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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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Musik

Hertha, Madball, Umse und die Wörz

Die letzten Wochen waren arbeits- und ereignisreich. Wäre dies alles nicht genug, zog doch eine unnatürliche und penetrante Müdigkeit in meine Knochen und nistete sich dort ein. So habe ich den Schlaf eines Monats innerhalb einer Woche geschlafen und bin immer noch müde.
Wenn man spürt wie einzelne Finger müde und schlapp sind, wie jede Faser des Körper nach Ruhe schreit, sollte man dem einfach nachgeben. Habe ich getan und tue ich weiterhin. Reduzierung des Alltags auf schlafen, essen, trinken – es könnte schlimmeres geben.
Vor einige Tagen schaffte ich es aber immer noch zur Rebellion Tour ins Universum. Dieses war ausverkauft, was bei dem Line-Up nicht verwunderte.
Madball, Strife, Rise Of The North Star und Backtrack.
Madball IMadball III
Von Backtrack sah ich leider nur 3 Songs, die hatten es aber in sich.
Die unglaublich tolle Fotografin Martina Wörz hat den Abend im Bild fest gehalten. Genießt den Abend durch ihre Linse:

http://martinawoerz.tumblr.com/  – tolle Bilder! Kompliment!!!!!

Die gute alte Dame Hertha wollte auch noch unterstützt werden bei einem ganz wichtigen Spiel gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga. Die Berliner kämpften 90 Minuten und hatten durch Nico Schulz die Chance des Spiels. Leider vergab er, würde ja sonst auch nicht bei der Hertha spielen. Das wäre es gewesen. Ein Sieg mit unseren Freunden im Talkessel.
Anhang 2
Deren Kurve saht optisch wie immer gut aus, akkustisch an dem Abend aber mit viel Luft nach oben. Die Abstiegsnagst kriecht ihnen eben auch in jede Pore. Wenn der VFB in meinem 40.Lebensjahr wieder absteigen würde, hätte dies ja was.

Wenn man so zu Hause liegt freut man sich über jede Ablenkung, vor allem wenn die Post lang ersehnte Ware bringt. Vinyl meine Freunde flatterte mir ins Haus. Jakarta Records lieferten die Instrumentals zu Umse „Kunst für sich“. Produziert und unterschreiben von Deckah! Bäm!
Deckah

Passt auf euch auf, ich poste noch nen Song der Woche und geh dann wieder schlafen.

MaD

P.S. Karlsruhe sagt Nein zu Red Bull und einen Lügner erkennt man daran, dass er nicht die Wahrheit spricht!

Song der Woche: Pearl Jam – Jeremy

Mit den besten Grüßen an Daniel W.!

MaD

Song der Woche: Kadavar – Come Back Life

MaD

The Subways – live im LKA Stuttgart (10.02.2015)

Der Höhepunkt eines für mich denkwürdigen 10.Februar 2015 sollte das Konzert von The Subways im LKA sein. Die Briten begeistern mich schon sehr lange, aber leider konnte ich sie bisher nie live sehen. Und wieder wäre fast etwas dazwischen gekommen, da ich beruflich den ganzen Tag in Mannheim steckte und es nicht klar war ob ich es rechtzeitig zum Konzert schaffen würde.
Machen wir es kurz. Wenige Minuten bevor The Subways die Stufen zur Bühne herunter kamen, hielt ich mein Bier in der Hand und blickte sehr entspannt und gleichzeitig doch etwas aufgeregt zur Bühne.
einer der Schwerpunkte des Abends lag auf dem Material der neuen Platte. Geschickt streuten Billy, Josh und Charlotte ihre Hits ein und so wurde der Abend zu einer einzigen Party.
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Das nicht ausverkaufte, aber doch sehr gut besuchte LKA feierte mit The Subways einen fröhlichen Abend. Es wurde getanzt, Arme in die Luft geworfen und Songs wie „Rock´n´Roll Queen“, „Oh Yeah“ oder „Shake! Shake!“ begeistert mitgesungen.
Charlotte hatte eine etwas angeschlagene Stimme an diesem Abend, dafür sang sie „Shake! Shake!“ trotzdem wunderbar und bewegte sich herrlich zum Rhytmus der Musik hinter ihrem Mikro.
Band und Fans einigten sich darauf, dass Zugaben gespielten werden, die Musiker dafür aber nicht extra von der Bühne gehen müssen. So waren es am Ende Netto 1 1/2 Stunden und 19 Songs mit The Subways am Ende eines für mich großArtigen Tages.

MaD

The Subways

„We don´t need money to have a good time“

Song der Woche: The Subways – Oh Yeah

MaD

Song der Woche: Blumentopf – Manfred Mustermann (live mit dem hr-Sinfonieorchester)

MaD

Persistence Tour 2015 – Schlachthof Wiesbaden

EMP präsentierte die Persistence Tour in diesem Jahr und wartete mit einem hervorragenden Line-Up. Alte Helden wie Sick Of It All oder Ignite locken mich immer hinter dem warmen Ofen vor. Wenn dann noch so viel Lady-Power am Start ist mit Walls Of Jericho und All For Nothing, dazu mit Turnstile eine junge Band des Genre Hardcore die mächtig abgeht, ist der Abend eine Verpflichtung!

