Suche

Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

Schlagwort

crossover

Song der Woche: Biohazard – Punishment 

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Biohazard_(Band)?wprov=sfsi1

Song der Woche: Guano Apes – Open Your Eyes

 

Homepage:  http://www.guanoapes.org/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Guano_Apes

 

Song der Woche: Rage Against The Machine – Sleep Now in the Fire

Homepage: http://www.ratm.com/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Rage_Against_the_Machine

Laut.de-Biographie: http://www.laut.de/Rage-Against-The-Machine

Albumbesprechung: https://onkelmad.org/2013/01/27/rage-against-the-machine-xx-20th-anniversary-special-remastered-voe-23-11-15470035/

 

Rage Against The Machine! Das lauteste politische Manifest aus Rock, Rap und Funk welches je geschrieben wurde. Auch 20 Jahre später ist es so aktuell wie am ersten Tag.

MaD

 

Dog Eat Dog – live in Portus City (Kupferdächle 25.07.2013)

Knapp 20 Jahre ist es mittlerweile her. Dog Eat Dog schafften mit dem Album „All Boro Kings“ den internationalen Durchbruch. Zehntausende hüpften weltweit zu Songs wie „Who´s The King“ und „No Fronts“.
Die Band aus New Jersey stand auf allen großen Bühnen und spielte in der Champions-League der Musikszene. Die ganz großen Bühnen sind mittlerweile Vergangenheit aber die Band und allen voran die beiden übrig gebliebenen Gründungsmitglieder John Connor und Dave Neabore haben immer noch viel Spaß an ihrem Mix aus HipHop, Punk und Hardcore.
P1060518(1)P1060524(1)
An diesem heißen Donnerstag Abend vor knapp 200 Besuchern machten Dog Eat Dog aus einem Konzert einfach eine Party. Da war nichts aufgesetzt oder gekünstelt, hier wurde gerockt, gelacht, gelabert und einfach nur zusammen ein toller Abend erlebt. Für die meisten Leute im großen Saal des Kupferdächle war es eine Reise in ihre Vergangenheit. Mitte der 90er verbrachten viele von ihnen eine unbeschwerte Jugend mit den ersten Festivalbesuchen, durchgetanzten Wochenenden in den Clubs zwischen Karlsruhe und Stuttgart und allem was dazugehört, ihr erinnert euch bestimmt.
Dog Eat Dog gehörten damals zum Soundtrack und zu jeder Party dazu. Mehr als wohlwollend wurde die Band empfangen und jeder im Saal genoß den Abend auf seine Weise. Einige Jungs gaben vor der Bühne und insbesondere bei „No Fronts“ alles, andere wippten im Hintergrund, sangen aber jeden Song fröhlich lächelnd mit.
Als ziemlich zu Beginn ihres Auftritts die ersten Klänge von „Who´s The King“ im Kupferdächle ertönten, ging ein Aufschrei durchs Publikum. Genau deshalb waren alle da. Noch einmal zu diesem Song hüpfen und den Refrain lautstark mitsingen, nein mitschreien!
P1060534(1)P1060565(1)
Schon die Wochen vor dem Konzert als die Plakate längst hingen und das Ticket ausgedruckt zu Hause lag mochte man es kaum glauben. Dog Eat Dog kommen in die Stadt. Manche scheuten sich sogar davor im Netz zu bestellen, weil sie fürchteten einem Fake aufzuliegen und gingen zum Kartendealer ihres Vertrauens und fragten nach. Aber sie sollten nicht enttäuscht werden. Spätestens als „No Fronts“ leise angespielt wurde war klar wer hier den Abend rockt. Dog Eat Dog, live und zum anfassen.
„Unsere Bühne ist eure Bühne“ kündigten sie gleich zu Beginn an und nach und nach leisteten die Leute dieser Aufforderung folge und so entwickelte sich ein knapp zweistündiges Miteinander wie es besser hätte kaum sein können.
Danke an Dog Eat Dog, Subkultura und das Kupferdächle für diesen Abend und die Reise zurück in die 90er!

Für euch noch mal 19 war
MaD

P1060551(1)P1060556(1)

Trash Zone in Trash City

30 Years of Trash, das Motto der lang ersehnten D.R.I. Tour, lockte viele ältere Herren in den kleinen Raum des Pforzheimer Kupferdächle. T-Shirts und Kutten die schon vieles erlebt haben, betraten diese für knapp 150 Besucher ausgelegte Location um Kurt Brecht und seine Mannschaft zu sehen. Schön, dass Spike Cassidy auch wieder in alter Form am Start sein kann. Wenn die Worte intim oder hautnah für ein Konzert zutreffen, dann an diesem Abend des 19.07. in Pforzheim. D.R.I. und das Publikum waren vom ersten Riff an eine Einheit und beide hielten 1 3/4 Stunden durch und dies trotz, der nach vielen Pogo-Einlagen und geschüttelten Haaren, schlechter Luft. Songs wurden persönlich bei Kurt oder Harald Oimoen gewünscht und mit viel Schulterklopfen abgefeiert. Bei der durchschnittlichen Länge von D.R.I. Songs kann man auch mal einige spielen an so einem Abend. Harald hatte sichtlich Spaß und bewegte seinen Bass mehrmals von der doch knapp 20cm hohen „Bühne“ herunter um im Moshpit seine Finger oder auch die Zunge eines Fans über die dicken Saiten zu bewegen.

D.R.I., eine Band die die Generationen von Skatern den Soundtrack geliefert hat und mit ihrer Mischung aus Hardcore, Punk, Metal im wahrsten Sinne des Wortes irgendwo Crossover ist. Gibt es diesen Stil überhaupt heute noch in der Form? Mit der Band sind auch ihre Fans dem „16jährigen Skater“ entwachsen, was aber der Stimmung keineswegs schadete. Im Gegenteil, die meisten holten an diesem Abend vor der Bühne noch mal alles aus sich heraus und hatten am nächsten Tag wohl gut mit Muskelkater, Nackenschmerzen und etlichen blauen Flecken zu kämpfen.

Die Spielzeit von knapp 1 3/4 Stunden ist auch nicht selbstverständlich und muss deshalb hier lobend erwähnt werden. Kurt war sichtlich am Ende vor den 5 Zugaben und hätte wohl am liebsten, im wahrsten Sinne des Wortes, das Handtuch geworfen. Aber über 100 gröhlende Fans ließen ihn aus dieser Nummer nicht raus.

Am Ende dieses intensiven schweißtreibenden Abends wurden Hände geschüttelt, Merchandising ohne Ende gekauft und viele Erinnerungsfotos fürs Familienalbum gemacht. Falls der Enkel irgendwann mal auf die Idee kommt und seinen Großvater fragt „Grandpa tell me a story, a real story“, dann hat Grandpa eine richtig gute auf Lager.

Für euch bei D.R.I. war OnkelMad

P1040831(1)P1040833(1)P1040835(1)P1040879(1)

P1040885(1)

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