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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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Hannes Wader – Nah dran (VÖ 24.08.2012)

 

Sechs Jahre dauerte es ehe Hannes Wader in nun reifem Alter mit einem neuen Album um die Ecke kommt.

Was wir alle schon wussten wird uns nach erstmaligem Hören von „Nah dran“ noch deutlicher. Hannes Wader ist nichts menschliches fremd. Im Gegenteil! Er versteht es auf der einen Seite ein Loblied auf das Leben und seine Genüsse zu singen, aber auch ernste Themen wie den Tod nicht auszublenden.

Gewohnt ironisch, mit schwarzem Humor gespickt, augenzwinkernd und (fast) nie den Zeigefinger hebend, führt Hannes Wader uns durch seine 12 Lieder.

Musikalisch geht es dabei sehr abwechslungsreich zu. Vom Volkslied bis hin zu Reggae und Country-Klängen zeigt sich Hannes Wader sehr stilsicher.

Dabei ist nicht jede Melodie auch wirklich von ihm. Durch seine eigene Art des Vortrages und seine Texte macht er aber selbst Pete Seegers 68er Hymne „To everything there is a season – Turn, turn, turn“ zu „seinem“ Lied.

Sehr zu Herzen geht der Nachruf auf seinen verstorbenen Freund Franz-Josef Degenhardt mit dem Lied „Alter Freund“.

Das Leben ist endlich und Hannes Wader setzt sich mit dem Gedanken an (seinen!?) Tod in „Lied vom Tod“ auseinander. Dies tut er auf eine Art und Weise, die einen nicht nur nachdenklich werden lässt, sondern darüber hinaus noch zum schmunzeln anregt und sicherlich an den Punkt bringt das Leben mit all seinen Genüssen zu lieben, so lange man es noch kann.

 

Hannes Wader nimmt uns in „Nah dran“ mit auf eine kleine Reise durch unser eigenes Leben. Er erzählt Geschichten in denen sich jeder von uns wiederfindet. Er fordert uns aber auch auf etwas zu tun. In „Was keiner wagt“ wird uns zur Melodie von Konstantin Wecker klar, dass wir manches Mal einfach verpflichtet sind etwas zu sagen oder zu tun, wenn es so niemand tut. Warum? Weil es eben richtig ist! Und auch das ist Hannes Wader. Er bezieht klar Stellung in der Gesellschaft, tut dies aber nicht in aufdringlicher Art und Weise, sondern mit Witz und Charme.

Die Frage ob Nordseekrabben erst durch die halbe Welt kutschiert werden müssen, bis sie „frisch“ auf unseren Tisch kommen, darf in „Mahlzeit“ eben auch mal gestellt werden.

 

„Nah dran“ macht Freude, lädt ein das Leben zu lieben, bringt uns zum schmunzeln, aber auch zum nachdenken und sollte in Gesellschaft eines guten Rotweins gekostet werden.

 

OnkelMad

AION – Reveal Yourself (VÖ 07.05.2012)

Musik für eine gute Zeit im hier und jetzt: „Reveal Yourself“ erblickte im Mai das Licht der Welt. Pünktlich zum Wonnemonat bringen AION ihre erste CD an den Start und bringen damit gute Laune in Wohnzimmer, Auto und den mp3-Player eures Vertrauens.

AION sind vier Jungs aus Nürnberg, die sich viele kluge Gedanken machen, aber vor allem auch das Hier und Jetzt genießen können. Zeit spielt unser ganzes Leben eine Rolle, aber letztlich leben wir genau in diesem Moment – um Musik zu machen oder sie zu hören. „Reveal Yourself“ ist genau für diesen Moment geschaffen.

Das Album dringt einfach lässig ins Ohr, ohne weh zu tun, ohne sperrige Parts, gleich zum mitwippen und um den Regler etwas lauter zu drehen. Miguels Stimme bleibt hängen, hat Wiedererkennungswert und ist dennoch sehr eingängig. Ob man die Musik von AION nun als Pop-Rock oder Punkrock bezeichnen möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Jeder hat ja so seine eigenen Schubladen – Hauptsache, es gefällt.