Die Runnung Order war mehr als verheissungsvoll:

SICK OF IT ALL 22:50 – 23:50
IGNITE 21:45 – 22:30
WALLS OF JERICHO 21:00 – 21:30
RYKERS 20:15 – 20:45
TURNSTILE 19:30 – 20:00
ALL FOR NOTHING 18:45 – 19:15
BROKEN TEETH 18:00 – 18:30

 

Rykers sah ich zuletzt auf dem Bizarre Festival Mitte der 90er. Im Hangar irgendwann weit nach Mitternacht. Es wurde schon hell, als wir den Hangar Richtung Zeltplatz verließen.

Leider schafften wir es nicht zu Broken Teeth. Die Anreise machte hungrig und so aßen wir erst noch in der angrenzenden Bar zu Abend.
Ab All For Nothing waren wir im Schlachthof. Vorher sogar für kurze 10 Sekunden mal Backstage, aber das wäre eine andere Story.
Hielt sich das Publikum beim Female Fronted Hardcore aus Rotterdam doch noch sehr zurück, kam bei Turnstile etwas mehr Bewegung in die Meute. Direkt vor der Bühne sammelte sich eine recht junge Crowd und war sehr dankbar, dass Frontmann Brendan sich bei nahezu jedem Lied vorne am Gitter blicken ließ.
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Er gab weiter alles, obwohl er sich schon beim ersten Song sichtlich den Fuß verdreht hatte.
Das Publikum war dankbar und die Jungs aus Baltimore ernteten viel Applaus.
Die Rykers schafften es dann zum ersten Mal an diesem Abend den Schlachthof nahezu komplett in Bewegung zu bringen. Der Moshpit war oldschool, was nicht nur an den grauen Haaren der wohl genährten Männer lag. Kein Violent Dancing, sondern Pogo alter Schule und jedem der stürzte wurde aufgeholfen.
Zwischen den Songs pumpten einige dann doch sehr.
Walls Of Jericho waren an diesem Abend eine Macht. Welche eine Soundwand Sängerin Candace Kucsulain umgab. Obwohl klein an Körpergröße war ihre Präsenz auf der Bühne und vorne am Absperrgitter phänomenal groß. Sie nahm den Schlachthof für sich ein und wenn sie ins Mikro shoutete bließ es uns die Wollmütze vom Kopf (…interessanterweise hatten echt viele noch ihre Wintermütze auf, einige machten sogar Werbung für ein gewisses Presswerk…).
Das Video zeigt euch einen kleinen Ausschnitt von der genialen Stimmung beim letzten Song der Band aus Detroit:

Ignite gewohnt sympathisch. Sie machen immer Lust auf Urlaub am Strand mit Schirmchendrink und netten Leuten. Lagerfeuer in der Nacht und Knutscherei inbegriffen. Was für eine positive Ausstrahlung diese Band doch hat ist für mich unglaublich.
Immer auch auf der Seite der Guten. So durfte sich Amnesty International kurz auf der Bühne präsentieren und für ihren Infostand im hinteren Teil der Location werben.
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Viel zu schnell war die Zeit um und eigentlich war es bisher schon ein mehr als vollkommenes Line-Up.
Nun aber zeigte sich wer der wahre Headliner des Abends ist.
Sick Of It All betraten die Bühne und hatten das Publikum am haarigen Sack. Donnernder Applaus und überall freudige Gesichter als die Koller Brüder und Craig Setari über die Bühne fegten.
Pete Koller muss Sprungfedern in den Sneakers haben. So wie er umhersprang und dies über die komplette Stunde ist einzigartig. Sein Bruder freute sich sichtlich über die positive Resonanz des Publikums, aber ein klein wenig mehr könnte schon noch gehen. Und so kündigte er nach einer halben Stunde das Ende des Gigs an. Er begründete es damit, dass viele einfach nur rumstehen würden und dann können man ja auch aufhören.
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Zum Glück ließ er sich „überreden“ und gab der Meute von Lied zu Lied eine weitere Chance. Bei Sanctuary und Scratch The Surface war der komplette Schlachthof Tanzfläche. Nur an den Seiten konnten sich noch einige in „Sicherheit“ bringen. DNC von der neuen Platte wurde gefeiert wie ein Klassiker. Hier haben es Lou, Pete, Craig und Schlagzeuger Armand wohl wieder geschafft einen Song zu schreiben, der bei keinem Auftritt fehlen darf.
Sick Of It All hoben den Abend noch mal an in Sachen Intensität und Begeisterung für die Art von Musik, welche wir lieben. Hardcore is the best music, isn´t it?!

Dankbar
MaD

….und Grüße an Sepp und Flo!

Weitere Bilder:

All For Nothing:
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Rykers:
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Walls Of Jericho:
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Sick Of It All:
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Song der Woche: Cosmic Psychos "Lost Cause" (Golden Plains, 2011)

MaD

Song der Woche: Sick Of It All – Step Down live

MaD

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