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Song der Woche: Such A Surge – Gegen den Strom

 

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Eintracht Braunschweig – KSC 6:0 (in Worten: Sechs zu Null!)

Was soll man davon halten wenn der eigene Club in steter Regelmäßigkeit denkwürdige Spiele abliefert?

Grundsätzlich natürlich toll, denn alles ist besser als Langeweile im Fußball.

Irgendwie aber dann doch bedenklich, wenn die Spiele allesamt verloren werden, zwei davon sogar richtig in die Hose gehen und den Fan mit ungläubigem Blick zurück lassen.

Nach der Eskapade im DFB-Pokal beim Oberligisten (5.Liga) Reutlingen, lieferte der KSC auch in Braunschweig ab und verlor mit 0:6.

Statt 3 Elfmeter und 3 rote Karten wie in Reutlingen zu kassieren, wurde auf Zweikämpfe beim BTSV völlig verzichtet. So bestand die Gefahr der Unterzahl wenigstens nicht.

Den Braunschweigern lief es natürlich rein an diesem Sonntag, aber auch begünstigt durch ein völlig indisponiertes  Team in Blau und Weiß. Prömel, Barry und Torres spielten quasi nicht mit, Orle setze sich einfach auf den Hosenboden beim 2:0, Peitz köpfte ins eigene Tor und Gulde ließ Pfitzner bei seinem Fallrückzieher gewähren als wären hier zwei Kids im Kindergarten unterwegs und der eine schaut dem anderen staunend zu was der schon so gelernt hat. Pfitzner konnte es selbst nicht fassen was er da gerade bewerkstelligt hatte und saß ungläubig in unserem 16er bis die Kollegen kamen und ihn herzten.

Solche Tage gibt’s, aber mir persönlich wäre es für den Rest der Saison lieber, wir würden weniger denkwürdige Spiele abliefern.

Dem Punkte-Konto des KSC wäre dies auch zuträglicher.

Ach ja, es ist erst wenige Wochen her, da gewannen wir in Braunschweig mit 2:0. Hennings schoss das Tor zum Aufstieg auf. Eine völlig andere Mannschaft stand da auf dem Platz. Namentlich natürlich leider auch, aber vor allem was Einsatz und Kampfgeist angeht.

Fußball ist einfach unfassbar verrückt. Alles kann sich innerhalb kürzester Zeit drehen und auf den Kopf stellen. Ins Positive oder Negative kehren.

Was haben wir für Wochen hinter uns. Dies erlebt mancher Verein nicht in 100 Jahren. Die Aufholjagd auf Platz 3 letzte Saison, dann die mehr als denkwürdige Relegation gegen Schiri Gräfe (seither noch immer nicht wieder angesetzt in einem Spiel) und seine trölf feisten Hamburger. Kaum Zeit zum runterkommen für Mannschaft, Fans und Verein, da es nur drei Wochen danach wieder mit der Vorbereitung auf die neue Saison los ging. Yabo hat dann die irrwitzige Idee lieber 4x gegen Mattersburg und Kapfenberg zu spielen als richtig Fußball. Max zog es mit Hilfe der Millionen aus England zu Augsburg und Hennings verließ uns ebenfalls nach den ersten beiden Punktspielen und der Pleite im DFB-Pokal. Er und auch der KSC nahm dabei das Geld aus England direkt in Empfang. (Grüsse nach Burnley!)

Die Verletztenliste las sich die letzten Tage und Wochen wie das „Who is Who“ der letzten erfolgreichen Saison. Auf der rechten Verteidigerposition „wollte“ gar niemand mehr spielen.

Mit dem bereits so gut wie ausgemusterten Jan Mauserberger kehrte dann über Nacht einer der Aufstiegshelden wieder in die Startelf zurück. Willkommen zurück obwohl du ja nie wirklich weg warst.

Den Ligastart komplett verpatzt, dann die Blamage in Reutlingen. Dem Zwischenhoch folgte nun das 0:6 in Braunschweig.

Ich glaube fast dass uns diese Saison noch die eine oder andere denkwürdige Partie ins Haus stehen wird.

Ruhe bewahren und Blau-Weiß die Treue halten auf der Achterbahn durch die Liga.

