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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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Song der Woche: Burn – Out Of Time

In Vorfreude auf die Show am 23.03.2018 in Karlsruhe:

Let’s celebrate that we don’t give a fuck

Der Tourauftak zum 30jährigen Jubiläum führte Sick of it all am 03.März 2016 in das kleine Cafe Central nach Weinheim.

Verwundert rieb ich mir die Augen als ich dies Monate vor dem Konzerttermin las. Was für ein sensationelles Geschenk, die Götter des Hardcore-Punk aus New York in so einem intimen Rahmen zu sehen.

Wenn du nicht weißt wie groß das Cafe Central ist, dann nimm einfach mal dein Wohnzimmer und denk dir noch 2 Meter dazu, dann liegst du ungefähr richtig. Wenn hautnah jemals eine Bedeutung hatte, dann an diesem Abend.

Aus der ersten Reihe verfolgten wir den Auftritt von Sick of it all und es war eine wahre Freude Lou und Pete Koller fit wie Teenager über die Bühne fegen zu sehen. Vor dem Konzert hatten wir noch ein Foto mit Craig Setari (Bass) gemacht, der uns direkt am Eingang quasi in Empfang nahm. Am Schlagzeug saß wie gewohnt Armand Majidi und trieb die drei Jungs vor ihm gut nach vorne. Die Band warf wieder einen ihrer Trümpfe in die Waagschale des Abends. Sympathisch und authentisch, freundlich und offen kommen alle vier Herren aus dem New Yorker Stadtteil Queens ums Eck. Man muss sie einfach gern haben. Bei aller Härte und der teilweise in Songtexte gepackte Wut, die Freude über solch einen Konzertabend ist ihnen anzumerken.

An dieser Stelle könnte ich nun einfach weiter schreiben und euch einen Konzertbericht geben. Im Netz fand ich aber schon einen sehr guten und so möchte ich euch einladen, diesen zu lesen. Er gibt den Abend wunderbar wieder, kann ich so unterschreiben. Auch die Statements über die beiden anderen Bands des Abends:

http://www.metal.de/hardcore-grindcore/konzertbericht/sick-of-it-all/63954-live-im-cafe-central-weinheim-/

Sick of it all sind meine Nummer Eins im Hardcore und werden diese Position sicherlich auch zur ihrer aktiven Zeit behalten. Warum? Wer an diesem Abend im Cafe Central war kennt die Antwort und der Live Bericht liefert gute Gründe um so bald als möglich der Band die Aufwartung zu machen.

Meinem Kumpel Jens (Ex-Sänger von Warstreet aus Karlsruhe) geht es ähnlich und so sang er leidenschaftlich zum wiederholten Male mit Sick of it all „Rat Pack“ auf der Bühne. In der Halle 02 in Heidelberg vor zwei Jahren hatte dies Premiere. Lou erinnerte sich auch wieder daran. Großer Sport Jens!

Es war ein besonderer Abend im Cafe Central. Sick of it all waren noch nie hier aufgetreten, genoßen es aber sichtlich so nahe dran zu sein. Lou griff viele Bemerkungen aus dem Publikum auf und antwortete. Schreien musste hier niemand, er verstand in den Songpausen jedes Wort. Als Craig mit einem Handtuch seinen Bass abtrocknete, bemerkte Hopps neben mir so nebenbei „It´s hot here“ und Craig antwortete sofort mit einem „Oh Yeah it is“. Das 30jährige Jubiläum von Sick of it all war uns allen ein Fest!

Danke an Tosa und Hopps für den gemeinsam verbrachten Abend und Grüße gehen noch raus an Jens und Lars. Schön auch Micha (Ex-Baffdecks) mal wieder gesehen zu haben. (@Sepp: Du hast gefehlt!)

