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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

Monat

August 2013

Lehrgeld bezahlt…….

Nach dem Schlusspfiff des Zweitligaspiels KSC – Greuther Fürth waren sich alle einig. Die junge Mannschaft unseres Aufsteigers hatte hier und heute mächtig Lehrgeld bezahlt. Wie überlegen man doch ein Fußballspiel gestalten kann und trotzdem mit 1:2 als Verlierer dasteht.

Wir waren Fürth in so ziemlich allen Belangen überlegen, die Truppe ist marschiert und wir erarbeiteten uns Torchancen. Am Ende schoß Fürth 2x auf das Tor von Orle und dies reichte zum Sieg. Es war jetzt kein Festival an klaren Torchancen für uns, dazu stand Fürth defensiv auch mehr als ordentlich. Die Chancen die wir allerdings hatten nutzten wir nicht. So setzte Koen sogar alle Gesetze der Physik außer Kraft und verwertete die Kopfballvorlage von Mauersberger nicht zum 1:0, dbei stand er nur 1m vor der Linie. Aber der Ball ging über das Tor! Shit happens!

Vitzthum erzielte dafür mit einem Schlenzer oder war es nur eine mißlungene Flanke aus knapp 45m das Tor zur Führung für den KSC. Diese hatte Bestand bis zur 75.Minute als Fürth nach einer Ecke ausgleichen konnte. Ein Konter brachte mit deren zweitem Torschuß gar den Sieg. Wenn wir also schon so richtig fett Lehrgeld bezahlen mussten, dann hoffe ich dass dieses Geld gut angelegt ist.

Nichts desto trotz macht es Spaß dieser Mannschaft zuzuschauen. Die haben Lust auf dem Platz alles zu geben. Yabo ist bisher als absoluter Glücksgriff zu bezeichnen und unsere Defensive steht wie in Liga 3 ganz sicher. Aus dieser starken Defensive heraus spielen wir einen guten Ball nach vorne. Alibaz rechts und Krebs, der endlich den Fußball auch wieder für sich entdeckt hat, auf links nehmen die Gegner gut in die Zange. Weiter so KSC, dann werden wir in dieser Runde eine Menge Spaß haben.

Die Ereignisse rund um die Südkurve München bewogen die Gegengerade den betroffenen Fans ihre Unterstützung via Tapete zu bekunden. Kämpfen Südkurve München!!

KSC-Fürth

MaD

Deutschland-Paraguay 3:3

Deutschland-Paraguay

Unterhaltsames Spiel auf dem Betzenberg mit einem tollen Publikum Marke „Horst Horstmann“ und dem Kegelclub „Alle Trölf“. So war dann auch die „Stimmung“. Es wurde munter die eigene Mannschaft ausgepfiffen und zwischendurch war es auch mal so still wie wenn der FC Bayern zu Hause spielen würde (….durchhalten Schickeria!!!!).

MaD

Hardcore goes Portus

Die Festwochen in Pforzheim nehmen kein Ende. Nach H2O und Dog Eat Dog traten nun am 05.08. Agnostic Front und Coldside im Pforzheimer Kupferdächle auf.
Den Auftakt an diesem Abend machten Stereo Dynamite. Das Trio aus Freiburg gab trotz der hohen Temperaturen und der doch recht überschaubaren Anzahl an Zuhörern (…die meisten hielten sich draussen auf und genossen den Sommerabend…) mächtig Gas und überzeugte mit ihrer Mischung aus Hardcore und Punk. Leider verloren sie sich etwas auf der großen Bühne, da der Basser immer etwas abseits stand und man ihn im wahrsten Sinne des Wortes nicht immer im Blick hatte. Zu sehr fokussierte sich doch alles auf den Gitarristen und Sänger, der mit seinem energischen Gesang die Anwesenden begeisterte.

