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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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karlsruhe

Deutsche Meisterschaft der Wohnungslosen im Straßenfußball

An zwei Tagen am kommenden Wochenende spielen Teams aus ganz Deutschland einen Deutschen Meister aus. Das besondere an den Fußballern ist, dass sie keine Wohnung haben. Homeless People, Obdachlose, Wohnungslose, wie auch immer man sie nennt, an diesen beiden Tagen sind sie einfach nur Fußballer und spielen für ihr Team.
Sie werden Tore schiessen, Chancen vergeben, jubeln und sich aufregen. All das was gerade in Brasilien geschieht, passiert auch am 20./21.06. auf dem Karlsruher Schlossplatz.

Die offizielle Eröffnung ist am Freitag um 10 Uhr auf dem Schlossplatz.

Seid dabei, wenn auch nur mal für ne Stunde.  

http://www.sozialsport.de/deutsche-meisterschaften/159-strassenfussball-dm-am-20-21062014-in-karlsruhe.html

Für euch am Ball
MaD

2014-DM-Plakat Kopie

Merauder (Alte Hackerei Karlsruhe, 25.05.2014)

Merauder aus New York spielten Metalcore als es diesen noch gar nicht gab. Schon Anfang der 90er Jahre verquickten sie klassischen Hardcore mit Metal.
Fast alles was man bei anderen Bands mit härterer Gangart liebt findet sich hier wieder. Schnelle Gitarrensoli, dumpfer Bass, klassische Mid-Tempo Songs, dann wieder melodiöse Parts.
So sehr Merauder andere beeinflussten, hier vor allem Hatebreed oder Heaven Shall Burn, so ließen sie es im Laufe der Jahre auch zu, dass sie offen für viele Spielarten der härteren Musik wurden.
Vielleicht auch dadurch bedingt, dass Merauder keine Band im eigentlichen Sinne mehr ist. Durch die vielen Wechsel der Bandmitglieder kamen immer wieder neue Ideen und neue Einflüsse. Dies ist nicht unbedingt schlecht, erklärt aber warum auch die Alben von Merauder nicht eine klare Linie oder Handschrift tragen. Knapp 25 Jahren sind sie nun unterwegs, haben mit allen Szenegrößen gespielt und waren zur Matinee-Show nun in Karlsruhe.
Sicher über 100 Leute waren in die Alte Hackerei gekommen um die New Yorker zu sehen.
Es eröffneten die beiden lokalen Bands Strike Back und Diversion. Beide mit Potenzial, vor allem von den Jungs von Diversion (Bandmitglieder von Strike Back sind hier auch dabei) ist noch einiges zu erwarten. Der gesamte Auftritt wirkt reifer, der Sound ist fetter. An der Bühnenpräsenz ist noch zu arbeiten, es entstehen zwischen den Songs oft lange Pausen bei denen die Musiker alle mit dem Rücken zum Publikum gen Schlagzeug schauen. Aber alle beiden Bands sehr sympathisch und mit durchaus Potential. Bin gespannt wie es bei beiden weiter geht. Respekt auch an den Sänger von Strike Back, der später Merauder vor der Bühne gut abfeierte.
War Charge aus Schottland sollte dann mal so richtig für Merauder anheizen. Auch noch eine sehr junge Band, die aber schon einiges an Konzerterfahrung mitbringt. Sie hatten Lust vor diesem Publikum zu spielen und zeigten es trotz des eher (mal wieder) verhaltenen Moshpits (…wenn man von Moshpit überjaupt reden will…).
Merauder legten dann mächtig los und endlich kam auch etwas mehr Bewegung in die Hackerei. Letztlich blieb es aber auch hier wieder beim Versuch einiger weniger Leute (Gruß an den Doc, Lars13 und Jens) Leben in die Bude zu bringen. Karlsruhe ist auch zur Matinee-Zeit eher zurückhaltend, da kann auf der Bühne stehen wer will.
Jorge Rosado weiß wie man die Meute bei Laune hält. Er erzählt fast pausenlos zwischen den Songs seine Stories, sorgt so für viel Gelächter und eine lockere Stimmung.
Bei „Life Is Pain“ lohnt es sich für ihn endlich das Mikro in die Besucher zu halten. Etliche Herren shouten den Song mit. Auch die Schotten sind darunter. Sie hatten wohl so richtig Bock auf Merauder und wollten diese nicht nur als Support-Act unterstützen.
Auch hier endet das Set schon recht schnell. Die Hackerei fordert noch laustark nach Zugabe und bekommt diese auch. Irgendwie sympathisch wie sich die Band kurz berät was sie spielen wollen. Da stehen gestande Musiker und strahlen ins Publikum als wäre dies einer der größen Auftritte ever, dabei standen sie mit allen Größen des Hardcore-Genres schon auf der Bühne.

