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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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Kreislauf oder Rücken

Sehe ich mir meinen KSC in diesen Tagen an, bekomme ich wahlweise Kreislauf oder Rücken. Ein mir bekannter Sozialarbeiter des Fanprojektes auch schon mal Atem oder Augen.

Ihr könnt es euch aussuchen, alle vier Optionen sind Spieltag für Spieltag möglich und es besteht die Gefahr, dass hier etwas chronisch wird.

Woran liegt es?

Ich habe schlicht keine Ahnung! (Die üblichen Erklärungsversuche von wegen Relegationstrauma, zu wenig Vorbereitung etc. will ich hier mal nicht anführen.)

Was ich aber gewiss sagen kann ist, dass hier gute Jungs auf dem Platz stehen. Sie haben alle unsere Unterstützung während der 90 Minuten verdient und im nächsten Heimspiel sollten wir sie spüren lassen, dass wir hinter ihnen stehen. Nur gemeinsam ist die Wende möglich.

Pfiffe während des Spiels oder wenn es in die Halbzeit geht, bringen niemanden weiter.

Eine Struktur der Mannschaft und ein Spielsystem kann ich bisher nicht erkennen. Hier ist unser Trainerteam gefordert. Da wird Woche für Woche fast alles komplett über den Haufen geworfen, keiner hat eine Stammplatzgarantie und schon gar keine was seine Position auf dem Feld angeht. Habe nicht das Gefühl, dass Markus Kauczinski momentan wirklich eine Antwort auf die Probleme hat. Er probiert eben aus und versucht nach Außen die Ruhe zu bewahren.

Der Umgang mit Jan Mauersberger war natürlich auch kein Ruhmesblatt. Nun brauchen wir ihn und er ist auch da und hat immer gezeigt, dass er gerne für den KSC spielt und sich noch dazu vorbildlich verhalten. Wenn man aber über Wochen jemanden öffentlich bittet sich einen neuen Arbeitgeber zu suchen ist dann eben doch die Frage erlaubt, ob dies der Leistung des Spielers zuträglich ist. Wie will man ihm jetzt glaubhaft vermitteln, dass man ihn braucht, auf ihn zählt und ihm vertraut? (Transfers gehören zum Geschäft, jemanden aber so ins Schaufenster zu stellen nicht, aus meiner Sicht.)

Mit Hennings und Yabo gingen zwei ganz wichtige Spieler, die sicherlich auch viel intern beeinflusst haben und in der Hierarchie weit oben standen. Vor allem Yabo konnte nicht mal ansatzweise ersetzt werden im Mittelfeld. Seine Art zu spielen gab uns über weiter Strecken der letzten beiden Jahren Sicherheit und machte uns gefährlich.

Der Vergleich mit Mönchengladbach, die Kruse und Kramer nicht ersetzen konnten, ist durchaus angebracht.

Es sind ja nicht mal die Niederlagen an sich, die so weh tun. Es ist die Art und Weise. Wir bekommen Tore, wie gestern in Paderborn, die wir letzte Saison nicht bekommen haben. Tapsen dabei in der Abwehr umher wie Pinguine beim Landgang.

Offensiv geht zweimal nichts. Es wird kaum aufs Tor geschossen und spielerisch sind wir nicht in der Lage Torchancen zu kreieren. Hier hätte auch Rouwen Hennings Probleme ein Tor zu erzielen.

Was ist los mit euch? Torres, Yamada, Gulde, Valentini, Meffert, Peitz, Orlishausen, Gordon!? An was fehlt es, was ist zu ändern? Ihr seid bisher Stützen des Teams gewesen. Erklärt es uns doch mal oder noch besser kämpft und rennt gegen Düsseldorf als wäre es das größte Endspiel eurer Karriere.

Dimitri Nazarov, du kannst kicken wie kaum ein Zweiter in unserer Mannschaft. Gegen den HSV warst du sensationell gut. Was hindert dich? Warum will so gar nichts gelingen?

