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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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berlin

Song der Woche: Beatsteaks — Let Me In

Danke für einen super Abend im Substage Karlsruhe im Rahmen der „Yours“ – Clubtour:

Song der Woche: Bonsai Kitten – Heartcore

Homepage: http://www.bonsai-kitten.de

Facebook: http://www.facebook.com/BonsaiKittenBand

Song der Woche: Grossstadtgeflüster – Weil das morgen noch so ist

…….weil das aber nicht so bleiben muss…….

Homepage: http://www.grossstadtgefluester.de/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Grossstadtgefl%C3%BCster

 

 

Song der Woche: SIDO – Gürtel am Arm

 

Ein toller Film zu diesem intensiven Song von Paul Ripke.

Homepage: http://www.sido.de/landingpages/vi/de/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Sido

Paul Ripke: http://www.paulripke.de/

K.I.Z feiern den Weltuntergang (Karlsruhe Substage, 11.12.2015)

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Innerhalb kürzester Zeit war das Konzert der Berliner Rapper K.I.Z im Karlsruher Substage ausverkauft. Zurecht!

Der Ansturm auf das Substage war so groß, das wir uns zuerst in der Hackerei niederließen und dort ein paar Getränke nahmen.  Zum Konzert von Steakknife kamen wir etwas später eh wieder.

Als Eintrittskarte gab es ein Ausweisdokument der Republik „Taka Tuka“ und damit durfte man zur „Hurra, die Welt geht unter“ Tour einreisen. Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass die Welt untergeht? Eine Option wäre noch mal so richtig zu feiern. Diese Option zogen an diesem Abend alle im Substage Anwesenden, sprangen zu den Beats von K.I.Z auf und ab und sangen die Texte mit, welche meiner Oma die Stützstrümpfe ausziehen würden.

DJ Craft hatte sich hinter einem schweren Geschütz positioniert und feuerte seine Beats zielgenau ins Publikum. Schon beim ersten Song war Ausnahmezustand. K.I.Z und ihr Publikum benötigen keinerlei Anlaufzeit, von der ersten Sekunde an ist hier Vollgas angesagt. Urlaub fürs Gehirn eben.

Das Substage intonierte mit strahlendem Lächeln im Gesicht die Hook:

„Das ist der Sound für die echten Männer, die das hier hören wenn sie Pressluft hämmern. Für Nutten und Hausfrauen, das hier ist die Mucke zum Staubsaugen. Gähnende Leere hinter meiner Stirn, das hier ist Urlaub, Urlaub fürs Gehirn.“

Damit war die Marschroute für den Abend klar und es konnte sich voll und ganz den Lyrics von Tarek, Maxim und Nico hingegeben werden.

Eine simulierte Geburt entlässt Maxim aus dem Schoß einer Frau. Er steht mit Windeln und Kunstblut auf der Bühne und trägt den Song Käfigbett vor.

Die kleine Bühne lässt K.I.Z optisch nicht so viele Gestaltungsmöglichkeiten, aber ihre überdimensionalen Ebenbilder passen perfekt nebeneinander und blicken stoisch auf das Treiben herab. Im Publikum entledigen sich junge Männer ihrer Shirts und werden von den Musikern ins Rampenlicht gestellt. „Schaut euch diesen jungen Mann an, wie schön er ist.“

Zu einem Song besteigen die Rapper die Empore im Substage. Erhaben stehen sie nun weit über den Köpfen ihres Publikums. Als erfahrene Konzertbesucher haben wir uns gleich neben diesem abgesperrten Bereich platziert und sind nicht nur altershalber oben gestanden wie böse Zunge andeuteten.

Die Partei hatte auf der Empore einen Infostand an dem man nette junge Menschen in grauen Anzügen bewundern durfte. Wenn Die Partei in Deutschland den Kanzler stellt, soll ja K.I.Z am Brandenburger Tor auftreten, las ich bei Martin Sonneborn  auf Facebook, wenn ich mich nicht irre. Dies wäre sicherlich eine Show die nicht unbeachtet bliebe.

Hurra die Welt geht unter und Hurensohn waren nach zwei Stunden die letzten Songs und bedeuteten den würdigen Ausklang dieses in seiner Unwirklichkeit perfekten Abends. K.I.Z liefern eine krasse Show in Wort und Bild, ihre Lyrics sind zu heftig um keine Satire zu sein (hoffe ich) und die vier Musiker beeindrucken durch eine bärenstarke Bühnenpräsenz.

