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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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football

Kanerval in Aalen

….sieht zumindest aus Karlsruher Sicht anders aus und so blieb dieser Gassenhauer heute ungesungen.
Zu planlos agierten wir heute auf dem Rasen, ideenlos und ohne eine einzige richtige Torchance.
Aus der Winterpause ist nicht die Mannschaft gekommen, die sich mit dem furiosen 0:2 bei St.Pauli dahin verabschiedete.
Woran es liegt – keine Ahnung, aber wir sind der Aufsteiger und haben schon viel mehr erreicht als vor der Saison jeder für möglich hielt. Das zähe 2:1 gegen Sandhausen war noch Gold gegen das was wir auf der Ostalb boten.
Mein Opa hätte zur Leistung von Alibaz gesagt: „Der laaft do drenn rom wie Falschgeld“!
Unser hoch begabter Kreativspieler braucht mal dringend eine Pause. Ich hoffe da etwas auf die Rückkehr von Nazarov.
Bezeichnend auch, dass Rouwen Hennings einen Freistoß direkt am 16er schießt. Dies ist eine 1a Position für Selcuk Alibaz.
Auf den Rängen dominierten die Farben Blau-Weiß. Akkustisch hatten wir klar die Oberhand, aber dies ist jetzt auch kein großes Thema gegen das Dorf Aalen.
Wir präsentierten Fahnen satt, da es hier endlich mal kaum Beschränkungen gab. Leider standen die Gruppen nicht komplett geschlossen, was stimmlich absolut zu merken war. Optisch ein proppenvoller Auswärtsblock, aber da waren eben viele Leute dabei die man sonst nicht sieht und dies merkt man einfach.
Am lautesten war der Block bei einem „Anti-Schwaben“-Gesang, das ist halt nicht was ich unter bestmöglichem Support des eigenen Vereins verstehe.

Am Ende bejubelte dann die landwirtschaftliche Genossenschaft Ostalb an diesem 02.März 2014 ein 1:0 und wir haben gegen dieses Dorf in zwei Partien leider nur einen schäbigen Punkt gemacht.

MaD

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Gegen Karlsruh kann man mal verliern

Dieses unheimlich gute Fußballjahr 2013 sollte seinen krönenden Abschluss in Hamburg beim FC St.Pauli finden. Was kann es schöneres geben als bei Flutlicht im ausverkauften Millerntor zu stehen und den KSC im Spitzenspiel der 2.Bundesliga anzufeuern?! Es ging an diesem Abend immerhin um Platz 3.

Auf vielen verschiedenen Wegen reiste der KSC-Anhang an. Schon am Nachmittag traf man bekannte Leute auf dem (geilsten) Weihnachtsmarkt oder bei Omas Apotheke im Schanzenviertel.
Egal wie dieses Spiel sportlich ausgehen sollte, die KSC Fans hatten Lust die Mannschaft an diesem Abend bedingungslos anzufeuern und vor allem für dieses tolle Jahr 2013 zu feiern.
Die Enttäuschung der Vorwoche mit dem 3:3 gegen den FSV Frankfurt, nach 3:0 Führung wohlgemerkt, war längst überwunden.

Vor dem Spiel ließen wir es uns nicht nehmen noch die Fanräume des FC unter der Gegengerade zu besuchen. Noch nie bessere Räume für Fans gesehen. Großzügig gestaltet und vielseitig nutzbar. Eine lange Theke mit DJ-Pult runden das gute Gesamtbild ab. Betretbar sind die Räume ohne Eintrittskarte, während das Spiel läuft wird allerdings geschlossen. Von Fans selbst finanziert sind diese Räume auch. Wer dazu mehr wissen mag, kann unter http://www.fanraeume.de/ schauen.
Auch trotz klar erkennbarer Zugehörigkeit zum KSC, gab es keinen Stress und war jederzeit entspannt.

Mit einem Astra rein in den Block und erst mal geflucht. Was ist denn das hier für ein Matsch. Da bauen die ein tolles neues Stadion, aber im Auswärtsblock vermutet man sich in einer matschigen Zisterne. Zudem immer noch viel zu flach, so dass wir in den unteren Reihen so gut wie nichts sahen. Aber wir waren ja auch nicht zum Fußball schauen hier, sondern um unseren KSC zu feiern.

