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Der Bucklige und Betzy sind zurück in den Clubs unseres Landes. Micro und Olli lassen sie als Abstürzende Brieftauben wieder lebendig werden und es wirkt so als wären sie nie weg gewesen und wir alle immer noch 16.
Am Freitag, den 20.01.2017 gastierten die Tauben aus Hannover mit ihrer „Doofgesagte Leben Länger“ Tour in Karlsruhe und sorgten in der Alten Hackerei für ein ausverkauftes Haus.
Die dritte Woche Dauerfrost am Stück sorgte dafür, dass schon weit vor Konzertbeginn alle dicht gedrängt vor der Bühne standen. Es wurde gelacht und getrunken. Diese Kombination ließ auf einen ausgelassenen Abend hoffen. (Ja ja ich weiß, es braucht keinen Alkohol um lustig zu sein….*g).
Da die Abstürzenden Brieftauben so eine arme Band sind und sich keinen richtigen Support Act leisten können, übernahm dies Schlagzeuger Olli. Er ist unter seinem Künstlernamen Jonny „Bocke“ Bockmist auch schon länger Solo unterwegs und sorgte an diesem Abend in der Hackerei für prächtige Stimmung. Ausgerüstet mit einer „Klampfe“ und viel Wortwitz langweilte er nicht nur die anwesenden Tauben Fans der ersten Stunde (= alte Leute Ü40) sondern auch den Brieftauben Nachwuchs. Er wurde leider zu leise ausgebuht! 😜😎
Als Micro und Olli mit „Das Grauen Teil Drei“ ihr Set eröffneten, sortierte sich das Publikum direkt vor der Bühne neu. Band und Fans waren ohne Berührungsängste sofort auf Betriebstemperatur.
Was dann folgte war ein Hit-Gewitter aus sehr alten und ganz neuen Songs. Ob „Pieke Punk“, „Frauke Halt´s Maul“ oder „Die Blumen Sind Für Sie Herr Polizist“ sie wurden genau so stürmisch gefeiert wie „Was Ich Nicht Mag“, „Hör Doch Bitte Wieder Auf“ und „Du Brauchst Es“.
Ein Chor aus knapp 200 Kehlen unterstütze die beiden Tauben nach Kräften und vorne wurde die Luft langsam dünner, denn die pogende Meute wurde nicht müde und ich selbst trug die Erinnerung an den Abend noch ein paar Tage mit mir rum. Am Samstag Morgen nach dem aufwachen wusste ich nicht ob mir die Rippen mehr weh tun als der linke Arm. Dem Schmerz folgte aber sogleich die lächelnde Erinnerung an einen glorreichen Abend, der als erste Zugabe „Das Grauen Kehrt Zurück“ bereit hielt und mit Rempeltanz bis in die letzte Reihe ausklang.
Für mich persönlich hielt der Abend noch eine Überraschung parat. Ein alter und sehr geschätzter ehemaliger Schulkollege tauchte überraschend in der Hackerei auf. Wir hatten uns über 20 Jahre nicht gesehen. Was ein Fest, vor allem als er mir eröffnete, dass er durch mich damals zu den Abstürzenden Brieftauben gekommen ist. Thorsten B. es war mir eine Freude!
MaD
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The Sensitives & Old Man Coyote (Rockstüble Pforzheim, 06.10.2013) – Onkelmad – Portus Hardcore since 1975
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Das neue Album „Brandgefährlich“ erscheint am 17.02.2017.
Das traditionelle Weihnachts-Konzert von Deutschlands ältester aktiver Punkband ist nicht nur musikalisch immer ein Höhepunkt des Jahres.
Freunde und Bekannte aus Nah und Fern kommen zurück in ihre Heimatstadt Pforzheim um die Tage mit ihren Familien zu verbringen. Für viele bieten The Lennons am ersten Feiertag eine willkommene laute Abwechslung von Familie, Stollen, Blockflöte und Co.
So trifft man Menschen, mit denen man früher auf Tour war in steter Regelmäßigkeit, wenn Michael Hermann und seine Band zum Tanz bitten.
Im Rockkeller Sakrema versammelte sich ein illustres, teils in die Jahre gekommenes Publikum um gemeinsam die Musik aus 35 Jahren Bandgeschichte der Lennons zu feiern und auf Armageddon zu warten. Wie lange es wohl noch dauert? 😎
Der Sound rumpelte schwer durch die alte Kegelbahn, während das Publikum die 0,5er Bierflaschen zu Liedern wie Paranoia, Fuck, Kristallnacht, Gewalt auf Video oder Claudia gen Holzdecke reckte und jedes Wort mitsang.
Das Jahr 2016 bot leider viele Möglichkeiten um das Lied „Der König ist tot“ einem verstorbenen aus der Musikszene zu widmen.
Just in dem Moment als die Nachricht vom Tod von Georg Michael durchsickerte, widmeten The Lennons dieses Lied dem großartigen Leonard Cohen.
Wer von uns wäre nicht so gern wie Roland Kaiser oder Nackt unter Kannibalen?! An diesem Sonntag Abend durfte jeder für starke zwei Stunden sein was er wollte. In Erinnerungen schwelgen, gemeinsam mit alten Freunden singen, anstoßen und rumtoben.
Ein Höhepunkt war wieder einmal einer der letzten Songs des Abends. Dschingis Khan animierte auch den ehemaligen Sänger von Never Trust A Hippie wieder zum Mikro zu greifen und The Lennons gesanglich zu unterstützen. In der Kombination gab es dies zuletzt vielleicht vor 15 Jahren. Genial!
Ein Stück weit ist die Zeit stehen geblieben bei The Lennons. Die alten Lieder lassen gedanklich unbeschwerte Tage unserer Jugend wieder aufleben. Selbst wenn man viele der Songs länger nicht gehört hat, fällt einem doch der Text sofort wieder ein, wenn Michael Hermann, Helmut Kuntschner, Gerhard Michaelis und Michael Wurster die ersten Töne erklingen lassen.
Danke an The Lennons für Original Punkrock since 1981.
MaD


Grüße und danke für einen super Abend an Pepe, Tosa, Sandy, Manu, Guschd, Roger und die Kaufmanns.



