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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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metal

Napalm Death, Brujeria und Power Trip – live in Karlsruhe 

Noch immer habe ich den gestrigen Abend im NCO Club in Karlsruhe vor Augen und ein Rauschen im Ohr. Napalm Death waren der krönende Abschluss eines Abends der mit Power Trip einen musikalischen Höhepunkt schon vor 20 Uhr hatte. 

Die Metal Band aus Dallas spielte astreinen 80er Jahre Trash Metal, gespickt mit Punk- und Hardcorelementen. 

Brujeria mit Shane von Napalm Death am Bass (seinen Auftritt mit Lock Up habe ich leider verpasst) meinen es wohl wirklich ernst. Macheten, Vermummung und aggressives Gehabe auf der Bühne, wirkten auf mich irgendwie aufgesetzt und mitten in Karlsruhe an einem Abend im Mai lächerlich. 

Unsere Freunde aus Birmingham lieferten zum Abschluss eine typisch energiegeladene Napalm Death Show ab. Sänger Barney war es wichtig vor jedem Song die Botschaft desselben rüber zu bringen. 

Gewohnt klare Aussagen zur Entwicklung der menschlichen Gesellschaft und musikalisch eine Reise durch über drei Jahrzehnte Bandgeschichte. Der Sound im NCO Club, dem ehemaligen Offizierkasino der U.S. Army, war druckvoll und hatte die richtige Lautstärke um die Härte von Napalm Death den zahlreich erschienenen Fans zielgerichtet in den Gehörgang zu blasen. 

Hier nun drei Live Songs (Life And Limb, Diktat und All Is Said And Done) vom Wacken Open Air 2009 um euch einen Eindruck zu verschaffen wie Napalm Death live klingen:

Homepage: http://napalmdeath.org/scum/

MaD

Song der Woche: Parkway Drive – Vice Grip

Homepage: http://www.parkwaydriverock.com/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Parkway_Drive

Metallica – Hardwired ist da!

Bäm! Die Nachricht auf welche die Musikwelt gewartet hat. Metallica hauen wieder eine Platte raus und dann sogar ein Doppelalbum. Lange acht Jahre musste die treue Fangemeinde weltweit darauf hinfiebern.

Wird es an die alten Sachen herankommen oder eher wie „Load“ klingen fragen sich altgediente Fans der Metalband. Wobei hier die Frage erlaubt sein muss, ob Metallica wirklich noch eine fuckin Metalband sind oder eher eine große (Hard-)Rockband mit Trash Metal Vergangenheit?! Und wäre dies so schlimm, so lange sie live ein Best-Of präsentieren, welches einem die Ohren wegbläst?!

Für den 18. November 2016 ist der Release geplant. „Hardwired…To Self-Destruct“ soll das Baby heißen und als Doppelalbum erscheinen.

Hier nun die erste Single „Hardwired“:

 

MaD

Überrollt von Crowbar!

Kirk Windstein und seine Männer gastierten am 09.05.2016 in der Stadtmitte Karlsruhe. Mit Trouble hatten sie eine Doom-Metal-Legende als Vorband am Start von der ich noch nie gehört hatte und die ich für eine Spinal Tap Coverband hielt.

Aber weit gefehlt, die alten Herren die neben Saint Vitus als einflussreichste Vertreter ihres Genres gehandelt werden, überzeugten mit sattem Sound, vielen Gitarrensoli, knarzigen Riffs und alles absolut auf den Punkt. Eine unglaubliche Präzision von der Bandana-Fraktion aus Illinois. Schön auch die Luftgitarren-Action von Sänger Kyle Thomas, wenn Rick Wartell und Bruce Franklin es an den Saiten richtig krachen ließen.

Das auch schon in die Jahre gekommene Publikum war überaus dankbar und den zahlreichen „We want more“ Rufern gaben Trouble tatsächlich noch ein zusätzliches Ständchen.

Nun war aber die Zeit für den Act des Abends gekommen. Der Platz vor der Bühne füllte sich merklich und alle waren heiß auf Crowbar aus New Orleans. Mit den ersten Riffs gelang es der Sludge-Band das Publikum in Bewegung zu setzen. Sie spielten viele Songs der älteren Platten, die unheimlich ab gefeiert wurden. „Like broken glass“ löste einen guten Moshpit aus, dicke Typen mit Bier und Kutte sind doch ganz ordentlich beweglich. Ist die Masse erstmal in Schwung sind die Umstehenden nur noch Punchingbälle.

Kirk Windstein präsentierte sich als witziger Typ, der den berühmten Schalk im Nacken trägt. Er lachte herzlich als Tommy Buckley am Schlagzeug sich verspielte und sie einen Song noch mal starten mussten. „He fucked up“ teilte er uns über das ganze Gesicht, welches nicht von seinem unglaublichen Bart verdeckt ist, lachend mit.

