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Pforzheim – FC Germ. Friedrichstal 3:0

Am letzten Samstag im Oktober nutzte empfing der Club auf dem Holzhof das Tabellenschlusslicht Friedrichstal. 

In der herbstlichen Nachmittagssonne warteten knapp 400 Zuschauer auf viele Tore für Pforzheim. Solche Spiele gegen vermeintlich schwache Gegner laufen ja aber dann doch nicht immer so wie erwartet. 

Die Gäste machten das Spiel, ohne sich eine wirklich hundertprozentige Torchance heraus zu arbeiten. Sie beschäftigten die Spieler in Blau ganz schön. 

Der Club, bei dem Prediger nur auf der Bank saß, konterte auf eigenem Platz. Dabei wurden die Chancen leider nicht genutzt. Bis in Minute 35 endlich Knorn zum 1:0 traf. 

Halbzeit zwei sah den Club dann überlegen agieren. Das erlösende 2:0 wollte aber nicht fallen. 

Friedrichstal hielt die Partie also offen und bis kurz vor Schluss gelang es dem Club nicht den berühmten Deckel drauf zu machen. 

Ein Konter, den von Nordheim abschloss brachte dann die Entscheidung. Prediger erhöhte noch auf 3:0. 

Insgesamt eine gute Leistung des Club. Die mangelnde Chancenverwertung hielt das Spiel länger als nötig offen. 

Der Trend in Pforzheim zeigt schön nach oben. Hollenbach und Nöttingen ließen am Wochenende Punkte liegen, Ulm hat gewonnen, es wird spannend in der Oberliga Baden-Würrtemberg. 

MaD 

#nurderfcp

  

Fußballherz was willst du mehr?!

Gastgeber FC Nöttingen und der Club aus Pforzheim ließen am 09.Oktober 2015 die Fußball-Herzen der Region höher schlagen. An diesem Freitag Abend unter Flutlicht wurde im Oberliga-Derby ein Stück Geschichte geschrieben.

So ein Spiel wird man in absehbarer Zeit nicht wieder sehen. Da waren sich nach dem Schlusspfiff die zurückbleibenden 2.500 Fußball-Fans einig. Mit leuchtenden Augen, einem Grinsen im Gesicht oder auch nur staunend mit dem Kopf schüttelnd wurde das Spiel vor dem geistigen Auge erneut abgespielt.

Was man zu sehen bekam wird ein Stück Fußballgeschichte werden.

Der klare Aufstiegsfavorit aus Nöttingen dominiert die Oberliga Baden-Württemberg bisher und hat noch kein Spiel verloren. Pforzheim kam schwer in die Saison. Steht mittlerweile aber nach 6 Siegen, bei 4 Niederlagen, unter den Top fünf der Tabelle.

Die Vorzeichen sahen Nöttingen im direkten Duell klar vorne. Dass ein Derby seine eigenen Gesetze hat, sollte sich an diesem Abend mehr als nur bewahrheiten.

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Pforzheim war extrem gut eingestellt. Aggressiv und mit viel Laufbereitschaft bearbeiteten sie die Nöttinger. Diese konnten ihr gutes Kombinationsspiel nicht aufziehen und Pforzheim kam zu ersten Chancen.

Nach 38. Minuten lag Pforzheim mit 1:3 in Führung. Der Club zerlegte den Favoriten in Einzelteile.

Dann wurde Paljic mit gelb-rot des Feldes verwiesen und Pforzheim war in Unterzahl. Trotzdem gelang das 1:4 in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Im Gegenzug allerdings, wir befinden uns noch immer in der ersten Halbzeit, erzielt Nöttingen das 2:4. Ärgerlich und absolut unnötig aus Sicht des Club.

Was für ein tolles Spiel bis dahin. Sechs Tore und ein Platzverweis, dagegen war die komplette Champions-League-Woche ein Langeweiler!

Kaum war die zweite Halbzeit eröffnet zappelte der Ball im Pforzheimer Tor. Nur noch 3:4 aus Nöttinger Sicht. Dirk Prediger sah nur kurze Zeit später glatt Rot. Der Schiedsrichter bewertete sein Foul eines Platzverweises für würdig.

Über beide Hinausstellungen durch den Rastatter Schiedsrichter Schlager lässt sich trefflich streiten.

