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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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Karlsruher SC – Wismut Aue 1:0 (12.000 Zuschauer; 23.11.2014)

Es darf wieder getanzt werden im Wildpark. Endlich der zweite Heimsieg der Saison und dieser war hochverdient. Der KSC zeigte alle seine Stärken und Schwächen in einem Spiel. Die Stärken liegen in der sehr kompakt stehenden Defensive, dem strukturierten Spielaufbau über Yabo und unermüdlichem Kampf und Einsatz, gepaart mit spielersicher Stärke eines Yamada, Torres, Yabo und auch Meffert und Hennings. Valentini stabilisert sich immer mehr auf der rechten Seite, welche wieder zur Waffe wird, da Torres offensiv seinen Gegnern regelmässig davon läuft.
Womit wir auch schon bei den Schwächen wären. Wir erzielen zu wenig Tore aus unserer Überlegenheit. Torres flankte unzähliche Male in den Strafraum und nie wurde es so richtig gefährlich. der überragende Auer Keeper Männel pflückte den Ball einfach herunter.
Auch gegen Hennings (2x) und Micanski reagierte er sensationell und bewahrte die Gäste vor einer höheren Niederlage.
Hätten wir den Elfemter nicht zugesprochen bekommen, wir wären wahrscheinlich mit einem torlosen Remis aus der Partie gegangen. Dies wäre zwar unfassbar gewesen, gemessen an Tormöglichkeiten, Eckbällen und Spielanteilen, aber zeigt eben auch wo es Bedarf gibt sich zu verbessern.
Nazarov verwandelte in der 74.Minute ins linke untere Ecke. Männel ahnte sie zwar, aber da fehlen ihm einfach ein paar Zentimer Körpergröße.
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Eigentlich hatte sich Micanski den Ball schon geschnappt und wollte den Straßstoß treten. Wie ein kleines Kind wehrte er sich gegen seine Mannschaftskameraden, die ihm diesen abnehmen wollten. Es mussten erst Gordon und Yabo kommen, damit er den Ball abgab. Nazarov rechtfertigte das Vertrauen und verwandelte.
Micanski muss gar nicht beleidigt sein. Wenn man solche Chancen wie seine beim Eins:Eins Duell gegen Männel nicht macht, dann schießt man auch keine Elfmeter. Etwas mehr Mannschaftsgeist wünsche ich mir hier. Er soll sich lieber darauf konzentrieren regelmässig zu treffen.
Im Wildpark war ne tolle Stimmung. Das Publikum honorierte den engagierten Auftritt des KSC, wenn man auch lange auf das Tor warten musste. Unermüdlich spielten die Blau-Weißen nach vorne. Aue änderte nach 30 Minuten die Taktik und spielte defensiver, was uns noch mehr Räume gab, die wir leider nicht zu nutzen wussten.
Am Ende steht ein verdienter Sieg und der KSC ist auf gutem Wege sich im oberen Drittel der Tabelle zu etablieren.Wichtig ist, dass nach unten nichts anbrennt und dies scheint momentan auch so zu sein.
Wir werden die erste Mannschaft, welche in Darmstadt gewinnt am Freitag und gegen Braunschweig steigt dann das Spitzenspiel im Wildpark in 14 Tagen. Ich bin da optimistisch!

Euer Mad

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DFB-Pokal 1.Runde: KSC – Wolfsburg (03.08.2013)

Erste Runde im DFB-Pokal an einem Samstag Abend um 20.30 Uhr. Diese Uhrzeit war wie ein Geschenk. Statt bei tropischen Temperaturen am Nachmittag durfte unsere Mannschaft zur besten Fußballzeit unter Flutlicht gegen den Bundesligisten antreten.
Jeder Fan hatte während des Tages Zeit um sich an den See zu legen, zu grillen oder die Plautze auf den Balkon zu legen.
Am Abend dann alles für Karlsruh´!

Die Betriebsmannschaft des VW-Konzerns trat mit seiner A-Mannschaft an, die man so auch beim Bundesligaauftakt erwarten kann. Allen voran der kleine Brasilianer Diego. Ohne ihn wäre diese Truppe nur biederes Mittelmaß. Dieser kleine Ballkünstler stach aber heraus. Jeder Angriff lief über ihn, seine Ballbehandlung ist perfekt und leider schoß er auch noch das vorentscheidende 0:2.