„So Close“ und „Since I Believe“ kann man sich auf alle Fälle als Highlight auf jedem Festival vorstellen, am besten umrahmt von Bands wie den Mad Caddies oder den Donots. Ob sich AION dazwischen selbst wiederfinden? Sie wären da auf alle Fälle gut aufgehoben.

Acht Songs bringen die Jungs auf ihrem Erstling in die Läden und diese Songs machen Lust sie, gleich noch ein zweites Mal zu hören. Könnte es für so eine junge Band ein größeres Kompliment geben, jenseits aller Philosophie um den Geist der Songs oder welche Botschaft sie transportieren sollen? Nein, denn wenn man Lust hat, die Songs gleich mehrmals anzuhören und sich sofort vorstellen kann ein Konzert von AION zu besuchen, dann hat man als Band nicht viel falsch oder besser gesagt, einiges richtig gemacht.

OnkelMad

Auch im Valve-Magazin erschienen:
http://www.valve-magazine.net/reviews/36/3624-aion-reveal-yourself-voe-752012

The Curbside Prophets im Valve-Interview

The Curbside Prophets machen Surf-Reggae-Rock, made in Karlsruhe. Nach ihrem Auftritt vorm ausverkauften und legendären „Mount Klotz“ bei DasFest in ihrer Heimatstadt steht Sänger Justin Nova Rede und Antwort, was den speziellen Zauber gerade dieses Festivals betrifft und wo es mit den Propheten zukünftig hingehen soll.

Valve: Bei DasFest in Karlsruhe haben euch gerade 40.000 Besucher mit viel Beifall gerade von der Bühne verabschiedet. Was ist das für ein Gefühl vor so einer riesigen Menge an Leuten zu spielen und sie zu begeistern?

Justin Nova: 50.000 waren es sogar – ausverkauftes „Haus“. Natürlich ein unbeschreibliches Gefühl. Soweit man gucken kann nur Menschen, die bei vielen Songs auch komplett mitgegangen sind. Meine Band und ich haben seit Oktober auf dieses Konzert hingearbeitet und sind nun heilfroh, dass alles gutgegangen ist. Auf der Bühne kamen uns die 90 Minuten leider sehr kurz vor, konnten das kaum genießen.

Valve: Ihr seid heute nicht alleine gewesen. Wer war alles mit euch auf der Bühne und wie kam diese Konstellation zustande?

Justin Nova: Wir hatten von Anfang an die Idee einer Summer Jam, d.h. Curbside Prophets mit Gästen. Dieser Slot um 19 Uhr wurde sonst immer an sehr erfolgreiche Bands vergeben wie beispielsweise Jupiter Jones, Casper oder letztes Jahr Wir sind Helden. Es war für uns eine Ehre diesen Slot zu übernehmen, aber gleichzeitig war auch klar, dass wir hier dem Publikum etwas Besonderes bieten wollten. Deshalb haben wir Musiker der Söhne Mannheims an Bord gehabt, Kosho und Metaphysics, aber auch Max Giesinger und Imaani, die international bekannte Sängerin von Incognito. Dieses Konzert ist als Serie geplant. Und wir hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder mit neuen tollen Gästen am Start sein dürfen.

Valve: Ihr habt schon viele Konzerte gegeben. Was ist das besondere bei DasFest? Der „Mount Klotz“?

Justin Nova: Das Festival war am Sonntag ja ausverkauft. Du kommst raus auf die Bühne und siehst diese unglaubliche Menge an Menschen direkt vor der Bühne. Aber dann ist da ja noch der Hügel, den Jan Delay mal als Fleischberg bezeichnet hat: Die Stimmung ist immer riesig, das Publikum gutgelaunt und aufgeschlossen. Es ist wirklich etwas Besonderes, das bestätigen auch alle Künstler, die schon da waren.

