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fortuna düsseldorf

Fortuna du…..tolle Auswärtsfahrt

Freitags quer durch die halbe Republik ist keine Angelegenheit für die Vergnügungssteuer anfällt. Die Verkehrssituation war wie befürchtet und so schafften wir es gerade mal so rechtzeitig zum Anpfiff ins Rheinstadion äh pardon in die Mehrzweckhalle Esprit Arena.

In den letzten Jahren lohnte sich dieser Trip immer, denn die Punktausbeute des KSC ließ sich sehen. Darauf hofften wir auch an diesem Spieltag um das Thema Abstieg endgültig zu beerdigen. Bei einer Niederlage und gleichzeitigem Sieg von 1860 München (…die tatsächlich auch gewannen…) wäre der Abstand auf den Relegationsplatz nur sieben Punkte gewesen. Und Relegation liegt uns nachweislich ja sehr gut – Nicht!

Für die Fortuna ging es um sehr viel, den sie steckt tief im Abstiegsstrudel. Über 20.000 Zuschauer waren gekommen, der Auswärtsblock mit knapp 600 Karlsruhern für einen Freitag gut gefüllt.

Das Spiel lief schon als ich den Block betrat und ich positionierte mich direkter hinter unserem Vorsänger. Davor noch die Schwenker, so war sichergestellt, dass ich vom Spiel nicht viel sehen werde. Die Erfahrungen aus den letzten Partien ließen jetzt auch nicht vermuten groß was zu verpassen.

In der Halbzeit und auch nach dem Spiel wurde mir von Düsseldorfer Großchancen berichten und wie gut Vollath diesen und jenen Ball gehalten, ja gar an den Pfosten gelenkt habe. Ich hätte geschworen, dass die Fortuna nicht einmal gefährlich vor unser Tor gekommen sei und dies hätte ich zu Hause jedem mit einem forschen „Hey, ich war schließlich im Stadion“ auch gesagt. Es war wohl anders und mein Stehplatz gut gewählt, denn ich hasse Torchancen für den Gegner.

Ein neues Lied hatten wir auch am Start und in Halbzeit zwei wurde es zum ersten Mal von uns gesungen. Der Text ging vorher durch die einschlägigen Portale.

ICH FOLG DIR UM DIE GANZE WELT
ICH GEB FÜR DICH MEIN LETZTES GELD
ICH SCHREI SO LAUT ES NUR GEHT
BIS ES JEDER VERSTEHT
DAS IST LIEBE DIE NIE VERGEHT

Ab Minute 2 gibt’s den neuen Song:

Wenn wir diese Saison eines können, dann auswärts aus wenigen Gelegenheiten viele Tore und Punkte machen. So war es auch in Düsseldorf. Nach einer Standard Situation für Düsseldorf trieb Yamada den Ball nach vorne und schickte Diamantakos, der wiederum im Fortuna Strafraum den Ball von der Torauslinie zurück auf Yamada legte und dieser lässig zum 0:1 vollendet.

Fünfzehn aufregende Minuten bis zum Schlusspfiff standen uns noch bevor, zum Glück sah ich so gut wie nichts davon und konnte mich aufs singen und feiern konzentrieren.

Unser Team hatte sich den Applaus und die La Ola mit dem Block mehr als verdient. Heute hat die Mannschaft wieder gesehen wer sie wirklich unterstützt und das Pfiffe wirklich nur von ein paar „Hampelmännern“ im Wildparkstadion zu erwarten sind.

Die Saison kann nun in Ruhe ausklingen und die kommende Spielzeit mit dem neuen Trainer Tomas Oral geplant werden.

Wir feierten noch länger im leeren Stadion und sangen für unsere Sektion Stadionverbot. Schön zu sehen wie viele Leute sich daran beteiligten. Bis aus dem Nichts über die Gegengerade ca. 50 Düsseldorfer angerannt kamen um uns zu besuchen. Nach Austausch von Nettigkeiten am Zaun traten sie dann auch recht schnell wieder den Rückzug an. Irgendwie sinnbefreit diese Aktion, die aber unserer Siegesfeier ein Ende setzte.

