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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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schleyerhalle

Song der Woche: Heaven Shall Burn – Corium

Danke für das großartige Konzert gestern! 

Seeed – Stuttgart (04.12.2012)

Das dicke B schickte am 04.12. eines seiner fettesten Kinder in den Süden. Seeed sind unterwegs um die Republik zu animieren endlich mal wieder die Hüften zu schwingen. Die Hans-Martin-Schleyer Halle in Stuttgart war an diesem Abend der Ort um zu hüpfen, zu tanzen und sich die ungelenke Hüfte auszurenken.

Peter Fox fügte sich wieder nahtlos ein in die Reihen seiner großartigen Band, obwohl er sicherlich der einzige ist den nach seinem Soloausflug jeder in der Halle mit Namen kannte. Wie problemlos dieser Ausflug für Seeed aber wohl war und ist sah man daran, dass mit „Schwarz zu Blau“ und „Alles neu“ zwei seiner Songs performt wurden. Vor allem bei ersterem flippte die Halle komplett aus und der Chor war gefühlt bis in die Weinberge am oberen Talkessel hörbar. Apropos Weinberge. Peter Fox äußerte sich des öfteren sehr positiv über die sehr schöne Landschaft und das er es sich gut vorstellen könnte auch hier zu leben. Wobei sein größeres Anliegen dabei sicherlich immer noch ist den Einheimischen ihre Gegend zu schmackhaft zu machen, dass sie nicht alle nach Berlin ziehen.

Seeed, 1998 in Berlin gegründet, haben mittlerweile so viele gute Songs. Es passen einfach nicht alle in einen Rahmen von knapp 1 3/4 Stunden. Ok, man könnte länger spielen und sich nicht ewig zur Zugabe bitten lassen, aber so what. Der ultimative Dancehall Contest durfte natürlich nicht fehlen und so schüttelten drei Damen aus den vorderen Reihen mächtig ihren Speck auf der Bühne und das Publikum krönte die Siegerin mit tosendem Applaus.

Die Zeit verflog nur so zwischen Songs wie „Dickes B“, „Dancehall Caballeros“ oder „Release“. Überhaupt spielten sie sehr viele ältere Stücke bei denen das Publikum sich als sehr textsicher zeigte. Dazwischen nicht so viel Gelaber, was auch angenehm war und vor allem ein sehr fetter Sound rundeten einen äußerst gelungenen Abend ab. Was hier an Energie freigesetzt wurde von Band und Publikum würde wahrscheinlich ausreichen eine Kleinstadt über den Winter zu bringen.

Für euch bei Seeed war MaD

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Hallo, Hallöchen, Hallo

Udo und sein Panikorchester sagten selbiges letzten Donnerstag in der Stuttgarter Schleyerhalle. In einer Zeppelingondel schwebte der Meister in die nicht ganz ausverkaufte Halle unter tosendem Applaus ein.
Da stand er nun, Udo Lindenberg himself. Bisher kannte ich ihn ja nur aus dem Fernsehen und es war schon ein cooles Gefühl diesen Typen (…und er ist eben einer der letzten echten Typen!!!…) nun live zu sehen.

An der kleinen Bühne B hatte ich mich ganz vorne aufgebaut um ihn wenigstens ein paar Minuten so richtig von Angesicht zu Angesicht zu sehen.

Tolle Musiker hatte er dabei. Solche die ihn schon jahrelang begleiten und denen man ansah, dass sie das Rock´n´Roll Leben nicht nur vom Hörensagen kennen, aber auch ganz junge.
Diese Mischung macht das Panik Orchester wohl auch aus, da kommt immer wieder neuer kreativer Input von Leuten unterschiedlichen Alters und Erfahrung.

Lindenberg spielte alles was ich hören wollte. Bin ja nun kein „die hard“ Fan und kannte auch 2-3 Songs überhaupt nicht, was ich gerne zugebe.
Ich genoß es einfach Lieder wie „Hinterm Horizont gehts weiter…“, „Cello“, „Sonderzug nach Pankow“ oder „Reeperbahn“ einmal live zu erleben. Vor allem bei „Hintern Horizont gehts weiter…“ hatte ich richtig Gänsehaut.

Als Udo dann auf der kleinen Bühne vor dem Song „Meine erste Liebe“ besonders seine Freunde aus Calw und Pforzheim begrüßte, schrie ich ihm ein lautes „Yeah“ entgegen. Wie geil ist das denn bitte!!!

Udi stand da fast zum Greifen nahe und es war lässig ihn so hautnah zu sehen. Eine ganz tolle Sängerin begleitete ihn nicht nur bei diesem Lied. Ihre Stimme nahm die ganze Halle richtig ein, wie geil.

Udo Lindenberg und sein Panikorchester mal live zu sehen war einfach großartig. Eine ganz andere Art von Konzert wie ich sonst besuche. Einfach nur dastehen und zuhören, mal mitklatschen und mitsingen, aber sonst keine Art von Action im Publikum.
2 1/2 Stunden machte Udo sein Ding, bevor er wieder in seiner Gondel die Halle verließ. Nicht ohne eine Zigarre zu rauchen und uns noch mit auf den Weg zu geben: „Helmut Schmitt und ich dürfen überall rauchen“.

Macht weiter den Ding Udo – du rockst!

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Für euch bei Udo war
OnkelMad

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