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DFB-Pokal Kaiserslautern – Hertha BSC Berlin 3:1 oder einfach abgeschenkt

Per Bahn machten wir uns von Karlsruhe aus auf den Weg in die Pfalz um unsere Freunde aus Berlin bei ihrem DFB Pokalspiel zu unterstützen. Schön über die Dörfer getingelt, wie man dies von etlichen Fahrten Richtung Betzenberg schon kannte. Der Zug hielt an jedem Haus und man kann von Glück sagen, dass es nicht noch Hochspeyer Nord, Süd und West gibt. So erreichten wir geradeso pünktlich zu Spielbeginn den Gästeblock.
Hurry, hurra die Karlsruher sind da und rein ins Vergnügen. Für einen Mittwoch und die Entfernung war der Block sehr gut besucht. Knapp 1500 Leute schätze ich.

Berlin hieß uns herzlich willkommen und der gemeinsame Support der alten Dame konnte beginnen. Trotz des Grottenicks ging Berlin in Führung und die Stimmung war zur Pause deshalb auch sehr gut. Von Lautern war nichts zu hören. eine riesige Tribüne steht da im Westen des Stadions, aber außer 08/15 war wieder mal nichts. So lange die Hauptgruppen irgendwo oben im Niemandsland stehen wird das auch nichts mehr. Lustig trotzdem wie sich der Mythos Stimmung in den Medien und bei Horst Horstmann vor dem Fernseher immer noch hält. Früher wurde man hier „gefressen“, heute sind die Pfälzer mehr als zahnlos. Erst als der Sieg feststand wurde es laut – arm.

Wenn wir und vor allem unsere Berliner gewusst hätten, dass Jos Luhukay und seine Truppe dieses Spiel einfach abeschenken wollten, wären wir wohl alle nicht hin gefahren. Eine Frechheit was die B-Elf der Herthaner hier bot. Kaiserslautern spielte in der zweiten Halbzeit mutig und engagiert nach vorne und ließ der Bundesligamannschaft aus der Hauptstadt keine Chance.
Deren Trainer sah aber auch keine Notwendigkeit auszuwechseln um mit Ronny oder Ramos endlich Stammkräfte zum Einsatz zu bringen, die das Spiel evtl. noch hätten drehen können. Ramos kam dann 15 Minuten vor Schluss und Ronny nach dem Treffer zum 3:1 für Lautern. Das hätte man sich dann auch alles sparen können.
Warum Luhukay hier eine B-Elf an den Start brachte und nicht auswechselte um das Spiel mit aller Macht zu drehen wird sein Geheimniss bleiben. Hertha BSC Berlin hat jedes Jahr die Chance auf ein Finale im eigenen Stadion. Da muss man mehr bzw. immer alles dafür tun um dies zu erreichen. Das Gefühl hatten wir draussen hinterm Zaun leider nicht. Da wenigstens wurde alles dafür gegeben, auf dem Rasen und der Trainerbank – Fehlanzeige!

Lautern-Hertha

Am 20.Oktober kommen wir mit dem KSC wieder und werden hoffentlich siegreich den Betzenberg wieder verlassen.

Als wir gegen Mitternacht wieder in Karlsruhe eintrafen stieg unser Ex-Trainer Winfried Schäfer aus dem ICE am Nachbargleis. Ein großes „Hallo“ mit einigen „Winnie Schäfer du bist der beste Mann“ Sprechchören. Es war eine große Zeit unter seiner Regie – dafür werde ich immer dankbar sein.
Und wenn wir gerade schon bei großen Namen aus unserer Vergangenheit sind. Auf dem Hinweg zum Betzenberg stand unser Gunther Metz am Wegesrand und musste warten bis unser Mob vorbei war. Für ein kurzes Winken und Grinsen war aber Zeit – auch dir vielen Dank auf ewig Gunther!

Hertha und der KSC!

MaD

KSC – VfR Aalen 1:1 (01.09.2013)

Das Spiel gegen den Verein von der Ostalb fügte sich nahtlos in die Reihe der vergangenen Spiele in Sachen verlorene Punkte ein.
Stellen wir aber das Positive vorweg. Es war wieder ein Spiel unserer Mannschaft, welches sehr gut anzuschauen war. Da steht eine Truppe auf dem Feld die kicken kann und die kämpft. Es macht wirklich Spaß Peitzinho und Co. zu sehen.
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Als Nazarov recht früh zum 1:0 pfloggte war die Freude bei den knapp 15.000 Zuschauern groß. Leider konnte der KSC dann nicht nachlegen, sondern gab ein Stück weit das Spiel aus der Hand und prompt netzte Lechleiter in der 38.Minute zum Ausgleich.
Warum wir das Spiel ohne Not aus der Hand gegeben haben wird Kaucze mit seinen Mannen schon analysieren und sie werden die richtigen Schlüsse ziehen. Ihr seht, ich habe vollstes Vertrauen in alle Beteiligten.
Hälfte zwei sah dann ein Spiel auf ein Tor und zwar das Tor der Aalener. Aber Finger- und Fußspitzen diverser Gegenspieler verhinderten den Sieg.
Yabo und Alibaz trieben immer wieder an. Krebs war unermüdlich und Peitz rackerte um jeden Zentimeter, leider reichte es nicht zum verdienten Sieg.
Aalen hatte noch Glück bei einem Foul im Strafraum, aber der Schiri pfiff keine enge Situation für uns an diesem Nachmittag. An ihm lags nicht, aber selbst ohne blau-weiße Brille kann man sagen, dass es sehr einseitig war und er auch die Zeitschinderei der Schwaben gegen Ende nicht ahndete.
Sei es drum, sehr viel Pech gehabt aber gut gespielt und allen Zuschauern sicherlich Lust auf das nächste Heimspiel gemacht.
Die Aalener U14 prollte noch etwas am Zaun herum nach dem Schlusspfiff und war sicherlich froh, dass es diesen gab. Das schlimmste wäre wohl für die Buben gewesen, wenn oben das Tor zum Gästeblock offen gewesen wäre. Der Pöbel Mob war plötzlich ganz schön ruhig als keine Bullen mehr da waren. Und nach etwas „Backenfutter“ (…dieses Wort wollte ich schon immer mal schreiben, errinert so nett an glorreiche „Fan-Treff“ Zeiten…) sich dann gegen später nur mit Polizei wieder auf den Parkplatz getraut.B)
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Der Tag stand auch im Zeichen der Freundschaft. Der Freundschaft zwischen Hertha BSC Berlin und dem KSC, zwischen den Harlekins 98 und den Phönix Sons 99. Eine schöne Choreo zum 15jährigen Jubiläum der Berliner Brüder würde gezeigt und es ist schön zu sehen, dass diese Freundschaft lebt und immer weiter getragen wird.
Harlekins Berlin, meine Glückwünsche gehen in die Ostkurve der Hauptstadt. Geht weiter euren Weg, bleibt durch, lasst euch nicht verbiegen und geht steil für die Hertha.
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MaD

Einige Spruchbänder muss man nicht kommentieren:

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