Suche

Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

Schlagwort

bielefeld

Saisonfinale gegen Bielefeld: Zamme Nausdabbe


Nur der KSC! 

MaD 

2 x 0 = 0

Innerhalb einer Woche bot der KSC in zwei Spielen über weite Strecken eine starke Leistung.

Gegen den Dosenclub aus Leipzig waren wir klar dominierend. Leider gelang selbst mit einem Elfmeter das Tor zum 1:0 nicht. Diamantakos schob den Ball in Zeitlupe genau Coltorti in die Arme.

Die Fragen die sich mir hier stellen: Warum schoss der gefoulte Spieler und diskutierte da vorher mit Torres ewig darüber? Gibt’s da keine Hierarchie? Warum schießt Valentini nicht, der sonst alle Standards ausführt?

Leipzig gelang aus dem viel beschworenen „heiteren Himmel“ das 0:1. Ein abgefälschter Schuss von Sabitzer landete im Dreieck.

Machtlos steht man da im Block und sieht seine spielerisch und kämpferisch überzeugende Mannschaft verlieren.

Das Rahmenprogramm für den Dosenclub war vielfältig und bunt. Eine überdimensionale Dose wurde in Einzelteile zerlegt, es regnete Geldscheine und der Block zeigte Rangnick eine lange (Lügen-)Nase.

Mit viel Applaus wurde unser Team zurecht verabschiedet, es war die stärkste Saisonleistung gegen den unsympathischen Milliardärsbrauseclub aus Leipzig.

Barry war für mich in diesem Spiel der beste Mann auf dem Platz.

Kontrast zu den Dosen ist natürlich Bielefeld. Klamm ohne Ende und gespickt mit Drittligaspielern, viele davon mit KSC Vergangenheit (Dick, Hornig, van der Biezen, Mast).

Der KSC spielte Bielefeld an die Wand, war sozusagen eine Klasse besser. Diamantakos murmelte den Ball auch folgerichtig zum 0:1 ins Tor. Was folgte war eine Serie aus Pleiten, Pech und Pannen. Torres gibt Mr.Rückenlage himself und vergibt eine 1000%ige Chance. Der KSC weiter wesentlich besser und aktiver, aber Tore schießen können wir momentan einfach nicht.

Valentini hatte schon die gelbe Karte gesehen, nachdem er am gegnerischen 16er einen Bielefelder gehalten hatte (selten dämlich!). Es kam natürlich wie es kommen musste, mit gelb-rot flog er vom Platz.

Und nun war jedem über Jahre gestählten KSC Fan klar, was kommen wird. Bielefeld gewann das Spiel mit 2:1 und niemand, wirklich niemand, wusste hinterher wie dies nur passieren konnte.

Die Alm kochte, Bielefeld siegte im letzten Spiel der Vorrunde zum allerersten Mal zu Hause. Der KSC ist einfach immer dafür gut um andere Teams aus dem Sumpf zu ziehen.

Aber auch hier bleibt eine gute Leistung der Blau-Weißen in Erinnerung. Leider belohnte der KSC sich nicht. Nun muss gepunktet werden. 19 magere Punkte nach der Vorrunde sind zu wenig, wir stehen nur 3 Punkte vor dem Relegationsplatz, den momentan Paderborn inne hat. Relegation nach unten wohl gemerkt.

Interessant ist nun doch, dass es uns so geht wie Fürth letzte Saison.

Danke Gräfe!

Nur der KSC!

MaD

 

KSC – Bielefeld oder Karlsson vom Dach fliegt wieder (03.11.2013; 12500 Zuschauer)