Letzte Saison haben wir bestimmt auch etwas über unsere Verhältnisse gespielt und davon profitiert, dass z.B. Kaiserslautern am Ende eingegangen ist. Nun spielen wir aber weit unter unseren Möglichkeiten.

0:6, 0:3 und nun 0:2 gegen biedere Paderborner, dies ist nicht akzeptabel und egal wo genau die Probleme zu suchen sind, hier ist die Mannschaft gefordert.

Fußball ist eben auch ein krasser Scheiß. Alles kann sich so schnell drehen und was gerade noch gut war ist morgen schlecht. Hat man einen Lauf gelingt alles (siehe Hennings letzte Saison), steckt man unten drin geht so ziemlich alles daneben.

Jungs, gemeinsam kommen wir da raus. Die Gegengerade steht hinter euch, auch wenn man sich mal die Meinung nach so einem Spiel wie gestern sagen muss. Lasst euch nicht von Pfiffen konfus machen, ihr seid gute Fußballer.

An die Verantwortlichen in meinem Verein gewandt möchte ich noch etwas los werden: Ihr habt einer Zeitung, die für widerwärtigen Journalismus steht, gestern eine Plattform geboten. Schämt euch!

Forza KSC!

MaD

P.S. Danke Herr Gräfe!

Relegation du Arschloch

In den letzten Tagen wurde ich immer mal wieder gefragt ob ich noch was zur Relegation gegen den HSV schreiben werde. Indirekt habe ich es durch die Schilderung der Erlebnisse des KSC-Trikots bei Rock im Park ja schon getan.
Nun sind die ersten Spiele schon wieder terminiert, die neue Saison startet in absehbarer Zeit. Die Gegner sind wieder St. Pauli, Düsseldorf, Frankfurt aber der FSV und auch Duisburg und Bielefeld gesellen sich dazu.
Nichts gegen diese Teams, ich schätze sie und ihre Anhänger.
Die Namen muten leider nicht mehr so klangvoll an, wenn man ganz dicht davor war zur kommenden Saison gegen den FC Bayern München, den  1.FC Köln, die Eintracht aus Frankfurt oder Borussia Mönchengladbach zu spielen.

Letztlich geht es nicht ausschliesslich darum, welche Gegner wir „verpassen“, es geht um den Karlsruher SC. Diesem hätte ein Jahr Bundesliga sehr gut getan. Finanziell hätte er etwas durchatmen können und im Hinblick auf das neue Stadion und alle anstehenden Entscheidungen, wären mindestens 34 Spieltage 1.Bundesliga eine großartige Sache gewesen. Und verdammt noch mal, wir hätten es auch verdient gehabt.

Im Moment kommt die ganze Leere aber auch die Wut wieder hoch, wenn ich an diesen Montag Abend des 01.06.2015 denke. Ein Pfiff änderte alles. Schiedsrichter Gräfe zerstörte mit einer der krassesten Fehlentscheidungen der zurückliegenden Spielzeit alles was sich unsere Mannschaft in 35 Spielen erarbeitet hatte.
Seit Minute 4 in Hamburg stand der KSC als Aufsteiger fest. Als Hennings mit seinem 0:1 beim HSV für einen Torjubel sorgte, der alle Strapazen der letzten Jahre vergessen ließ. Ein Freund sagte über diesen Torjubel: „Der war alles wert was wir in den letzten Jahren auf uns genommen haben.“
Im Hamburger Volksparkstadion lieferte die Mannschaft des KSC ihr bestes Saisonspiel ab. Ich möchte fast sagen, es war phasenweise das beste Spiel einer Mannschaft im KSC-Trikot seit vielen Jahren.
An Peitz prallten alle Hamburger ab, Max und der überragende Nazarov trieben über links die Angriffe voran. Torres narrte seine Gegenspieler und war mit Valentini auf rechts eine Waffe, Hennings zockte die HSV Abwehr nach Belieben ab und das Duo Meffert&Yabo gestalteten in der Mitte. Hinten standen Orlishausen, Gordon und Gulde wie Türme.
Abgesehen von zwei Lattentreffern innerhalb weniger Sekunden durch Torres und Nazarov hatten wir etliche sehr gute Möglichkeiten ein weiteres Tor zu erzielen. Leider legten wir den Ball nicht in der entscheidenden Situation in die Mitte oder unser Schuß aus bester Position glich eher einem Rückpass.
Über weite Strecken wusste der HSV nicht was er machen sollte. Abgesehen von einem Olic Kopfball in der 3.Minute kam da nichts. Bis Illicevic im letzten Spieldrittel dann doch zum 1:1 traf. Es war eine kurze Drangphase der Hamburger in der sie etwas stärker wurden und wir nur noch reagierten.
Dieses Spiel in Hamburg zu gewinnen wäre locker drin gewesen, am Ende konnten wir mit dem Unentschieden eigentlich nicht zufrieden sein. Nach unserem frühen Führungstor stand der HSV vollkommen neben sich, bei einem weiteren Treffer wären sie erledigt gewesen.

