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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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punkrock

KSC – SCF 1:1 oder Manzon lässt den Wildpark beben

Das Spiel gegen den SC Freiburg ist keine alltägliche Begegnung. Dies zeigte schon die Zahl der Zuschauer (knapp 26.000) und das Medieninteresse in den Tagen davor.

Es ist ein Derby. Eines gegen den einstmals kleinen Nachbarn aus Südbaden, welcher sich in den letzten Jahren aber meist als überlegen zeigte in Sachen Ligazugehörigkeit. Aber zumindest bei mir kommt nicht dieselbe Derby-Stimmung auf, als wenn es gegen den VFB, den FCK oder den Waldhof geht.

Nun ist der SCF wieder mal in Liga zwei zu Gast und spielt dort erwartungsgemäß (Christian Streich sieht dies bestimmt anders) oben mit. Freiburg kam als Tabellenführer in den Wildpark.

Unsere Elf hatte sich in Heidenheim in letzter Sekunde belohnt und konnte heute an Kampf und Leidenschaft des letzten Spiels anknüpfen. Prömel und Peitz bekämpften im Mittelfeld sehr erfolgreich die spielstarken Freiburger. Hinten hielten Mauersberger, der wieder absolut der Alte ist, und Gulde dicht. Vollath stand heute für den am Meniskus verletzten Orle im Tor.

Freiburg zündete etwas Rauch und Fackeln zu Beginn und versuchte sich akustisch über 90 Minuten zu messen. Wenn es bei uns still wurde, waren sie auch tatsächlich zu hören. Zum guten Glück wurde es auf der Gegengerade nur selten still. Unsere Mannschaft gab auch durch ihre leidenschaftliche Spielweise keinen Anlass dazu. Dies spornte eher an noch lauter zu singen.

Eine sehr lustige Begebenheit spielte sich Mitte der ersten Hälfte ab. Nach „Steht auf für den KSC“ kam noch „Wer nicht hüpft der ist Freiburger“. Fast alle Zuschauer hatten sich schon wieder gesetzt. Nur die von der Szene eingeladenen Flüchtlinge in der A-Kurve nicht und so hüpften sie dort mit ihren Supporters-Schals zwischen all den anderen (sitzenden) Leuten munter drauf los. Und ja, Freiburger seid ihr wirklich nicht. Großartig!

Zurück zum Spiel. Freiburg hatte keine Torchance, der KSC dagegen mehrere gute Möglichkeiten. Peitz per Kopf, Hoffer im Nachschuss, Aufsetzer Nazarov. Freiburgs Keeper war in all diesen Situationen stark.

Überwiegend spielte sich alles im Mittelfeld ab und dort war der KSC einfach präsenter.

Dann gab es in der 89.Minute den dümmsten Eckball der letzten 10 Jahre gegen uns (Mauersberger köpfte vollkommen unbedrängt den Ball ins Aus) und Petersen köpfte zum 0:1 ins Tor. In eigentlich unmöglicher Körperhaltung und auch noch mit dem Kopf vom Tor wegschauend. Wie kann man sich nur so den Hals verrenken?!

Jetzt sah man auch wie viele Freiburger sich im Stadion befanden.

Auf unserer Seite schauten sich alle fassungslos an. So viel Pech kann man doch nicht haben.

Ich überlegte kurz ob ich nicht einfach gehen sollte. Der Frust saß tief.

Unsere Mannschaft nahm mir die Entscheidung ab. Sie rannten nach vorne, kämpften um jeden Ball und als Torres seine zweite Flanke schlug war klar was passiert. Im Fünfmeterraum standen zwei Speler in Blau-Weiß bereit. Vadim Manzon köpfte das Leder zum 1:1 ins Tor. Auf der Gegengerade gab es kein Halten mehr. Unbeschreiblicher Jubel bei allen die den KSC lieben.

Unser Team hat sich wieder in letzter Sekunde belohnt. An den Gedanken, dass wir ein Verein mit Comeback Qualität werden, muss ich mich erst gewöhnen.

MaD

 P.S. Nach dem Spiel ging es für mich noch in die Alte Hackerei zum Label-Fest von Backbite Records. Der Hunger wurde mit nem leckeren veganen Blumenkohl-Kartoffel Curry und Zimtschnecken gestillt. Dazu gabs gute Hardcore Mucke zum runterkommen nach dem nervenaufreibenden Spiel.

