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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

Schlagwort

hardcore

Song der Woche: Pointing Finger – Young Till I Die

Home: https://pointingfinger.bandcamp.com/

Facebook: https://www.facebook.com/pointingfinger

MaD

Bane (Alte Hackerei Karlsruhe, 28.07.2014)

Wenn eine Woche so beginnt, ist sie schon gerettet. Bane aus Worcester gaben sich in der Hackerei die Ehre und sorgten für volles Haus.
Und es geschah etwas, was selten ist für diese Location. Gleich zu Beginn strömten alle Leute direkt vor die Bühne und es bildete sich sofort ein Pit der sich gewaschen hatte. Männer mittleren Alters flogen durch die Luft und ließen sich zu feinsten Hardcore-Punk Klängen durch die Gegend schupsen.
Aaron Bedard war wie immer stilsicher gekleidet mit einem übergroßen Pulli. Er nutzte die komplette kleine Bühne, hilet das Mikro in die Crowd, redete zwischen den Songs viel von seinem Leben und seinen Erfahrungen und forderte alle auf mehr gegen Nazis zu tun.
Seine Statements ernteten viel Applaus, waren sie doch sympathisch und ehrlich vorgetragen.
Bane hatten großen Spaß, sie bekamen vor der Bühne ja auch allerhand geboten. Gut so Karlsruhe, bitte künftig mehr davon.

Danke Bane und ich hoffe doch, dass ihr noch mal wieder kommt!!!

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MaD

P.S. Danke an die Veranstalter Lukas und Co. für diesen Abend!

Song Of The Day: Defeater – Empty Glass

Take Offense & New Morality (Alte Hackerei,02.05.2014)

Nach der Absage von No Turning Back blieben noch Take Offense und die Niederländer New Morality um der Hackerei besten Hardcore zu servieren.
Cold Stare eröffneten. Die Band besteht praktisch fast nur aus Mitgliedern von Take Offense. Der Gitarrist von Take Offense singt bei Cold Stare. Die Leute kamen gerade an und er dachte wohl, dass dies die Show seine Lebens sein müsste und wollte dass alle vor der Bühne durchdrehen. Dies war natürlich nicht der Fall. Auch seine Ansagen von wegen „es ist Freitag Abend, ihr habt alle in eurem Scheiß Job gebuckelt die ganze Woche – jetzt dreht durch“ zeigten natürlich nicht die erhoffte Wirkung. Als Gitarrist sollte er später noch überzeugen ohne Ende. Schuster bleib bei deiner Gitarre oder so ähnlich….!
New Morality spielten sich schnell in die Gehörgänge der ca.60 anwesenden Zuschauer. Schneller Hardcore mit klaren Punkrockeinflüssen wurde hier auf die Bühne gelegt.
Jonne sah auf den ersten Blick etwas wie Jack Black aus und von seiner Art sich auf der Bühne zu geben, hätte es sogar gepasst. Ein sehr lässiger Frontmann, der auch danach beim Gespräch am Merch einfach sympathisch drauf los plauderte. Montag musste er wieder zur Arbeit nach vier Wochen Tour – die Vorfreude war ihm förmlich anzumerken.
Es war kein „typischer“ Hardcore Auftritt mit bis zum Hals tätowierten muskulösen Typen, irgendwie war es eher Punkrock, vielleicht spürt ihr was ich denke.
Nach ner starken 3/4 Stunde war das Set vorbei und ein T-Shirt und auch Vinyl wechselte am Stand der Band den Besitzer.
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Take Offense aus dem Sonnenstatt an Amerikas Westküste sollten sich dann als echter Headliner präsentieren. Sie sind die letzten Jahre auch richtig unterwegs und veröffentlichen endlich auch Platten, dies war zu Beginn ihres Schaffens ja nicht ganz regelmässig der Fall.
Die Meute stellte sich auch etwas enger zusammen und vor der Bühne wurde nun auch gezeigt, dass dies eine Hardcore Show ist und dazu gehört eben ein aktives Publikum. Je mehr Leute sich beteiligten, desto engagierter wurde auch die Band.
Schöne Mischung aus oldschool 80ziger NYHC und Crossover. Ein deutlicher Metaleinfluss ist auch unverkennbar. Machte Spaß dem Sänger von Cold Stare nun an der Gitarre zuzuschauen. Er ließ seine Finger wie ein flinkes Wiesel über die Saiten flitzen.
Erinnerte mich alles an die glorreichen Suicidal Tendencies.
Take Offense – gerne wieder!
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Mad