Die Stadtmitte kam ab Mitte des Sets nicht mehr zur Ruhe und ließ sich ganz vom harten und langsam rollenden Crowbar Sound einnehmen. Kirk´s Stimme grummelte ins Mikro und ich hatte das Gefühl auf einem unbeleuchteten Bahngleis zu stehen und von einem herannahenden Güterzug einfach überrollt zu werden. Der Sound lag schwer auf der Stadtmitte und die Meute bewegte ihr Köpfe im Takt bis nach einer starken Stunde mit „Existence Is Punishment“ der letzte Song erklang.

Cheers an den Doc und Jensomat. 

MaD



Song der Woche: Max Raptor – The King Is Dead

Homepage: http://maxraptor.co.uk/

Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Max_Raptor

Song der Woche: CROWBAR – „All I Had (I Gave)“

Homepage: http://www.crowbarnola.com/#new-page

https://de.wikipedia.org/wiki/Crowbar

 

Song der Woche: SOULFLY – Back To The Primitive

Aus aktuellem Anlass muss es heute knallen!

Homepage: http://www.soulfly.com/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Soulfly

 

Let’s celebrate that we don’t give a fuck

Der Tourauftak zum 30jährigen Jubiläum führte Sick of it all am 03.März 2016 in das kleine Cafe Central nach Weinheim.

Verwundert rieb ich mir die Augen als ich dies Monate vor dem Konzerttermin las. Was für ein sensationelles Geschenk, die Götter des Hardcore-Punk aus New York in so einem intimen Rahmen zu sehen.

Wenn du nicht weißt wie groß das Cafe Central ist, dann nimm einfach mal dein Wohnzimmer und denk dir noch 2 Meter dazu, dann liegst du ungefähr richtig. Wenn hautnah jemals eine Bedeutung hatte, dann an diesem Abend.

Aus der ersten Reihe verfolgten wir den Auftritt von Sick of it all und es war eine wahre Freude Lou und Pete Koller fit wie Teenager über die Bühne fegen zu sehen. Vor dem Konzert hatten wir noch ein Foto mit Craig Setari (Bass) gemacht, der uns direkt am Eingang quasi in Empfang nahm. Am Schlagzeug saß wie gewohnt Armand Majidi und trieb die drei Jungs vor ihm gut nach vorne. Die Band warf wieder einen ihrer Trümpfe in die Waagschale des Abends. Sympathisch und authentisch, freundlich und offen kommen alle vier Herren aus dem New Yorker Stadtteil Queens ums Eck. Man muss sie einfach gern haben. Bei aller Härte und der teilweise in Songtexte gepackte Wut, die Freude über solch einen Konzertabend ist ihnen anzumerken.

An dieser Stelle könnte ich nun einfach weiter schreiben und euch einen Konzertbericht geben. Im Netz fand ich aber schon einen sehr guten und so möchte ich euch einladen, diesen zu lesen. Er gibt den Abend wunderbar wieder, kann ich so unterschreiben. Auch die Statements über die beiden anderen Bands des Abends:

http://www.metal.de/hardcore-grindcore/konzertbericht/sick-of-it-all/63954-live-im-cafe-central-weinheim-/

Sick of it all sind meine Nummer Eins im Hardcore und werden diese Position sicherlich auch zur ihrer aktiven Zeit behalten. Warum? Wer an diesem Abend im Cafe Central war kennt die Antwort und der Live Bericht liefert gute Gründe um so bald als möglich der Band die Aufwartung zu machen.

Meinem Kumpel Jens (Ex-Sänger von Warstreet aus Karlsruhe) geht es ähnlich und so sang er leidenschaftlich zum wiederholten Male mit Sick of it all „Rat Pack“ auf der Bühne. In der Halle 02 in Heidelberg vor zwei Jahren hatte dies Premiere. Lou erinnerte sich auch wieder daran. Großer Sport Jens!

Es war ein besonderer Abend im Cafe Central. Sick of it all waren noch nie hier aufgetreten, genoßen es aber sichtlich so nahe dran zu sein. Lou griff viele Bemerkungen aus dem Publikum auf und antwortete. Schreien musste hier niemand, er verstand in den Songpausen jedes Wort. Als Craig mit einem Handtuch seinen Bass abtrocknete, bemerkte Hopps neben mir so nebenbei „It´s hot here“ und Craig antwortete sofort mit einem „Oh Yeah it is“. Das 30jährige Jubiläum von Sick of it all war uns allen ein Fest!

Danke an Tosa und Hopps für den gemeinsam verbrachten Abend und Grüße gehen noch raus an Jens und Lars. Schön auch Micha (Ex-Baffdecks) mal wieder gesehen zu haben. (@Sepp: Du hast gefehlt!)

MaD

  

    
   

  

   


   

  

Song der Woche: Such A Surge – Gegen den Strom

 

Homepage: http://www.suchasurge.de/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Such_a_Surge

Laut.de: http://www.laut.de/Such-A-Surge

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