Dann die Nachspielzeit im Karlsruher Wildparkstadion. Ein frenetischer Jubel begleitet die Abwehraktion von Meffert. Der Ball kommt zu Krebs und wir haben Überzahl im Mittelfeld, dann halten alle an. Warum? Gräfe zeigte irgendwie in Richtung Strafraum. Ein Handspiel will er gesehen haben. Im Stadion hatte er diese Sichtweise exklusiv und alle TV Aufnahmen sprechen eine deutliche Sprache.
Es passte ins Bild eines Schiedsrichters der alle knappen Situationen für die Hamburger pfiff und der es zuließ, dass Rouwen Hennings von Diekmeier und Djourou praktisch gejagt und sehr oft förmlich erlegt wurde.
Gräfe hätte jede kleinste Berührung im Strafraum genutzt um Elfmeter für die HSV AG zu pfeifen, unsere Spieler gaben ihm die Chance nicht.
Diaz verwandelte den Freistoß in der Nachspielzeit zum 1:1. Das er ausgerechnet in diesem Spiel den Ball so trifft ist tragisch. Ob man den Freistoß hätte besser verteidigen können (Mauer, Torwarposition, Spieler auf die Linie) mag sein, ist aber hypothetisch.
Der KSC fiel auseinander, war in der Verlängerung immer einen Schritt zu spät und es passierte was passieren musste. Nicolai Müller staubte zum 1:2 ab.
Dieses Tor war nicht mehr so schlimm. Nach dem 1:1 glaubte im Stadion und auf dem Feld niemand mehr an einen Sieg des KSC. Unsere Mannschaft auch nicht. Sie war wie gelähmt in der Verlängerung.
15 Minuten vor dem Ausgleich stand Reinhold Yabo mit verschränkten Armen vor einer vor Freude rasenden Kurve. Soeben hatte er zum 1:0 für den KSC getroffen. Kollektiv rasteten alle aus. Nach diesem Jubel stand keiner mehr da wo er vorher stand und nicht wenige waren froh wenigstens noch ihre Klamotten am Leib zu tragen.
In den Folgeminuten rannte der HSV an und mit Glück und Geschick verteidigte unsere Mannschaft die Führung. Bis zu diesem unsäglichen Pfiff.
Im Kabinengang stand schon das Bier bereit, die Aufstiegs-Shirts waren verteilt. Tragischer kann ein Traum nicht enden! Über diese Partie werden wir uns als Rentner in 30 Jahren noch unterhalten, wenn wir dem KSC gemeinsam beim morgendlichen Training zuschauen. Diesen Schmerz vergisst niemand mehr, der den KSC im Herzen trägt.
Kurz vor Schluss vergab Hennings noch einen Elfmeter und wurde daraufhin von Djourou, Müller und Diekmeier aufs übelste angegangen und beschimpft. Es wurde beleidigt, weit unter der Gürtellinie. Gräfe schaute zu, während hingegen Rafael van der Vaart seine Mitspieler versuchte in die Schranken zu weisen.
Am Ende feierte Poptown, die einen starken Auftritt hatten mit dem Unsympath Lassoga als hätten sie den Europapokal gewonnen, was Pierre-Michel vielleicht sogar wirklich glaubte. Alles in unserem Stadion, auf unserer Aschenbahn. Ob dies sein muss, oder ob man aus Respekt der unterlegenen Kurve gegenüber nicht einfach in seinem Block bleiben kann, diese Frage mag sich jeder selbst beantworten.