Bei Kaffe und Tee unterwegs war
MaD

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Ich wollte nur kurz Danke sagen…..(KSC-Düsseldorf 2:2, 04.05.2014)

Danke KSC für diese sorgenfreie Saison. Für Platz 5 und die kleine Hoffnung aufzusteigen, die bis kurz vor Schluß klammheimlich immer am Leben blieb. Danke vor allem für eine Mannschaft die Fußball spielen kann. Die Spaß und Freude vermittelt, die Teamgeist hat und die kämpft. Ihr macht unseren Farben alle Ehre – Danke!
Danke an das Team an der Seitenlinie für diesen Kader, die Spielweise, die Entwicklung dieser Mannschaft und die realistische Einschätzung der eigenen Stärke. KSC 2014 macht richtig Spaß und setzte der überragenden Saison in Liga 3 die Krone auf. Eigentlich dachte ich, das diese nicht zu toppen wäre, aber wer nach dem Aufstieg sofort Platz 5 erreicht, der hat sich noch mal gesteigert.

Danke für viele Nächte in denen ich ruhig schlafen konnte ohne Angst um meinen verein haben zu müssen. Danke für mehr Konzentration bei der täglichen Arbeit und einer enormen Verbesserung meiner Lebensqualität durch eure Leistung!

Danke dass ihr wirklich eine Mannschaft seid, ein Team. Beim Torjubel zum 1:1 hatte ich Gänsehaut als ihr das Trikot von Orle in euren Händen gehalten habt. Ihr stärkt eurem Kapitän in dieser schwierigen Zeit den Rücken, so soll es sein.
Gute Besserung und viel Kraft Dirk“Orle“Orlishausen – komm gesund auf den Platz zurück!

Mehr Zuschauer hättet ihr wirklich verdient gehabt, denn ihr habt immer abgeliefert. Nächste Saison werden sie kommen, die meisten haben dem „Braten“ nicht ganz getraut nach den vielen Rückschlägen.

Zum letzten Heimspiel kamen aber viele Zuschauer, dies lag natürlich an der tollen leistung des KSC, aber auch am attraktiven Gegner. Fortuna Düsseldorf war gekommen um mit uns ein Fußballfest zu feiern. Dieses Spiel hatte alles was das Fußballherz begehrt. Choreo und Pyro auf den Rängen, leidenschaftlicher Fußball mit vielen Toren auf dem Rasen. Dazu Partystimmung im weiten Rund. Ein freidliches Fest von knapp 22.000 Zuschauern.

Das Spiel wogte hin und her. Beide Mannschaften hatten mehrfach die Chance zum Sieg. Zugegeben, unser Gast hatte in Halbzeit 2 davon einige sog. „todsichere“, aber machte diese eben nicht. Rouwen Hennings schoß per Elfmeter und seinem zweiten Tor des Tages den verdienten 2:2 Ausgleich. Danach dominierte der KSC und war nah dran am Sieg.

Beim Abpfiff tosender Applaus im weiten Rund. Applaus für dieses Spiel und für eine ganze Saison. Vielleicht auch für zwei überragende Spielzeiten hintereinander.
Unsere Spieler und das ganze Team mit Trainern und Manager lief eine schöne Ehrenrunde und den Leuten machte es viel Freude ihnen zu zeigen wie sehr sie die Leistung schätzen.

Danke KSC für die Spielzeit 2013/2014!

MaD

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Born From Pain & First Blood (Alte Hackerei 10.04.2014)

