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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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KSC – FSV Frankfurt 1:1 (ca. 12.400 Zuschauer) 

Wir kennen es alle aus unserem Alltag. Ob beruflich oder privat, jedem von uns wurde schon mal viel versprochen und leider nie gehalten. Großen Worten folgten keine Taten.

Nach den Testspielen in der Winterpause und dem Trainingslager kündigten Mannschaft und Verein den Großangriff auf die Tabelle an. Alle waren heiß, nichts weniger als die beste Rückrunde aller Zeiten konnte man erwarten.

Als der Schiri an diesem 07.01.2016 um 13.30 Uhr im Wildparkstadion das erste Spiel nach der Pause frei gab, passierte leider nichts. Kein euphorischer Angriffsfussball, keine Torschüsse, null Bewegung im Spiel des KSC. Standfußball war angesagt gegen eine defensiv gut organisierte Mannschaft des FSV. Wie wir alle wissen ist gerade gegen defensiv gute Teams der Standfußball das beste Rezept.

Erst nach dem 0:1 für Frankfurt in der 65. Minute begann der KSC zielstrebig nach vorne zu spielen. Auch die Gegengerade wachte nun auf, jetzt war es ein Fußballspiel.

Erwin Hoffer legte in der 72. Minute den Ball aus dem 16er des FSV zurück auf Sallahi. Der für Kempe eingewechselte ehemalige Bayern Spieler, nahm den Ball aus 22 Metern direkt und wie an einer Schnur gezogen flog er zum 1:1 ins Tor – Traumtor!

Am Ende blieb es bei diesem Ergebnis weil Traut für uns auf der Linie klärte und wir selbst nach vorne weiterhin zu harmlos waren. Torres und Sallahi flankten unbedrängt ins Nichts und Traut trat einen Freistoß flach direkt in die Beine der Frankfurter Verteidiger. Schwach!

Was gibt’s zum Personal zu sagen?

Traut für Valentini zu bringen raubte unserer rechten Seite die Offensivpower.

Warum ist Nazarov weiterhin kein Kandidat für unsere Startelf? Er ist mit der beste Fußballer, wenn er es zugegeben auch nicht immer zeigt. Ein besserer Spieler drängt sich aber nun auch nicht gerade auf.

Ist Prömel verletzt oder warum findet er nicht mehr statt?

Vollath scheint nun leicht den Handschuh gegenüber Orlishausen vorne zu haben und ist momentan nun die Nummer 1 im Tor.

Es ist doch schön entspannt wenn die Saison nach dem 20.Spieltag schon gelaufen ist.

Jetzt gilts nur noch zu klären wer der neue Übungsleiter wird. Ansonsten haben die Verantwortlichen bei unserem liebenswerten Blau-Weißen Club nun alle Zeit der Welt um personell für die nächste Saison in der 2.Liga zu planen.

Nur der KSC!