MaD

  

    
   

  

   


   

  

Song der Woche: MADBALL – Doc Marten Stomp

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Madball

Facebook: https://www.facebook.com/madballNYC

laut.de: http://www.laut.de/Madball

MaD

Song der Woche: Sick Of It All – Step Down live

MaD

Take Offense & New Morality (Alte Hackerei,02.05.2014)

Nach der Absage von No Turning Back blieben noch Take Offense und die Niederländer New Morality um der Hackerei besten Hardcore zu servieren.
Cold Stare eröffneten. Die Band besteht praktisch fast nur aus Mitgliedern von Take Offense. Der Gitarrist von Take Offense singt bei Cold Stare. Die Leute kamen gerade an und er dachte wohl, dass dies die Show seine Lebens sein müsste und wollte dass alle vor der Bühne durchdrehen. Dies war natürlich nicht der Fall. Auch seine Ansagen von wegen „es ist Freitag Abend, ihr habt alle in eurem Scheiß Job gebuckelt die ganze Woche – jetzt dreht durch“ zeigten natürlich nicht die erhoffte Wirkung. Als Gitarrist sollte er später noch überzeugen ohne Ende. Schuster bleib bei deiner Gitarre oder so ähnlich….!
New Morality spielten sich schnell in die Gehörgänge der ca.60 anwesenden Zuschauer. Schneller Hardcore mit klaren Punkrockeinflüssen wurde hier auf die Bühne gelegt.
Jonne sah auf den ersten Blick etwas wie Jack Black aus und von seiner Art sich auf der Bühne zu geben, hätte es sogar gepasst. Ein sehr lässiger Frontmann, der auch danach beim Gespräch am Merch einfach sympathisch drauf los plauderte. Montag musste er wieder zur Arbeit nach vier Wochen Tour – die Vorfreude war ihm förmlich anzumerken.
Es war kein „typischer“ Hardcore Auftritt mit bis zum Hals tätowierten muskulösen Typen, irgendwie war es eher Punkrock, vielleicht spürt ihr was ich denke.
Nach ner starken 3/4 Stunde war das Set vorbei und ein T-Shirt und auch Vinyl wechselte am Stand der Band den Besitzer.
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Take Offense aus dem Sonnenstatt an Amerikas Westküste sollten sich dann als echter Headliner präsentieren. Sie sind die letzten Jahre auch richtig unterwegs und veröffentlichen endlich auch Platten, dies war zu Beginn ihres Schaffens ja nicht ganz regelmässig der Fall.
Die Meute stellte sich auch etwas enger zusammen und vor der Bühne wurde nun auch gezeigt, dass dies eine Hardcore Show ist und dazu gehört eben ein aktives Publikum. Je mehr Leute sich beteiligten, desto engagierter wurde auch die Band.
Schöne Mischung aus oldschool 80ziger NYHC und Crossover. Ein deutlicher Metaleinfluss ist auch unverkennbar. Machte Spaß dem Sänger von Cold Stare nun an der Gitarre zuzuschauen. Er ließ seine Finger wie ein flinkes Wiesel über die Saiten flitzen.
Erinnerte mich alles an die glorreichen Suicidal Tendencies.
Take Offense – gerne wieder!
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Mad

Hardcore goes Portus

Die Festwochen in Pforzheim nehmen kein Ende. Nach H2O und Dog Eat Dog traten nun am 05.08. Agnostic Front und Coldside im Pforzheimer Kupferdächle auf.
Den Auftakt an diesem Abend machten Stereo Dynamite. Das Trio aus Freiburg gab trotz der hohen Temperaturen und der doch recht überschaubaren Anzahl an Zuhörern (…die meisten hielten sich draussen auf und genossen den Sommerabend…) mächtig Gas und überzeugte mit ihrer Mischung aus Hardcore und Punk. Leider verloren sie sich etwas auf der großen Bühne, da der Basser immer etwas abseits stand und man ihn im wahrsten Sinne des Wortes nicht immer im Blick hatte. Zu sehr fokussierte sich doch alles auf den Gitarristen und Sänger, der mit seinem energischen Gesang die Anwesenden begeisterte.