Hardcore deluxe an diesem Donnerstag Abend im Alten Schlachthof. Dabei passt der Bandname First Blood wie fast kein Zweiter zu diesem Gelände und der Bar in der das Konzert statt fand.
Ausverkauftes Haus kündigte ein klitzekleines Schild am Eingang an und viele verwunderte Gesichter mussten unverrichteter Dinge wieder umdrehen. 150 Tickets waren verkauft und die Alte Hackerei platzte aus allen Nähten. Zum Glück konnte man sich auch zwischen den Gigs draussen aufhalten.
Carl Schwartz, Sänger und verbliebenes Gründungsmitglied von First Blood half vor Jahren auch schon mal bei Born from pain aus, so dass dieser Abend sicher das eine oder andere Deja vu bereit hielt.
Musikalisch ließen First Blood nichts anbrennen. Ihr Hardcore-Punk aus dem sonnigen Kalifornien bretterte zügig durch die Hackerei, aber mehr als kräftigen Beifall nach jedem Song gab es nicht. Nur ein paar wenige tobten direkt vor der kleinen Bühne rum.
Die Mütze von Carl blieb fest und tief ins Gesicht gezogen, er sprühte vor Energie, animierte immer wieder und fetzte über die Bühne. Das er auch mal bei Terror aktiv war, kann man verstehen.
Zufrieden waren nach der 3/4 Stunde aber trotzdem alle, der Merchandise Stand von First Blood wurde richtig gestürmt.

Ob Born from Pain bzw. ihr Sänger Rob aus „Scheisse Gold“ machen können wie der Doc in der Pause vor ihrem Auftritt vermutete blieb zu hoffen.
Die Hardcore Band aus den Niederladen hatten wahrscheinlich den großen Vorteil, dass Rob einfach Deutsch spricht und gleich die Leute richtig einbezog und sie an ihrer „Moshpit-Ehre“ packte.
Die Liste der Mitglieder, vor allem der ehemaligen bei Born from Pain ist lang. Rob ist eine der Konstanten. Fing er am Bass an, so singt er heute und ist wie dafür geschaffen.
In die Hackerei kam nun Bewegung. Rob ließ die Meute mitsingen, klatschte nach den Songs ab und hielt auch das eine oder andere politische Statement.
Immer wieder wurden die Leute aufgefordert nach vorne zu kommen und es bildete sich dann auch ein schöner Pit. Musikalisch sind sie einfach ein Brett, spielten ihr Best of auf den Punkt runter, vor allem der fette Bass stach oft schön heraus.
Rundum ein gelungener Gig, der nach 1 Stunde mit zwei Zugaben und viel Applaus endete.

MaD

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Grüße an die Crew: Diesel, Doc, Flo und Freddy die wütende Kugel im Pit

Derbyzeit: KSC – Kaiserslautern 2:2 (29.03.2014) – Ausverkauft

Derby ist, wenn die Fans es sagen und auf den Rängen zeigen. In einer Zeit in der medial jedes Spiel zum „Derby“ oder „Klassiker“ erhoben wird und in der selbst das Spiel Dortmund – Schalke nur noch (Medien-)Klamauk ist, muss man die echten Derbys suchen.
Ende März in Karlsruhe war es aber mal wieder soweit. Kaiserslautern war zu Gast im Wildpark. Beide Fanlager waren heiß und zeigten dies kurz vor Spielbeginn sehr anschaulich.
Auf Karlsruher Seite eine Choreo in den Farben des Vereins und der Stadt in der das ganze Stadion einbezogen wurde. Die Pfälzer legten an diesem sonnigen Samstag Mittag eine tolle Pyro Action hin und untermalten unsere Choreo so mit ihrer Lichtshow.
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Derby ist auch, wenn nach etwas zähem Beginn auf den Rängen (viele Leute waren zum ersten Mal seit vielen Monaten wieder mal im Stadion) der Song „Scheiß Kaiserslautern“ von allen Blöcken und der Tribüne mitgetragen und dieser der Startschuß für richtig guten Support wird.
Die Kartoffeln konnte pflanzen wer wollte, die halbe Pfalz zog es zum Spiel, es ging ja auch um nichts geringeres als den Aufstieg in die Bundesliga.
Und so begannen sie auch schon vor dem Spiel kräftig zu singen um dann doch etwas nachzulassen, bedingt durch die Leistung ihrer Mannschaft. Da spielte eine Truppe von sehr guten Einzelspielern, aber irgendwie jeder für sich.
Der KSC dagegen berappelte sich nach etwas schwächeren Auftritten in der Rückrunde und brachte viel Kampf und Leidenschaft auf den Rasen. Da war sie wieder die Truppe der Vorrunde, die alles gibt und kämpft.
Folgerichtig ging der KSC dann auch in Führung und erspielte sich weitere gute Chancen.
Das Manko ist und bleibt aber, dass wir nicht nachlegen können.
Halbzeit zwei läutete Lautern noch mal mit Pyro ein. Angemerkt sei aber, dass es einfach Scheisse ist mit Leuchtspur zu schießen und auch Böller braucht kein Mensch. Dies zu regulieren muss eine Szene in der Lage sein. Also bitte GL und PI!
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Wie aus dem Nichts stand es dann auf einmal 1:1 und es war vor der Partie schon klar, wer Protagonisten eines Gegentores sein würden. Dick flankt und Zoller trifft. Zwei ehemalige Spieler des KSC natürlich. Über Dick lasse ich nichts kommen, er verhielt sich immer sehr respektvoll, was aber Zoller ritt sich heute so zu benehmen frage ich mich echt. Das ging beim anzetteln der „Rudelbildung“ in Halbzeit 1 los und endete bei seinem mehr als provokantem Torjubel als er mehr die Zuschauer beleidigte als mit seinen Mannschaftskameraden zu jubeln.
Wie die Axt im Walde präsentierte er sich bei seinem ehemaligen Verein in dem er groß wurde und machte so jegliche Möglichkeit der Rückkehr zunichte. Für immer! Klar, jetzt momentan braucht er den KSC nicht, aber auch seine Karriere wird nicht immer nur nach oben gehen und vielleicht wäre er in ein paar Jahren mal froh bei uns noch etwas Fußball spielen zu dürfen. Intelligenz zeichnet einen Simon Z. wohl nicht gerade aus. Soll doch froh sein, wie die letzten beiden Jahre bei ihm gelaufen sind.

