. Meist werden es die leisen Töne sein, welch die überschaubare Anzahl der Besucher ihre ganze Aufmerksamkeit schenken.

Der Zuhörer sitzt direkt vor dem Künstler und kann diesem auf die Finger und den Mund schauen. Jeder Ton wird schon bei seiner Entstehung genau „beobachtet“ und bis er im Raum ausklingt kann jeder seinen Sitznachbarn anstupsen und ihm ein leises „Horch!“ ins Ohr flüstern.

Mit „Hello Piedpiper“ (http://www.hellopiedpiper.com/) erlebten wir in einem Friseursalon in Pforzheim-Brötzingen die Premiere. Knapp 40 Gäste verteilten sich auf den kleinen Raum und genoßen seine Musik bei einem Glas Wein und einem kleinen Snack. Er füllte den Raum mit seiner Musik und seinen Geschichten dazu. Es war wirklich still im Raum wenn „Hello Piedpiper“ sprach oder sang. Keine Unterhaltung nebenbei, keine Lauferei, alle genoßen in Ruhe die Musik.

Wenn „Horch!“ in die nächste Runde geht, erfahrt ihr es hier rechtzeitig.  

MaD

  

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