Wahrscheinlich war dies das letzte Mal für einige Zeit, dass man Tearek, Maxim und Co. in eher kleinem Rahmen erleben durfte. Bei ihrem Erfolg werden zukünftig größere Hallen gebucht werden müssen um den Weltuntergang zu zelebrieren.

MaD

 

 

Song der Woche: Motörhead – Rock Out

Homepage: http://www.imotorhead.com/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Mot%C3%B6rhead

Facebook: https://www.facebook.com/OfficialMotorhead

 

Road Trip Karlsruhe-Berlin-Braunschweig

Zum letzten Heimspiel der Hertha war es uns eine Freude die Berliner gegen Frankfurt unterstützen zu können. Wir machten uns am frühen Mogen mit dem Auto auf ins dicke B und zwar so rechtzeitig, dass es noch zu einem Zwischenstopp bei CoreTex Records in Kreuberg reichte.
Einfach ein Muss dort zu stöbern und draussen auf der Bank noch ein Bier zu trinken. Irgendwie war es auch gleichzeitig die Eistimmung auf das abendliche Konzert im Astra von Deez Nuts und Stick To Your Guns.
Aber erst mal war Fußball angesagt, wobei dieser auf dem Feld absolut zu kurz kam an dem Nachmittag. Einen üblen Kick mussten die 60.000 Zuschauer über sich ergehen lassen.
Support auf Berliner Seite trotz allem sehr stark und abwechslungsreich. Die Ostkurve zog gut mit. Der Spieler Ben-Hatira verbrachte auch ne ganze Zeit unten im Heimblock.
Frankfurt mit ner sehr schönen Choreo zu Beginn und viel Feuerwerk zur Feier des letzten Auswärtsspiels der Saison nach der Halbzeit. Vielen Dank auch für das laute „Karlsruh, Karlsruh, wir scheißen euch zu“. Fast zu viel der Ehre, dass dies mit der lauteste Gesang der Gäste an dem Nachmittag war. So viel falsch kann eine Szene dann nicht gemacht haben, wenn die Eintracht selbst in Berlin hier geschlossen und laustark diese „beleidigt“.
Das 0:0 war am Ende folgerichtig und bildete prima das Niveau ab. Kalou hätte lässig das 1:0 für die alte Dame erzielen können, scheiterte aber an sich selbst.
So ist kurz vor dem letzten Spieltag sogar noch die winzige Möglichkeit auf Relegation für die Berliner möglich, was wir dann doch aber nicht hoffen wollen.
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Am Abend dann ab ins Astra um zu sehen wie Stick To Your Guns einen prima Abend erwischten und die Halle auseinander nahmen. Schöner Moshpit fast bis nach hinten, jeder hatte Lust zu tanzen. Nur wenn man mit Bierbechern wirft mag er gar nicht der Sänger. So stand das Konzert schon nach den ersten Takten vor einem Eklat, als er von der Bühne ging und dem Typen aus der ersten reihe eine scheuerte. Wieder on stage hielt er einen Vortrag darüber dass man dies nicht machen sollte, aber der Typ gerne hier bleiben kann und man nachher noch mal drüber reden kann.
Deez Nuts taten sich nach dem furiosen Auftritt von STYG etwas schwer und brachten das Astra nicht so in Wallung. Erst bei „Band Of Brothers“ drehten alle richtig am Rad und die Bühne war voll mit feierwütigen Leuten.
Ein rundum gelunger Abend.
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Weiter gings am nächsten Morgen in Richtung Braunschweig und wieder mal die Lehre, dass man einfach rechtzeitig losfahren sollte. Schon am Berliner Ring standen wir im Stau. letztlich schafften wir es gerade noch so zum Anpfiff, hatten aber paar graue Haare mehr.
Die Reaktion nach dem Spiel gegen Darmstadt interessierte uns alle. Der KSC machte das war er am besten kann, kompakt stehen. Brausnchweig biss sich daran etwas die Zähne aus und bei unseren wenigen Vorstößen waren wir gefährlicher. Das 0:1 durch Rouwen Hennings  kurz vor der Pause ließ unseren Block toben. Die Spielstände auf den anderen Plätzen waren ja ebenfalls bekannt.
In halbzeit zwei ein intensives Spiel mit Vorteilen für Braunschweig. Das 1:1 lag mehr als nur in der Luft. Dann spielte uns eine Rangelei in der Hälfte des KSCH in die Hände. Rot für den Braunschweiger Reichel und gelb-rot für unseren Peitz(er). Dies brachte die Gastgeber mehr aus dem Rhythmus als uns. Hennings schloß einen Konter in der 87.Minute mit einem strammen Schuß ins kurze Eck ab. Sein linker Fuß ist einfach Gold wert und so siegten wir mit 0:2. Der Mannschaft merkte man an, wie geil sie auf diesen Sieg waren. So gibt es nun ein richtiges Finale am Wildpark. Darmstadt verlor in Fürth und K´Lautern spielte nur 0:0 in Aue. Der KSC hat mit einem Heimsieg gegen 1860 München Platz 3 sicher, alles weitere wäre Zugabe.
Was für eine sensationelle Saison!
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MaD