Kurze Zeit später stand es 1:2 für Kaiserslautern und es wurde ruhig im Wildpark. Warum wir zurücklagen wusste eigentlich niemand, die Tore fielen eher aus heiterem Himmel. Bis dahin hatte der KSC alles im griff. die nächsten 10-15 Minuten tat sich nicht mehr viel. Lautern verpasste es den Sack zuzumachen und Karlsruhe war etwas platt ob des Spielverlaufs.
Ab der 80.Minute wollte es der KSC dann noch mal wissen. Nazarov war gekommen und trieb das Spiel wieder an.
Er war es dann auch, der in der Schlussminute nach einer Ecke mit einem strammen Schuß den verdienten Ausgleich erzielte. Auch das ist Derby. Dem Erzrivalen in letzter Sekunde zwei Punkte klauen.
Ein toller Fußballnachmittag für alle Beteiligten. Es war ein echtes Derby, vor allem auf den Rängen.
Gerne mehr davon in der nächsten Zweitligasaison.

MaD

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KSC – BSG Wismut Aue 1:1 (23.03.2014)

Nach dem peinlichen Auftritt in Cottbus lieferte der KSC gegen Aue ein gutes Spiel ab. Jederzeit hatten wir die Gäste im griff, waren immer den Schritt schneller und Krebs erzielte recht früh schon per Kopf (hört, hört) das 1:0.
Auch danach war alles gut, nur erzielten wir den zweiten Treffer nicht.
Männel hielt gegen Yabo einen Ball der eigentlich schon drin war.
Der Spruch „wenn du ihn vorne nichts machst, kriegst du ihn hinten“ ist zwar abgedroschen und eine Phrase schelchthin, aber er bewahrheitete sich mal wieder. Mauersberger fälschte einen harmlosen Schuß von Okorongwo unhaltbar für Orlishausen ab. Der Ball flog oben links ins Netz und auf einmal stand es 1:1 und niemand wusste warum.
Das Spiel plätscherte nun die restlichen zwanzig Minuten auf dem Rasen und auf den Rängen aus. Ein unspektakulärer Nachmittag endete mit einer Punkteteilung, die Aue im Abstiegskampf nützt. Wir machten unsere 40 Punkte voll und haben schon Ende März 2014 nichts mehr mit dem Thema Klassenerhalt zu tun.
Ein Dank an unsere tolle Mannschaft und das Trainerteam! Herausragende zwei Spielzeiten habt ihr gemeinsam abgeliefert!

MaD

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Danke für……

1894 Blog-Besucher im Februar!

Nur der KSC!

MaD

KSC – Paderborn 4:0 oder das weiße Ballett ist zurück

Wenn man aus Niederlagen immer so lernt und dann so zurück kommt, können wir auch gerne öfter mal verlieren. Ok, letzters muss jetzt dann doch nicht unbedingt sein, denn mich wurmen alle 5 Saisoniederlagen, jede auf seine Weise.
Aber als Aufsteiger sind 5 Niederlagen bisher, echt ein Luxusproblem.
Der Gegner an diesem strahlend schönen Sonntag war Paderborn. Eine eingespielte Mannschaft, welche um den Aufstieg in die Bundesliga mitspielt. Insgesamt ein starkes Kollektiv ohne wirklichen „Star“, sieht man mal von Meha ab, der ein Freistoßschütze der Extraklasse ist.