Valve: Eure EP „Waiting For The Sun“ ist gerade auf den Markt gekommen. Gibst du mir recht, dass sie viel gute Laune und Sommersonne verbreiten soll?

Justin Nova: Natürlich. Surf-Reggae-Rock ist die perfekte Sommer-Musik, und auch die Musik, die wir privat sehr gerne hören. Viele Songs haben wir tatsächlich auch gemeinsam im Urlaub geschrieben. Und wir haben einen lustigen, stets gut gelaunten Australier an Bord. Das MUSS nach Sommer klingen (lacht).

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Valve: Sind das alles neue Songs oder gibt es da auch das eine oder andere Lied, welches du schon bei deiner Band Justin Nova am Start hattest? Oder liegt Justin Nova momentan auf Eis?

Justin Nova: Justin Nova-Konzerte gibt es zurzeit eher wenige, wenn ja, dann solo. Ich kann mich leider nicht in zwei Stücke aufteilen, bin aber überzeugt, dass es da auch bald wieder Neues geben wird. Stimmt, der Song „Beware“ ist ein alter Justin-Nova-Song. Aber wir waren uns alle einig, dass dieser auch perfekt auf unsere EP passt und da es bei uns in der Band keine Ego-Probleme gibt, sondern wir ein super Team sind, war die Entscheidung schnell getroffen, diesen Song aufzunehmen.

Valve: Mit Surf-Rock-Reggae wird eure Musik beschrieben. Fühlt ihr euch wohl damit?

Justin Nova: Absolut. Wir lieben Sublime genauso wie Manu Chao oder Red Hot Chili Peppers. Wir mögen Reggae sehr, aber irgendwann wird das auch langweilig. Deshalb sagen wir immer: „Wenn der Reggae langweilig wird, werden wir wieder rockig, Dann freut man sich später auch wieder auf ‘nen Reggae Song.“ Gleichzeitig hat es uns im Studio viel Spaß gemacht, Live-Bläser dabei zu haben. Die Soul/Funk-Ecke darf bei uns nämlich auch nicht zu kurz kommen.

Valve: Gibt es einen Plan wo euer Weg hinführen soll? Ihr spielt viele Konzerte in der Region Heidelberg und Karlsruhe. Wann geht’s weit darüber hinaus?

Justin Nova: Wir spielen bereits überregionale Konzerte. Wir waren letzte Woche auch in der Schweiz und haben für Radio FM1 ein schönes Open Air gespielt. Da werden sicher auch mehr Konzerte kommen. Es ist aber nicht ganz so leicht, den Namen und die Band in ganz Deutschland aufzubauen, wenn man bislang noch keine Unterstützung von einer Plattenfirma hat. Die Medien funktionieren eben nach bestimmten Gesetzen. Andererseits freuen wir uns auch, die Fäden selbst in der Hand zu haben. Unser Ziel war es, irgendwann unsere eigene Musik vor so vielen Menschen wie möglich zu machen. Selbst wenn das viel regional ist, ist das für uns in Ordnung. Dann müssen wir schon nicht so weit fahren!

Valve: Wann ist mit einem Album von euch zu rechnen?

Justin Nova: Das ist noch nicht ganz raus. Wir sind gespannt auf die Resonanzen zu unserer EP. Es gibt bereits einige neue Stück. Ich denke, wir werden 2013 sicher neue Aufnahmen präsentieren können. Ob auf CD oder nur online bei itunes oder Amazon werden wir noch entscheiden.

Valve: Wenn das Leben ein Film wäre, wie würde er für die Curbside Prophets heißen?

Justin Nova: Das Leben der Prophets! Allerdings müsste er genauso lustig sein wie „Monty Python’s – Leben des Brian.“ Wir lachen alle gerne und nehmen uns selbst nicht so schrecklich ernst!

Valve: Du hast spontan 15 Minuten Freizeit. Was machst du?