Born From Pain & First Blood (Alte Hackerei 10.04.2014)

Hardcore deluxe an diesem Donnerstag Abend im Alten Schlachthof. Dabei passt der Bandname First Blood wie fast kein Zweiter zu diesem Gelände und der Bar in der das Konzert statt fand.
Ausverkauftes Haus kündigte ein klitzekleines Schild am Eingang an und viele verwunderte Gesichter mussten unverrichteter Dinge wieder umdrehen. 150 Tickets waren verkauft und die Alte Hackerei platzte aus allen Nähten. Zum Glück konnte man sich auch zwischen den Gigs draussen aufhalten.
Carl Schwartz, Sänger und verbliebenes Gründungsmitglied von First Blood half vor Jahren auch schon mal bei Born from pain aus, so dass dieser Abend sicher das eine oder andere Deja vu bereit hielt.
Musikalisch ließen First Blood nichts anbrennen. Ihr Hardcore-Punk aus dem sonnigen Kalifornien bretterte zügig durch die Hackerei, aber mehr als kräftigen Beifall nach jedem Song gab es nicht. Nur ein paar wenige tobten direkt vor der kleinen Bühne rum.
Die Mütze von Carl blieb fest und tief ins Gesicht gezogen, er sprühte vor Energie, animierte immer wieder und fetzte über die Bühne. Das er auch mal bei Terror aktiv war, kann man verstehen.
Zufrieden waren nach der 3/4 Stunde aber trotzdem alle, der Merchandise Stand von First Blood wurde richtig gestürmt.

Ob Born from Pain bzw. ihr Sänger Rob aus „Scheisse Gold“ machen können wie der Doc in der Pause vor ihrem Auftritt vermutete blieb zu hoffen.
Die Hardcore Band aus den Niederladen hatten wahrscheinlich den großen Vorteil, dass Rob einfach Deutsch spricht und gleich die Leute richtig einbezog und sie an ihrer „Moshpit-Ehre“ packte.
Die Liste der Mitglieder, vor allem der ehemaligen bei Born from Pain ist lang. Rob ist eine der Konstanten. Fing er am Bass an, so singt er heute und ist wie dafür geschaffen.
In die Hackerei kam nun Bewegung. Rob ließ die Meute mitsingen, klatschte nach den Songs ab und hielt auch das eine oder andere politische Statement.
Immer wieder wurden die Leute aufgefordert nach vorne zu kommen und es bildete sich dann auch ein schöner Pit. Musikalisch sind sie einfach ein Brett, spielten ihr Best of auf den Punkt runter, vor allem der fette Bass stach oft schön heraus.
Rundum ein gelungener Gig, der nach 1 Stunde mit zwei Zugaben und viel Applaus endete.

MaD

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Grüße an die Crew: Diesel, Doc, Flo und Freddy die wütende Kugel im Pit

