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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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DFB-Pokal Kaiserslautern – Hertha BSC Berlin 3:1 oder einfach abgeschenkt

Per Bahn machten wir uns von Karlsruhe aus auf den Weg in die Pfalz um unsere Freunde aus Berlin bei ihrem DFB Pokalspiel zu unterstützen. Schön über die Dörfer getingelt, wie man dies von etlichen Fahrten Richtung Betzenberg schon kannte. Der Zug hielt an jedem Haus und man kann von Glück sagen, dass es nicht noch Hochspeyer Nord, Süd und West gibt. So erreichten wir geradeso pünktlich zu Spielbeginn den Gästeblock.
Hurry, hurra die Karlsruher sind da und rein ins Vergnügen. Für einen Mittwoch und die Entfernung war der Block sehr gut besucht. Knapp 1500 Leute schätze ich.

Berlin hieß uns herzlich willkommen und der gemeinsame Support der alten Dame konnte beginnen. Trotz des Grottenicks ging Berlin in Führung und die Stimmung war zur Pause deshalb auch sehr gut. Von Lautern war nichts zu hören. eine riesige Tribüne steht da im Westen des Stadions, aber außer 08/15 war wieder mal nichts. So lange die Hauptgruppen irgendwo oben im Niemandsland stehen wird das auch nichts mehr. Lustig trotzdem wie sich der Mythos Stimmung in den Medien und bei Horst Horstmann vor dem Fernseher immer noch hält. Früher wurde man hier „gefressen“, heute sind die Pfälzer mehr als zahnlos. Erst als der Sieg feststand wurde es laut – arm.

Wenn wir und vor allem unsere Berliner gewusst hätten, dass Jos Luhukay und seine Truppe dieses Spiel einfach abeschenken wollten, wären wir wohl alle nicht hin gefahren. Eine Frechheit was die B-Elf der Herthaner hier bot. Kaiserslautern spielte in der zweiten Halbzeit mutig und engagiert nach vorne und ließ der Bundesligamannschaft aus der Hauptstadt keine Chance.
Deren Trainer sah aber auch keine Notwendigkeit auszuwechseln um mit Ronny oder Ramos endlich Stammkräfte zum Einsatz zu bringen, die das Spiel evtl. noch hätten drehen können. Ramos kam dann 15 Minuten vor Schluss und Ronny nach dem Treffer zum 3:1 für Lautern. Das hätte man sich dann auch alles sparen können.
Warum Luhukay hier eine B-Elf an den Start brachte und nicht auswechselte um das Spiel mit aller Macht zu drehen wird sein Geheimniss bleiben. Hertha BSC Berlin hat jedes Jahr die Chance auf ein Finale im eigenen Stadion. Da muss man mehr bzw. immer alles dafür tun um dies zu erreichen. Das Gefühl hatten wir draussen hinterm Zaun leider nicht. Da wenigstens wurde alles dafür gegeben, auf dem Rasen und der Trainerbank – Fehlanzeige!

Lautern-Hertha

Am 20.Oktober kommen wir mit dem KSC wieder und werden hoffentlich siegreich den Betzenberg wieder verlassen.

Als wir gegen Mitternacht wieder in Karlsruhe eintrafen stieg unser Ex-Trainer Winfried Schäfer aus dem ICE am Nachbargleis. Ein großes „Hallo“ mit einigen „Winnie Schäfer du bist der beste Mann“ Sprechchören. Es war eine große Zeit unter seiner Regie – dafür werde ich immer dankbar sein.
Und wenn wir gerade schon bei großen Namen aus unserer Vergangenheit sind. Auf dem Hinweg zum Betzenberg stand unser Gunther Metz am Wegesrand und musste warten bis unser Mob vorbei war. Für ein kurzes Winken und Grinsen war aber Zeit – auch dir vielen Dank auf ewig Gunther!

Hertha und der KSC!

MaD

Konzerte in Karlsruhe und Pforzheim

Vor allem der morgige Donnerstag (25.7) bringt, nicht nur wegen der schwülen Temperaturen, Karlsruhe als auch Pforzheim zum schwitzen.

In der Karlsruher Stadtmitte gibt es ein erstklassiges Hardcore Paket. Es spielen BRUTALITY WILL PREVAIL und die saustarken COMEBACK KID.

 
 
Im Pforzheimer Kupferdächle zocken die mächtigen DOG EAT DOG. Für alle Crossover Freunde und HipHop Fans ein absoluter Höhepunkt im Konzertjahr 2013! Es gibt noch Restkarten (Stand: jetzt!)!
 
 
 

Am 05.08.2013 erwartet uns in Pforzheim gleich wieder ein Sahnehäppchen.

Die Legende des New York Hardcore AGNOSTIC FRONT! Sie geben sich im Rahmen ihres 30jährigen Bandjubiläums die Ehre in der Goldstadt.

