Eine Woche ist es nun schon wieder her. Bei herrlichem Wetter rockte das kleiner aber feine Gute Toene Festival Pforzheim. Ermöglicht durch ein tolles Orga-Team (Applaus!) und viele ehrenamtliche Helfer war die Kombi aus Musik und Funsport wieder nahezu ideal besetzt.
Gerade am Samstag beim Dirt Jump Contest und auch am Abend bei Bands wie Stereo Dynamite (Grüße an euch, die ihr eigentlich ohen richtigen Fußballverein seid*g), Phrasenmäher, Auletta und Le Fly aus Hamburg, war richtig tolle Stimmung auf dem Platz. Die Leute hatten Bock!
Wer den Dirt Jump Contest nicht gesehen hat, kann sich hier ein tolles Video davon anschauen:
Sag´s mit Bildern:
Alle hatten Spaß, auch bei den Electronic Acts wie Monkey Style oder VtotheD (mein Favorit an dem Abend). Bei Rock The Planet gabs dann noch schön Alternative meets Punkrock auf die Ohren. Da waren all jene aufgehoben die es nicht so mit Elektro haben aber nach den Live Bands auch noch feiern wollten.
Bei Siff-City-Skaos am Freitag erfreute man sich schönen Ska, Reagge und Rocksteady Klängen, während auf der anderen DJ Bühne der Klick-Klack-Klub aus Karlsruhe auflegte.
Am Sonntag klang das Gute Toene Festival leise aus. Poetry Brunch, Weißwurstfrühstück, Big Band der Feuerwehr und das Diller-von-Zepelin-Duo sorgten für familiäre gute Stimmung und ließen auch alle Organisatoren und Helfer etwas runterkommen bevor ab 15 Uhr der Abbau begann.
Was bleibt nach 3 Tagen Gute Toene? Ein sauberer Platz, viele leere Bierfässer, zufriedene Organisatoren und Helfer und ein VW Bus der besser nicht eingerichtet sein könnte.
Danke auch an die MIPF, den Stadtjugendring Pforzheim und die ganzen Sponsoren.
Seid 2013 wieder dabei und bringt eure Freunde mit, wenn das Gute Toene Festival in Pforzheim für gute Laune sorgt.
Euer OnkelMAD
Hier mein Highlight des ersten Tages Gute Toene Festival in Pforzheim. Guts Pie Earshot waren einfach laut, schnell heftig und dies alles ohne viele Worte zu machen – klasse!
Genießt eine starke Minute mit Guts Pie Earshot:
Heute rocken kommen auf Festivalgelände. Der Dirt Jump Contest wird euch am Nachmittag sicherlich auch begeistern!!!
Ab 0:15 gibts dann von mir im Rahmen „Rock The Planet“ Alternative und Punkrock auf die Ohren.
Euer rockin UncleMad
Am Pfingstwochenende startet das 6.Gute Toene Festival in Pforzheim. Wie immer gibt es hier mehr als nur Musik. Seit Tagen sind schon viele helfende Hände dabei dem Dirt Jump den letzten Schliff zu geben, damit die Biker uns hier wieder mit waghalsigen Sprüngen beglücken können.
Skimboarden ist wieder angesagt, Disc Golf wirds zum ersten Mal geben, Poetry Brunch und auch wieder die geile Hüpfmatte für alle über 16.
Damit das Festival seine Tore vom 25.05.-27.05. öffnen kann sind viele ehrenamtliche Helfer fast Tag und Nacht momentan auf dem Platz um diesen für euch herzurichten.
Unterstützt das Gute Toene Festival, denn es ist alles DIY-Style, verfolgt keine kommerziellen Ziele und macht einfach brutal Spaß!
Welche Bands spielen, was für DJs auflegen und alles zum Rahmenprogramm gibts hier:
Auletta werden u.a auch auftreten:
Und auf die 12 gibts mit Dan Dryers:
So cool kann Dirt Jump sein:
Rocken kommen !!!!
Euer OnkelMad
Der Gründer der Beastie Boys, Adam Yauch, ist tot. Er verstarb an Krebs!