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Coldside waren dann an der Reihe und sie waren mächtig! Mittlerweile hatten über 200 Leute ins Kupferdächle gefunden und bildeten nun einen dichten Pulk im großen Saal des Kupferdächle. Leider nicht direkt vor der Bühne. Um es kurz zu machen, es ging nichts während des 45minütigen Auftritts. Die meisten Leute kannten die Band schlicht nicht.
Trotzdem boten Coldside East Cost Hardcore Marke XXL und die beiden Shouter schrien gegen die Wand aus Zuhörern an.
Nach jedem Song ernteten sie einen großen Apllaus und nach der Show wollte dieser gar nicht mehr enden, was sich dann auch im Ausverkauf ihrer CDs und T-Shirts zeigte. So bekamen auch Coldside die Anerkennung, die ihnen für diesen Auftritt gebührte.
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Die Spannung stieg, das Intro lief, der Saal wurde dunkel. Agnostic Front betraten unter dem Jubel der Fans die Bühne. Nun hatten sich alle direkt an der Bühne versammelt und das Fest konnte beginnen. Die Legende aus New York stand hier in Pforzheim auf der Bühne und viele altbekannte Kunden ließen sich dies nicht entgehen. Es war schön so viele Bekannte aus längst vergangenen Tagen wieder zu treffen. Es war gar nicht möglich mit allen zu reden an dem Abend. Fühlt euch gegrüßt, es war super euch zu sehen.
Agnostic Front kam nun zu Gute, dass das Publikum seine ganze Energie für sie aufgespart hatte. Der Moshpit war groß, jede Aufforderung zum Circle Pit wurde nachgekommen, die Bühne diente als Sprungbrett für viel Jungs und das Mikro von Roger Miret wurde bei jeder Gelegenheit von vielen umringt.
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Kein Wunsch bleib in dieser Stunde offen. Bei „For My Family“ brannte die Luft, alle sangen lauthals mit und jeder gab im Moshpit noch mehr Gas als zu vor.
Der Klassiker „Crucified“ wurde mächtig abgefeiert und bei „Gotta Go“ war wieder der große Chor gefragt im Kupferdächle.
Vinnie Stigma war super drauf wie immer und scherzte ständig mit den Leuten in der ersten Reihe und stand nach dem Konzert noch zum Small Talk und für Fotos gerne zur Verfügung.
Agnostic Front lassen einem immer spüren, dass man Teil der Show ist.Und was wäre auch eine gute Hardcore Show ohne einen enrgiegeladenen Auftritt des Publikums.
Es war uns ein Fest – danke an die Bands und an Nico von Subkultura!

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Portus Hardcore MaD

Portus Hardcore mit H2O, Risk It und Planet Watson

Montag Abend war Zeit für Hardcore im Pforzheimer Kupferdächle. Subkultura hatte mit H2O und Risk It ein sehr fettes Packet für uns geschnürt.
Im großen Saal des Kupferdächle fanden sich gut 150 Leute ein was für einen Montag eigentlich ok ist. Planet Watson machte den Auftakt, den ich allerdings verpasste weil wir noch vor der Location bei den Spießgesellen rumhingen und den tollen Sommerabend genossen.

Risk It legten dann ungemein energiegeladen vor. Ihr fetter, teils metallastiger, Hardcore bollerte dem Publikum mitten auf die Zwölf. Mehr Action auf der Bühne geht kaum, mehr Action vor der Bühne wäre drin gewesen. So vergnügten sich ca. 20 Hardcorekids und nutzen die komplette Breite des Raums für sich. Als Anhänger des guten alten dicht gedrängten Moshpits rund ums Mikro kann ich leider mit diesem „durch den Saal rennen und wild mit den Armen fuchteln“ nichts anfangen. Aber ich bin nicht der Maßstab und es waren immerhin diese Jungs welche die Show vor der Bühne gestalteten.
Der Rest des Publikums zeigte sich zurückhaltend, aber durchaus der Band gegenüber sehr wohlwollend. Nach jedem Song gab es dick Applaus und nach der Show rundum nur positive Kritiken.

