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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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Song der Woche: Broilers – Meine Sache 

In Vorfreude auf München! Danke Pepe!

Song der Woche: Roger & Schu – DPM

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Song der Woche: Beginner – Fäule

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Wir sehen uns in München heute Abend. Bäm! 

Endlich ein Date mit dem Boss

Am 17.06.2016 haben Bruce Springsteen und ich es endlich geschafft. Unsere Terminkalender ließen es zu, dass wir uns in München im Olympiastadion trafen. Irgendwie hatte ich es mir intimer vorgestellt, aber Bruce hatte noch weitere 56.999 Menschen zu unserem Date eingeladen.

Ich selbst und meine Begleiter nahmen irgendwo im weiten Rund Platz, während der Boss mit seiner E-Street Band die Bühne betrat und das Treffen musikalisch einläutet.

Wobei zum einläuten war ich ja noch gar nicht da, denn wir verquatschten uns in einem Müncher Burger Laden und nahmen nicht an, dass das Konzert auch wirklich um 19 Uhr starten sollte, wie es auf dem Ticket steht. Bei den Klängen von „Death To My Hometown“, Song Nummer 6, erreichten wir das Stadion. Die nächsten Songs waren zum ankommen. Die Stimmung war noch nicht überragend, alles groovte sich allmählich ein. Bruce sprach nicht viel zwischen den Liedern, er zählte den nächsten Song meist schon bei den letzten Akkorden an und weiter gings.

Bei „The River“ begann sich das Publikum zum ersten Mal so richtig zu bewegen. Tausende standen auf, erst leise und dann aus voller Kehle sangen sie den Refrain mit, sehr zur Freude von Bruce Springssteen und seinen Mitstreitern. Nun nahm das Konzert Fahrt auf, denn das Publikum blibe nun größtenteils stehen und feierte ein Happening, wie es nur bei wenigen Musikern möglich ist.

Die Bio-Lehrer a.D. um uns herum schwelgten in Erinnerungen und durchlebten mit geschlossenen Augen noch mal ihre Jugend und hier vor allem Ferien an der holländischen Nordseeküste.

Viele Familien waren auch am Start und mich rührte eine, welche direkt vor uns stand. Bei „Born To Run“ nahm der Vater seinen jugendlichen Sohn in den Arm und küsste ihn auf den Kopf. Dies unter den glücklich lächelnden Augen seiner Frau. Welche harmonischer Moment zum Soundtrack eines großen künstlers unserer Zeit.

„The Rising“, „Thunder Road“, „Land Of Hope And Dreams“ waren nach zwei Stunden die letzten drei Stücke, bevor das Konzert so richtig begann, denn zur ersten Zugabe erklang „Born In The USA“ und das Olympiastadion war on fire.

„Born To Run“ folgte auf dem Fuß und die Fans sangen, klatschten begeisert in die Hände, warfen wild die Arme nach oben und wussten für einige Takte wahrscheinlich nicht wirklich ob sie Männlein oder Weiblein waren.

Der Boss war danach voll in seinem Element. Er tanzte mit einer Frau, anlässlich ihres 40.Hochzeitstages auf der Bühne und um ihr Glück wollkommen zu machen, griff sie dem Traum ihrer schlaflosen Nächte an den Hintern.

„Dancing In The Dark“ wurde unterstützt durch einen kleinen Jungen und aich ein kleines Mädchen bekam noch seinen großen Auftritt. Zum Glück konnte der Bub nicht wirklich Gitarre spielen, sonst wäre alles etwas zu inszeniert gewesen.

Als Bruce Springsteen ganz alleine auf der Bühen leise „For you“ auf seiner Gitarre anstimmte, verließen wir das Oly um auf dem besten Weg aller Wege (Danke Armin) zum geilsten Parkplatz ever (Doc – du bist der Geilste) zu gelangen.

MaD

Hier gehts zur Setlist: http://www.setlist.fm/setlist/bruce-springsteen/2016/olympiastadion-munich-germany-7bfe767c.html

P.S. Der Tag wird mir wegen eines Erlebnisses von lieben Menschen mit einem Durchgeknallten auch so noch länger in Erinnerung bleiben! Gut, dass euch allen nix passiert ist. Love!


