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Song der Woche: Udo Lindenberg – Durch die schweren Zeiten

Homepage: http://www.udo-lindenberg.de/startseite.52415.htm

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Lindenberg

In der zweiten Phase nach einer Trennung von jemanden den man geliebt hat oder von etwas was einem wichtig war, die meist nach ein paar Tagen einsetzt, erleben die meisten Menschen ein Gefühlsdurcheinander. Wut, Trauer, Schuld, Angst, Freude, Ruhelosigkeit – alles gerät durcheinander, und gehört dazu. Ein Chaos an sich widersprechenden Gefühlen. Oftmals geht es um die „Schuld-“ Frage. Wäre etwas anders geschehen, wenn ich…? Hätte ich nicht doch…?Warum habe ich nur….? Wie konnte ich nicht sehen, dass….?

Die zweite Phase der Trauer ist schwer auszuhalten. Häufig bringt sie auch körperliche Beschwerden mit sich, Schlafstörungen, körperliche Schmerzen, Hadern und Grübeln – es ist wichtig, all diese Gefühle zuzulassen und nicht runterzuschlucken. Wenn man Menschen hat, denen man in dieser Phase mit seinem Gefühlschaos auf den Zeiger gehen kann, ist dies Gold wert.

Mit Udo Lindenberg auf Tour – Ein Roadmovie von Hannes Rossacher (VÖ 26.10.2012)


Im Jahre 2006 hatte Deutschland sein Sommermärchen, im März 2012 sorgte Udo Lindenberg mit seiner Tour für ein Frühjahrsmärchen. Ein Märchen aus Party und Likörchen!
On the road mit Udo ist eben kein Lehrerausflug mit Stadtführung in Schwäbisch Gmünd. 
Wer das Glück hatte und ein Konzert live miterleben durfte, der wird bestätigen welcher Aufwand betrieben wurde und wie Udo seine Reise durch die Zeit inszenierte. Zeppelingondel, Vampir im Sarg, aufwendige Lasershow, Akrobatik und vieles mehr. Bevor also Zeit für Party und Likörchen war, musste hart gearbeitet werden.

Hannes Rossacher zeigt in seinem Roadmovie „Mit Udo Lindenberg auf Tour – Deutschland im März 2012“ was hinter den Kulissen abging um diese Wochen im März zu musikalischen Festwochen werden zu lassen. Die Tour kann chronologisch mitverfolgt werden und so bekommt jeder einen Eindruck welchen Marathon Udo hier abgeliefert hat.

Wer kennt schon die Stylisten, die Techniker oder den Koch? Hier lernt man sie kennen die helfenden Hände im Hintergrund ohne die so ein Zirkus nicht funktionieren würde. Professionell und äußert akribisch tun sie ihre Arbeit und man merkt mit wie viel Freude sie Udo begleiten.

Hannes Rossacher hat einen äußert unterhaltsamen Film gebastelt, der uns auch Udo näher bringt. Man sieht einen gelösten, lockeren Udo Lindenberg, der bei seiner Crew und allen Mitwirkenden auf der Tour eine unheimliche Achtung genießt. In vielen Statements wird deutlich wie sehr der Künstler und Mensch Udo Lindenberg geschätzt wird. Die Aussagen alter Freunde wie Peter Lohmeyer oder Jan Delay zeigen dies ebenso wie das Interview mit Udos Schwester. Vor allem dies ist eine sehr persönliche Note dieses Films.

Die Party kommt aber bei Udo nicht zu kurz und so lässt der Film erahnen wie viel Spaß alle auf der „Ich mach mein Ding“ Tour hatten und das sicherlich das eine oder andere Likörchen verkostet wurde. Wer Udo Lindenberg liebt, mit ihm mal Backstage einen Likör nehmen möchte und sich an 120 Minuten Rock´n´Roll Tourleben anno 2012 erfreuen kann, dem sei dieser Film von Hannes Rossacher wärmstens empfohlen. 

 MaD

Natürlich auch hier erschienen: http://www.valve-magazine.net/reviews/61/4224-mit-udo-lindenberg-auf-tour-ein-roadmovie-von-hannes-rossacher-voe-26102012#1

Hallo, Hallöchen, Hallo

Udo und sein Panikorchester sagten selbiges letzten Donnerstag in der Stuttgarter Schleyerhalle. In einer Zeppelingondel schwebte der Meister in die nicht ganz ausverkaufte Halle unter tosendem Applaus ein.
Da stand er nun, Udo Lindenberg himself. Bisher kannte ich ihn ja nur aus dem Fernsehen und es war schon ein cooles Gefühl diesen Typen (…und er ist eben einer der letzten echten Typen!!!…) nun live zu sehen.

An der kleinen Bühne B hatte ich mich ganz vorne aufgebaut um ihn wenigstens ein paar Minuten so richtig von Angesicht zu Angesicht zu sehen.

Tolle Musiker hatte er dabei. Solche die ihn schon jahrelang begleiten und denen man ansah, dass sie das Rock´n´Roll Leben nicht nur vom Hörensagen kennen, aber auch ganz junge.
Diese Mischung macht das Panik Orchester wohl auch aus, da kommt immer wieder neuer kreativer Input von Leuten unterschiedlichen Alters und Erfahrung.

Lindenberg spielte alles was ich hören wollte. Bin ja nun kein „die hard“ Fan und kannte auch 2-3 Songs überhaupt nicht, was ich gerne zugebe.
Ich genoß es einfach Lieder wie „Hinterm Horizont gehts weiter…“, „Cello“, „Sonderzug nach Pankow“ oder „Reeperbahn“ einmal live zu erleben. Vor allem bei „Hintern Horizont gehts weiter…“ hatte ich richtig Gänsehaut.

Als Udo dann auf der kleinen Bühne vor dem Song „Meine erste Liebe“ besonders seine Freunde aus Calw und Pforzheim begrüßte, schrie ich ihm ein lautes „Yeah“ entgegen. Wie geil ist das denn bitte!!!

Udi stand da fast zum Greifen nahe und es war lässig ihn so hautnah zu sehen. Eine ganz tolle Sängerin begleitete ihn nicht nur bei diesem Lied. Ihre Stimme nahm die ganze Halle richtig ein, wie geil.

Udo Lindenberg und sein Panikorchester mal live zu sehen war einfach großartig. Eine ganz andere Art von Konzert wie ich sonst besuche. Einfach nur dastehen und zuhören, mal mitklatschen und mitsingen, aber sonst keine Art von Action im Publikum.
2 1/2 Stunden machte Udo sein Ding, bevor er wieder in seiner Gondel die Halle verließ. Nicht ohne eine Zigarre zu rauchen und uns noch mit auf den Weg zu geben: „Helmut Schmitt und ich dürfen überall rauchen“.

Macht weiter den Ding Udo – du rockst!

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Für euch bei Udo war
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