Anhang 2

Smashing Pumpkins live in Berlin

Am 30.11. diesen Jahres stellten die Smashing Pumpkins ihre neues Album im Berliner Kesselhaus vor.
Monuments To An Elegy erscheint am 05.12.2014.
Das Berliner Publikum bekam neue Stücke wie One And All oder Tiberius zu hören, aber auch Klassiker wie Tonight,Tonight, Zero und Bullet With Butterfly Wings.

Ich empfehle euch den Musikblog mit einem tollen Livebericht:
http://www.musikblog.com/2014/12/smashing-pumpkins-live-im-kesselhaus-berlin/

Und hier ein Link zu Tonight, Tonight, einem der Stücke, welches gute Chancen hätte unter meine Top10 auf ewig zu gelangen, sollte ich diese mal zusammenstellen. Nun genießt den Song und den tollen Bericht auf dem Musikblog.

MaD

Ein fettes "HaHoHe – Hertha BSC" in Südbaden

Auswärts mit unseren Freunden von der Hertha im beschaulichen Freiburg. Die Harlekins hatten eine schöne Choreo für Fangerechte Anstoßzeiten vorbereitet, welche zu Beginn der zweiten Halbzeit gezeigt wurde.
(Sehr nette Theorie bzgl. der alten Forderung von ProFans zur Auswärtskilometerregelung von 300km gehört. Diese sollte nur Anwendung finden, wenn Vereine aus einer attraktiven Stadt in eine unattraktive fahren müssen. Im Beispiel Hertha BSC und Freiburg wäre dies dann so, dass Freiburg locker an einem Freitag in Berlin spielen könnte, da sie ja eh ein verlängertes Wochenende in der Hauptstadt einlegen für Touri-Programm. Was wollen aber Berliner in Südbaden? Eben! Deshalb muss dieses Spiel schön an einem Samstag statt finden.)
Freiburg mit einigen Spruchbändern und dem üblichen Support.
Laut wurde es nur bei den Toren zum 1:0 und 2:1. Der Berliner Block zollte als Gesamtheit dann doch etwas dem eher schlechten Spiel der eigenen Mannschaft Tribut.
Die letzten Minuten rissen den Abend dann aber doch noch heraus. Ronny machte seinen zweiten Treffer des Abends per Freistoß. Wir schrieben die 5.Minute der Nachspielzeit und der Freistoß war auch etwas umstritten. Die Herthaner störten die Mauer des SCF und Ronnys Schuß wurde noch unhaltbar zum 2:2 abgefälscht.
Im Block der Hauptstadt wurden nun keine Gefangenen mehr gemacht. Sensationeller Torjubel mit kollektivem Pogo und Bierdusche. Ein gefühlter Sieg begleitete unsere Berliner sicher nach Hause.
Apropos „sicher nach Hause“. Da unsere Autos auf wundersame Weise in der Halbzeit den Weg direkt vor den Gästeblock fanden, war die Abreise im Konvoi gesichert.

MaD

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P.S. Ein junger Mann aus KA durfte Jogi Löw vor Beginn des Spiels auch noch mitteilen, was er von seiner damaligen Trainertätigkeit beim KSC hielt.

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