Düsseldorf ist für den KSC immer eine Reise wert. Ich hoffe mal sie die Liga halten, ich würde nämlich gerne wieder kommen.

MaD

P.S. Glückwunsch zu 17 Jahre Ultra in Karlsruhe, 17 Jahre Phönix Sons!

   
 

KSC – Fortuna Düsseldorf 1:1 (22.09.2015)

Nach dem Schlusspfiff waren auf Karlsruher Seite alle zufrieden. Nicht unbedingt nur wegen des Endergebnisses. Es war die Leistung der Mannschaft, der Kampf und die Leidenschaft. Sie kam zurück ins Spiel trotz des unglücklichen Treffers zum 0:1 (fliegt uns doch da ne 30m Freistoßflanke durch Demirbay ins lanke Eck – unglaubliches Pech!) und hatte über die gesamten 90 Minuten die besseren Torchancen. Erwin Hoffer muss drei Buden machen, dass er dann den Ausgleich erzielte ist eine schöne Sache.

Vor dem Spiel unterhielt ich mich am Clubhaus mit zwei Düsseldorfern. Beide hätten Hoffer gerne behalten. Warum? Nicht weil er wie am Fließband trifft, sondern weil er immer kämpft und vollen Einsatz bringt.

Genau deswegen bin ich froh, dass er nun bei uns spielt.

Mauersberger und Prömel waren für mich unsere Besten. Mit Prömel kann es was werden auf der 6er Position.

Mit Barry brauchen wir wohl noch Geduld. Talent ist unzweifelhaft vorhanden. Mal sehen ob er die nötige Einstellung mitbringt um ein richtig guter Spieler zu werden. Frisur und Facebook scheinen momentan wichtiger zu sein. Es würde mich freuen, wenn er sich bei uns weiterentwickelt und ein richtig guter Fußballer wird. Wir können dies ja gemeinsam beobachten liebe Leser.

Die für Auswärtsfans katastrophale Anstosszeit brachte es leider mit sich, dass aus Düsseldorf nur ca. 500 Leute am Start waren. Selbst für Heimfans ist 17.30 Uhr eine schlechte Uhrzeit. Es sind ja nicht alle arbeitslos. Fußball lebt von seinen Fans im Stadion und den Emotionen, nicht vom TV Zuschauer.

MaD

Kauczinskis Eleven vs. Düsseldorf am Rhein 1:1

Das Eleven ist in diesem Fall über mehr als 2/3 des Spiels die bestimmende Zahl an diesem Sonntag Nachmittag. Denn nach der roten Karte gegen Tah spielte der KSC mit 11 gegen 9. Warum gegen9? Ganz einfach: Tah ging vom Feld und Lumpi Lambertz stand in der Startelf der Gäste.

Was man mit der numerischen Überzahl so anfangen sollte wusste keiner so recht. Auf dem Rasen nicht und auf den Rängen schon dreimal nicht. Eine komische Stimmung, irgendwo zwischen Winterschlaf und Frühjahrsmüdigkeit. Schliesslich wollte man die Ballstafetten der eigenen Mannschaft bei gefühlten 118% Ballbesitz nicht stören.

Diese Mannschaft in Blau-Weiß begeistert durch tolle Technik und unheimlich gute Fußballer. Sobald man ihnen aber so gar keinen Raum lässt, ist unsere Mannschaft etwas irritiert. Da wir die „Brechstange“ mangels „Brecher“ nicht können, spielten wir immer schön den Ball einander zu. So wäre es noch bis in den Abend hinein gegangen, wir hätten kein Tor aus dem Spiel heraus erzielt.
Yamada, der wieder überall umherwusselte, war nach einer knappen Stunde nur durch ein Foul im 16er zu stoppen. Rouwen Hennings verwandelte sicher.
Erst mal kam so etwas wie Stimmung auf. Der Wildpark tanzt, ja schon, aber eher „Steh-Blues“.
Düsseldorf kam nahezu postwendend nach einem Freistoß zum Ausgleich. Fink verlängerte eine Liendl Flanke. Das war der einzige Torschuß der clever verteidigenden Buben von Oli Reck.