 

 

Song der Woche: Bruce Springsteen – Atlantic City

Homepage: http://brucespringsteen.net/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Bruce_Springsteen

Bis heute Abend in München Boss!

Broilers & 4 Promille live im Zenith München (05.04.2014)

Vor ausverkauftem Haus traten die Broilers im Münchner Zenith an. Die Band geht seit einer Weile mächtig durch die Decke, was sich an einer komplett ausverkauften Tour und einem Album (Noir) mit Bestplatzierung zeigte.
Vom Oi-Punk vergangener Tage ist wenig übrig geblieben, wir bewegen uns nun schon eher im Bereich Deutschrock, wenn auch mit mehr Punk als so manch andere Combo, die unter dieses Genre fallen würde.
Noch immer sind die Broilers aber live eine Bank und mit über 30 Songs und 2 1/2 Stunden Spielzeit kamen alle auf ihre Kosten an diesem Abend.
Sammy hat sichtlich Spaß an großen Hallen und gibt gerne den Entertainer. Spielfreudig, aber verbal etwas zurückhaltender präsentierten sich Ron und Ines, die beide aber auch auf der mittlerweile großen Bühne routiniert agieren.
Mit der Größe der Hallen und der Veränderung der Musik, wechselt auch etwas das Publikum. Man sah an diesem Abend im Zenith wenige „Rude-Boys“ oder „Skins“, eher „normales“ Publikum (….viele mehr als nur angetrunken und aggresiv….) und einige T-Shirts einer Band aus Südtirol.
Songs wie „Paul der Hooligan“ passen nicht mehr, obwohl viele mitsangen. Als Ines ins Mikro rief „wo sind die Hooligans?“ erhielt sie natürlich kein wirkliches Echo, ausser ein bierseeliges „Ööööhhhh“ aus vielen Kehlen, die aber diese Art Freizeitbeschäftigung nur aus den Medien kennen. Wenn man die große Bühne rocken will, dann muss man sich von einigen Dingen trennen und Szene eben Szene sein lassen.
Die Lieder der Broilers, vor allem die älteren, machen aber nach wie vor Spaß und die Band rockte das Haus gewaltig.
„Tanzt du noch einmal mit mir“, „An all den Schmutz“ oder „Nur die Nacht weiß“ waren Höhepunkte an diesem Abend.
Zwei Zugabeparts gab es mit jeweils vier Songs. „Meine Sache“ und „Blume“ hatten im Hauptteil noch gefehlt und wurden hier unter tosendem Beifall präsentiert.
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Die Broilers positionierten sich auch mehr als deutlich gegen Nazis an diesem Abend. Sogar 2x stellten sie klar wo sie stehen. Ein Verkaufsstand mit Anti-Nazi Klamotten rundete hier das Bild ab.
Sammy sprach auch über die sehr gespaltene Meinung der gewachsenen Fangemeinde zum neuen Album Noir. Aber hier wird man wohl nicht mehr so richtig zueiander kommen denke ich. Die Broilers haben sich durch die Zusammenarbeit mit ihren Kollegen aus Düsseldorf auf die großen Bühnen gespielt und sollen dies nun auch genießen. Gönnen wir es ihnen, denn wie viele Szene bzw. Underground Bands spielen sich den Hintern wund und haben nie die Chance von ihrer Musik zu leben. Die Broilers werden dies können.
Einige der alten Fans werden diesen Weg nicht mitgehen, aber das „Deutschrockpublikum“ fängt die Düsseldorfer sanft auf, man muss sich also keine Sorgen machen.
Leider verpassten wir 4Promille fast komplett, da wir im Augustiner Biergarten etwas zu lange verweilten bei Haxe, Schweinebraten und ein paar Bier. Aber „Ich werd mich ändern“ konnten wir gerade noch abfeiern. Immerhin!
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MaD

Deutschland-Paraguay 3:3

Deutschland-Paraguay

Unterhaltsames Spiel auf dem Betzenberg mit einem tollen Publikum Marke „Horst Horstmann“ und dem Kegelclub „Alle Trölf“. So war dann auch die „Stimmung“. Es wurde munter die eigene Mannschaft ausgepfiffen und zwischendurch war es auch mal so still wie wenn der FC Bayern zu Hause spielen würde (….durchhalten Schickeria!!!!).

MaD

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