Viel zu früh ist dieser begnadete Künstler und Musiker von uns gegangen. Sein Andenken wird noch lange Zeit bestehen – vielen Dank Adam für die Beastie Boys. Für die Musik und die Energie. Ich werde deinen Liedern ein ehrendes Andenken bewahren.
Wenigstens 1x durfte ich dies live erleben – es war der Wahnsinn!
Es trauert um einen großen Musiker
OnkelMad
Kennt ihr das kribbeln, wenn man einen Plattenladen betritt und fühlt dass man heute etwas besonderes hier entdecken wird. Im Laden läuft eine Platte die man nicht kennt, deren Klänge einem aber schon sehr ansprechen. Hinter dem Tresen diskutiert der Verkäufer mit einem Kunden über den neuen Sänger von Pennywise und ein anderer Kunde hält gerade die Limited Edition der neuen Kettcar oder vlt. auch Napalm Death ehrfürchtig in den Händen.
Wenn man dies alles beobachten kann ist man nicht bei Saturn oder im Media Markt. Du bist in einem kleinen unabhängigen Plattenladen wo dir der Verkäufer noch einen Kaffee hinstellen wird und du dir die völlig unsortierte Kiste mit den Angeboten in aller Ruhe zu Gemüte führen kannst. Und genau in dieser Kiste entdeckst du etwas von Overkill oder Udo Lindenberg was du schon immer haben wolltest.
In einer Musikwelt in der mittlerweile die meisten dieser Plattenläden gestorben sind und den großen Ketten und dem Internethandel Platz machen mussten, ist so ein Tag wichtig. Die Rückbesinnung darauf, dass Musik mehr ist als reine Ware, als eine MP3 Datei. In diesen Läden entdeckt man über die Kommunikation mit den anderen Kunden und den Verkäufern immer wieder neue endgeile Bands, die einen manches mal das ganze weitere Leben begleiten. Selbst der Plattenladen selbst profitiert davon und entdeckt durch dich vielleicht auch eine Band die zu seinen Sortiment passt.
So brachte ich Mitte der 90er die Bloodhound Gang aus Kalifornien mit nach Pforzheim und spielte die Platte bei Henry in dessen „CD-Laden“ ab. Er war total begeistert, legte sie dann im „Schuppen“ in Calmbach auf und auch dort fanden sie alle riesig. So verkaufte er mehrere Scheiben der Bloodhound-Gang, die er vorher selbst nicht kannte. dem „CD-Laden“ in der Irmengardstraße trauere ich immer noch nach. Wie viele Nachmittage verbrachte ich darin, Musik hörend und ich ging nie ohne mindestens eine neue Scheibe (neu oder 2hand) wieder raus. Henry wollte Tipps für sein Punkrockregal von mir und Frank bestückte ein weiteres mit Darkwave. Somit hatten immer alle was davon. Leider führten viele Umstände dazu, dass er sich nicht halten konnte. Die Musikszene in Pforzheim ist sehr klein und es reichte eben nicht für ihn neben den großen Anbietern zu bestehen.
Geht deshalb heute und in Zukunft in den kleinen Plattenladen eurer Stadt. Kauft dort ein, trinkt Kaffee auf Kosten des Besitzers, labert mit den Leuten dort über Bands und Konzerte und habt eine gute Zeit. Damit nicht noch mehr dieser tollen Läden sterben, unterstützt den Record Store Day!!!
Hier der Link zur Seite des Record Store Day Germany: http://www.recordstoredaygermany.de/ !
Was der Record Store ist „erklärt“ euch auch noch dieses Video:
Euer OnkelMad
Gedanken eines Fußballfreundes aus Frankfurt:
In Fussballdeutschland herrscht Angst und Schrecken. Mörderische Mobs von gewalttätigen und barbierenden Ultra Banden ziehen Wochenende für Wochenende quer durch die Republik und schaden dem Ansehen Deutschlands in der Welt, zumindest aber dem deutschen Fußball.
So geschehen z.B. beim Spiel der Frankfurter Eintracht in Düsseldorf. Pyrotechnik wurde gezündet (hierzulande ein schweres Verbrechen), das Spiel Montags abends zur Prime Time in Sport 1 musste später angepfiffen werden.