Auch nach dem Schlusspfiff wusste bei uns niemand ob man klatschen oder gleich gehen soll. Unsere Mannschaft tappte auch etwas unsicher auf dem Rasen herum und entschied sich dann doch schüchtern zum klatschen an den Zaun zu kommen.

Der Kaos-Choreo auf unserer Seite, die farbenfroh und mit viel Konfetti daher kam, folgte eine müde Vorstellung der Kurve. Die Düsseldorfer mit ihrem traditionell sehr schick beflaggten Block zündeten zu Beginn ein Licht an auf dem Zaun und ließen gegen später noch ein paar Raketen steigen. Ansonsten schrien sie ihre in Unterzahl agierende Mannschaft zum Punktgewinn. Sicher ein Auswärtsspiel der besseren Sorte für den Anhang.

Wir haben wieder gut gespielt, wenn auch alles irgendwie komisch lief. Toll wie sich Sallahi einfügte, wie klasse Yamada wieder spielte und wie gut ein Meffert geworden ist. Diese Mannschaft macht mir so viel Spaß, dass ich morgen mal was verrücktes mache und nach Heidenheim fahre.  Auswärtssieg!!!

MaD

KSC-Düsseldorf

Ich wollte nur kurz Danke sagen…..(KSC-Düsseldorf 2:2, 04.05.2014)

Danke KSC für diese sorgenfreie Saison. Für Platz 5 und die kleine Hoffnung aufzusteigen, die bis kurz vor Schluß klammheimlich immer am Leben blieb. Danke vor allem für eine Mannschaft die Fußball spielen kann. Die Spaß und Freude vermittelt, die Teamgeist hat und die kämpft. Ihr macht unseren Farben alle Ehre – Danke!
Danke an das Team an der Seitenlinie für diesen Kader, die Spielweise, die Entwicklung dieser Mannschaft und die realistische Einschätzung der eigenen Stärke. KSC 2014 macht richtig Spaß und setzte der überragenden Saison in Liga 3 die Krone auf. Eigentlich dachte ich, das diese nicht zu toppen wäre, aber wer nach dem Aufstieg sofort Platz 5 erreicht, der hat sich noch mal gesteigert.

Danke für viele Nächte in denen ich ruhig schlafen konnte ohne Angst um meinen verein haben zu müssen. Danke für mehr Konzentration bei der täglichen Arbeit und einer enormen Verbesserung meiner Lebensqualität durch eure Leistung!

Danke dass ihr wirklich eine Mannschaft seid, ein Team. Beim Torjubel zum 1:1 hatte ich Gänsehaut als ihr das Trikot von Orle in euren Händen gehalten habt. Ihr stärkt eurem Kapitän in dieser schwierigen Zeit den Rücken, so soll es sein.
Gute Besserung und viel Kraft Dirk“Orle“Orlishausen – komm gesund auf den Platz zurück!

Mehr Zuschauer hättet ihr wirklich verdient gehabt, denn ihr habt immer abgeliefert. Nächste Saison werden sie kommen, die meisten haben dem „Braten“ nicht ganz getraut nach den vielen Rückschlägen.

Zum letzten Heimspiel kamen aber viele Zuschauer, dies lag natürlich an der tollen leistung des KSC, aber auch am attraktiven Gegner. Fortuna Düsseldorf war gekommen um mit uns ein Fußballfest zu feiern. Dieses Spiel hatte alles was das Fußballherz begehrt. Choreo und Pyro auf den Rängen, leidenschaftlicher Fußball mit vielen Toren auf dem Rasen. Dazu Partystimmung im weiten Rund. Ein freidliches Fest von knapp 22.000 Zuschauern.

Das Spiel wogte hin und her. Beide Mannschaften hatten mehrfach die Chance zum Sieg. Zugegeben, unser Gast hatte in Halbzeit 2 davon einige sog. „todsichere“, aber machte diese eben nicht. Rouwen Hennings schoß per Elfmeter und seinem zweiten Tor des Tages den verdienten 2:2 Ausgleich. Danach dominierte der KSC und war nah dran am Sieg.

