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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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fußball

Die Rouwen Hennings Festspiele oder 1860 München – KSC 0:3 (06.04.2014)

Den Applaus aus der Karlsruher Kurve hatte sich der Mann des Tages redlich verdient. Rouwen Hennings netzte 3x gegen die Löwen ein und erschien als einziger Torschütze an diesem Nachmittag auf der Anzeigetafel der Allianz Arena.
Diese war eher spärlich gefüllt. Neben den knapp 4000 aus Karlsruhe verloren sich ca. 15.000 weitere Leute im weiten Rund von Uli Hoeneß Wohnzimmer. Die Mehrheit würde da gerne lieber heute als morgen ausziehen und dementsprechend war auch die Stimmung.
Heimspiel in München für den KSC und der Block nutzte dies aus. Alle hatten richtig Bock hier die Arena stimmgewaltig auszufüllen und unsere Mannschaft nach vorne zu peitschen. Dies gelang sehr gut, obwohl kein Megaphon zugelassen war (….eine Begründung dafür gibts ja in Bayern nicht….). Schön wie alle sofort die angestimmten Lieder mittrugen und darauf achteten was vom Capo versucht wurde zu initiieren.
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Unsere Elf spielte engagiert und war bereit immer den Schritt mehr zu tun als die Löwen. So etwas wird meist belohnt und nach einem Elfmeter führten wir früh mit 0:1. Dieses mal konnte der KSC endlich rechtzeitig nachlegen. Ein Fehler der 60er nutzte Rouwen Hennings eiskalt zu seinem zweiten Treffer.
Früher sang man noch den Gassenhauer „Löwen in den Zoo“, aber wer will diese zahnlosen Geschöpfe denn noch aufnehmen ausser eventuell das Gut Aiderbichl auf seinem Gnadenhof?!
Die zweite Halbzeit begann mit einem Knaller. Rouwen Hennings wird steil geschickt, erläuft den Ball, schaut und nagelt ihn ins Kreuzeck. Kollektives Ausrasten des Auswärtsblocks war die Folge und die ganze Mannschaft lief direkt vor unseren Block zum jubeln.
Danach hätte man getrost abpfeifen können. Die 60er konnten und wollten nicht mehr und wir mussten ja nicht.
Eine tolle Mannschaftsleistung in München gipfelte in einer feucht-fröhlichen Heimfahrt im Sonderzug der Supporters von Spielern und Fans. Wenn mir dies einer im Mai 2012 gesagt hätte, ich hätte es nicht geglaubt. Fußball ist so schnell lebig und eine Achterbahn der Gefühle von „himmelhoch jauchzend“ bis „zu Tode betrübt“. Jetzt sind wir gerade oben und genießen dies.

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Danke KSC!

MaD

P.S. Danke an unseren Gastgeber und seine Frau für zwei tolle Tage in München und danke an die entspannte Reisegruppe „Fußball, Oi und Bier“ aus Karlsruhe und Portus.

KSC – BSG Wismut Aue 1:1 (23.03.2014)

Nach dem peinlichen Auftritt in Cottbus lieferte der KSC gegen Aue ein gutes Spiel ab. Jederzeit hatten wir die Gäste im griff, waren immer den Schritt schneller und Krebs erzielte recht früh schon per Kopf (hört, hört) das 1:0.
Auch danach war alles gut, nur erzielten wir den zweiten Treffer nicht.
Männel hielt gegen Yabo einen Ball der eigentlich schon drin war.
Der Spruch „wenn du ihn vorne nichts machst, kriegst du ihn hinten“ ist zwar abgedroschen und eine Phrase schelchthin, aber er bewahrheitete sich mal wieder. Mauersberger fälschte einen harmlosen Schuß von Okorongwo unhaltbar für Orlishausen ab. Der Ball flog oben links ins Netz und auf einmal stand es 1:1 und niemand wusste warum.
Das Spiel plätscherte nun die restlichen zwanzig Minuten auf dem Rasen und auf den Rängen aus. Ein unspektakulärer Nachmittag endete mit einer Punkteteilung, die Aue im Abstiegskampf nützt. Wir machten unsere 40 Punkte voll und haben schon Ende März 2014 nichts mehr mit dem Thema Klassenerhalt zu tun.
Ein Dank an unsere tolle Mannschaft und das Trainerteam! Herausragende zwei Spielzeiten habt ihr gemeinsam abgeliefert!

MaD

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Derby!? – Das geht so!

Lust auf Derby? Zubereitungszeit: 90 Minuten (+3)

Zutaten:
Örtliche Nähe der beiden Traditionsvereine
Über viele Jahre gewachsene Abneigung der Fanlager
1 DFB-Pokalfinale in Berlin in den 90igern
1 Polizeizelt auf dem Bahnsteig
2 Nahverkehrszüge
6.000 Karlsruher Fans
Vermummte Riot-Police im Gästebereich
1 Dorf
1 Berg
35.000 Bauern

Außerdem:
Derbychoreo der Heimmannschaft (wenn keine zur Hand, tut es auch ein Spruchband)
Schmähgesänge national und international
Feier des Gäste Anhangs mit der Mannschaft nach glücklich erkämpftem Punkt

Achtung:
Keine Taschentücher bei einem richtigen Derby verwenden!