Was ein Sauwetter bei diesem so wichtigen Spiel gegen die Arminia aus Bielefeld. Wer bisher immer gedacht hat, Bielefeld gäbe es nicht, wurde an diesem Sonntag eines besseren belehrt. Es standen da nicht nur 11 Arminen auf dem Platz, sondern auch ca. 350 Bielefelder im Auswärtsblock unter freiem Himmel und damit schön im Regen.
Bielefeld stand geschlossen im Block, es war einiges an Bewegung und ab und an hörte man sie sogar mal kurz. Vor allem nach ihrem Führungstreffer war natürlich Stimmung und so ziemlich alle Auswärtsfahrer beteiligten sich auch am Support.
P1070013(1)P1070016(1)
Nach den gelungen Partien gegen Lautern und deren Freunde aus dem Emirat Giesing konnte der KSC dem positiven Trend die Krone aufsetzen. Bei dieser engen Tabellensituation wäre ein Sieg gegen Bielefeld so wichtig.
Engaiert waren alle auf dem Feld und auf den Rängen. Während dort aber einwandfrei gesungen wurde, spielte sich ein Grottenkick auf dem Rasen ab. Kaum mit anzuschauen was beide Teams boten und wo war bitte der Elan unserer Mannschaft, den man in solch einer Partie erwartet. Bei bestem „Gunther Metz Wetter“ neutralisierten sich beide Teams auf niedrigem Niveau. Intensiv war es allemal, niemand ging einem Zweikampf aus dem Weg.
Mit einem 0:0 ging es in die Pause und wem nicht gerade der Regen dorthin lief wo es dunkel wird, schlief fast ein.
Abhaken, egal, wenigstens wieder nicht verloren, den Punkt nehmen wir und ähnliche Wortfetzen schnappte ich in der Halbzeit auf, aber wir sollten uns alle wundern.
Die zweiten 45 Minuten waren Fußball pur mit allen Schikanen, der Rückkehr einer Legende aus Kindheitstagen und einem eiskalten Holländer.
P1070008(1)P1070010(1)
Zunächst aber ging Bielefeld mit 0:1 in Führung. Ich verpasste das Tor, weil ich gerade am babbeln war und nicht aufs Spielfeld schaute. Da es eh recht still war und der Torjubel der Bielefelder nicht ganz so laut bei uns ankam, begriff ich erst was passiert war, als die Arminen schon wieder zum Anstoßkreis liefen.
Wieder einige Minuten später, der KSC drückte jetzt ohne wirklich gefährlich zu werden, ertönte ein Pfiff. Elfmeter für uns! Was war passiert? Keine Ahnung, ich hatte gerade nicht hingesehen.
Koen van der Biezen trat an und versenkte diesen so wichtigen Ball ohne eine Mine zu verziehen. Sein anschliessender Jubel ließ aber klar erkennen welche Anspannung von ihm abfiel. Koen, Koen, Koen schalte es durch den Wildpark.
Und nun lief die blau-weiße Maschine. Schön über die Flügel griffen wir an. Vor allem Torres gefiel mir dabei sehr gut, aber auch Alibaz machte einen guten Job. Von hinten schaltete sich Klingmann immer wieder mit ein und er war es auch, der die Flanke in den Bielefelder Strafraum schlug und meine Erinnerungen an eine Figur aus der Kindheit weckte.
Erst dachte ich der Ball ginge ins Nichts und dann kam aus demselben Dominic Peitz. Er lag wie „Karlsson vom Dach“ in der Luft und köpfte im Flug den Ball zum 2:1 ins Netz. Wenn ich es nicht besser wüsste und Peitzer so gar keine Ähnlichkeit mit diesem dicken Jungen hat, ich könnte schwöre ich habe den Propeller auf seinem Rücken gesehen.
Als alter Freund des Flug- oder Hechtkopfballs konnte ich es kaum glauben. So oft sieht man dies gar nicht mehr, dabei ist diese Art von Kopfball so herrlich dynamisch und bringt im Strafraum meist höchste Torgefahr.
Dass Peitz es schaffte unverletzt zu landen, grenzt an ein blau-weißes Wunder. Wie geil Peitzinho! Danke!
Und kurze Zeit später ertönte wieder ein Pfiff und es gab wieder Elfmeter für den KSC. Wie in Wimbledon auf dem „heiligen Tennisrasen“ standen Schiri und Spieler an der Strafraumkante und suchten nach dem richtigen Grasbüschel auf dem das Foul statt gefunden haben soll. Dieses war dann wohl im 16er oder zumindest nahe dran, es reichte auf jeden Fall für unseren zweiten Elfmeter. Koen ließ keine Zweifel aufkommen und vollstreckte.
Es war geschafft! Mit viel Kampf, etwas Glück, guten holländischen Nerven und einem geilen Flugkopfball bezwangen wir Bielefeld.
P1070014(1)P1070018(1)
Grüße gehen hier noch nach Ostwestfalen an die Jungs, die sich noch an unserem baufälligen Clubhaus und deren Gastlichkeit erfreuten.

Und als der 3er im Sack war, strahlte der Himmel über Karlsruhe!

KSC - Bielefeld

MaD

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