Endlich über 15.000 Zuschauer im Wildpark und da Paderborn nicht wirklich viel dazu beitrug, waren dies die knapp 3.000, welche schon die ganze Saison fehlten. Ausgerechnet nach diesem Grottenkick in Aalen finden sie wieder den Weg in den Wildpark. Versteh wer will?!
Kaczinski wechselte auf drei Positionen und so wurde Alibaz und Yabo mal eine Pause gegönnt. Beide haben über die ganze Saison gesehen absolut ihre Leistung gebracht und vor allem Yabo ist für mich sowieso der Spieler der Saison.
Dazu kam noch, dass Gulde in der Innenverteidigung Gordon ersetzte.
Schwertfeger und Krebs fügten sich gut ein und jeder machte die paar Schritte mehr, die sie in Aalen vergessen hatten. Wir spielten druckvoll nach vorne, kämpften im Mittelfeld um jeden Ball und hatten dann das Glück früh in Führung zu gehen. Torres schlug mal wieder zu. Überhaupt war er wieder der Torres von den letzten Spielen der Hinrunde.

KSC-Paderborn

Paderborn war bemüht, aber konnte nicht mal unsere wilden Abwehraktionen nutzen. Orle machte den Neuer, aber hatte Glück.
In meinem letzten Blogbeitrag schrieb ich, dass meine Hoffnungen auf Nazarov ruhen. Ich freute mir ein Loch in den Bauch als er zwei wunderschöne Tore erzielte und mit seinem direkt verwandelten Freistoß sogar Meha die Schau stahl. Koen van der Biezen trug sich auch noch in die Torschützenliste ein und so zockten wir Paderborn mit 4:0 ab. Es ist unglaublich schön als Aufsteiger schon jetzt im März nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu habe.

Nach 24 Spieltagen haben wir 10 Siege, 9 Unentschieden und nur 5 Niederlagen auf dem Konto.
Oft genug habe ich jeden Wochentag die Tabelle angeschaut in den vergangen Jahren und wir standen auf Platz 16 oder 17 und ich überlegte woher denn bloß die noch benötigten Punkte kommen könnten um nicht abzusteigen. Es ist eine Wohltat für die Augen die Tabelle anzuschauen – danke an das weiße Ballett!!!

MaD

Kanerval in Aalen

….sieht zumindest aus Karlsruher Sicht anders aus und so blieb dieser Gassenhauer heute ungesungen.
Zu planlos agierten wir heute auf dem Rasen, ideenlos und ohne eine einzige richtige Torchance.
Aus der Winterpause ist nicht die Mannschaft gekommen, die sich mit dem furiosen 0:2 bei St.Pauli dahin verabschiedete.
Woran es liegt – keine Ahnung, aber wir sind der Aufsteiger und haben schon viel mehr erreicht als vor der Saison jeder für möglich hielt. Das zähe 2:1 gegen Sandhausen war noch Gold gegen das was wir auf der Ostalb boten.
Mein Opa hätte zur Leistung von Alibaz gesagt: „Der laaft do drenn rom wie Falschgeld“!
Unser hoch begabter Kreativspieler braucht mal dringend eine Pause. Ich hoffe da etwas auf die Rückkehr von Nazarov.
Bezeichnend auch, dass Rouwen Hennings einen Freistoß direkt am 16er schießt. Dies ist eine 1a Position für Selcuk Alibaz.
Auf den Rängen dominierten die Farben Blau-Weiß. Akkustisch hatten wir klar die Oberhand, aber dies ist jetzt auch kein großes Thema gegen das Dorf Aalen.
Wir präsentierten Fahnen satt, da es hier endlich mal kaum Beschränkungen gab. Leider standen die Gruppen nicht komplett geschlossen, was stimmlich absolut zu merken war. Optisch ein proppenvoller Auswärtsblock, aber da waren eben viele Leute dabei die man sonst nicht sieht und dies merkt man einfach.
Am lautesten war der Block bei einem „Anti-Schwaben“-Gesang, das ist halt nicht was ich unter bestmöglichem Support des eigenen Vereins verstehe.

Am Ende bejubelte dann die landwirtschaftliche Genossenschaft Ostalb an diesem 02.März 2014 ein 1:0 und wir haben gegen dieses Dorf in zwei Partien leider nur einen schäbigen Punkt gemacht.

MaD

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