Rockstüble – Over And Out

Nach 25 Jahren schloss das Rockstüble in Pforzheim zum letzten Mal die Türen auf und vor allem zu. Eine Institution der Subkultur weniger in Pforzheim. Ein kleiner Raum, integriert in das Haus der Jugend, war viele Jahre lang ein Treffpunkt für alle Metalfans der Region. Ob bei Thekenabend zu Konservenmusik, irgendwelchen Parties oder bei Konzerten, es war immer laut und heftig. Zu Zeiten als Nutella noch viele Leute zu seinen DJ-Abenden lockte oder Frank versuchte Wave und Gothic am Donnerstag Abend dem Volk näher zu bringen, da ging auch noch richtig etwas im Rockstüble.
Dann gab es immer wieder Höhen und Tiefen, sehr gut besuchte Konzerte wie z.B. zum 15jährigen Jubiläum (Ektomorf, Betzefer), aber auch Abende an denen so gut wie nichts los war.
In den letzten Jahren fand das Rockstüble kaum noch statt. Zu selten Konzerte, öffentlich fast ohne Präsenz. Selbst als Napalm Death 2012 im Haus der Jugend spielte war nicht das Rockstüble der Veranstalter. Es war am Ende ein schleichender Tod, eigentlich schade, denn dieser Raum hat alles was man braucht für unvergessliche Musikabende.
Ein solcher sollte dieser Freitag dann auch werden, denn die drei zum Abschied geladenen Bands, konnten alle auf ihre Art und Weise überzeugen.

Rockatary aus Pforzheim machten den Anfang. 4 Jungs, die einfach gerne Musik machen, das merkt man ihnen sofort an. Sie sind nett, beherrschen ihre Instrumente gut, immer höflich zum Publikum und mit hübschen Mädels am Bühnenrand die jede Textzeile mitsangen. Rockmusik ohne große Schnörkel, mit eingängigen Melodien, Parts zum Klatschen und Mitsingen. Wer jetzt denkt, dies muss ja furchtbat langweilig gewesen sein der irrt gewaltig. Rockatary überzeugten mit ihrer Art Rockmusik zu spielen voll und ganz. Unermüdlich wurde das Publikum mit einbezogen, es wurde gelacht, die Darbietung als Ganzes machte einfach Spaß. Der Applaus am Ende war ihnen sicher und sie hatten ihn auch redlich verdient. Musik um mit dem Bier in der Hand, etwas mit dem Kopf nickend zuzuhören und zu wissen, das man hier richtig ist.

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Die nächste Band, kam ebenfalls aus Pforzheim. Fuck Mainstream get Refleshed ist auf ihrer Facebook Seite zu lesen und Refleshed sind wirklich alles andere als Mainstream und vor allem ihr Frontmann brachte des öfteren wieder eindeutig zum Ausdruck was er von allem hält was auch nur im entferntesten nach Mainstream aussieht. Lou war vom ersten Riff weg on fire und fetzte durch den kleinen voll besetzten Raum und schrie in sein Mikro als gäbe es kein Morgen.

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Dazu die schnellen donnernden Riffs von Bötti und Oli, es war ein Soundgewitter, untermalt von einem ständig antreibenden Schlagzeug und dem wummernden Bass von Tina. Man hatte das Gefühl, das Dirk den Jungs an den Gitarren immer im Nacken sitzt und sie versuchen ihm zu entkommen und so noch schneller spielen. In der Zwischenzeit schrie sich Lou alles von der Seele was ihn bedrückt und bewegt und dies ist so einiges. Auch das sterben der Subkultur ist für ihn ein großes Thema, wie er in mehreren Songpausen die Zuhörer wissen ließ. Refleshed waren am Ende alle!

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Mit May The Silence Fail hatte die Rockstüble Crew eine mehr als würdige Band geladen um in Sachen Konzerte den endgültigen Abschluss zu begehen. Was eine Wucht, was eine Energie uns hier entgegenschlug. Wie eine Wand stand der Sound von May The Silence Fail im Rockstüble und diese Wand bewegte sich mit jedem Lied immer weiter auf die Meute zu um sie an die Theke zu pressen und mit offenem Mund zurück zu lassen. Staunend über das eben erlebte Konzert. Wer In Flames kennt und mag, wird May The Silence Fail lieben. Nicht zu letzt bzw. gerade wegen Sarina und Janina, den beiden Frontfrauen, die abwechselnd shouten und singen. Die wenigsten im Raum kannten die Band, aber begeistert waren alle, wenn es auch etwas Zeit brauchte um etwas Leben in die Bude zu bekommen. Nur ganz vorne an der Bühne wurde gemoshed. (Wobei im Rockstüble irgendwie alles „ganz vorne an der Bühne“ ist!)

