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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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Manuel Torres

Torero ohohoho…..

Die Feierlichkeiten vor der Gegengeraden nach dem starken 2:1 Sieg gegen den alten Rivalen aus Nürnberg gingen mit einem Schaukampf unseres „Torero“ Manuel Torres und Willi Wildpark zu Ende.

Torres erzielte in der 86.Minute den Siegtreffer und belohnte eine starke kämpferische Leistung des KSC.

Nach einem Heimsieg sah es zunächst nicht aus. Nürnberg reiste mit einer Heimniederlage gegen den Tabellenletzten Duisburg im Gepäck an und wollte diese wieder gut machen. Schließlich ist der FCN mitten im Aufstiegskampf zur 1.Bundesliga.

Nach zwei Minuten schlug Kerk einen Freistoß recht flach in unseren Strafraum. Thoelke fälschte diesen unglücklich zum 0:1 ins eigene Tor ab. Der Ball glitt Vollath durch die Beine.

Wer nun bei miesem Wetter mit einer Heimniederlage gerechnet hatte, machte diese Rechnung ohne unsere Mannschaft.

Der KSC steckte das frühe Gegentor schnell weg und hielt dagegen. Jonas Meffert gelang kurz vor der Pause mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze der Ausgleich. Unsere Mannschaft lieferte dem FCN auch in der zweiten Halbzeit einen großen Kampf. Fast hätte man denken können, es ginge für uns und nicht für Nürnberg um den Aufstieg.

Manuel Torres durfte im blau-weißen Trikot mal wieder von Beginn an auflaufen und belohnte sich selbst und seine Teamkameraden für eine starke kämpferische Leistung. Gouida flankte in der 86.Minute und unser „Torero“ drosch den Ball zum 2:1 ins Herz der Franken, die nun die zweite Niederlage in Folge kassierten.

Dieser Sieg ist auch gut für die Stimmung rund um den KSC. Seit Wochen geht es nicht mehr wirklich um etwas und so eine Saison droht dann auch mal einzuschlafen. Positiv die Spielzeit zu beenden ist wichtig mit Blick auf die kommende Runde, wo es doch einige Veränderungen geben wieder. Gegen den FCN war es das drittletzte Heimspiel unseres Erfolgstrainers Markus Kauczinski. Tomas Oral übernimmt ab 01.07. seinen Job.

Im Hintergrund wird diese Saison schon fleißig geplant und Siege helfen dabei um Spieler für den KSC zu begeistern.

Ein noch viel wichtigeres 2:1 gelang übrigens unsere U19 beim FC Bayern München. Im Abstiegskampf aus der A-Jugend Bundesliga haben sie damit ihren guten Trend der letzten Wochen bestätigt.

MaD

….und dann sauf ich mich zu mit Coooolaaa!

Einen intensiven Freitag Abend erlebten die 15.600 Zuschauer im Karlsruher Wildparkstadion am 06.11. gegen den VFL Bochum.

Die von einem der geilsten Trainer ins Rennen geschickten Bochumer wie immer stürmisch und ließen uns teilweise alt aussehen. Terrode hatte mehrere gute Szenen und auch Bulut forderte Stoll, Mauersberger und Orlishausen oft. Wir hatten auf dem Feld etwas Anlaufschwierigkeiten ins Spiel zu finden, auf den Rängen waren wir dagegen von Beginn an da. Wenn sogar der Capo nach wenigen Minuten schon lobt (natürlich gleich mit einer kleinen Einschränkung*g), dann muss es lautstark gewesen sein.

Bochum mit vlt. knapp 250 Leuten am Start. Für einen Freitag will man dies gerade mal so gelten lassen. Genau hier muss man bei „Fangerechten Anstoßzeiten“ ansetzen. Wäre diese Partie am Samstag oder Sonntag gewesen, hätte der VFL sicher doppelt so viele Leute mitgebracht.

Im L-Block kreisten die Schwenkfahnen und ein junger Mann entwickelte den Ehrgeiz bis zum 1:0 für den KSC zu schwenken, egal wie lange dies auf sich warten ließe. Wir sprachen schon davon, dass dieses 0:0 für ihn bestimmt ein langer Abend wird.

Als Torres nach unglaublichem Fehlpass von Celozzi fast das 1:0 für uns erzielt hätte, war er der Ablösung sehr nahe. „Ich schwenk ihn jetzt rein“ war seine Ankündigung und der KSC nahm auf dem Feld auch Fahrt auf. Keine 10 Minuten später flankte Torres und Diamantakos, unser Grieche, der erst Mandeln, dann Rücken und was weiß ich noch alles hatte, köpfte zum 1:0 rein – das erste Tor in der Bundesligahistorie, welches sozusagen „reingeschwenkt“ wurde.

Als kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit Yamada endlich mal wieder traf (27 Spiele ohne Tor!) konnte die Party im Wildpark starten. Unter Flutlicht lässt sich besonders gut feiern und so benötigte die Kurve kaum noch Ansporn lauter zu werden.

Der KSC hatte das Spiel im Griff. Die sehr gute Bochumer Offensive prallte an unserer Verteidigung einfach ab und kam mal was durch bewies Orle ungeahnte Qualitäten als Krake. Hut ab!

Im Block wurde gehüpft, aber dann doch eher gesittet, wie ein uns allen bekannter Herr mit durchdringender Stimme bemerkte. Während er versuchte den Pogo zu starten, flüchteten in seinem Umkreis die Leute. Sein Kommentar dazu:“Das ist hier dermaßen gesittet geworden, da fällt man schon auf wenn man rum springt“.

Ein Zischen hinter mir ließ mich aufhorchen. Da öffnete doch jemand eine Cola Dose. Immer gegen den Kommerz, die großen Konzerne und ein Traditionsverein T-Shirt an, trank er strahlend seine Cola. Just in diesem Moment sag die Kurve „Wo wir auch spielen, hoff ich Karlsruh wird führen, hoff ich Karlsruh wird siegen und dann sauf ich mich zu für Karlsruh“. Dies war schnell umgedichtet in „….und dann sauf ich mich zu mit Coooolaaa“. Es war uns eine Freude ihm persönlich dieses Ständchen zu singen. Lachend verschluckte er sich fast an dieser Brühe.

Barry erhöhte dann unter großem Jubel auf 3:0. Wieder war Diamantakos beteiligt, der bei seinem Startelf Debut überzeugte. Bochum begann schon damit die Fahnen abzuhängen. Wenn also eine Viertelstunde vor Schluss der Block aufgibt, dann konnte es auch der VFL auf dem Rasen. Da kam nichts mehr und der KSC brachte ein überzeugendes 3:0 sicher nach Hause. Gut hat mir gefallen, wie die Mannschaft ins Spiel fand, nachdem der VFL zu Beginn am Drücker war und dann das Niveau auch hielt.

Für Jan Mauerberger freut mich die Entwicklung besonders. Schon aussortiert, ist er jetzt mit unserem Oldie Stoll die Stütze der Abwehr. Auch Orle hat wieder zur Stärke der letzten Saison zurück gefunden und auf den Außen spielen Valentini und Kempe sehr solide. Es passt momentan beim KSC!

MaD

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