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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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California

Lionheart – The Final Stomp

Lionheart gaben sich am 13.07.2016 das letzte Mal die Ehre in Karlsruhe. Bevor sie sich dem Leben mit Job und Familie widmen und es dieses eben nicht mehr zulässt zu touren, sollte die Alte Hackerei Songs wie „LHHC“, „Brother´s Keepers“, „Bury me“ oder „Rest in Power“ hören.

Auf 180 Tickets war die Show limitiert und wie nicht anders zu erwarten ausverkauft. Immer wieder erstaunlich wie viele bekannte Gesichter man anlässlich solch eines Konzertes trifft und irgendwie ist keiner so wirklich überrascht den jeweils anderen dort zu treffen. Die HC-Gemeinde in Karlsruhe und Umgebung ist eben doch übersichtlich, wenn sie auch gewachsen ist in den letzten Jahren.

Den Hauptteil des Abends vertrieben wir uns im Biergarten – Grüße an Carsten von Dog Track – diesem Umstand fiel auch die Vorband zum Opfer.

Obwohl aus Oakland im Sonnenstaat Kalifornien kommend, klingen Lionheart nicht nach Müßiggang und Easy Living. Die dicke Hose springt einem fast buchstäblich entgegen, die Lyrics sind durchsetzt mit klaren Ansagen was einem die anderen alles mal können. Ihre Riffs spielen Lionheart auf den Punkt, sind musikalisch mehr als tight und Songs wie „Bury me“ oder „LHHC“ sind Killer und bringen jede Show zum kochen.

Dankbar für die Gelegenheit Lionheart noch mal live erleben zu können, ging das Publikum gut mit während den Songs und die Show hätte richtig derbe werden können, wenn Lionheart nicht zwischen den Liedern immer ewig Pause gemacht hätte. Der Hackerei den Rücken zugedreht laberten sie miteinander und es vergingen gefühlte Ewigkeiten bis es weiterging. Eine komische Stille machte sich breit und ich hatte das Gefühl, dass es danach immer wieder fast von Null losging. Abschlusstour und eine ausverkaufte Show in einem kleinen Laden, da hätte man als Band wesentlich mehr raus holen können.

Nichts desto trotz waren die knapp 60 Minuten musikalisch ein dickes Brett und als zum Schluss „LHHC“ erklang und alle „Welcome To The Westcoast“ sangen, fand der Abend ein mehr als versöhnliches Ende.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Lionheart_(Band)

MaD

P.S. Danke Flo – war wichtig!

Song der Woche: Ignite – Nothing Can Stop Me

Anlässlich der Veröffentlichung des neuen Albums „A War Against You“.

Homepage: http://igniteband.com/

On Tour: http://igniteband.com/tour/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Ignite

 

 

Song der Woche: Youth Brigade: I Hate My Life (Live @ Riot Fest)

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Youth_Brigade

MaD

Take Offense & New Morality (Alte Hackerei,02.05.2014)

Nach der Absage von No Turning Back blieben noch Take Offense und die Niederländer New Morality um der Hackerei besten Hardcore zu servieren.
Cold Stare eröffneten. Die Band besteht praktisch fast nur aus Mitgliedern von Take Offense. Der Gitarrist von Take Offense singt bei Cold Stare. Die Leute kamen gerade an und er dachte wohl, dass dies die Show seine Lebens sein müsste und wollte dass alle vor der Bühne durchdrehen. Dies war natürlich nicht der Fall. Auch seine Ansagen von wegen „es ist Freitag Abend, ihr habt alle in eurem Scheiß Job gebuckelt die ganze Woche – jetzt dreht durch“ zeigten natürlich nicht die erhoffte Wirkung. Als Gitarrist sollte er später noch überzeugen ohne Ende. Schuster bleib bei deiner Gitarre oder so ähnlich….!
New Morality spielten sich schnell in die Gehörgänge der ca.60 anwesenden Zuschauer. Schneller Hardcore mit klaren Punkrockeinflüssen wurde hier auf die Bühne gelegt.
Jonne sah auf den ersten Blick etwas wie Jack Black aus und von seiner Art sich auf der Bühne zu geben, hätte es sogar gepasst. Ein sehr lässiger Frontmann, der auch danach beim Gespräch am Merch einfach sympathisch drauf los plauderte. Montag musste er wieder zur Arbeit nach vier Wochen Tour – die Vorfreude war ihm förmlich anzumerken.
Es war kein „typischer“ Hardcore Auftritt mit bis zum Hals tätowierten muskulösen Typen, irgendwie war es eher Punkrock, vielleicht spürt ihr was ich denke.
Nach ner starken 3/4 Stunde war das Set vorbei und ein T-Shirt und auch Vinyl wechselte am Stand der Band den Besitzer.
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Take Offense aus dem Sonnenstatt an Amerikas Westküste sollten sich dann als echter Headliner präsentieren. Sie sind die letzten Jahre auch richtig unterwegs und veröffentlichen endlich auch Platten, dies war zu Beginn ihres Schaffens ja nicht ganz regelmässig der Fall.
Die Meute stellte sich auch etwas enger zusammen und vor der Bühne wurde nun auch gezeigt, dass dies eine Hardcore Show ist und dazu gehört eben ein aktives Publikum. Je mehr Leute sich beteiligten, desto engagierter wurde auch die Band.
Schöne Mischung aus oldschool 80ziger NYHC und Crossover. Ein deutlicher Metaleinfluss ist auch unverkennbar. Machte Spaß dem Sänger von Cold Stare nun an der Gitarre zuzuschauen. Er ließ seine Finger wie ein flinkes Wiesel über die Saiten flitzen.
Erinnerte mich alles an die glorreichen Suicidal Tendencies.
Take Offense – gerne wieder!
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Mad

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