Suche

Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

Schlagwort

dickes b

Hertha BSC Berlin – Hamburger SV 1:0 (24.08.2013)

Pech für den HSV in doppelter Hinsicht an diesem Samstag Nachmittag. Als im heimischen Volksparkstadion die Uhr auf glatte 50 Jahre Bundesligazugehörigkeit zusteuerte musste der Club auswärts antreten und konnte diese Feierstunde nicht zu Hause begehen.
Dann das Pech an diesem Tag auf einen Berliner Torwart zu treffen der sämtliche Großchancen vereitelte und so den Berliner Sieg erst ermöglichte.
Auf Seiten der Hertha gab es über die Ostkurve eine große Choreo mit dem Spruch „Erstklassig seit 1892“ und vielen blauen und weißen Pappen, die den Schriftzug „Hertha“ ergaben. Sehr imposant. (Bilder http://www.hb98.de)
Die Hamburger zeiten ein Transparent mit der Aufschrift „Bundesliga Urgestein“ und hatten viele Fahnen zum Intro im Einsatz.
Zu Beginn der zweiten Häfte zündeten sie noch etwas Pyro, was bei der einsetzenden Dunkelheit ein tolles Bild abgab.
P1060685(1)P1060686(1)P1060688(1)P1060690(1)P1060698(1)P1060699(1)
Stimmlich waren die ca. 6000 HSV-Anhänger nicht zu vernehmen, was am weiten Rund des Olympiastadions gibt. Zudem war die Ostkurve an diesem Tag so unglaublich laut, dass es selbst in einem engeren Stadion schwierig geworden wäre die Gäste zu hören.
Berlin ist heiß auf Liga 1, das merkte man die gesamten 90 Minuten über. Es gab kaum Ruhephasen in Sachen Support. Der Stimmungskern vor den beiden Vorsängern machte mächtig Alarm und die Ostkurve ließ sich nicht lange bitten. Dies lag sicher auch am guten Spiel der Hertha an diesem Tag.
Ramos machte dann knapp 20 Minuten vor Ende der Partie auf Vorlage von Schulz das verdiente 1:0 und ein unglaublicher Jubel brach los. Ab diesem Zeitpunkt feierte die Ostkurve durch bis zum Abpfiff.
Der Saisonstart ist der Hertha gelungen!

Meine Glückwünsche gehen an die Harlekins Berlin für 15 Jahre Ultra!

MaD

P1060701(1)P1060710(1)P1060700(1)

Seeed – Berlin (23.08.2013)

Sommer in Berlin, Seeed in der Wulheide, ein kühles Kindl in der Hand. Ihr werdet mir zustimmen wenn ich behaupte, dass es schlechtere Voraussetzungen für einen gelungenen Abend gibt.
Es war der Abend für den man sich vor einem Jahr die Karten sichern musste. Zuerst als das einzige Seeed Open Air in Berlin angekündigt, war es dann im Endeffekt „nur“ eines von vier. Aber an diesem Freitag Abend waren die Leute am Start, die sich zuerst die Karten gesichert hatten.
Man sollte meinen, dass dieses Gesamtpaket die Band dazu veranlassen würde ein Feuerwerk abzubrennen, etwas ganz besonderes zu bieten. Aber leider weit gefehlt. Es war exakt die selbe Show wie auf der Tour, selbst die Spielzeit blieb bei knapp 1,5 Stunden. Enttäuschend!
Peter Fox begründete es damit, dass in der Wulheide recht früh Schluss sein muss. Korrekt, nur warum nicht einfach früher beginnen? Beispiele dafür dass es geht gibt es genug. Exemplarisch sei nur mal Pearl Jam genannt, die immer weit mehr als zwei Stunden spielen.