MaD

KSC – FSV Frankfurt oder Seepferdchen im Wildpark

Bei strömendem Regen war der FSV Frankfurt am 19.12.2014 zu Gast im Wildpark. Die 57 Gästefans und unsere beiden Jungs auf dem Zaun machten an diesem Abend ihr Seepferdchen. Mindestens bis auf die Knochen waren alle nass.
In der A-Kurve verloren sich noch eine handvoll Leute im Regen, im A1 und A4 drängten man unters Dach.
Die Party zum Jahresabschluss nahm auf dem Rasen ihren Lauf. So überlegen wie der KSC den FSV herspielte, das war schon eine Demonstration. Wir spielten wunderbar Fußball und die Abschlussquote stimmte auch.
Rouwen Hennings nagelte den Ball per Fernschuß zum 1:0 ins gegnerische Tor und Reinhold Yabo erhöhte wenig später auf 2:0.
In unserem Block nahm die Party auch Fahrt auf. Solch eine Feierstimmung war schon lange nicht mehr. Ausgelassen tobte alles durch die Gegend, es wurde laut supportet und überall strahlten die Gesichter. Manchen merkte man auch schon an, dass an diesem Abend noch steil gegangen werden sollte. Schließlich gabs im Fanprojekt noch eine Jahresabschlussparty, andere gingen auch noch auf Kneipentour durch die Stadt.
Vielleicht waren die ChiKAs neben mir gar nicht betrunken, vielleicht waren sie ja Manuel Neuer?!
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Hennings klaute dem Frankfurter Torwart Klandt kurz nach der Pause elegant den Ball und schob lässig zum 3:0 ein. Solch ein Tor sieht man auch nicht alle Tage und die Feierei steuerte unaufhaltsam ihrem Höhepunkt entgegen.
Nazarov per Elfmeter zum 4:0 und nun stimmte der Wildpark tausendfach in unser „Europapokal-Lied“ ein. In mehreren Intervallen und mit immenser Laustärke wurde mit diesem Lied unsere Mannschaft für ein tolles Fußballjahr 2014 gefeiert.
Sie fingen sich noch das 4:1, was einige erst nach dem Abpfiff mitbekamen, so vertieft war man im Singen dieses sensationellen Liedes.
Alle die damals schon dabei waren hatten bestimmt wieder die Bilder dieser Schlachten vor Augen. Mir ging es jedenfalls so.
Der KSC ließ sich nicht lumpen. Erst taten die Spieler so als ob sie nur kurz zum winken kommen würden, erste ungläubige Pfiffe ertönten schon. Dann drehten sie um und machten kollektiv den „Diver“ um danach mit der Gegengerade zu feiern!
Im Clubhaus angekommen traute ich meinen Ohren nicht. Siegestrunken und glücklich sangen alle „Oh wie ist das schön“. Ja, so etwas hat man auch im Clubhaus des KSC „lange nicht gesehen“.

Danke an unsere Mannschaft für ein (fast) perfektes Fußballjahr 2014!

MaD

Der Favorit geht beim FSV baden….

So oder ähnlich könnte eine schlechte Überschrift lauten, wenn es um die Begegnung FSV Frankfurt vs. Karlsruher SC geht. Ihr fragt euch, wer denn da bitte der Favorit gewesen sein soll?
Wenn es nach unserem Trainer Jörn Andersen ging, dann doch wir, der Karlsruher SC. Interessant, betrachtet man unsere letzten Monate.
Klar, es ging nach der Winterpause aufwärts, aber Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall und so gingen wir sang- und klanglos mit einer katastrophalen Leistung beim FSV mit 1:2 ein.
In keiner Phase zeigte die Mannschaft Herz und von Spielkultur und Kampf wollen wir erst gar nicht anfangen.
Eines ist auch klar. Egal was für Mist der Trainer in irgendeinen Notitblock diktiert oder in ein Mikro labert, auf dem Platz stehen die Spieler immer noch selbst und niemand verbietet es ihnen alles zu geben und für unsere Farben zu kämpfen bis zum umfallen.
Dies haben sie, einmal mehr, nicht getan. Was mich nach den letzten drei Partien wirklich wundert. Kampf und Leidenschaft waren da über weite Strecken endlich wieder erkennbar. Gegen den FSV war es nur armselig.

Viele KSC Fans waren zu dem nahen und so wichtigen Auswärtsspiel mitgereist und wurden bitter enttäuscht. War die Stimmung angesichts der vielen Blau-Weißen wenigstens etwas auf das man Stolz sein kann?

Tja, eher nicht! Ziemlich mau war es. Aber dies lag nicht nur an den vielen Leuten die eigentlich sonst nie auswärts fahren oder an dem unüberdachten Block. Auch im eigentlichen Stimmungskern kam diese nie richtig auf, obwohl sich einige plus den beiden Vorsängern echt bemühten. Die Lieder wurden von vielen eher leise geträllert als aus vollem Herzen auf den Platz gebrüllt.

Die Jungen mit falschem Brilli im Ohr und Jogginghose sollten sich da echt mal fragen wie sie ULTRA verstehen.

Aber egal, dies sind nur Randnotizen bei einer sportlich mehr als düsteren Lage. Von den nächsten vier Spielen bestriten wir drei gegen sog. Aufstiegskandidaten (Düsseldorf, St.Pauli, Fürth). Dies wird gelinde gesagt sicherlich nicht einfach werden. Da weiterhin aber alles noch möglich ist und wir den so bitter notwendigen Klassenerhalt schaffen können, heißt es nicht aufgeben und immer weiter KSC, immer weiter!!!

FORZA KSC!

Für euch am Bornheimer Hang war
OnkelMad

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