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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

Verfasser

MaD

"Leben und leben lassen"

Song der Woche: Fahnenflucht – Kapital

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Song der Woche: Emscherkurve 77 – Days Of Glory

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Das neue Album „Brandgefährlich“ erscheint am 17.02.2017. 

Willkommen Mirko Slomka

Nach der sehr erfolgreichen Ära von Markus Kauczinski und dem sportlich schlimmen halbjährigen Intermezzo mit Tomas Oral, atmet der KSC und sein Umfeld nun merklich auf. 

Mirko Slomka leitete heute sein erstes Training mit unserer Mannschaft und gab im Anschluss seine erste Pressekonferenz. 

Welch ein Unterschied zum Vorgänger. Da steht eine natürliche Autorität auf dem Platz. Der groß gewachsene Slomka besticht durch seine Ruhe, eine selbstbewusste Ausstrahlung und durch eine klare Kommunikation mit der Mannschaft auf dem Platz. 

Diese Art der Kommunikation setzte sich auch bei der Pressekonferenz fort. Sympathisch und dennoch sehr klar und präzise erläuterte Slomka wie er sich die Zukunft mit dem KSC vorstellt und was ihn bewog das Engagement bei uns anzunehmen. 

Das Umfeld ist geradezu euphorisch was den neuen Übungsleiter betrifft. Das wichtigste ist aber, dass Karlsruhe nach den Turbulenzen mit Oral zur Ruhe gekommen ist. Seit der Name Mirko Slomka fest stand atmeten alle tief durch und waren erleichtert. Oli Kreuzer hat hier wirklich einen guten Job gemacht.  

Bei allen Vorschusslorbeeren, welche auch von meiner Seite kommen, muss Slomka nun liefern und drei Mannschaften im Abstiegskampf hinter uns lassen. 

Wenn dies gelingt hat er alle Zeit der Welt um beim Karlsruher SC etwas zu entwickeln, den Nachwuchs weiter einzubinden und eine Mannschaft nach seinem Geschmack zu formen. Dies wäre die Kür, die Pflicht beginnt am 29.Januar im Wildparkstadion gegen Arminia Bielefeld. 

MaD 

The Lennons – Ein Abend unter Freunden

Das traditionelle Weihnachts-Konzert von Deutschlands ältester aktiver Punkband ist nicht nur musikalisch immer ein Höhepunkt  des Jahres. 

Freunde und Bekannte aus Nah und Fern kommen zurück in ihre Heimatstadt Pforzheim um die Tage mit ihren Familien zu verbringen. Für viele bieten The Lennons am ersten Feiertag eine willkommene laute Abwechslung von Familie, Stollen, Blockflöte und Co. 

So trifft man Menschen, mit denen man früher auf Tour war in steter Regelmäßigkeit, wenn Michael Hermann und seine Band zum Tanz bitten. 

Im Rockkeller Sakrema versammelte sich ein illustres, teils in die Jahre gekommenes Publikum um gemeinsam die Musik aus 35 Jahren Bandgeschichte der Lennons zu feiern und auf Armageddon zu warten. Wie lange es wohl noch dauert? 😎

Der Sound rumpelte schwer durch die alte Kegelbahn, während das Publikum die 0,5er Bierflaschen zu Liedern wie Paranoia, Fuck, Kristallnacht, Gewalt auf Video oder Claudia gen Holzdecke reckte und jedes Wort mitsang. 

Das Jahr 2016 bot leider viele Möglichkeiten um das Lied „Der König ist tot“ einem verstorbenen aus der Musikszene zu widmen. 

Just in dem Moment als die Nachricht vom Tod von Georg Michael durchsickerte, widmeten The Lennons dieses Lied dem großartigen Leonard Cohen. 

Wer von uns wäre nicht so gern wie Roland Kaiser oder Nackt unter Kannibalen?! An diesem Sonntag Abend durfte jeder für starke zwei Stunden sein was er wollte. In Erinnerungen schwelgen, gemeinsam mit alten Freunden singen, anstoßen und rumtoben. 

Ein Höhepunkt war wieder einmal einer der letzten Songs des Abends. Dschingis Khan animierte auch den ehemaligen Sänger von Never Trust A Hippie wieder zum Mikro zu greifen und The Lennons gesanglich zu unterstützen. In der Kombination gab es dies zuletzt vielleicht vor 15 Jahren. Genial!

Ein Stück weit ist die Zeit stehen geblieben bei The Lennons. Die alten Lieder lassen gedanklich unbeschwerte Tage unserer Jugend wieder aufleben. Selbst wenn man viele der Songs länger nicht gehört hat, fällt einem doch der Text sofort wieder ein, wenn Michael Hermann, Helmut Kuntschner, Gerhard Michaelis und Michael Wurster die ersten Töne erklingen lassen. 

Danke an The Lennons für Original Punkrock since 1981. 

MaD 


Grüße und danke für einen super Abend an Pepe, Tosa, Sandy, Manu, Guschd, Roger und die Kaufmanns. 

Song der Woche: Bonsai Kitten – Heartcore

Homepage: http://www.bonsai-kitten.de

Facebook: http://www.facebook.com/BonsaiKittenBand

Song der Woche: Burning Lady – Story Of My Scene

http://www.burninglady.fr

Das Ende Ist Nah!? 