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Da einer der regulären Gitarristen nicht konnte, hatten sie eine Aushilfe dabei, welcher seine Finger so flink über sein Griffbrett fliegen ließ und so in das Bandgefüge passte, dass man hier niemanden vermisste. Eine Soundmaschine sind diese vier Jungs, die dermaßen auf den Punkt dem Zuhörer die musikalische Faust auf die berühmte „12“ hauen. Die Action überließen sie ihren Frauen, die super sympathisch das Publikum im Griff hatten und mit ihrem Gesang die Anwesenden in ihren Bann zogen. Am 04.05. spielen May The Silence Fail mit Ektomorf in Karlsruhe in der Stadtmitte, da sehen wir uns wieder!

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Der Abend klang mit ein paar Bier aus, wobei diese dann irgendwann zur Neige gingen. Als wir gerade schon gehen wollten, kam Nachschub. Geholt aus heimischen Keller, das was oldschool und macht den Abschied von solch einem Laden nur schwerer. Solche Abende werden immer weniger, die Subkultur stirbt.
Ein fettes DANKE an das Team vom Rockstüble für 25 Jahre Metal und Underground und für diesen Abend! Passt auf euch auf und bleibt gesund! 

MaD

(Einmal habe ich auch selbst, mit Hilfe von Freunden, ein Konzert im Rockstüble veranstaltet: http://onkelmad.blog.de/2009/03/15/hardcore-portus-5759805/)

Hardcore goes Portus

Die Festwochen in Pforzheim nehmen kein Ende. Nach H2O und Dog Eat Dog traten nun am 05.08. Agnostic Front und Coldside im Pforzheimer Kupferdächle auf.
Den Auftakt an diesem Abend machten Stereo Dynamite. Das Trio aus Freiburg gab trotz der hohen Temperaturen und der doch recht überschaubaren Anzahl an Zuhörern (…die meisten hielten sich draussen auf und genossen den Sommerabend…) mächtig Gas und überzeugte mit ihrer Mischung aus Hardcore und Punk. Leider verloren sie sich etwas auf der großen Bühne, da der Basser immer etwas abseits stand und man ihn im wahrsten Sinne des Wortes nicht immer im Blick hatte. Zu sehr fokussierte sich doch alles auf den Gitarristen und Sänger, der mit seinem energischen Gesang die Anwesenden begeisterte.

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Coldside waren dann an der Reihe und sie waren mächtig! Mittlerweile hatten über 200 Leute ins Kupferdächle gefunden und bildeten nun einen dichten Pulk im großen Saal des Kupferdächle. Leider nicht direkt vor der Bühne. Um es kurz zu machen, es ging nichts während des 45minütigen Auftritts. Die meisten Leute kannten die Band schlicht nicht.
Trotzdem boten Coldside East Cost Hardcore Marke XXL und die beiden Shouter schrien gegen die Wand aus Zuhörern an.
Nach jedem Song ernteten sie einen großen Apllaus und nach der Show wollte dieser gar nicht mehr enden, was sich dann auch im Ausverkauf ihrer CDs und T-Shirts zeigte. So bekamen auch Coldside die Anerkennung, die ihnen für diesen Auftritt gebührte.
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Die Spannung stieg, das Intro lief, der Saal wurde dunkel. Agnostic Front betraten unter dem Jubel der Fans die Bühne. Nun hatten sich alle direkt an der Bühne versammelt und das Fest konnte beginnen. Die Legende aus New York stand hier in Pforzheim auf der Bühne und viele altbekannte Kunden ließen sich dies nicht entgehen. Es war schön so viele Bekannte aus längst vergangenen Tagen wieder zu treffen. Es war gar nicht möglich mit allen zu reden an dem Abend. Fühlt euch gegrüßt, es war super euch zu sehen.
Agnostic Front kam nun zu Gute, dass das Publikum seine ganze Energie für sie aufgespart hatte. Der Moshpit war groß, jede Aufforderung zum Circle Pit wurde nachgekommen, die Bühne diente als Sprungbrett für viel Jungs und das Mikro von Roger Miret wurde bei jeder Gelegenheit von vielen umringt.
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Kein Wunsch bleib in dieser Stunde offen. Bei „For My Family“ brannte die Luft, alle sangen lauthals mit und jeder gab im Moshpit noch mehr Gas als zu vor.
Der Klassiker „Crucified“ wurde mächtig abgefeiert und bei „Gotta Go“ war wieder der große Chor gefragt im Kupferdächle.
Vinnie Stigma war super drauf wie immer und scherzte ständig mit den Leuten in der ersten Reihe und stand nach dem Konzert noch zum Small Talk und für Fotos gerne zur Verfügung.
Agnostic Front lassen einem immer spüren, dass man Teil der Show ist.Und was wäre auch eine gute Hardcore Show ohne einen enrgiegeladenen Auftritt des Publikums.
Es war uns ein Fest – danke an die Bands und an Nico von Subkultura!