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Coldside waren dann an der Reihe und sie waren mächtig! Mittlerweile hatten über 200 Leute ins Kupferdächle gefunden und bildeten nun einen dichten Pulk im großen Saal des Kupferdächle. Leider nicht direkt vor der Bühne. Um es kurz zu machen, es ging nichts während des 45minütigen Auftritts. Die meisten Leute kannten die Band schlicht nicht.
Trotzdem boten Coldside East Cost Hardcore Marke XXL und die beiden Shouter schrien gegen die Wand aus Zuhörern an.
Nach jedem Song ernteten sie einen großen Apllaus und nach der Show wollte dieser gar nicht mehr enden, was sich dann auch im Ausverkauf ihrer CDs und T-Shirts zeigte. So bekamen auch Coldside die Anerkennung, die ihnen für diesen Auftritt gebührte.
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Die Spannung stieg, das Intro lief, der Saal wurde dunkel. Agnostic Front betraten unter dem Jubel der Fans die Bühne. Nun hatten sich alle direkt an der Bühne versammelt und das Fest konnte beginnen. Die Legende aus New York stand hier in Pforzheim auf der Bühne und viele altbekannte Kunden ließen sich dies nicht entgehen. Es war schön so viele Bekannte aus längst vergangenen Tagen wieder zu treffen. Es war gar nicht möglich mit allen zu reden an dem Abend. Fühlt euch gegrüßt, es war super euch zu sehen.
Agnostic Front kam nun zu Gute, dass das Publikum seine ganze Energie für sie aufgespart hatte. Der Moshpit war groß, jede Aufforderung zum Circle Pit wurde nachgekommen, die Bühne diente als Sprungbrett für viel Jungs und das Mikro von Roger Miret wurde bei jeder Gelegenheit von vielen umringt.
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Kein Wunsch bleib in dieser Stunde offen. Bei „For My Family“ brannte die Luft, alle sangen lauthals mit und jeder gab im Moshpit noch mehr Gas als zu vor.
Der Klassiker „Crucified“ wurde mächtig abgefeiert und bei „Gotta Go“ war wieder der große Chor gefragt im Kupferdächle.
Vinnie Stigma war super drauf wie immer und scherzte ständig mit den Leuten in der ersten Reihe und stand nach dem Konzert noch zum Small Talk und für Fotos gerne zur Verfügung.
Agnostic Front lassen einem immer spüren, dass man Teil der Show ist.Und was wäre auch eine gute Hardcore Show ohne einen enrgiegeladenen Auftritt des Publikums.
Es war uns ein Fest – danke an die Bands und an Nico von Subkultura!

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Portus Hardcore MaD

DFB-Pokal 1.Runde: KSC – Wolfsburg (03.08.2013)

Erste Runde im DFB-Pokal an einem Samstag Abend um 20.30 Uhr. Diese Uhrzeit war wie ein Geschenk. Statt bei tropischen Temperaturen am Nachmittag durfte unsere Mannschaft zur besten Fußballzeit unter Flutlicht gegen den Bundesligisten antreten.
Jeder Fan hatte während des Tages Zeit um sich an den See zu legen, zu grillen oder die Plautze auf den Balkon zu legen.
Am Abend dann alles für Karlsruh´!

Die Betriebsmannschaft des VW-Konzerns trat mit seiner A-Mannschaft an, die man so auch beim Bundesligaauftakt erwarten kann. Allen voran der kleine Brasilianer Diego. Ohne ihn wäre diese Truppe nur biederes Mittelmaß. Dieser kleine Ballkünstler stach aber heraus. Jeder Angriff lief über ihn, seine Ballbehandlung ist perfekt und leider schoß er auch noch das vorentscheidende 0:2.