Es wäre reizvoll gewesen dieses Spiel mit 11 gegen 11 zu Ende zu bringen und den weiteren Verlauf, sowohl taktisch als auch körperlich zu sehen. Die hohe Schlagzahl der Pforzheimer in Halbzeit eins wäre sicher nicht durchzuhalten gewesen und es wäre auch spannend gewesen was sich Nöttingen hätte einfallen lassen um besser ins Spiel zu kommen.

So begann nun eine denkwürdige, ja dramatische Abwehrschlacht von acht Pforzheimer Feldspielern und ihrem Torwart Manuel Salz.

Nöttingen schnürte den Club in der eigenen Hälfte ein und startete seine Angriffe. Der Ball flog unzählige Male in den 16er wo Schürg, Hecht-Zirpel oder Gür schon lauerten.

Dann lag der Ball im Netz. Nach einem Nöttinger Freistoß, fiel der Ball aufs Tornetz und einfach durch. Kurz war es still im Stadion, dann jubelten die Nöttinger Spieler (…ich hoffe es war einfach im Rausch des Spiels, denn jeder sah, dass der Ball über das Tor geflogen war…#Fairplay). Der Schiedsrichter schaute sich das Netz an und entschied korrekt – kein Tor. Mit Tape wurde das Loch geflickt. Wie es wohl da hinein gekommen ist dieses Loch im Netz? Ich hatte ja Steidl und (s)eine kleine Nagelschere im Verdacht.

Ein Phantomtor  – unglaublich geil!

Wenige Minuten später dann aber doch das 4:4 und Nöttingen stand Kopf.

Danach gelang es dem überragenden Manuel Salz und seinen Vorderleuten wieder sehr gut die Angriffe abzuwehren. Von Nordheim und Christescu warfen sich in jeden Ball oder hatten noch eine Fußspitze dran. Es war begeisternd!

Auf den Rängen spielte sich etwas ab, was ich seit den glorreichen FCP Zeiten nicht mehr erlebt habe. Die Pforzheimer Fans peitschten ihre Mannschaft zur nächsten Grätsche, zum Sprint um den Ball oder zur Glanzparade. Es wurde gesungen und gepöbelt wie zu besten Zeiten. „Pforzheim ist komplett, Anti Violett“ war nur einer der Klassiker!

Vor dem Spiel wurde eine schöne Tapete ausgerollt und an den Wellenbrechern befestigt: „Tradition stirbt nie! FCP!“

Die Mannschaft dankte es mit einem sensationellen Fight! Allein in den letzten fünf Minuten traf Nöttingen 2x die Latte (Unterkante und wieder raus) und 1x den Pfosten. Dazwischen klärte Pforzheim einen Schürg Kopfball und einen strammen Schuss auf der Linie. Manuel Salz brillierte wiederholt, vor allem gegen Schürg und Bilger und wird für den „Krake des Jahres“ Award nominiert.

Als Pforzheim in der 90.Minute noch mal wechselte und dies durchgesagt wurde, bekam ich es fast mit der Angst zu tun. Jetzt bitte muss es doch gut gehen. Die Zeit hatte ich ob der Dramatik völlig vergessen.

Es ging gut und wir standen auf den Sitzplätzen umgeben von fassungslosen Nöttinger Zuschauern, die dann aber auch in den oben beschriebenen Zustand verfielen und nicht wirklich glauben konnten was sich hier in starken 93 Minuten gerade abgespielt hatte.

„Ein Fußballfest im Stadion……“ sang einst Sabine Wittwer beim KSC. An diesem Freitag Abend unter Flutlicht war das Fußballfest im Nöttinger Panoramastadion mit einem 4:4 zu Ende gegangen. Während die Nöttinger Spieler als gefühlte Verlierer vom Platz schlichen, ließen sich die Pforzheimer feiern – zurecht!

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Tore: 0:1 D.Salz 15.; 1:1 Neziraj 17.; 1:2 D.Salz 23.; 1:3 Tomassi 38.; 1:4 Christescu 45.; 2:4 Gür 45.; 3:4 Schmidt 48.; 4:4 Gür 70.

Gelb-Rot: Paljic (Pforzheim) 42.

Rot: Prediger (Pforzheim) 56.