Sie kommen nicht alleine. COLDSIDE werden ebenfalls für schweißtreibende Action sorgen. Auch hier gibtes noch Tickets: http://www.reservix.de/reservation/reservation_events_detail.php?eventID=425556&PHPSESSID=b722629b5076262cf86af20e10c62c99

 
 

 

Wir sehen uns!

MaD

BFV-Pokal 2013: SV Waldhof Mannheim – Karlsruher SC 0:2 (23.03.2013)

Bevor die neue Saison wieder beginnt kommt hier noch eine kleine Rückschau auf den fußballerischen Höhepunkt der letzten Saison. Im Viertelfinale des Badischen Vereinspokals trafen wir auf den alten Rivalen Waldhof.
Die Vorfreude und Spannung vor diesem Spiel war riesengroß. Es war einfach der Höhepunkt der Saison und wir steuerten mit unserer erfolgreichen Mannschaft siegessicher darauf zu. Als ich zuletzt mit dem KSC hier war schoßen uns Labbadia und Melkam zu einem wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt in LIga zwei. Kuntz war damals Trainer des SV Waldhof.
10 Jahre liegt dieser Fußballabend (17.4.2003) zurück und er denkt mir noch als wäre es gestern gewesen. Lustig, dass für viele Anhänger beider Seiten dieses Aufeinandertreffen im BFV-Pokal das erste richtige Match gegeneinander war, während meine Generation schon einige hitzige Derby ausgefochten hat.

Der Mannschaft war bewusst was dieses Derby für uns bedeutet und war aufgefordert entsprechend konzentriert zu agieren.
Mit dem Zug ging es dann in Kurpfalz. Ein kleiner Zwischenstopp bei Schwetzingen musste auf offener Strecke eingelegt werden, da mehrere Mannheimer, Brauschweiger und Frankfurter Gleisarbeiter eine Wochenendschicht einlegten. Nettes Begrüßungskommando was nicht unbedingt den Zündstoff aus dieser Partie nahm.

Was in Mannheim folgte war wieder Mal ein Gänsemarsch vom Bahnhof zum Stadion. Kennt man natürlich alles schon, aber es ist immer wieder lästig. Begelietet von massig Polizei und pöbelnden Mannheimern erreichten wir kurz vor Spielbeginn endlich das Stadion.
Jetzt kam der Auftritt des „Sicherheitssprechers“ der über Mikrowagen verlauten ließ, dass wir alle in Kleingruppen ins Stadion eingelassen werden. Ja ne is klar! 15 Minuten vor Spielbeginn will der Typ knapp 2000 Karlsruher nach 2 Stunden Fußmarsch in Kleingruppen ins Stadion lassen. Der letzte wäre dann wahrscheinlich beim Abpfiff drin gewesen.
Die erste „Kleingruppe“ ging dann schon mal los, was allerdings der Polizei gar nicht gefiel. Mehrere hundert Zugfahrer schafften es aber die Absperrung am Eingang zu überwinden. Was jetzt kam war lebensgefährlich. Die Polizei knüppelte auf alles drauf was sich am Eingang befand und sprühte wahllos mit Pfefferspray um sich. Von hinten drückte die Masse und vorne wurden Leute gequetscht. Schaute man den jungen Polizisten in die Augen (mehr sah man auch nicht wegen dem Socken aufm Kopf), war teilweise Panik erkennbar. Wer zum Geier befiehlt so einen Einsatz? Frauen und Kinder wurden genauso behandelt wie der vermeintliche „Gewalttäter Sport“ – immer drauf mit dem Knüppel und Pfefferspray in die Fresse.
Als man endlich drin war kesselten Polizisten eine Gruppe ein. Hinter ihnen der Zaun, davor vogelwilde Beamte die dermaßen unter Adrenalin standen, dass nicht klar war, was als nächstes passieren würde. Die Gruppe KSC Fans hob sogar die Hände um zu signalisieren, dass von ihnen keine Gefahr ausgehen würde. Zudem wurden sie am Eingang ja gerade durchgelassen. Ein älterer, nicht vermummter, Beamter rannte herbei und schrie auf seine Kollegen ein, dass sie aufhören sollte und die Leute durchlassen. Erst jetzt senkten diese den Knüppel und man hatte das Gefühl sie wären gerade in die Realität von diesem Vorgesetzten zurückgeholt worden.
Auf dem Weg zur Kartenkontrolle saßen überall am Rand Leute die mit den Folgen des Pfeffersprays zu kämpfen hatten. Aber dies waren alles keine Hools, Ultras oder auch nur annähernd gewaltbereite Leute. Da saßen Frauen und Jugendliche und wussten wahrscheinlich gar nicht was ihnen hier gerade passiert war. Die erstgenannten waren ja eh schon mit der ersten „Kleingruppe“ ins Stadion gelangt.
Die Waldhof Ordner winkten uns dann teilweise einfach durch. Sie schüttelten nur den Kopf und gaben dem einen oder anderen noch ein „die spinnen doch“ mit auf den Weg.

