Suche

Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

Schlagwort

new york

Song der Woche: Burn – Out Of Time

In Vorfreude auf die Show am 23.03.2018 in Karlsruhe:

Song der Woche: Biohazard – Punishment 

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Biohazard_(Band)?wprov=sfsi1

Let’s celebrate that we don’t give a fuck

Der Tourauftak zum 30jährigen Jubiläum führte Sick of it all am 03.März 2016 in das kleine Cafe Central nach Weinheim.

Verwundert rieb ich mir die Augen als ich dies Monate vor dem Konzerttermin las. Was für ein sensationelles Geschenk, die Götter des Hardcore-Punk aus New York in so einem intimen Rahmen zu sehen.

Wenn du nicht weißt wie groß das Cafe Central ist, dann nimm einfach mal dein Wohnzimmer und denk dir noch 2 Meter dazu, dann liegst du ungefähr richtig. Wenn hautnah jemals eine Bedeutung hatte, dann an diesem Abend.

Aus der ersten Reihe verfolgten wir den Auftritt von Sick of it all und es war eine wahre Freude Lou und Pete Koller fit wie Teenager über die Bühne fegen zu sehen. Vor dem Konzert hatten wir noch ein Foto mit Craig Setari (Bass) gemacht, der uns direkt am Eingang quasi in Empfang nahm. Am Schlagzeug saß wie gewohnt Armand Majidi und trieb die drei Jungs vor ihm gut nach vorne. Die Band warf wieder einen ihrer Trümpfe in die Waagschale des Abends. Sympathisch und authentisch, freundlich und offen kommen alle vier Herren aus dem New Yorker Stadtteil Queens ums Eck. Man muss sie einfach gern haben. Bei aller Härte und der teilweise in Songtexte gepackte Wut, die Freude über solch einen Konzertabend ist ihnen anzumerken.

An dieser Stelle könnte ich nun einfach weiter schreiben und euch einen Konzertbericht geben. Im Netz fand ich aber schon einen sehr guten und so möchte ich euch einladen, diesen zu lesen. Er gibt den Abend wunderbar wieder, kann ich so unterschreiben. Auch die Statements über die beiden anderen Bands des Abends:

http://www.metal.de/hardcore-grindcore/konzertbericht/sick-of-it-all/63954-live-im-cafe-central-weinheim-/

Sick of it all sind meine Nummer Eins im Hardcore und werden diese Position sicherlich auch zur ihrer aktiven Zeit behalten. Warum? Wer an diesem Abend im Cafe Central war kennt die Antwort und der Live Bericht liefert gute Gründe um so bald als möglich der Band die Aufwartung zu machen.

Meinem Kumpel Jens (Ex-Sänger von Warstreet aus Karlsruhe) geht es ähnlich und so sang er leidenschaftlich zum wiederholten Male mit Sick of it all „Rat Pack“ auf der Bühne. In der Halle 02 in Heidelberg vor zwei Jahren hatte dies Premiere. Lou erinnerte sich auch wieder daran. Großer Sport Jens!

Es war ein besonderer Abend im Cafe Central. Sick of it all waren noch nie hier aufgetreten, genoßen es aber sichtlich so nahe dran zu sein. Lou griff viele Bemerkungen aus dem Publikum auf und antwortete. Schreien musste hier niemand, er verstand in den Songpausen jedes Wort. Als Craig mit einem Handtuch seinen Bass abtrocknete, bemerkte Hopps neben mir so nebenbei „It´s hot here“ und Craig antwortete sofort mit einem „Oh Yeah it is“. Das 30jährige Jubiläum von Sick of it all war uns allen ein Fest!

Danke an Tosa und Hopps für den gemeinsam verbrachten Abend und Grüße gehen noch raus an Jens und Lars. Schön auch Micha (Ex-Baffdecks) mal wieder gesehen zu haben. (@Sepp: Du hast gefehlt!)

MaD

  

    
   

  

   


   

  

Song der Woche: MADBALL – Doc Marten Stomp

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Madball

Facebook: https://www.facebook.com/madballNYC

laut.de: http://www.laut.de/Madball

MaD

Take Offense & New Morality (Alte Hackerei,02.05.2014)

Nach der Absage von No Turning Back blieben noch Take Offense und die Niederländer New Morality um der Hackerei besten Hardcore zu servieren.
Cold Stare eröffneten. Die Band besteht praktisch fast nur aus Mitgliedern von Take Offense. Der Gitarrist von Take Offense singt bei Cold Stare. Die Leute kamen gerade an und er dachte wohl, dass dies die Show seine Lebens sein müsste und wollte dass alle vor der Bühne durchdrehen. Dies war natürlich nicht der Fall. Auch seine Ansagen von wegen „es ist Freitag Abend, ihr habt alle in eurem Scheiß Job gebuckelt die ganze Woche – jetzt dreht durch“ zeigten natürlich nicht die erhoffte Wirkung. Als Gitarrist sollte er später noch überzeugen ohne Ende. Schuster bleib bei deiner Gitarre oder so ähnlich….!
New Morality spielten sich schnell in die Gehörgänge der ca.60 anwesenden Zuschauer. Schneller Hardcore mit klaren Punkrockeinflüssen wurde hier auf die Bühne gelegt.
Jonne sah auf den ersten Blick etwas wie Jack Black aus und von seiner Art sich auf der Bühne zu geben, hätte es sogar gepasst. Ein sehr lässiger Frontmann, der auch danach beim Gespräch am Merch einfach sympathisch drauf los plauderte. Montag musste er wieder zur Arbeit nach vier Wochen Tour – die Vorfreude war ihm förmlich anzumerken.
Es war kein „typischer“ Hardcore Auftritt mit bis zum Hals tätowierten muskulösen Typen, irgendwie war es eher Punkrock, vielleicht spürt ihr was ich denke.
Nach ner starken 3/4 Stunde war das Set vorbei und ein T-Shirt und auch Vinyl wechselte am Stand der Band den Besitzer.
P1070426(1)P1070428(1)
Take Offense aus dem Sonnenstatt an Amerikas Westküste sollten sich dann als echter Headliner präsentieren. Sie sind die letzten Jahre auch richtig unterwegs und veröffentlichen endlich auch Platten, dies war zu Beginn ihres Schaffens ja nicht ganz regelmässig der Fall.
Die Meute stellte sich auch etwas enger zusammen und vor der Bühne wurde nun auch gezeigt, dass dies eine Hardcore Show ist und dazu gehört eben ein aktives Publikum. Je mehr Leute sich beteiligten, desto engagierter wurde auch die Band.
Schöne Mischung aus oldschool 80ziger NYHC und Crossover. Ein deutlicher Metaleinfluss ist auch unverkennbar. Machte Spaß dem Sänger von Cold Stare nun an der Gitarre zuzuschauen. Er ließ seine Finger wie ein flinkes Wiesel über die Saiten flitzen.
Erinnerte mich alles an die glorreichen Suicidal Tendencies.
Take Offense – gerne wieder!
P1070434(1)P1070440(1)P1070435(1)
Mad

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