MaD

sagt Danke an beide Mannschaften für diesen denkwürdigen Fußballabend!

P.S. Nur der FCP!

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Ich habe geträumt…..

„Neulich bin ich Schweiß gebadet aufgewacht. Habe geträumt, dass der KSC in der ersten Runde des DFB-Pokal beim Oberligisten SSV Reutlingen mit 0:3 verloren hat. Dabei gab es drei Elfmeter und drei rote Karten gegen uns.

Zum Glück startet die erste Runde im DFB-Pokal erst 2016 und dies alles war nur ein ganz schlechter Traum.“

#entsetzt #enttäuscht #erbost #schämteuch #mitnichtswiedergutzumachen

MaD

Aufstieg perfekt – Pforzheim spielt wieder Oberliga

Vor 3400 Zuschauern gewann der Club heute gegen Göppingen das Rückspiel um den Aufstieg in die Oberliga
Baden-Württemberg mit 3:0. Im Hinspiel triumphierte Göppingen noch mit 1:0, hatte heute aber keine Chance. Die Göppinger Fans organisierten eine nette Zettelchoreo zu Beginn, waren ansonsten bis auf wenige Ausnahmen aber nicht zu vernehmen.
Die Rekordkulisse im Stadion Holzhof stachelte die Pforzheimer Spieler zusätzlich an. Bis auf eine kleine Schwächephase Mitte der zweiten Halbzeit hatten sie die Gäste aus Göppingen immer im Griff und übten schon sehr früh Druck auf die Gegenspieler aus.
Mit dem frühen 1:0 durch einen sehenswerten Kopfball von Daniel Calo holte sich die Mannschaft weiteres Selbstvertrauen. Das man „nur“ mit diesem 1:0 in die Pause ging, war etwas ärgerlich. Grundsätzlich stellt es aber das Problem der Mannschaft von Eberhard Carl und Teo Rus dar. Aus einer drückenden Überlegenheit werden viel zu wenig Tore erzielt.
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Immens wichtig das gerade in der Phase, in der Göppingen mehr vom Spiel (ein Tor der Gäste wurde wegen Foulspiel nicht anerkannt) hatte das erlösenden 2:0 fiel. Dominik Salz traf per Kopf nach einem Freistoß von Ceylan.
Durch die Hinspielniederlage war damit zwar eine Vorentscheidung gefallen, aber mit nur einem Tor wäre Göppingen doch noch aufgestiegen. Das 3:0 in der 80. Minute durch Tardelli lies den Holzhof dann endgültig ausgelassen jubeln. So konnte auch locker die gelb-rote Karte für Dominik Salz hingenommen werden.
Die Gäste gaben auf und auch deren zahlreich mitgereisten Fans traten schon mehrheitlich den Weg zu den Autos an.
Für mich war der Spieler des Spiels Dirk Prediger. Unglaublich was er heute lief und wie er die Bälle an sich zog. Mit seiner Routine eroberte er viele Male den Ball, schirmte ihn geschickt ab und brachte seine Mitspieler in Position. Bin gespannt wie er eine ganze Oberliga Saison durchhalten wird.
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Kompliment natürlich an die ganze Mannschaft. Sie kämpften mit Herz und Leidenschaft und ließen keinen Zweifel daran aufkommen, daß sie alle aufsteigen wollen.
Spielerisch blitzte sehr oft auf, daß hier viel Potential vorhanden ist und man sich damit auch in der Oberliga nicht verstecken muss.
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Welch wichtiger Sieg für den Fußball in Pforzheim. Es geht nun kommende Saison gegen den FC Nöttingen, den SSV Ulm und auch Reutlingen wird zu Gast sein.
Das Stadion im Brötzinger Tal befindet sich noch im Ausbau. Mal sehen wann der Club dort einziehen kann, bis dahin wird weiterhin das Stadion Holzhof als Austragungsort der Heimspiele fungieren.
Das große Zuschauerinteresse heute zeigte auch welches Potential hier vorhanden ist. Man kann nur hoffen, daß die Fußball Fans in Pforzheim die Oberliga gut annehmen und so die Basis dafür schaffen um mittelfristig das Ziel Regionalliga zu erreichen.

MaD 

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Der FCP ist wieder da!

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