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Gespannt war ich darauf was nun bei H2O abgehen würde. Etwas Zweifel blieben ob des eher zurückhaltenden Publikums. Aber ich sollte mich täuschen. Toby Morse forderte alle auf etwas näher zu kommen. Diesem Aufruf kamen die Leute aber erst so richtig beim ersten Song nach. Sofort bildete sich ein Moshpit, es wurde sich um den Sänger geschart und der erste Stagediver flog über die Köpfe der Leute.
H2O spielten eine gute Stunde aus ihrem reichhaltigen Repertoire und huldigten auch Bands wie Sick of it all oder den Gorilla Biscuits.

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Immer waren genug Leute in Bewegung und auch dem sich eher im Hintergrund haltenden Publikum gefiel das Set von H2O. Der kleine Circle Pit, welcher erst nach Aufforderung von Morse gestartet wurde, war fast schon niedlich. Dazu fehlte an diesem Abend einfach die Masse an Leuten die Bock auf Action hatten.
Über was sich die Band immer wieder wunderte war die Stille im Raum zwischen den Songs. Nach dem berechtigten Applaus warteten alle auf den nächsten Songs und H2O machten auch etwas Pause und schon herrschte Stille. Morse fühlte sich dann dazu genötigt die eine oder andere Geschichte zu erzählen um die Stille zu überprücken. Man einigte sich dann darauf, dass es ein respektvolles Publikum sei.
Mit mehreren Zugaben ging die Show von H2O zu Ende und sie ließ keine Wünsche offen. Eine gut gelaunte Band, ein hoch zufriedenes Publikum, was will man an einem Montag Abend in der Provinz mehr erwarten.

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PHC-MaD

Madball – New York Hardcore meets Portus Hardcore

Ein Traum wurde wahr. Die mächtigen Madball direkt vor der Haustüre, in der eigenen Stadt. Ende der 90er zum ersten Mal live gesehen. Damals in einem Bowling Center in Chicago. Mitts erinnerte sich sogar noch an diesen Gig und wir mussten herzlich lachen, da es echt irgendwie strange war damals. Mittags um 17 Uhr ging dieses „All ages“ Konzert los und eigentlich juckten einen eher die Finger um mit den herumliegenden Kugeln auf die Bahn zu gehen an diesem Nachmittag, aber nein Hardcore war angesagt. Freddy war vom Ambiente der Location wohl auch überrascht und Mitts erzählte, dass er ihm erst beibringen musste, dass es cool wird in einem Bowling Center zu spielen. War es dann auch – sehr geiles Publikum damals.

Lange her und nun waren sie da und wir schauten zusammen in einer Bar das EM-Spiel Spanien-Portugal. Die Madballer fieberten eher für die Portugiesen. Mitts schön einem US-Nationaltrikot der Fußballmannschaft. Seine Favoriten neben Deutschland noch Holland und England – läuft!  Da wir dort zusammen saßen hatte dies für uns den Vorteil, dass wir nicht hektisch auf die Uhr schauen mussten wann denn nun vlt. das Konzert beginnen würde. Und Madball hatten es nicht eilig an diesem Abend.

Konzert war super. Eine Stunde Hardcore at it´s best und gute Laune im Publikum. Recht kleiner Moshpit mit zumeist sehr jungen und äußerst textsicheren Leuten. Freddy hatte seinen Spaß und sein Mikro fand häufig den Weg mitten rein in die Crowd. Ab und an ließen sich auch ein paar ältere Semester nicht lumpen, vor allem bei Songs die Freddy mit „Where are the old school people“ einläutete.

Ein wunderbarer Abend mit einer der besten Hardcore Bands die es auf diesem schönen blauen Hardcore-Planeten gibt. Danke an Subkultura!!!! Support your local Konzertveranstalter!!!!

Hier ein kleiner Ausschnitt:

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OnkelMad

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