MaD

Road Trip Karlsruhe-Berlin-Braunschweig

Zum letzten Heimspiel der Hertha war es uns eine Freude die Berliner gegen Frankfurt unterstützen zu können. Wir machten uns am frühen Mogen mit dem Auto auf ins dicke B und zwar so rechtzeitig, dass es noch zu einem Zwischenstopp bei CoreTex Records in Kreuberg reichte.
Einfach ein Muss dort zu stöbern und draussen auf der Bank noch ein Bier zu trinken. Irgendwie war es auch gleichzeitig die Eistimmung auf das abendliche Konzert im Astra von Deez Nuts und Stick To Your Guns.
Aber erst mal war Fußball angesagt, wobei dieser auf dem Feld absolut zu kurz kam an dem Nachmittag. Einen üblen Kick mussten die 60.000 Zuschauer über sich ergehen lassen.
Support auf Berliner Seite trotz allem sehr stark und abwechslungsreich. Die Ostkurve zog gut mit. Der Spieler Ben-Hatira verbrachte auch ne ganze Zeit unten im Heimblock.
Frankfurt mit ner sehr schönen Choreo zu Beginn und viel Feuerwerk zur Feier des letzten Auswärtsspiels der Saison nach der Halbzeit. Vielen Dank auch für das laute „Karlsruh, Karlsruh, wir scheißen euch zu“. Fast zu viel der Ehre, dass dies mit der lauteste Gesang der Gäste an dem Nachmittag war. So viel falsch kann eine Szene dann nicht gemacht haben, wenn die Eintracht selbst in Berlin hier geschlossen und laustark diese „beleidigt“.
Das 0:0 war am Ende folgerichtig und bildete prima das Niveau ab. Kalou hätte lässig das 1:0 für die alte Dame erzielen können, scheiterte aber an sich selbst.
So ist kurz vor dem letzten Spieltag sogar noch die winzige Möglichkeit auf Relegation für die Berliner möglich, was wir dann doch aber nicht hoffen wollen.
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Am Abend dann ab ins Astra um zu sehen wie Stick To Your Guns einen prima Abend erwischten und die Halle auseinander nahmen. Schöner Moshpit fast bis nach hinten, jeder hatte Lust zu tanzen. Nur wenn man mit Bierbechern wirft mag er gar nicht der Sänger. So stand das Konzert schon nach den ersten Takten vor einem Eklat, als er von der Bühne ging und dem Typen aus der ersten reihe eine scheuerte. Wieder on stage hielt er einen Vortrag darüber dass man dies nicht machen sollte, aber der Typ gerne hier bleiben kann und man nachher noch mal drüber reden kann.
Deez Nuts taten sich nach dem furiosen Auftritt von STYG etwas schwer und brachten das Astra nicht so in Wallung. Erst bei „Band Of Brothers“ drehten alle richtig am Rad und die Bühne war voll mit feierwütigen Leuten.
Ein rundum gelunger Abend.
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Weiter gings am nächsten Morgen in Richtung Braunschweig und wieder mal die Lehre, dass man einfach rechtzeitig losfahren sollte. Schon am Berliner Ring standen wir im Stau. letztlich schafften wir es gerade noch so zum Anpfiff, hatten aber paar graue Haare mehr.
Die Reaktion nach dem Spiel gegen Darmstadt interessierte uns alle. Der KSC machte das war er am besten kann, kompakt stehen. Brausnchweig biss sich daran etwas die Zähne aus und bei unseren wenigen Vorstößen waren wir gefährlicher. Das 0:1 durch Rouwen Hennings  kurz vor der Pause ließ unseren Block toben. Die Spielstände auf den anderen Plätzen waren ja ebenfalls bekannt.
In halbzeit zwei ein intensives Spiel mit Vorteilen für Braunschweig. Das 1:1 lag mehr als nur in der Luft. Dann spielte uns eine Rangelei in der Hälfte des KSCH in die Hände. Rot für den Braunschweiger Reichel und gelb-rot für unseren Peitz(er). Dies brachte die Gastgeber mehr aus dem Rhythmus als uns. Hennings schloß einen Konter in der 87.Minute mit einem strammen Schuß ins kurze Eck ab. Sein linker Fuß ist einfach Gold wert und so siegten wir mit 0:2. Der Mannschaft merkte man an, wie geil sie auf diesen Sieg waren. So gibt es nun ein richtiges Finale am Wildpark. Darmstadt verlor in Fürth und K´Lautern spielte nur 0:0 in Aue. Der KSC hat mit einem Heimsieg gegen 1860 München Platz 3 sicher, alles weitere wäre Zugabe.
Was für eine sensationelle Saison!
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MaD

Anhang 2

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