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VfR Aalen – KSC 2:2 (05.04.2015)

In der Woche vor dem Spiel bekam der Abstiegskandidat Aalen am grünen Tisch wegen Lizenzvergehen zwei Punkte abgezogen. Dies machte ihre Lage nur spannender. Behielten sie doch ihren 16.Tabellenplatz, rückten aber in Punkten wieder näher an Aue und St.Pauli heran.
Die Erfahrung zeigt, dass solche Negativerlebnisse zusammenschweißen und das berühmte „jetzt erst recht“ Gefühl wecken können. In Aalen war es wohl so. Sie rannten und kämpften um ihr sportliches Überleben. Da hätte man nicht denken können, dass diese engagierte und ballsichere Mannschaft eigentlich gegen den Abstieg spielt.
Die Energieleistung nach zweimaligem Rückstand zurück zu kommen kann ihnen weiteren Auftrieb geben.

Der KSC ging vor knapp 2000 mitgereisten Fans schnell durch Hennings in Führung. Super heraus gespielt über Valentini und Miczanski, vollendete Hennings in bester Torjägermanier.
Der Jubel war groß und ich gebe zu, dass auch ich dachte wir könnten nun etwas fürs Torverhältnis tun.
Weit vorbei an der Realität, denn Aalen übernahm nun die Initiative und tauchte überraschend oft gefährlich vor unserem Tor auf. Mit Glück und Orle überstanden wir Halbzeit 1 dann aber ohne Gegentor.
Anhang 1
Die Stimmung bei uns war eher dürftig in der Pause, denn viele sahen das Unheil schon kommen. Gjasula verwandelte kurz nach der Pause einen Elfmeter sicher zum 1:1 und Aalen kam erneut.
Dass Miczanski auf Torres Vorlage zum 1:2 für den KSC traf, kam eher überraschend, wurde von uns aber frenetisch gefeiert. Jeder kannte die Zwischenstände in Ingol- und Darmstadt und da Lautern am Vortag gewonnen hatte war ein Sieg wichtig.
Kaum war der Jubel verebbt, flatterte die Kugel abermals ins Tor. Gjasula traf zum Ausgleich. Wie genau, bekam ich leider nicht mit.
Danach quälte sich das Spiel dem Ende entgegen. Die Einwechslungen von Peitz und Nazarov brachten nichts und Torchancen blieben Mangelware.
Ein Punkt in Aalen ist eigentlich nicht so schlecht. Nur die anderen gewannen eben alle und dies ist bitter. Zudem sind wir diese Runde ja eher auf die 3er in der Fremde angewiesen, da wir zu Hause zu oft nur die Punkte teilen.
Bei einer Mannschaft, die mit dem berühmten Rücken zur Wand steht, ist es am Saisonende immer schwierig.
Die Mannschaft ließ sich heute leider niederkämpfen.
Wille, Leidenschaft und Kampf ist ihr grundsätzlich nicht abzusprechen. Zu oft haben es die Jungs schon gezeigt diese Saison.

Wie schrieb gestern ein Freund via WhattsApp: Noch 7 Spieltage und wir auf Platz 4. Objektiv betrachtet genial und Grund zur Euphorie….aber nicht bei uns. Komisch.

Warum eigentlich nicht? Wer darauf eine Antwort hat, teile sie bitte mit.

Aus eigener Kraft können wir mindestens Platz 3 locker erreichen. Siege müssen dazu natürlich her. Lasst uns gegen St.Pauli und Sandhausen 6 Punkte einfahren. Gegen Darmstadt zu Hause an diesem Montag Abend im Mai, da möchte ich Platz 3 erklimmen.

Ich bin total heiß auf die kommenden Spiele, lasst uns die Leute in und um Karlsruhe mobilisieren. Es geht um den Aufstieg unseres Sport-Clubs. Tun wir alles dafür um diese tolle Mannschaft zu unterstützen.

MaD

Anhang 2Anhang 3

KSC – Geduld und Spucke sind gefragt

KSC – sicher hat man mehr erwartet. An diesen beiden Spielen sehen wir, wie nahe 6 Punkte und Fundamentalkritik beieinander liegen.
Hätte „Orle“ in Heidenheim beim 1:2 nicht ausgesehen wie Pu der Bär und wäre der Kopfball von Mauersberger nicht gegen die Latte, sondern ins Tor, dann hätten wir jetzt 6 Punkte.
Hätten wir besser gespielt? Nein!
Aber alle würden sagen: Guter Start, 6 Punkte ohne zu glänzen, spielerisch ist noch Luft nach oben, aber die Truppe ist abgezockt.

Diese Saison wird knüppelhart und brutal lange. Wir werden, da bin ich mir sicher, nach 10 Spielen im oberen Drittel dabei sein. Es wird auch mal 3-4 Siege am Stück geben. Geben wir der Mannschaft Zeit. Wir sind fast auf jeder Position doppelt besetzt, andere Teams in dieser Liga haben diesen „zweiten Anzug“ nicht. Diesen braucht man aber, wenn man im letzten Drittel der Saison weiter oben mitspielen möchte und wir haben ihn.

Sicherlich geht nach vorne zu wenig, aus demMittelfeld kommt fast nichts, aber unsere Defensive steht. Es wir für sdie meisten Mannschaften unmöglich sein ein Tor gegen uns zu erzielen. Das wird unser großes Plus.

Geben wir jetzt bitte der Mannschaft die nötige Zeit, haben wir Geduld und unterstützen wir sie weiterhin. Unruhe zum jetzigen Zeitpunkt braucht keiner, deutliche Worte alleridngs, wie sie Oliver Kreuzer in der BNN fand, durchaus. Die Mannschaft muss mehr bringen und dies weiß sie auch. Es sind gute Typen!

Denkt dran: „Liebe kennt keine Liga“ – dies zählt 38 Spieltage!

Immer weiter KSC!

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