Justin Nova: Ich verbringe diese dann sehr gerne mit Tochter und Freundin. Meine Freunde sind mir auch sehr wichtig. Ein großes Barbecue in meinem Garten inklusive guter Musik und Freunden und Family hier in meinem Haus in Wolfartsweier. Anschließend springen wir gemeinsam in das Schwimmbad. Haben wir dieses Jahr schon gemacht, aber kann ruhig noch öfter passieren.

Valve: Lieber großes Festival oder kleiner (nicht mehr verrauchter) Club?

Justin Nova: Ich mag beides. Wir haben mehr Erfahrung mit kleinen Clubs. Der direkte, schnelle Kontakt zum Publikum ist schon toll und hat einen großen Einfluss auf unsere Gigs. Wir freuen uns tierisch auf unsere monatlichen Konzerte im Brasil Karlsruhe oder dem großen Halloween Konzert im Walhalla. DasFest möchte ich dennoch nicht missen. Festivals sind etwas Tolles und dieses Jahr hatten wir Glück mit dem Wetter. Das darf sich gerne wiederholen.

Valve: Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg!

Das Interview ist natürlich auch im Mag erschienen:
http://valve-magazine.net/news/40/3579-the-curbside-prophets-im-valve-interview

Tony Sly ist tot

Er war als Sänger und Gitarrist der Band NO USE FOR A NAME auch einer der Musiker, welcher den Soundtrack meiner Jugend schrieb.

Vielen Dank für tolle Songs und schöne Konzerte.

41 Jahre alt wurde Tony Sly – Todesursache bisher unbekannt!

 

Die Angst des Schützen……

Diese war bei dem einen oder anderen wirklich groß als man beim Elfmeterturnier der Faninitiative ProKSC antrat um so viele Elfmeter als möglich zu versenken.
Das Tor wirkt riesig wird aber ganz klein wenn da ein Torhüter steht, der auch mal den einen oder anderen platzierten Ball hält.

Knapp 40 Mannschaften waren in 4 Gruppen angetreten um einen Sieger des 1.Elfmeterturniers von ProKSC im Wildpark auf Platz 3 zu ermitteln.

Eine Woche ist es nun her und in der Rückschau war es eine gelungene Veranstaltung. Vor allem die große Resonanz an Leuten, die nicht zum harten Kern der Fanszene des KSC gehören war enorm.
Selbst der Ordnungsdienst stellte zwei Teams und so wurde auch jedem klar, dass es keine Probleme zwischen den Supporters/Ultras und unseren Ordnern gibt.

Auf vier Tore wurde geschossen und so gab es immer was zu sehen, es wurde überall gefeiert und gelitten, verschossen und sicher verwandelt. Dies alles ohne Stress und die bei „normalen“ Freizeitturnieren üblichen Scharmützeln.

Der Reinerlös kommt natürlich, wie sollte es bei ProKSC auch anders sein, unserem Verein zu Gute. Hier im speziellen der Jugend und den anderen Abteilungen die in der öffentlichen Wahrnehmung nicht so im Fokus stehen.

Einer Gewinner gabs auch, aber eigentlich ist dies sekundär. Wenn jemand noch weiß wie die Mannschaft hieß, dann den Namen einfach als Kommentar hier posten.

Für immer KSC!

OnkelMad

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Smashing Pumpkins – Oceania

Da ist sie wieder die unverkennbare Stimme von Billy Corgan. „Oceania“ heißt das neuste Werk aus der Feder seiner Smashing Pumpkins. Es sind immer noch seine Pumpkins auch wenn wir so weit weg von der Originalbesetzung sind wie Thomas Gottschalk von einer guten Quote im Vorabendprogramm.

 

Das neue Album steht und fällt mit der Unverwechselbarkeit seiner Stimme, seines Songwritings und den so typischen atmosphärischen Parts.

Vergleiche zu früheren Alben anzustellen wäre müßig, denn die Pumpkins haben sich verändert. Dies muss nichts schlechtes sein und so entdeckt man auch auf diesem Album nach mehrmaligem Hören die eine oder andere Perle.

