Vor dem nicht ausverkauften Substage gelang es mir zum Glück noch eine Karte los zu werden. Ich bot einige Euro unter dem VVK-Preis an und trotzdem wollte jemand noch richtig den Preis runter handeln. Angefeuert von einem Freund, der „handel den Preis runter“ quer über den Vorplatz brüllte. Meine Andeutung die Karte lieber zu zerreißen als sie hier zu verramschen wirkte wohl glaubwürdig und so kam der Deal zu meinen Konditionen (billiger als VVK und AK) zu Stande. Bei professionellen Schwarzhändlern verstehe ich es ja, wenn Leute bis aufs Messer handeln, aber nicht wenn einfach ne überzählige Karte zu einem mehr als fairen Preis verkauft wird.

Am 10.02.2015 hatte ich The Subways am Ende eines denkwürdigen Tages zuletzt gesehen und auch im Substage sollten sie alle Erwartungen erfüllen. Entspannt von der Bar aus verfolgte ich den gute 1 1/2 stündigen Auftritt, der alle Hits bot und nicht so sehr auf die neue Platte fixiert war als noch in Stuttgart im LKA damals.

Charlotte hatte das Vorprogramm auch von der Bar aus verfolgt, so stand sie nur 2 Meter neben mir. Ab und an kam jemand und wollte ein Foto machen oder sich von ihr die Eintrittskarte signieren lassen. Gut gelaunt erfüllte sie alle Wünsche. Unglaublich wie diese zarte Person auf der Bühne mit ihrem Instrument umgeht und über die komplette Spielzeit in Action ist.

Die gesamte Band verbreitet so viel gute Laune und Lebensfreude, dies wirkt sich auf das Publikum einfach aus und steckt an. Die Menschen tanzten, es wurde mitgesungen und als sich Billy kopfüber in die Menge hechtete, wurde er mit offenen Armen empfangen.

Songs wie „Shake!Shake!“, „Oh Yeah“ oder „We Don´t Need Money To Have A Good Time“ luden das Publikum geradezu zum mitsingen und tanzen ein. 20 Songs spielten sie an dem Abend und nach jedem dachte man, dass es nun doch an der Zeit wäre für den Hit, der die Band bekannt gemacht hat. Wir musste warten bis zum Ende, aber es lohnte sich.

„Rock´n´Roll Queen“ war an diesem Abend die letzte Zugabe. Darauf hatte nicht nur ich gewartet und so stieg der Lärmpegel schon bei den ersten Klängen der Gitarre mächtig an.

Traditionell gibt es bei The Subways die Zugaben ohne dass die Band vorher von der Bühne geht, dies behalten sie sich hoffentlich bei wenn dadurch ein Song mehr am Abend für die Fans ihrer Musik heraus springt.

MaD

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