Unser KSC kämpfte war aber zu passiv in der ersten Halbzeit. In dieser fiel auch das 0:1, so eines der Marke „kann man kriegen, muss man aber nicht“.
Letztlich gaben ganz wenige Szenen den Ausschlag. Die These „hätte Krebs das Ding gemacht…..“ wurde nach dem Spiel wohl in sämtlichen Karlsruher Kneipen ausführlich besprochen. Und in der Tat genau das war die Chance zum Ausgleich und praktisch im Gegenzug schoß Diego das 0:2. Schade!
Wie unsere Mannschaft dann aber wieder zurück kam und nach vorne spielte war sensationell und Alibaz belohnte unsere Farben mit dem Anschlusstor in der 90.Minute. Letztlich schoß uns Schäfer dann nur 30 Sekunden später endgültig raus, aber in diesen Sekunden kochte der Wildpark noch mal so richtig.
Überhaupt war die Stimmung einzigartig. Ein brechend lauter oldschool Support der Gegengerade. Hört es euch einfach selbst an:

Trotz Niederlage und bitterem Pokalaus erlebte Karlsruhe einen tollen und stimmungsvollen Fußballabend. Unsere Mannschaft und unsere Kurve machen einfach Spaß und Lust auf mehr!

MaD

Karlsruhe vs. Babelsberg 2:1

Der so immens wichtige Auswärtssieg unter der Woche im Steigerwaldstadion zu Erfurt wurde dieses Wochenende gegen den Abstiegskandidaten aus Babelsberg vergoldet.
Mit einem mühsamen 2:1 behielten wir die drei Punkte im Wildpark und grüßen somit weiterhin von der Tabellenspitze.
Der Abstand auf den Relegationsplatz wird sich erst am Dienstag konkretisieren, wenn Münster sein Nachholspiel absolviert hat, aber er beträgt danach mindestens vier Punkte, bestenfalls bleibt es bei sieben.

Zum Intro zeigte die U18 Fraktion auf unserer Seite eine (Aufstiegs-)Choreo, welche in den Osterferien im Fanprojekt angefertigt wurde. Schönes Ding und für einige war dies sicherlich das erste Mal, dass sie hier tätig waren. Hoffentlich nicht zum letzten Mal, wir brauchen auch hier den Nachwuchs.
Babelsberg hatte eine Busladung an Leuten dabei und stand geschlossen hinter ihrer FI-Fahne. Natürlich war hier nichts zu hören über die gesamte Spielzeit, dazu waren es einfach viel zu wenig.
Das Spiel war nicht gerade ein Leckerbissen für Fußballfreunde. Man konnte dieses wilde „Bolzen“ wohl wirklich nur anschauen, wenn man so richtig die Daumen für einen der beiden Clubs hält.

Der KSC absolut überlegen mit gefühlt 90% Ballbesitz, Babelsberg versuchte einzig und allein ein Gegentor zu verhindern.
Trotz dieser Überlegenheit waren wir aber nie zwingend und folgerichtig war unser 1:0 durch Peitz ein abgefälschtes krummes Ding.
Die nächsten 50 Minuten konnte man sich dann getrost sparen, es passierte rein gar nichts mehr. Aus einer Überlegenheit die fast schon vermuten ließ, dass der KSC mehr Feldspieler als Babelsberg auf dem Platz hatte, sprang rein gar nichts dabei heraus.
„Machst du keines, fängst du dir eines“. Diese Phrase bewahrheitete sich in der 80.Minute als die Filmstädter zum Ausgleich trafen.
Im Nachhinein muss man darüber sehr dankbar sein. Auch dem Babelsberger Torhüter Frederic Löhe, der gestenreich die Gegengerade provozierte. Herrlich!! Denn jetzt wachten im Stadion alle auf und gaben Gas, wenn es die ersten Minuten auch nur gegen den Babelsberger Torhüter ging. Egal, denn vor dem 1:1 drohten alle einzuschlafen.
Abe rnicht nur die Zuschauer waren endlich richtig am Start, auch die Mannschaft des KSC gab jetzt Gas. Sofort wurden 2-3 Ecken erkämpft und jede einzelne Situation in den nächsten Minuten war gefährlicher als alles was wir vorher gesehen hatten. In Minute 84 war es dann schon soweit. Patrick Dulleck hämmerte nach einer Ecke aus 5m den Ball einfach unter die Latte, die drei Punkte waren wieder im Sack.

Diese drei Punkte und vor allem der weitere große Schritt in Richtung Aufstieg wurden dann nach dem Spiel vor der Gegengerade noch schön gefeiert mit der Mannschaft. Jetzt in Münster gewinnen, das wäre die halbe Miete für das große Ziel!

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MaD

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