„My Love is Winter“ oder das großartige „Pinwheels“ sind solche Perlen. Überhaupt machen gerade die ersten Songs Lust auf mehr. „The Celestials“ erinnert dann fast wieder an alte Tage und hätte auch auf einem früheren Album veröffentlicht sein können.

Der Break kommt bei „Oceania“, danach wird es eher belanglos, was schade ist denn genau an diesem Punkt hat man Lust auf mehr bekommen.

Aber waren frühere Alben der Smashing Pumpkins wirklich gänzlich ohne Tiefen?

 

Natürlich fehlen die brachialen Riffs auf „Oceania“, die Tempowechsel, seine Stimme die kreischt um im nächsten Moment zu flüstern und trotzdem passt dieses Album in das Gesamtwerk des musikalischen Schaffens von Billy Corgan. Es ist unverkennbar seine Art Songs zu schreiben und seine Art Atmosphäre zu erzeugen.

 

Stünde „Oceania“ am Beginn einer musikalischen Reise würde es rückblickend von vielen bestimmt besser bewertet werden. Da Billy Corgan aber so viele Meisterwerke geschaffen hat steht dieses Album im harten Vergleich. Lasst „Oceania“ raus aus dem Schatten früherer Tage und für sich stehen, dann kann dieses Album auch seinen besonderen Zauber entfalten, den nur ein Billy Corgan in der Lage ist zu erzeugen.
 
OnkelMad
 
 

OnkelMad goes Valve Online Music Magazine

Ihr wollt aktuelle Konzertberichte lesen? Platten von neuen Bands entdecken? Auf tolle Streams aufmerksam gemacht werden? Dies alles kompakt, mit viel Herzblut und unkommerziell? Dann seid ihr beim Valve Magazine richtig:

http://www.valve-magazine.net/

Mein Pearl Jam Text ist nun auch dort erschienen, ohne meine hier „bewährte“ Schreibweise in der Ich-Form:

http://www.valve-magazine.net/konzertberichte/25/3417-pearl-jam-472012-in-der-o2-world-berlin

Bleibt an dem Magazin dran, es lohnt sich!

Euer
OnkelMad

Pearl Jam – der Abend einer ganzen Generation

Auf den Fluren der O2-Arena in Berlin wurde an diesem Abend nicht nur Deutsch gesprochen. Italienisch, Spanisch, Englisch, Polnisch war zu hören. Eine internationale Community hatte sich versammelt um ihre Band zu feiern.
Diese Band musste schon etwas älter sein wie die vielen grauen Schläfen der männlichen Besucher vermuten ließen.
Ein weiteres Indiz dafür waren die Namen auf den Band-Shirts, wie New Model Army, Ramones oder D.R.I.!

Eine Generation war gekommen um ihre Jugend und den Soundtrack dieser Zeit zu feiern. Männer und Frauen, die in den 70igern geboren wurden kamen an diesem Abend in Berlin zusammen um Pearl Jam zu hören und abzutauchen in die unbeschwerte Zeit vergangener Tage.

Pearl Jam, ein Name der zeitlose Rockmusik (…oder ist es doch noch Grunge?) auf höchstem Niveau verspricht und mit Songs wie Even Flow, Jeremy, Black, Alive oder dem Neil Young Cover Rockin´ in the free world, in der Lage ist mir eine wohlige Gänsehaut zu bereiten.

Es gibt auf der Welt wohl kein Publikum, welches so textsicher ist wie die Fangemeinde von Pearl Jam. Jedes Lied wurde von tausenden Kehlen intoniert.
Die Band aus Seattle musste auch in Berlin nur eine Saite auf der Gitarre anschlagen und schon hörte man von allen Seiten „oh, sie fangen mit Long Road an“ oder „Once – wie schön“. Ich bin immer wieder begeistert über die Stimmung auf Pearl Jam Konzerten. Sie sind ein richtiges Happening.