Der Karlsruher SC spielte in den letzten Jahren 2x in der Relegation. Wir gewannen kein einziges Spiel. Stiegen 1x aus der 2.Liga ab und nun nicht in die 1.Bundesliga auf. Relegation du bist ein Arschloch!

MaD

Wir waren am Boden:

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…..und wir standen wieder auf und feierten die beste KSC-Mannschaft seit 2006 – ich bin so stolz auf dieses Team:

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P.S. Herr Gräfe ist im Wildparkstadion nicht mehr willkommen!

Mein Festivalbesuch bei Rock im Park

Seit vielen Jahren muss ich mit meinem Träger Festivals besuchen. Ob es das Bizarre Festival war oder das Southside, er nahm mich immer ungefragt mit. Den Mix aus Musik, Party, grillen und viele nette Leute treffen genoss ich aber dann doch irgendwie immer.
Nun sollte es also Rock im Park in Nürnberg sein, eine Premiere für uns beide. Nach der Relegation gegen den HSV und die fatale Schiedsrichterentscheidung des Herrn Hoyzer äh Gräfe war mir eigentlich gar nicht nach Festivalbesuch.
Am liebsten hätte ich mich ganz unten im Kleiderschrank verkrochen, zwischen Stutzen und dem muffigen Torwarttrikot seiner Betriebsmannschaft.

Nun denn, er zog mich also über uns los gings nach Nürnberg.
Bestenfalls treffe ich auf diesen Festivals 1-2 weitere Exemplare meiner Gattung, ernte ein paar mitleidige Blicke und immer einen hasserfüllten. Je nach Saisonverlauf bekomme ich noch einige aufmunternde Schulterklopfer.
Das dies in Nürnberg ganz anders werden würde, zeigte sich schnell. Kaum den Zeltplatz betreten hörte ich schon bekannte Klänge an mein Ohr dringen. Eine Horde Teenager intonierte lautstark „KSC, KSC“. Ok, obwohl es erst früher Nachmittag war, hatten sie schon kräftig Alkohol intus, sie begrüßten mich überschwänglich. Bier wurde mir angeboten, aber ich trinke ja nicht.
Es stellte sich heraus, dass es sich um bayrische Landsmänner handelte.
Auf der Suche nach einem geeigneten Platz um das Zelt aufzuschlagen kamen wir kaum vorwärts. Überall musste abgeklatscht werden, wurde zugeprostet oder ich wurde sogar umarmt und mit einem „Ihr hättet es verdient“ gehabt. Ich kam kaum einen Meter weit ohne dass nicht die drei Buchstaben, welche ich repräsentiere gerufen wurden.
Neben uns zelteten ein Schalker und auch noch ein Braunschweiger. Das Gesprächsthema war gefunden.