Song der Woche: Youth Brigade: I Hate My Life (Live @ Riot Fest)

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Youth_Brigade

MaD

Song der Woche: Terrorgruppe – Tresenlied

Homepage: http://www.terrorgruppe.com/index.html

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Terrorgruppe

MaD

Song der Woche: Refused – New Noise

Homepage: http://officialrefused.com/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Refused

Wir sehen uns am 04.11.2015 in Wiesbaden im Schlachthof. Das wird ein Fest!

MaD

Song der Woche: Jennifer Rostock – Tauben aus Porzellan (Official Video)

Bis gleich vor der Bühne……

Homepage: http://www.jennifer-rostock.de/
Merch: http://jennifer-rostock.merchstore.net/
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Jennifer_Rostock

Song der Woche: NOFX – Linoleum (Live at Resurrection Fest 2014)

NOFX bleiben immer groß(artig)!

NOFX (Frankfurt, Batschkapp 24.06.2015)

El Hefe, Fat Mike, Eric Melvin und Eric Sandin standen gestern Abend in der Frankfurter Batschkapp auf der Bühne und lieferten als NOFX ein Punkkonzert er Extraklasse ab. Sie sahen etwas angeschlagen aus, was wohl mit dem letzten Abend in Luxemburg zusammen hing, wie Fat Mike andeutete.
Da sich in seinem Becher wohl auch nicht nur Wasser befand, sollte sich dies während des Konzertes nicht grundlegend ändern.
Die Batschkapp war ausverkauft. Das Durchschnittsalter jenseits der 30 und viele trugen T-Shirts alter Helden wie Lagwagon oder Bad Brains spazieren.
Im Biergarten konnte bei sommerlichen Temperaturen eine ausgiebige Vorbereitung auf den Abend mit den Kaliforniern erfolgen und so verpasste ich die Vorgruppe „Scheisse Minelli“. Ist nicht weiter schlimm. Gefühlt ist die Band in Karlsruhe Vorgruppe bei jedem zweiten Konzert.

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Die Luft stand im Innenraum und es roch nach Punkrock als die ersten Songs erklangen. El Hefe hatte mit einem fröhlichen „Hallo“ gegrüsst und ins Publikum gewunken, Eric Melvin, wie immer oben ohne, zeigte uns seinen Sprößling via Smartphone. Familiär ging es zu und wahrscheinlich „kannten“ sich Publikum und Band eh schon seit über 20 Jahren.

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Über 30 Songs mit Hits wie Leave It Alone, Eat The Meek, The Brews, Kill All The White Man und zum Abschluss Linoleum brachten die Batschkapp richtig zúm kochen. Gerade bei den zwei letzt genannten Songs war der Laden ein großer Moshpit. Schöner Pogo, bei dem man sich einfach in die Masse fallen lassen konnte und so durch den ganzen Club geschoben wurde.
NOFX hatten sichtlich Spaß, machten ihre Witze und legten mächtige den Fuß auf das Punkrock-Gaspedal.

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Nach Linoleum ging das Licht an und man blickte in verschwitzte aber sehr glückliche Gesichter.

Hier gehts zur Setlist des Abends: http://www.setlist.fm/setlist/nofx/2015/batschkapp-frankfurt-germany-3c95dff.html

Vor der Batschkapp spielte noch eine Band illegalerweise bis die Polizei auftauchte. Den Strom hatten sie von einer Autobatterie. Daumen hoch für diese Aktion!

MaD

Veranstaltungshinweis: Nachspielzeit: Heute ab 19 Uhr

Zwei Spieler, die exemplarisch für ein starkes Team stehen, sind am 20.05.2015 in der Alten Hackerei, der einzigen gepflegten Punkrock Kneipe in Karlsruhe zu Gast.

Unter dem Motto „1.Liga – Träumen erlaubt?!“ plaudern Dirk Orlishausen und Rouwen Hennings mit Fans und Freunden unseres Karlsruher SC.

Alle sind hierzu recht herzlich eingeladen um bei kühlen Getränken auf eine sensationelle Saison zurückzublicken und mit unseren beiden Gästen (vielleicht) auch etwas zu träumen vor dem letzten Ligaspiel.

Lernen wir gemeinsam Dirk und Rouwen abseits der 90 Minuten etwas besser kennen, es ist schließlich Nachspielzeit.

Los geht’s ab 19 Uhr – seid dabei!

scn

Song der Woche: Ferdich Ab – Michel

Heute kann es nur den einen Song als „Song der Woche“ geben. Video ist etwas pixelig, der Ton dafür 1A:

Homepage: http://www.ferdichab.de/
Stadtwiki: http://www.pfenz.de/wiki/Ferdich_ab

Bis gleich dann im Bus Jungs. MaD

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