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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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MaD

"Leben und leben lassen"

Song der Woche: MADBALL – Doc Marten Stomp

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laut.de: http://www.laut.de/Madball

MaD

Ein magischer Moment auf dem Atlantik

Über 45 Minuten fuhren wir in einem kleinen Boot des Anbieters SeaXplorer Sagres raus auf den Atlantik bis kein Land mehr in Sicht war. Wir wollten Delfine sehen.

Es war so gut wie kein Seegang und doch merkte man bei jedem Richtungswechsel, bei jeder noch so kleinen Welle die uns erfasste, wie sehr man dem Meer ausgeliefert war. Der kalte Wind blies uns allen um die Nase und wir genossen die Fahrt ohne zu wissen ob wir das Ziel der Reise, die Sichtung von Delfinen, erleben würden. Delfine zu sehen ist um diese Jahreszeit lt. dem anwesenden Meeresbiologen Joao zwar sehr wahrscheinlich, aber eine Garantie gibt es keine.

So schipperten wir also weit draußen vor der Küste Portugals als uns Funksprüche erreichten. Delfine wurden gesichtet. Der Kapitän leitete einen Kurswechsel ein und unser kleines Boot hüpfte nun über die Wellen und entlockte uns den einen oder anderen Aufschrei.

Dann war sie da. Wie aus dem Nichts waren wir mitten unter ihnen. Über 50 Tiere sprangen in Sichtweite unseres Bootes aus dem Wasser oder glitten majestätisch direkt an ihm vorbei. In Griffweite, ganz knapp unter der Wasseroberfläche.

Der Motor wurde abgestellt und wir waren nun Zuschauer eines wunderschönen Schauspiels. Die Delfinen jagten Sardinen. Umkreisten diese und ließen ihnen keinen Ausweg. Man sah Sardinen im Pulk aus dem Wasser hüpfen, alle anderen Fluchtwege hatten die Delfine versperrt. Es war recht früh am Morgen, die Tiere nahmen quasi ihr Frühstück ein.

Es waren nicht nur ausgewachsene Delfine zu sehen. Viele Jungtiere schwammen oder sprangen an der Seite ihrer Mutter. Dies zu sehen brachte alle an Bord zum Lachen.

Joao hatte uns geraten uns nicht zu sehr mit Foto- oder Filmaufnahmen aufzuhalten. Wir sollten die Zeit mit den Tieren genießen. Er hatte recht und so schauten wir uns an wie diese eleganten Tiere uns unterhielten. Es wirkte zumindest so.

Ich hatte Tränen in den Augen als mehrere große Delfine zuerst direkt neben dem Boot aus dem Wasser sprangen und dann wieder zurück kehrten um in Formation direkt neben den Planken des Bootes vorbei zu gleiten. Ein magischer Moment! Ich vergaß kurz alles um mich herum.

Joao fragte mich nach der Tour was ich mir von dieser Tour erwartet hätte. Ich konnte ihm darauf nur eine Antwort geben: Ich hatte erwartet Delfine zu sehen.

Aber ich hatte nicht erwartet was sie in mir für Gefühle auslösen. Es war mein erstes Erlebnis mit Delfinen und wird immer etwas ganz Besonderes in meinem Leben bleiben. Noch immer bin ich völlig hin und weg, wenn ich an diesen Tag auf dem Atlantik vor Sagres denke.

Joao hat mir die Bilder geschickt und ausdrücklich erlaubt sie zu verwenden und auch zu veröffentlichen. Danke dafür Joao!

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MaD

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Portugal 2015 in Bildern

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Song der Woche: For The Glory – All The Same

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MaD

Song der Woche: Die Ärzte – Schrei nach Liebe

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MaD

Eintracht Braunschweig – KSC 6:0 (in Worten: Sechs zu Null!)

Was soll man davon halten wenn der eigene Club in steter Regelmäßigkeit denkwürdige Spiele abliefert?

Grundsätzlich natürlich toll, denn alles ist besser als Langeweile im Fußball.

Irgendwie aber dann doch bedenklich, wenn die Spiele allesamt verloren werden, zwei davon sogar richtig in die Hose gehen und den Fan mit ungläubigem Blick zurück lassen.

Nach der Eskapade im DFB-Pokal beim Oberligisten (5.Liga) Reutlingen, lieferte der KSC auch in Braunschweig ab und verlor mit 0:6.

Statt 3 Elfmeter und 3 rote Karten wie in Reutlingen zu kassieren, wurde auf Zweikämpfe beim BTSV völlig verzichtet. So bestand die Gefahr der Unterzahl wenigstens nicht.

Den Braunschweigern lief es natürlich rein an diesem Sonntag, aber auch begünstigt durch ein völlig indisponiertes  Team in Blau und Weiß. Prömel, Barry und Torres spielten quasi nicht mit, Orle setze sich einfach auf den Hosenboden beim 2:0, Peitz köpfte ins eigene Tor und Gulde ließ Pfitzner bei seinem Fallrückzieher gewähren als wären hier zwei Kids im Kindergarten unterwegs und der eine schaut dem anderen staunend zu was der schon so gelernt hat. Pfitzner konnte es selbst nicht fassen was er da gerade bewerkstelligt hatte und saß ungläubig in unserem 16er bis die Kollegen kamen und ihn herzten.

Solche Tage gibt’s, aber mir persönlich wäre es für den Rest der Saison lieber, wir würden weniger denkwürdige Spiele abliefern.