So nicht, dachten sich die hohen Herren vom DFB und beantragen einen Ausschluss der Frankfurter Fans beim Auswärtsspiel bei Union Berlin.
Mal abgesehen davon, dass sich die Verantwortlichen der Eintracht in diesem Punkt auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, war die Idee des DFB klar:
Über eine Kollektivstrafe für die gesamte Fanszene der Eintracht das Denunziantentum in den Kurven weiter fördern, dafür sorgen, dass die sogenannten Fans, die mit 18 in der Schule damit prahlen, ein Stadionverbot bekommen zu haben, weiter aus dem Kreis der Fans ausgeschlossen werden.
Prima, sagt sich der DFB, jetzt greifen wir durch, und alles wird gut.
Und dann kommt der Montag abend, Sport 1 überträgt in die deutschen Haushalte, und was passiert?
Schon vor Beginn des Spiel begrüßt der Stadionsprecher von Union die mitgereisten Fans der Eintracht mit den Worten: Psst, eigentlich dürft ihr gar nicht hier sein!
Zum Einlaufen der Mannschaften sieht man über seinen Flatscreen sehr gut eingeblendet ein Plakat mit einer deutlichen Botschaft an eben diese alten Herren, die meinen, sie können das Fanverhalten in deutschen Kurven über Strafen reglementieren.
Die ersten Minuten des Spiels laufen, bis auf das Banner sind keine weiteren Aktionen erkennbar, auch scheinen sich nur sehr wenige Eintrachtler in Berlin eingefunden zu haben.
Spätestens mit dem ersten Tor aber wir klar und deutlich, dass, entgegen aller Planungen vom DFB, doch eine stattliche Anzahl von Fans aus Frankfurt im Stadion angekommen sind. Der Gästeblock wird geentert, sogar Banner werden gehängt, darunter das Ultras Banner. Die Gruppe der Fans, die der DFB nicht haben möchte, schon gar nicht die Frankfurter.
Begleitet werden diese Aktionen mit vernehmbaren Parolen der Heimkurve.
Und dies setzt sich dann letztendlich das ganze Spie über fort. Über Sport 1 und Sky sind die von beiden Fanlagern vorgetragenen Parolen an den DFB gut zu vernehmen.
Und was vorher unvorstellbar war, passiert: Ultras beider Mannschaften vereinen sich für die neunzig Minuten gegen einen gemeinsamen Gegner: den DFB.
Keine Ausschreitungen, im Gegenteil, tolle Fußballatmosphäre. Berliner organisieren Tickets für Gästefans, die zum Dank nach den abgelaufenen 90 Minuten ein kräftiges Eisern Union ins Stadionrund werfen.
Der DFB hat sich ein Eigentor geschossen. Das wievielte eigentlich?
Die Einsicht, dass Fanausschlüsse nicht den gewünschten Erfolg bringen, kommt schnell. Fanausschlüsse sind kein Teil der Strafen mehr, die der DFB gedenkt, zu verhängen.
Gleichfalls wird betont, dass über andere Wege nachgedacht werden muss, um Randalierer und Störenfriede des Fußballs von diesem fernzuhalten.
Erstaunlich ist, das der DFB auf die naheliegendste Möglichkeit, Einfluss zu nehmen nicht kommt: Mit den entsprechenden Gruppen ein einen, ehrlich gemeinten, Dialog zu treten.
Die Aktionen und Gespräche rund um das Thema Pyrotechnik legalisieren haben gezeigt, dass der DFB nicht ernsthaft an einer kritischen Auseinandersetzung mit den betroffenen Gruppierungen interessiert ist.
Auch bei den Themen Stadionverbote, Datei Gewalttäter Sport oder fanfreundliche Anstoßzeiten zeigt sich, dass der DFB nicht bereit ist, genau auf die Fans zuzugehen, die die Seele des Vereins ausmachen.
Nur das wäre aber der Hebel, um die festgefahrenen Fronten etwas aufzuweichen, um wieder Bewegung in die Situation zu bringen.
Doch wie verfährt der DFB: Man werde prüfen, ob gegen den Verein Union Berlin und evtl auch gegen die Frankfurter Eintracht eine Strafe verhängt wird, wegen Nichtumsetzung des Fanausschlusses.