11Freunde veröffentlichte den hier verlinkten Artikel über die Entwicklung des Profi-Fußballs.

Er beschreibt aus meiner Sicht sehr gut die Entwicklung der letzten Jahrzehnte. Jeder der mit halbwegs offenen Augen das Geschehen verfolgt glaubt nicht mehr an einen fairen sportlichen Wettbewerb. Doch lest selbst:

http://m.11freunde.de/artikel/ist-der-zauber-des-spiels-verflogen

Bei mir hat die Abkehr von dem was sich mal Landesmeister Wettbewerb (mittlerweile Champions-League mit den Zweiten, Dritten und Vierten der großen nationalen Ligen) längst statt gefunden. Schau nahezu keine „Gruppenspiele“ mehr, weiß nicht wer die Gegner der deutschen Klubs sind und interessiere mich auch nicht für die x-te Auflage von Arsenal London-FC Bayern im Achtelfinale. 

National feiert man den vermeintlich dieses Jahr statt findenden Konkurrenzkampf um die Meisterschaft zwischen dem FC Bayern und Red Bull Leipzig so dermaßen lautstark, dass klar ist wie viel Angst man vor einem weiteren Jahr Langeweile hat. In den letzten drei Jahren wurde dies durch die unglaubliche Fixierung der medialen Berichterstattung auf den Abstiegskampf deutlich. 

Als KSC Fan habe ich das Glück noch etwas ursprünglichen Fußball erleben zu dürfen. Dies ist selbstverständlich auf dem ausbleibenden sportlichen Erfolg und unserem alten Stadion zu verdanken. 

Ich darf dies erleben mit vielen Menschen um mich herum, für die der Fußball keine Ware ist, sondern ihr Leben. Das ist viel wert und dafür danke ich euch ihr Verrückten aus dem L-Block.

MaD

Song der Woche: Tim Timebomb & Friends – She’s Drunk All The Time

Homepage: http://timtimebomb.com/

Facebook: https://m.facebook.com/TimTimebombMusic

Hau den Lukas in Dresden

Einen Punkt gegen den Abstieg sammelten wir in Dresden ein. 

Mit einer 5-2-3-1 Formation trat unser Karlsruher SC unter Interimstrainer Lukas Kwasniok an. Der Punkt, den wir bei Anpfiff der Partie hatten, sollte mit diesem Defensivbollwerk verteidigt werden. Es gelang mit viel Kampf und dem nötigen Glück. 

Ein überragender René Vollath hielt uns mehrmals mit tollen Reflexen in der Partie und der Dresdner Testroet vergab dankenswerterweise zweimal freistehend. 

Mit Figueras, Kinsombi, Mavrias, Bader und Kempe bot der KSC eine Abwehr auf, welche so noch nie zusammen gespielt hatte. Lukas Kwasniok wollte mit allen Mittel defensiv zu Null spielen und Dynamo keinen Raum geben. 

Es ging emotional zur Sache vor dem K-Block in der ersten Hälfte. Unser Torwart Vollath parierte nicht nur sensationell, sondern brachte auch die Dynamo Anhänger mit seiner emotionalen Spielweise *hüstel* zum kochen.  

Offensiv ging 90 Minuten nichts beim KSC. Wir kämpften dafür um jeden Meter Boden, die Moral der Mannschaft stimmt also nach wie vor. Dies war auch unter Oral nicht unbedingt das Problem. Kwasniok ging in den vier Tagen vor der Partie eine Großbaustelle an und stabilisierte mit der Fünferkette die Defensive. Das Konzept um den Punkt zu ergattern ging (glücklich) auf, am Ende stand es 0:0 in einem teils wüsten Kick. 

Lukas kündigte an, das Ziel sei vier Punkte zu holen. Ich bin gespannt was er sich für das Heimspiel gegen Braunschweig einfallen lässt. Ganz so defensiv werden wir sicherlich nicht antreten. 

Leider sind offensiv alle Mechanismen die es unter Markus Kauczinski letzte Saison noch gab völlig verloren gegangen. Wie kann so etwas nur passieren, zumal das Personal hier stabil blieb und durch Stoppelkamp sogar noch verstärkt wurde?! Diese Frage müsste Tomas Oral beantworten. 

Zu Beginn der Partie entrollte der Auswärtsblock eine Blockfahne mit dem KSC Logo vor einer weltweit beliebten Pflanze und dazu das Banner „Meine Liebe und mein Fluch“. Blinker erhellten dazu den Block. Ein schönes Intro! Was kurz danach folgte war unschön – Polizeisturm war angesagt. Unserem Land geht’s einfach prima, wenn die Staatsmacht Zeit hat um Fanblöcke zu stürmen. Wie viele Wohnungen in der Zeit wohl aufgebrochen wurden? 

Und natürlich muss unsere „Oral raus, Anal rein – jetzt ficken wir die Liga von hinten“ Tapete erwähnt werden. Grüße an Anal! 😎

Dresden wie immer laut! Bäm! Wahrscheinlich wird aber ihr Vorsänger wieder den einen oder anderen Kritikpunkt an der Kurve gefunden haben und es Ihnen bei nächster Gelegenheit sagen was besser werden muss. 😉

MaD 

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