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Portus Hardcore MaD

Trash Zone in Trash City

30 Years of Trash, das Motto der lang ersehnten D.R.I. Tour, lockte viele ältere Herren in den kleinen Raum des Pforzheimer Kupferdächle. T-Shirts und Kutten die schon vieles erlebt haben, betraten diese für knapp 150 Besucher ausgelegte Location um Kurt Brecht und seine Mannschaft zu sehen. Schön, dass Spike Cassidy auch wieder in alter Form am Start sein kann. Wenn die Worte intim oder hautnah für ein Konzert zutreffen, dann an diesem Abend des 19.07. in Pforzheim. D.R.I. und das Publikum waren vom ersten Riff an eine Einheit und beide hielten 1 3/4 Stunden durch und dies trotz, der nach vielen Pogo-Einlagen und geschüttelten Haaren, schlechter Luft. Songs wurden persönlich bei Kurt oder Harald Oimoen gewünscht und mit viel Schulterklopfen abgefeiert. Bei der durchschnittlichen Länge von D.R.I. Songs kann man auch mal einige spielen an so einem Abend. Harald hatte sichtlich Spaß und bewegte seinen Bass mehrmals von der doch knapp 20cm hohen „Bühne“ herunter um im Moshpit seine Finger oder auch die Zunge eines Fans über die dicken Saiten zu bewegen.

D.R.I., eine Band die die Generationen von Skatern den Soundtrack geliefert hat und mit ihrer Mischung aus Hardcore, Punk, Metal im wahrsten Sinne des Wortes irgendwo Crossover ist. Gibt es diesen Stil überhaupt heute noch in der Form? Mit der Band sind auch ihre Fans dem „16jährigen Skater“ entwachsen, was aber der Stimmung keineswegs schadete. Im Gegenteil, die meisten holten an diesem Abend vor der Bühne noch mal alles aus sich heraus und hatten am nächsten Tag wohl gut mit Muskelkater, Nackenschmerzen und etlichen blauen Flecken zu kämpfen.

Die Spielzeit von knapp 1 3/4 Stunden ist auch nicht selbstverständlich und muss deshalb hier lobend erwähnt werden. Kurt war sichtlich am Ende vor den 5 Zugaben und hätte wohl am liebsten, im wahrsten Sinne des Wortes, das Handtuch geworfen. Aber über 100 gröhlende Fans ließen ihn aus dieser Nummer nicht raus.

Am Ende dieses intensiven schweißtreibenden Abends wurden Hände geschüttelt, Merchandising ohne Ende gekauft und viele Erinnerungsfotos fürs Familienalbum gemacht. Falls der Enkel irgendwann mal auf die Idee kommt und seinen Großvater fragt „Grandpa tell me a story, a real story“, dann hat Grandpa eine richtig gute auf Lager.

Für euch bei D.R.I. war OnkelMad

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