Endlich auf dem eigentlichen Festival vor der Bühne angekommen ging es gerade so weiter. Bei Motörhead schrien ein paar Leute „Scheiß HSV“ als sie mich kommen sahen. Aufgrund der Ereignisse mit diesen Unsympathen Lasogga, Holtby und Nicolai Müller, konnte ich da nur meine Zustimmung geben.
Der Höhepunkt allerdings fand während des Gigs der Toten Hosen statt. Mein Träger und sein Kumpel (bekennender Gladbach Fan und etwas neidisch ob der Aufmerksamkeit die mir zuteil wurde) hatten es bis ganz nach vorne geschafft. Dort trafen wir auf unzählige Leute die mit den beiden über diese Relegation sprechen wollten. Der Tenor war immer derselbe und lautete „Ihr seid beschissen worden“. Ich unterhielt mich derweil mit einem Pendant von mir, welches rot und schwarz gestreift war. Es kam aus Hessen und hätte mich gerne nächste Runde getroffen. So hoffen wir nun beide auf den DFB-Pokal.
Dann nasse Lippen auf mir und übler Biergestank. Küsste da doch ein ganz schön betrunkener junger Herr die drei Buchstaben, welche ich auf meinem Herzen trage. Seine Augen funkelten dabei glückseelig. Mein Träger war genauso überrascht und konnte es nicht verhindern. Leider wiederholte sich dies nur ein paar Minuten später. Ich muss dringend gewaschen werden, war mein erster Gedanke als wir hinüber zur Arena gingen in der gleich Body Count feat. Ice-T loslegten.
Auf dem Nachhauseweg ins Zelt dann noch eine Umarmung. Ein junger Mann mit einem Pullover der Band „Bane“ outete sich als Mitglied der drei geilsten Buchstaben im deutschen Fußball. Da er im Osten der Republik lebt, kann er nicht so oft im Wildpark sein, versucht aber so viele Spiele als möglich zu sehen. Ein Mann nach meinem Geschmack auch in Sachen Musik.

Normalerweise werde ich höchsten einen Tag auf dem Festival ausgeführt, da es aber so gut lief, musste ich alle drei Tage her halten – nichts für schwache Fasern.
Am frühen Sonntagmorgen stürmte auf dem Zeltplatz ein junger Mann auf mich zu. Wie sich heraus stellte war er aus Ravensburg. Er hätte da einen Hamburger gesehen, er wäre in diese Richtung gelaufen und wenn wir uns beeilen würden wir ihn noch einholen. Wozu? Na um ihn umzuhauen natürlich! Oh ok, klar, war ne doofe Frage von mir. Auf so etwas wollten wir uns dann aber doch nicht einlassen. Auf was für Ideen manche doch vor dem Frühstück kommen, tstststststs. Dabei hätte ich mir ja eine „Laufmasche“ oder wie das heißt holen können.

Als ich mich gerade auf Slash und Miles Kennedy einließ und die alten Guns´n´Roses Songs genoss zobbelte es schon wieder an mir. Ein etwas ergrauter Endvierziger im Pearl Jam T-Shirt gratulierte mir zu zwei tollen Spielen und beteuerte glaubhaft, dass er es mir gegönnt hätte. Ich nahm es wohlwollend zur Kenntnis.
Zu Begegnungen mit dem einheimischen Club kam es auch noch. Die Vertreter dieses fränkischen Urgesteins behaupteten doch allen Ernstes, dass ich extra in letzter Minute noch verloren hätte, damit ich wieder gegen sie antreten kann. Scherzbolde! Irgendwie hatten sie dann wohl das Gefühl, das ihr Humor nicht den meinen traf und nuschelten noch was von „Betrug“, „gekauftem Spiel“ und „Fußballmafia“.

Während für Prodigy die letzten Vorbereitungen auf der Bühne getroffen wurden, fand ich mich in einem Knäul Bremer Fußballfans wieder, die unbedingt ein Bild mit mir machen wollten. Die Zeit bis Prodigy endlich begann zog sich wie Kaugummi und so lange musste ich das Mitleid dieser Bremer Reisegruppe über mich ergehen lassen, die gerne mal wieder in den Wildpark gekommen wären und unseren Relegationsgegner bis aufs Blut nicht leiden können. Dies allerdings war mir hinlänglich bekannt.
Beim Abbau des Zeltes wurde ich würdig von allen Nachbarn verabschiedet. „Nächstes Jahr geht ihr hoch“ oder „Aufsteiger der Herzen“ riefen die Leute und manche verabschiedeten sich auch persönlich per Trikotzupfer.

Ein für mich unglaublich intensives Wochenende ging dann Sonntagnacht im Wäschekorb zu Ende und ich muss euch sagen, ich bin sofort eingeschlafen.

Euer KSC-Trikot

P.S. Herzliche Grüße an das Lektorat „Kutten-Timo“

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