Zubereitung:
Die Fans des Gastvereins treffen sich zu früher Stunde am heimischen Hauptbahnhof. Sammeln auf dem Vorplatz und Unterredung mit der Polizei bezüglich des Zeltes für Ganzkörperkontrollen.
In der Zwischenzeit Vorbereitung alternativer Anreise zum Derbyort.
Nach schnellem Abbau des Polizeizeltes, Einstieg in die Nahverkehrszüge.
Im Dorf des gastgebenden Vereines sammeln sich derweil die Bauern zum Empfang des Gastes am Bahnhof. Kleidung rot! (Menschen mit Magenproblemen sollten das Terrain meiden; Gefahr von Brechreiz!)
Ankunft des Gästemobs am Bahnhof immer mit laustarken Gesängen Anti des Heimvereins. Sammeln vor dem Bahnhof und geschlossener Marsch auf den Berg.
Unterdessen bäuerliches Feuerwerk hinter Polizeikette. Kann man zum garnieren der Ankunft des Gastes so machen.

Nach Anpfiff lässt man das ganze nun 90 Minuten kochen und schmeckt es ab mit gegenseitigen Schmähgesängen. Vorsicht bei der Zubereitung:
Auf Heimseite sollte eigentlich eine Choreographie gezeigt werden und keine sinnlos dämlichen Spruchbänder.
Es ist darauf zu achten, dass im Gästebereich fanatisch angefeuert wird, wenn es schon auf Heimseite dermaßen leise ist, dass der Gast fast peinlich berührt wird.
Sollte auf Heimseite die gesamte Kurve nur bei eigenen Toren erwachen und auch nur 1 Lied kennen, ist Vorsicht beim servieren eines Derby geboten. Man könnte sich lächerlich machen.
Während des Kochvorgangs wäre es gut, wenn der Gast aus heiterem Himmel jeweils den Ausgleich zum 1:1 und 2:2 erzielt und die Heimmanschaft beste Chancen liegen lässt. Dies trägt zur weiteren Aufheizung der Derbyatmosphäre bei.
Nach Beendigung des Kochvorgangs wird das Derby mit einer Feier im Gästeblock abgeschmeckt.

Tipp: Wer „Kaisers Lautern auf altem Betze“ nicht mag, der sollte viel Blau-Weiß aus Karlsruhe hinzugeben und kräftig umrühren.

Euer Chefkoch
MaD

Lautern - KSC IIILautern - KSC IIILautern - KSC IVLautern - KSC VLautern - KSC

WM-Qualifikation: Deutschland – Irland (11.10.2013 in Köln)

Das „entscheidende“ Spiel gegen die sangesfreudigen Iren stand an. Köln an einem Freitag ist natürlich ein Traum für Freunde voller Autobahnen. Zum Glück empfing uns ein „Kölner Schotte“ sehr herzlich und die Zeit vor dem Spiel verflog in einer Kölsch-Kneipe.
Das Spiel selbst war gepflegte Langeweile und so wanderten wir durchs Stadion. Eigentlich mit Karten für die HT ausgestattet kamen wir schlußendlich im Block der betrunkenen Iren an und schauten dort die zweite Halbzeit.
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Von den drei Toren sahen wir am Ende nur eines, aber Tore werden bei der Nationalmannschaft ja mittlerweile inflationär geschossen und gefangen, so dass dies nicht weiter tragisch ist.
Brasilien 2014 kann kommen!

MaD

Danke an Sepp für den Tag!

Deutschland-Irland II

Oh Pforzheim – deine Fusionen

Mittwoch, 04.09.2013 „Derby Time“ in Pforzheim. In der Verbandsliga Nordbaden treffen die beiden Fusionvereine Kickers Pforzheim und der CfR Pforzheim aufeinander. Auf Ergebnis (1:1) und Spielverlauf will ich hier gar nicht eingehen.
Es geht um die Zahl der Zuschauer. An diesem Abend war keine Bundesliga auf Sky und es war bestes Wetter. Die Vereine mit den meisten Mitgliedern im Fußballkreis traten gegeneinander an, es war vorher groß angekündigt.
Gekommen waren keine 2000 Zuschauer, keine 1500 und auch keine 1000. Es waren knapp (und dies mit viel gutem Willen) 700 Besucher!!!! Wie arm! So viele Mitglieder hat alleine der CfR!

Wenn zu einem Derby in der Stadt zwischen diesen beiden Fusionsvereinen bei bestem Wetter und super Anstoßzeit nicht mal 1000 Zuschauer kommen, muss man wohl annehmen, dass es die Leute einfach nicht interessiert. Nicht mal die Mehrzahl der Vereinsmitglieder kann man hier aktivieren. Was die Parteien vor der Bundestagswahl befürchten ist hier schon Realität. Die eigenen Anhänger konnten nicht mobilisiert werden. Oder gibt es diese Anhänger vielleicht gar nicht?

Ohne Fusion wären zu der Begegnung zwischen Germania Brötzingen vs. Eutingen (beide jetzt Kickers Pforzheim) sicherlich 300-400 Leute zu erwarten gewesen. Beim Spiel 1.FC Pforzheim vs. VfR Pforzheim (beide jetzt CfR) mindestens 2000 und es wäre wirklich ein Derby gewesen!

Fußball ist Identifikation und Emotion, nicht Fusion!

Nur der FCP!

MaD

Deutschland-Paraguay 3:3

Deutschland-Paraguay

Unterhaltsames Spiel auf dem Betzenberg mit einem tollen Publikum Marke „Horst Horstmann“ und dem Kegelclub „Alle Trölf“. So war dann auch die „Stimmung“. Es wurde munter die eigene Mannschaft ausgepfiffen und zwischendurch war es auch mal so still wie wenn der FC Bayern zu Hause spielen würde (….durchhalten Schickeria!!!!).

MaD

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