Unser KSC kämpfte war aber zu passiv in der ersten Halbzeit. In dieser fiel auch das 0:1, so eines der Marke „kann man kriegen, muss man aber nicht“.
Letztlich gaben ganz wenige Szenen den Ausschlag. Die These „hätte Krebs das Ding gemacht…..“ wurde nach dem Spiel wohl in sämtlichen Karlsruher Kneipen ausführlich besprochen. Und in der Tat genau das war die Chance zum Ausgleich und praktisch im Gegenzug schoß Diego das 0:2. Schade!
Wie unsere Mannschaft dann aber wieder zurück kam und nach vorne spielte war sensationell und Alibaz belohnte unsere Farben mit dem Anschlusstor in der 90.Minute. Letztlich schoß uns Schäfer dann nur 30 Sekunden später endgültig raus, aber in diesen Sekunden kochte der Wildpark noch mal so richtig.
Überhaupt war die Stimmung einzigartig. Ein brechend lauter oldschool Support der Gegengerade. Hört es euch einfach selbst an:

Trotz Niederlage und bitterem Pokalaus erlebte Karlsruhe einen tollen und stimmungsvollen Fußballabend. Unsere Mannschaft und unsere Kurve machen einfach Spaß und Lust auf mehr!

MaD

Dog Eat Dog – live in Portus City (Kupferdächle 25.07.2013)

Knapp 20 Jahre ist es mittlerweile her. Dog Eat Dog schafften mit dem Album „All Boro Kings“ den internationalen Durchbruch. Zehntausende hüpften weltweit zu Songs wie „Who´s The King“ und „No Fronts“.
Die Band aus New Jersey stand auf allen großen Bühnen und spielte in der Champions-League der Musikszene. Die ganz großen Bühnen sind mittlerweile Vergangenheit aber die Band und allen voran die beiden übrig gebliebenen Gründungsmitglieder John Connor und Dave Neabore haben immer noch viel Spaß an ihrem Mix aus HipHop, Punk und Hardcore.
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An diesem heißen Donnerstag Abend vor knapp 200 Besuchern machten Dog Eat Dog aus einem Konzert einfach eine Party. Da war nichts aufgesetzt oder gekünstelt, hier wurde gerockt, gelacht, gelabert und einfach nur zusammen ein toller Abend erlebt. Für die meisten Leute im großen Saal des Kupferdächle war es eine Reise in ihre Vergangenheit. Mitte der 90er verbrachten viele von ihnen eine unbeschwerte Jugend mit den ersten Festivalbesuchen, durchgetanzten Wochenenden in den Clubs zwischen Karlsruhe und Stuttgart und allem was dazugehört, ihr erinnert euch bestimmt.
Dog Eat Dog gehörten damals zum Soundtrack und zu jeder Party dazu. Mehr als wohlwollend wurde die Band empfangen und jeder im Saal genoß den Abend auf seine Weise. Einige Jungs gaben vor der Bühne und insbesondere bei „No Fronts“ alles, andere wippten im Hintergrund, sangen aber jeden Song fröhlich lächelnd mit.
Als ziemlich zu Beginn ihres Auftritts die ersten Klänge von „Who´s The King“ im Kupferdächle ertönten, ging ein Aufschrei durchs Publikum. Genau deshalb waren alle da. Noch einmal zu diesem Song hüpfen und den Refrain lautstark mitsingen, nein mitschreien!
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Schon die Wochen vor dem Konzert als die Plakate längst hingen und das Ticket ausgedruckt zu Hause lag mochte man es kaum glauben. Dog Eat Dog kommen in die Stadt. Manche scheuten sich sogar davor im Netz zu bestellen, weil sie fürchteten einem Fake aufzuliegen und gingen zum Kartendealer ihres Vertrauens und fragten nach. Aber sie sollten nicht enttäuscht werden. Spätestens als „No Fronts“ leise angespielt wurde war klar wer hier den Abend rockt. Dog Eat Dog, live und zum anfassen.
„Unsere Bühne ist eure Bühne“ kündigten sie gleich zu Beginn an und nach und nach leisteten die Leute dieser Aufforderung folge und so entwickelte sich ein knapp zweistündiges Miteinander wie es besser hätte kaum sein können.
Danke an Dog Eat Dog, Subkultura und das Kupferdächle für diesen Abend und die Reise zurück in die 90er!

Für euch noch mal 19 war
MaD

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