Das alte Männer nicht immer auch weise sind, zeigen die Reaktionen von Seiten des Fußballverbandes.
Mit der fehlenden Bereitschaft, auf die Ultras, auf die Kurven zuzugehen, schwindet die Chance, für beide Seiten tragbare Ergebnisse zu erzielen.
Das es aber über 1000 Personen gibt, die sich von einer sinnlosen Strafe nicht abhalten lassen, ihren Verein an einem Montagabend 550 km weit weg zu unterstützen, dass sich Fußballfans zweier Vereine gemeinsam gegen einen Verband stellen, der die Zeichen der Zeit nicht erkennt (erkennen will), das ist die andere Seite der Medaille.
Es ist Zeit, umzudenken, Herr Niersbach.
Der Fußball lebt durch die Kurven.
In der Vergangenheit
In der Gegenwart
In der Zukunft
BS-Basti
Um euch hier nicht mit deprimierenden Berichten über den Niedergang meines Vereins, dem Karlsruher Sport Club, zu belasten, halte ich es für besser euch wieder einige Eindrücke aus Asien zu liefern, dieses mal aus Kambodscha.
Von Pai, im Norden Thailands, ging es früh morgens mit einem wieder voll besetzten Mini-Van zurück nach Chiang Mai. Eine Stunde Flug war es dann noch bis Bangkok und dort verbrachten wir dann auch die Nacht bevor es am anderen Morgen um 7 Uhr (!!!) schon wieder weiter ging an die Grenze zum Königreich Kambodscha.
Nach allerlei hin- und her und etwas „Trinkgeld“ an der Grenze, saßen wir dann in einer Art Reisebus (….ähnelte eher einem Metallhaufen plus Räder aus dem Film Mad Max…), der uns ein paar Kilometer bis zu einem „Travel Center“ brachte. Von dort ging es dann wieder mit einem Mini-Van weiter gen Siem Reap.
2 1/2 Stunden Fahrt durchs flache Land auf einer Straße die wie am Reißbrett kerzengerade von der Grenze bis zu unserem Ziel führte.
Siem Reap, die Stadt mit den 5 (!!!!) Ampeln, hieß uns willkommen. Von dort aus starteten wir zu den Tempeln von Angkor und zu zwei nächtlichen Ausflügen auf den Nachtmarkt.
Freundliche, aber vielfach sehr arme Menschen begegneten uns überall. Gezahlt wird mit US-Dollar, da deren eigene Währung in etwa so viel Wert ist wie griechische Staatsanleihen.
Die Eindrücke waren sowohl in Siem Reap, wie auch in den Anlagen von Angkor überwältigend. Vielleicht können euch die Bilder in etwa einen Eindruck verschaffen, ansonsten gerne auch mal ein ausführlicher Reisebericht mündlich für alle die mich kennen.
Enjoy Asia!
Gut Ding will manchmal Weile haben. So fingen Subkultura auch nicht mit Konzerten von Bands wie Dritte Wahl, Napalm Death oder UK Subs an, sondern ein paar Nummern kleiner. Geduld und sicherlich viel Arbeit ist es aber zu verdanken, dass nach
7 Jahren eben solche Bands nun unter der Flagge von Subkultura in Pforzheim Konzerte geben und mit dem Bottich eine lange brach liegende Location reaktiviert wurde.
Danke dafür kann man nicht genug sagen!
Zum Jubiläum kam niemand geringeres als Pöbel&Gesocks, also war Assi Party fast Pflicht und so wurde es schließlich auch.
Mit Bildern wird man dieser Band eh nicht gerecht, deshalb hier ein Video um die Stimmung etwas besser einzufangen:
Unterstützt weiterhin unseren lokalen Veranstalter Nummer Eins – Subkultura!!! Geht zu Konzerten, fragt vlt. auch mal ob ihr was helfen könnt und plündert ordentlich die Bar!
Tickets und mehr Infos gibts hier:
http://subkultura-pforzheim.de/
Auf die nächsten Konzerte freut sich schon euer
OnkelMad









