St.Pauli - KSC IIISt.Pauli - KSC

St.Pauli zu Beginn mit netter Choreo und Wunderkerzen, uns war optisch nichts erlaubt (oh du so toleranter FC St.Pauli).
Der KSC stand gleich unter Druck und Orle musste einige Male gut reagieren um einen Rückstand abzuwenden. Unser Support kam nur schleppend in Gang. Woran dies als liegt weiss man oft nicht so recht, denn eigentlich hatten ja alle Bock. Unser Block war natürlich auch gut gefüllt mit Hamburg-Touristen, aber so ergeht es ja fast jedem Club, der die Reise dorthin antritt. Da hat selbst Paderborn einen vollen Auswärtsblock zu bieten.
Im Laufe des Spiels wurde es aber besser, vor allem weil unser Bollwerk den Angriffen von St.Pauli stand hielt und bei uns die Hoffnung auf einen Glückstreffer wuchs. Man kennt dies ja. Macht ein Team nichts aus seinen Chancen, geht es oft nach hinten los.

So auch an diesem Abend. Ein blitzsauberer Konter über Alibaz und Hennings, verwertete Iljan Micanski zum 0:1. Wir flippten aus!
Die Verunsicherung der FC Spieler war nun fast zu greifen. Sie griffen planlos an und wir standen gut. Auch am Millerntor passierte das was in den meisten Stadien in solchen Situationen passiert, es wurde still. Wir schrien uns für den KSC dagegen die berühmte Seele aus dem Leib.
Den einen oder anderen Konter verdaddelten wir leider, aber in der 84. Minute schlug Torres dann zu. Aus spitzem Winkel schoß er den Ball ins kurze Eck, direkt unter die Latte. Keine Chance für Tschauner und in unserem Block flog alles durcheinander. Der Fisch war geputzt!
„Gegen Karlsruh kann man mal verliern“ schallte es durch das Stadion und die ersten Hamburger verließen dieses bereits.

Noch lange nach dem Spiel feierten wir die Mannschaft und den Trainer. Die Spieler waren schon längst in der Kabine, da waren wir immer noch da und sie kamen wieder. Teils mit Badelatschen und Handtuch bekleidet, trotteten unsere Kicker über den Rasen zu unserem Block und ließen sich feiern. Zu guter letzt kam noch Markus Kausczinski und holte sich einen hundertfachen hoch verdienten Applaus für die Gesamtleistung des Jahres 2013 ab.
Für solche Spiele lohnt es sich auswärts zu fahren, da bekommst du als Fan alles zurück was du über eine Saison hinweg gibst.

Die Nacht sollte auf dem Kiez dann noch teilweise etwas unentspannt werden. Die Beteiligten wissen was ich meine, alle anderen können sicher unter ultras.ws was drüber lesen. Nur kurz etwas dazu von mir: Wer mit Flaschen und Steinen auf Menschen wirft, ist das Allerletzte!

Wir zogen dann noch durch einige Clubs und Bars und genoßen diesen herrlichen Fußballabend in vollen Zügen, bevor wir in Altona hundemüde auf die Matraze fielen.

Für euch mit dem KSC beim FC St.Pauli war
MaD

St.Pauli - KSC IISt.Pauli - KSC IV

WM-Qualifikation: Deutschland – Irland (11.10.2013 in Köln)

Das „entscheidende“ Spiel gegen die sangesfreudigen Iren stand an. Köln an einem Freitag ist natürlich ein Traum für Freunde voller Autobahnen. Zum Glück empfing uns ein „Kölner Schotte“ sehr herzlich und die Zeit vor dem Spiel verflog in einer Kölsch-Kneipe.
Das Spiel selbst war gepflegte Langeweile und so wanderten wir durchs Stadion. Eigentlich mit Karten für die HT ausgestattet kamen wir schlußendlich im Block der betrunkenen Iren an und schauten dort die zweite Halbzeit.
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Von den drei Toren sahen wir am Ende nur eines, aber Tore werden bei der Nationalmannschaft ja mittlerweile inflationär geschossen und gefangen, so dass dies nicht weiter tragisch ist.
Brasilien 2014 kann kommen!

MaD

Danke an Sepp für den Tag!

Deutschland-Irland II

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