Die Setlist an diesem Abend ließ fast keine Wünsche offen. Nur „Sonic Reducer“ fehlte und hätte doch so gut nach Rearviewmirror oder Do The Evolution reingepasst. Oder in die unglaublich intensive Songfolge von Even Flow, Daughter und State Of Love And Trust.

Alleine die zweite Zugabe mit den Songs Jeremy, Leash, Black, Alive und Rockin´ in the free world war unglaublich und die Menschen sangen als gäbe es kein Morgen mehr.
Der „Rausschmeißer“ Indifference ging fast im Jubel über das soeben gehörte unter.

Die Rockgitarre hatten Pearl Jam an diesem 04.Juli definitiv in die O2 Arena nach Berlin mitgebracht. Ein weiterer Höhepunkt war das Ramones Cover I Believe In Miracles, welches zum ersten Mal seit 2007 wieder in Europa gespielt wurde. Danach das unglaublich energiegeladene Rearviemirror, welches am Ende von 17 Songs stand bevor die beiden Zugabeparts beginnen sollten bei denen das Konzert praktisch noch mal von neuem begann.
Am Ende standen 28 Lieder und weit über zwei Stunden unglaublicher Atmosphäre die uns alle staunend über diese Band zurückließ.

Eine Generation war gekommen um ihre Band, ihre Jugend und ihren Soundtrack zu feiern. Sie werden wiederkommen und bei Songs wie Even Flow, Alive und Rockin´in the free world sich und allen anderen schwören: Keep on rockin !

Froh dabei gewesen zu sein ist euer
OnkelMad

Hier die komplette Setlist des Abends:

Metamorphosis 2

(Philip Glass song) (intro)
Long Road 
Why Go 
Given To Fly 
The Fixer 
Faithfull
Elderly Woman Behind the Counter in a Small Town
Got Some
Corduroy 
In My Tree 
Even Flow 
Daughter 
State Of Love And Trust
Immortality 
Lukin 
Unthought Known 
I Believe In Miracles 
Rearviewmirror

Encore:
The End 
Just Breathe
Hard To Imagine 
Once 
Do The Evolution 

    Encore 2:
    Jeremy
    Leash 
    Black
    Alive
    Rockin‘ in the Free World
    Indifference

    Habt ihr schon mal versucht eine Top 3 der besten Pearl Jam Songs zusammenzustellen? Ihr werdet es nicht schaffen, ohne das sich mehrere Lieder eine Platzierung teilen. Probiert es aus! Gerne auch hier als Kommentar, ich bin gespannt.

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    Check out: http://www.valve-magazine.net/

    Longboard Open Karlsruhe 2012

    Auf dem Parkplatz des Real war letzten Sonntag einiges geboten. Longboarden war angesagt. Entweder waghalsig das Parkhaus auf Zeit nach unten oder lässig oben aufm Deck bei cooler Mucke und in bester Gesellschaft.

    Die Organisatoren der Longboard Open hatten zum 2.Mal nach Karlsruhe geladen und selbst ein Bus mit Leuten aus der Gegend um Köln war gekommen.
    Das Wetter spielte mit, ein guter Mix aus Sonne und Wolken, so konnten auf der einen Seite alle Tatoos gezeigt werden die man hat, aber es war auch zum Sport machen nicht zu heiß.

    Mögt ihr Funsport mit lässigen bunten Menschen bei gutem Wetter? Gute Beats aus dem Hintergrund, die euch immer unbewusst zum kopfnicken animieren? Lecker Bier und vor allem Crepes aus Kathrins süßer Kiste? Dann seid ihr bei den Longboard Open genau richtig gewesen oder wenn ihr dieses mal nicht da gewesen seid, solltet ihr dies 2013 ändern.

    Bleibt durch!!!

    Danke an die Longboard Open Orga und hier vor allem an das Team vom Gute Toene Festival – ihr rockt alle!
    http://www.longboard-open.de/

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    Für euch bei den Longboard Open war
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