Beim Abpfiff tosender Applaus im weiten Rund. Applaus für dieses Spiel und für eine ganze Saison. Vielleicht auch für zwei überragende Spielzeiten hintereinander.
Unsere Spieler und das ganze Team mit Trainern und Manager lief eine schöne Ehrenrunde und den Leuten machte es viel Freude ihnen zu zeigen wie sehr sie die Leistung schätzen.

Danke KSC für die Spielzeit 2013/2014!

MaD

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Im Sonderzug zum Auswärtssieg

Am letzten Freitag im November bestiegen wir in Karlsruhe den Sonderzug zum Spiel bei Fortuna Düsseldorf. Essen und Getränke für knapp 400 Leute wurde verladen, die Musikanlage angeschlossen und schon konnte es losgehen. Es war ein durstiger Zug und wir hatten zeitweise alle Hände voll zu tun um die Getränke schnellstmöglich in die Becher umzufüllen. Unser erster längerer Halt war ausgerechnet in Mannheim am Waldhof. Beakm aber wahrscheinlich kaum jemand mit, zu beschäftigt waren alle mit singen, trinken oder eben arbeiten.
Als wir in Düsseldorf am Flughafen einfuhren empfing uns schon das übliche Empfangskomitee mit Kamera und Helm.
Busse standen bereit um uns in Stadion zu kutschieren. Unser Bus schaffte den Weg nicht ganz, der Fahrer des Gelenkbusses nahm eine Straßenecke mit und blieb stehen. Die letzten paar hundert Meter also zu Fuß durch den Regen bis zur Mehrzweckarena. Ein Charme wie beim Discounter, aber es war wenigstens trocken.
Sicher 1000 KSC-Fans hatten es Freitag Abend nach Düsseldorf geschafft. Für viele lockte nach dem Spiel auch noch die Altstadt. Laustark und dieses mal auch mit optischem Feuerwerk wurde unsere Mannschaft unterstützt. Diese gab auf dem Platz einiges an uns zurück und so sprang der sinnbildliche Funke von den Rängen auf den Platz über. Auf Düsseldorfer Seite gab es eine Choreo zum Jubiläum des Supporters Club.

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Koen van der Biezen versiebte nach gut einer Viertelstunde die große Chance zur Führung aber Alibaz machte es kurz darauf besser und ballerte vom 16er den Ball unhaltbar für Rensing ins Tor. Riesenjubel auf unserer Seite und dies war auch der Moment als die Stimmung im Stadion kippte. Es war unruhig, kaum noch Support und die ersten „Büskens raus“ Rufe wurden laut. So ein Spiel darfst du dann nicht mehr aus der Hand geben und der KSC tat dies auch nicht. Immer defensiv sehr sicher wurde agiert und Düsseldorf nicht zu viel Raum gelassen. Nach dem Ausraster von Bolly gegen unseren Philip Klingmann und der daraus resultierenden roten Karte vergoldete Peitz dies mit dem Kopf zum 2:0. Die Messe war hier gelesen und der ganze Block stimmte laustark in den „Büskens raus“ Chor mit ein. Der KSC entlässt wieder Trainer, hatten wir lange nicht. Überall in unserem Block flammten im wahrsten Sinne des Wortes die Emotionen auf und es wurde gefeiert.
 
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Die Mannschaft kam glücklich lachend an den Zaun und auf dem Zaun wurde „Die Nummer 1 am Rhein“ Tapete entrollt. Ein herrlicher Abend, der dann im Zug feucht-fröhlich zu Ende ging. Mit einer Stunde Verspätung kamen wir wieder in Karlsruhe an. Kompliment an die Organisatoren des Zuges und die vielen fleissigen Hände. Wenn alle zusammen arbeiten, lässt sich eben einiges bewegen. Ob auf dem Rasen, auf den Rängen oder in einem Sonderzug.

Der KSC ist wieder da! Hurra!

MaD

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