Dem Punkte-Konto des KSC wäre dies auch zuträglicher.

Ach ja, es ist erst wenige Wochen her, da gewannen wir in Braunschweig mit 2:0. Hennings schoss das Tor zum Aufstieg auf. Eine völlig andere Mannschaft stand da auf dem Platz. Namentlich natürlich leider auch, aber vor allem was Einsatz und Kampfgeist angeht.

Fußball ist einfach unfassbar verrückt. Alles kann sich innerhalb kürzester Zeit drehen und auf den Kopf stellen. Ins Positive oder Negative kehren.

Was haben wir für Wochen hinter uns. Dies erlebt mancher Verein nicht in 100 Jahren. Die Aufholjagd auf Platz 3 letzte Saison, dann die mehr als denkwürdige Relegation gegen Schiri Gräfe (seither noch immer nicht wieder angesetzt in einem Spiel) und seine trölf feisten Hamburger. Kaum Zeit zum runterkommen für Mannschaft, Fans und Verein, da es nur drei Wochen danach wieder mit der Vorbereitung auf die neue Saison los ging. Yabo hat dann die irrwitzige Idee lieber 4x gegen Mattersburg und Kapfenberg zu spielen als richtig Fußball. Max zog es mit Hilfe der Millionen aus England zu Augsburg und Hennings verließ uns ebenfalls nach den ersten beiden Punktspielen und der Pleite im DFB-Pokal. Er und auch der KSC nahm dabei das Geld aus England direkt in Empfang. (Grüsse nach Burnley!)

Die Verletztenliste las sich die letzten Tage und Wochen wie das „Who is Who“ der letzten erfolgreichen Saison. Auf der rechten Verteidigerposition „wollte“ gar niemand mehr spielen.

Mit dem bereits so gut wie ausgemusterten Jan Mauserberger kehrte dann über Nacht einer der Aufstiegshelden wieder in die Startelf zurück. Willkommen zurück obwohl du ja nie wirklich weg warst.

Den Ligastart komplett verpatzt, dann die Blamage in Reutlingen. Dem Zwischenhoch folgte nun das 0:6 in Braunschweig.

Ich glaube fast dass uns diese Saison noch die eine oder andere denkwürdige Partie ins Haus stehen wird.

Ruhe bewahren und Blau-Weiß die Treue halten auf der Achterbahn durch die Liga.

MaD

Song der Woche: The Sex Pistols – Holidays In The Sun 

Home: http://www.sexpistolsofficial.com/
Wikipedia: https://en.m.wikipedia.org/wiki/Sex_Pistols

Laut.de: http://www.laut.de/The-Sex-Pistols

MaD

Ein Zebra hat Streifen und keine Punkte 

Es gibt Spiele vor denen man Angst hat. Vor manchen hat man Respekt und andere nimmt man auf die leichte Schulter. 

Ich hatte vor dem Spiel gegen den MSV Duisburg ehrlich gesagt fast schon ein wenig Angst. Die Chance endlich in der Saison anzukommen war sehr groß. Vor allem gegen einen Gegner den man damit auf Distanz bringen konnte und der wohl bis zuletzt gegen den Abstieg spielt. 

Die Zebras waren bis dato vieles schuldig geblieben. 

Als KSC Fan kennt man eine solche Situation und befürchtet das Schlimmste. 

Auf dem Feld war es kein fußballerischer Hochgenuss. In der ersten Halbzeit war Duisburg grottig und der KSC bemüht. Normalerweise geht man dann 0:0 in die Pause und einige Zuschauer pfeifen. An diesem Samstag Nachmittag gingen die Teams aber unter viel Applaus für die Heimmannschaft in die Kabine. Jimmy Hoffer traf nämlich in Minute 45 zum 1:0 für den KSC. Dieses Tor wirkte befreiend. In der zweiten Halbzeit war Duisburg immer noch grottig, aber der KSC nun souverän. Man musste keine Sorge haben, dass die Zebras aus dem Wildpark Punkte entführen. 

Gulde traf nach einer Standardsituation recht früh zum 2:0 und die Jungs aus der Fächerstadt spielten die Begegnung souverän zu Ende. 

Wie oft gab es solche Nachmittage schon an denen man einem furchtbaren Kick zusehen musste. Das favorisierte Team ist leicht überlegen, der Gegner bekommt nichts gebacken. Sie schaffen es aber nicht aus dem bisschen Überlegenheit ein Tor zu erzielen. Am Ende geht das Spiel 0:0 aus oder man hat Pech und in der 87.Minute wuchtet deren schlacksiger Stürmer, welcher vorher mehr über seine eigenen Füße gestolpert war als durch Torgefahr aufzufallen, eine missglückte Flanke zum 0:1 ins Tor. 

Genau so ein Spiel hätte es werden können. Dank Jimmy Hoffer wurde es ein souveräner und sehr wichtiger Heimsieg. Was hätten die Zebras auch mit den Punkten anfangen wollen?! Sie haben nun mal Streifen! 

Einzig die Verletzung von Daniel Gordon trübt den Spieltag. Gute Besserung Daniel! Wir brauchen dich!

MaD 

Song der Woche: Refused – New Noise

Homepage: http://officialrefused.com/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Refused

Wir sehen uns am 04.11.2015 in Wiesbaden im Schlachthof. Das wird ein Fest!

MaD

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