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michael hermann

The Lennons – Ein Abend unter Freunden

Das traditionelle Weihnachts-Konzert von Deutschlands ältester aktiver Punkband ist nicht nur musikalisch immer ein Höhepunkt  des Jahres. 

Freunde und Bekannte aus Nah und Fern kommen zurück in ihre Heimatstadt Pforzheim um die Tage mit ihren Familien zu verbringen. Für viele bieten The Lennons am ersten Feiertag eine willkommene laute Abwechslung von Familie, Stollen, Blockflöte und Co. 

So trifft man Menschen, mit denen man früher auf Tour war in steter Regelmäßigkeit, wenn Michael Hermann und seine Band zum Tanz bitten. 

Im Rockkeller Sakrema versammelte sich ein illustres, teils in die Jahre gekommenes Publikum um gemeinsam die Musik aus 35 Jahren Bandgeschichte der Lennons zu feiern und auf Armageddon zu warten. Wie lange es wohl noch dauert? 😎

Der Sound rumpelte schwer durch die alte Kegelbahn, während das Publikum die 0,5er Bierflaschen zu Liedern wie Paranoia, Fuck, Kristallnacht, Gewalt auf Video oder Claudia gen Holzdecke reckte und jedes Wort mitsang. 

Das Jahr 2016 bot leider viele Möglichkeiten um das Lied „Der König ist tot“ einem verstorbenen aus der Musikszene zu widmen. 

Just in dem Moment als die Nachricht vom Tod von Georg Michael durchsickerte, widmeten The Lennons dieses Lied dem großartigen Leonard Cohen. 

Wer von uns wäre nicht so gern wie Roland Kaiser oder Nackt unter Kannibalen?! An diesem Sonntag Abend durfte jeder für starke zwei Stunden sein was er wollte. In Erinnerungen schwelgen, gemeinsam mit alten Freunden singen, anstoßen und rumtoben. 

Ein Höhepunkt war wieder einmal einer der letzten Songs des Abends. Dschingis Khan animierte auch den ehemaligen Sänger von Never Trust A Hippie wieder zum Mikro zu greifen und The Lennons gesanglich zu unterstützen. In der Kombination gab es dies zuletzt vielleicht vor 15 Jahren. Genial!

Ein Stück weit ist die Zeit stehen geblieben bei The Lennons. Die alten Lieder lassen gedanklich unbeschwerte Tage unserer Jugend wieder aufleben. Selbst wenn man viele der Songs länger nicht gehört hat, fällt einem doch der Text sofort wieder ein, wenn Michael Hermann, Helmut Kuntschner, Gerhard Michaelis und Michael Wurster die ersten Töne erklingen lassen. 

Danke an The Lennons für Original Punkrock since 1981. 

MaD 


Grüße und danke für einen super Abend an Pepe, Tosa, Sandy, Manu, Guschd, Roger und die Kaufmanns. 

Saturday Night Disco Fever

The Lennos unplugged in der Pforzheimer Rumpelkammer, so sah mein Samstag Abend aus. Deutschlands dienstälteste immer noch aktive Punkband hatte zum Tanz geladen und die Pforzheimer folgten dieser Einladung in den Stadtteil Brötzingen sehr zahlreich.

Wieder mal bewies die Band um ihren Sänger Michael Hermann, dass sie es auch ohne das ganz große technische Equipment kann. Ihre Lieder wirken trotzdem und Gitarrist Kuntschner tobte sich auch so aus als würde er beim Ruhrpott Rodeo den Headliner Slot spielen. The Lennons haben ein großartiges Repertoire für solch einen Abend auf Lager und so konnten sich alle auf ein Hitfeuerwerk zum mitsingen einstellen und selbst unplugged musste auf Pogo nicht verzichtet werden.

Dies alles im Discolicht eines Lasers, der 80er Jahre Charme in die Rumpelkammer zauberte. Was für ein Spaßvogel diesen wohl angeschleppt hat?

Der Abend nahm mit Lieder wie „Rache für Elvis“, „Paranoia“ (mit Maskierung von Bassist Wurster), „Kristallnacht“, „Wer lieben will muss leiden“ und „Nackt unter Kamnibalen“ Fahrt auf. Für wen wohl an diesem Abend „Der König ist tot erklingen“ würde? Mit Lemmy, David Bowie und Peter Lustig gäbe es genügend Kandidaten. Roger Willemsen nicht zu vergessen. The Lennons konnten sich nicht entscheiden und so war das Lied allen gewidmet.

Ralf Siegel wurde traditionell mit „Dachingis Kanns“ gedacht und bei „Amageddon“ gabs einen sehenswerten Pogo im Discolicht.

Wenn die Textzeile „Weißt du noch damals im Café…..“ erklingt ist Zeit für „Claudia“ und alle Kräfte wurden stimmlich und vor allem körperlich noch mal aktiviert um den Abend gebührend zu feiern.

In guter alter Punkrocktradition wurde nach mehreren Zugaben „Claudia“ einfach ein zweites Mal gespielt unter großem Beifall der Anwesenden.

Danke an The Lennons – German Punkrock since 1981 für diesen wunderbaren Abend. Stilecht klang der Abend in einer illustren Runde um Schlagzeuger Michaelis im Café Havanna noch aus.

MaD


http://www.lennons.de

The Lennons – Weihnachtspogo

Eine gute alte Tradition sollte man pflegen und so fanden sich viele Leute am 25.12. beim Weihnachtspogo der Lennons im Pforzheimer Sakrema ein.
Den Familienfeiern waren dieses Jahr einige alte Bekannte entkommen und so war neben Punkrock auch noch für unterhaltsame Gespräche gesorgt.
The Lennons lieferten den Soundtrack und mussten die Anwesenden nicht lange zum Tanz auffordern. Der Sound war prima, vor allem je näher man in der alten Kegelbahn der Bühne kam. Dies war vor Jahren hier noch anders. Ich errinere mich böse an Soundbrei deluxe bei dem man kein Wort verstand.
Anhang 2Anhang 4
Erst kürzlich als Support der Kassierer in Karlsruhe auf der Bühne (http://onkelmad.blog.de/2014/11/19/halli-galli-drecksaufest-kassierer-bitten-polka-15-11-2014-karlsruhe-stadtmitte-19733037/) und nun beim Heimspiel zu Weihnachten in Pforzheim. Musikalisch und textlich machen The Lennons einfach Spaß und sie geben immer Vollgas, egal wie groß die Location oder wie viele Leute anwesend sind.
Als Michael Hermann den Zugabeteil im weißen Bademantel einläutete und den Song „Der König ist tot“ Udo Jürgens widmete ging ein großartiger Abend im Chor der ausgelassenen Fans so langsam zu Ende. Bei „Claudia“ brachen noch mal alle Dämme und The Lennons wurden noch lautstark zu zwei weiteren Liedern genötigt.
Bei DJ-Mucke und vielen netten Gesprächen verging die Zeit dann wie im Flug und der Heimweg wurde erst im Morgengrauen bei Schneeregen angetreten.
Grüße an Andi, die aus Berlin zu Besuch war und mit mir noch mal die Erinnerung an das erste Konzert von Never Trust A Hippie in Taylors Home aufleben ließ. Legendär und lange her!

MaD

Anhang 1

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