Ihr wisst ja wie das mit den Abenden ist von denen man sich viel verspricht und diese Erwartungen dann nicht erfüllt werden….!
Alles in allem war es ok und für alle die Seeed auf dieser Tour zum ersten Mal sahen, war es bestimmt ein genialer Abend. Für mich und meine Begleiter (Grüße an die beiden Harlekins Berlin) war es ok. Seeed spielten alles was man hören will, animierten die Leute zum mitmachen, der „Harlem Shake“ wurde zelebriert und als einer meiner Höhepunkte schwenkten tausende von Leuten ein Kleidungsstück über dem Kopf, was ein tolles Bild abgab.
P1060676(1)
„Schwarz zu blau“ gehört mittlerweile zum Standard Repertoire eines Konzertes von Seeed und dies mit Recht. Die Zuschauer sangen laustark und aus voller Kehle mit. Gemeinsam mit „Dickes B“ ist es eben der Song über die Hauptstadt und beide Lieder repräsentieren auch gut die Entwicklung die Seeed bzw. Peter Fox in den letzten Jahren nahmen.
Nicht überraschend war zu sehen wie die Fans vor allem die „alten“ Lieder mächtig abfeierten.
„Release“, „Music Monks“ oder „Ding“ seien hier exemplarisch genannt. Bei den neuen Liedern teilte sich das Publikum ganz klar in die „alles Mitsinger“ und „die alten Songs gefallen mir besser“ Leute. Ich persönlich gehöre zur letztgenannten Gruppe.

Wenn Seeed jetzt noch etwas an ihrer Spielzeit arbeiten, kann man sich auch getrost in den kommenden Jahren auf ihre Konzerte freuen.
MaD

P1060663(1)P1060666(1)P1060670(1)P1060672(1)

Seeed – Stuttgart (04.12.2012)

Das dicke B schickte am 04.12. eines seiner fettesten Kinder in den Süden. Seeed sind unterwegs um die Republik zu animieren endlich mal wieder die Hüften zu schwingen. Die Hans-Martin-Schleyer Halle in Stuttgart war an diesem Abend der Ort um zu hüpfen, zu tanzen und sich die ungelenke Hüfte auszurenken.

Peter Fox fügte sich wieder nahtlos ein in die Reihen seiner großartigen Band, obwohl er sicherlich der einzige ist den nach seinem Soloausflug jeder in der Halle mit Namen kannte. Wie problemlos dieser Ausflug für Seeed aber wohl war und ist sah man daran, dass mit „Schwarz zu Blau“ und „Alles neu“ zwei seiner Songs performt wurden. Vor allem bei ersterem flippte die Halle komplett aus und der Chor war gefühlt bis in die Weinberge am oberen Talkessel hörbar. Apropos Weinberge. Peter Fox äußerte sich des öfteren sehr positiv über die sehr schöne Landschaft und das er es sich gut vorstellen könnte auch hier zu leben. Wobei sein größeres Anliegen dabei sicherlich immer noch ist den Einheimischen ihre Gegend zu schmackhaft zu machen, dass sie nicht alle nach Berlin ziehen.

Seeed, 1998 in Berlin gegründet, haben mittlerweile so viele gute Songs. Es passen einfach nicht alle in einen Rahmen von knapp 1 3/4 Stunden. Ok, man könnte länger spielen und sich nicht ewig zur Zugabe bitten lassen, aber so what. Der ultimative Dancehall Contest durfte natürlich nicht fehlen und so schüttelten drei Damen aus den vorderen Reihen mächtig ihren Speck auf der Bühne und das Publikum krönte die Siegerin mit tosendem Applaus.

Die Zeit verflog nur so zwischen Songs wie „Dickes B“, „Dancehall Caballeros“ oder „Release“. Überhaupt spielten sie sehr viele ältere Stücke bei denen das Publikum sich als sehr textsicher zeigte. Dazwischen nicht so viel Gelaber, was auch angenehm war und vor allem ein sehr fetter Sound rundeten einen äußerst gelungenen Abend ab. Was hier an Energie freigesetzt wurde von Band und Publikum würde wahrscheinlich ausreichen eine Kleinstadt über den Winter zu bringen.

Für euch bei Seeed war MaD

P1050665(1)P1050671(1)P1050680(1)

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