Jetzt konnte es endlich losgehen. Beide Seiten hatten Choreos vorbereitet, es knisterte vor Spannung in der Luft. Beim Einmarsch der Teams präsentierten beide Szenen ihr Material und es war äußerst gelungen.
Bilder von der KSC-Choreo gibt es hier: http://ultra1894.de/bilder/ – „Diese Farben, dieser Verein, werden euch immer überlegen sein“ war unser Motto.
Die Waldhöfer präsentierten sich als Underdog und bissige Hunde, umrahmt von fettem Rauch. Kompliment, sah gut aus!

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Akkustisch ging es dann auf beiden Seiten rund. Das war Derby pur! So viel Rivalität lässt sich nicht künstlich erzeugen, das muss wachsen und zwischen dem Waldhof und dem KSC ist sie über die Jahre richtig gewachsen. Das war Fußball pur mit allen Emotionen. Weit weg vom sog. „modernen Fußball“, weg von den „Klatschpappen Fans“ mancher Bundesligisten. Wer hier und heute unter den knapp 15.000 Zuschauern war, der wusste warum und der wollte kein Event.
Der KSC tat sich schwer. Die Mannheimer hielten mit viel Leidenschaft dagegen und hatten auch die größeren Chancen. Nicht auszudenken wenn der SVW in Führung gegangen wäre und die Möglichkeit dazu war da.
Gerade zum richtigen Zeitpunkt gingen wir dann in Führung. Ohrenbetäubender Jubel brach los auf unserer Seite. Unglaublich welche Emotionen hier freigesetzt wurden.
Ich muss offen zugeben, dass ich einen Torjubel auch gerne auf Mannheimer Seite gesehen hätte, einfach um zu erleben was dort dann los gewesen wäre.
Halbzeit zwei läutetetn wir mit Pyro ein und Mannheim zeigte noch das eine oder andere Spruchband. Akkustisch brach der Waldhof dann leider etwas ein, was sicherlich auch mit dem 0:2 zusammen hing, welches wir wieder zum psychologisch sogenannten günstigen Moment erzielten.
Die zweite Hälfte ging nicht nur auf dem Platz, sondern auch auf den Rängen klar an den KSC.

Wir feeirten unsere siegreiche Mannschaft schön ab und machten uns dann wieder auf den zweistündigen Fußmarsch gen Bahnhof. Die Mannheimer versuchten immer wieder an den Tross heran zu kommen. Die Polizei musste hier echt ran umd ies zu verhindern. Waldhof & Friends ließ sich nicht so leicht durch Knüppel beeindrucken und startete immer wieder Angriffe.
Ein wahrer oldschool Fußballnachmittag endete dann mit ein paar Bier in einer Kneipe und zumindest ich ließ den Tag für mich eher ruhig Revue passieren. Was ich an diesem Tag erlebt hatte, erleben andere Leute in ihrem ganzen Leben nicht. Super Ding!
Ich hoffe darauf, dass der Waldhof den Sprung in den Profifußball wieder schafft. Solche Derbys machen den Fußball aus!

MaD

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Über Rostock und Wehen in die 2.Bundesliga

Es ist vollbracht! Aufstieg als Meister in die 2.Bundesliga. Wir sprich der KSC, sind wieder da. Der Treffer in Darmstadt von Hakan zum 0:1 in der 89.Minute war der entscheidende Schritt und im Prinzip sind wir in Darmstadt eigentlich aufgestiegen. Das wussten wir, das wussten die Spieler. So wie die Mannschaft nach dem Tor über den Platz gefegt ist und nach dem Schlusspfiff feierte war klar, dass sie den Aufstieg für sich schon gesichert wussten. Im Fußball kann zwar alles passieren, aber daran glaubte ja nicht mehr wirklich jemand von uns. Gegen Hansa Rostock sollte also der Punkt, welcher rechnerisch noch fehlte, her und genau der wurde es dann ja auch. Ein 1:1 der mageren Sorte, aber riesiger Jubel als Kempe den Ball in der 75.Minute nach einer Ecke zum 1:1 ins Netz drosch. Rostock konnte mit dem Punkt auch gut leben und so war allen gedient. Dieser Aufstieg ist übrigens nicht selbstverständlich, trotz der namhaften Mannschaft und des größten Etats der Liga. An Aachen und auch an Rostock sieht man was Absteigern aus der zweiten Liga passieren kann. Für mich persönlich war es gar nicht so emotional. Ich hatte mir in Darmstadt schon ein Loch in den Bauch gefreut und den Aufstieg eingetütet UND schon die ganze Woche Glückwünsche entgegen genommen. Ich war erleichtert, dass es endlich geschafft war. Nun auch amtlich! Die ganze Anspannung fiel ab. Es war eine tolle Saison mit dieser unglaublichen Aufholjagd und den vielen Spielen ohne Niderlage. 20 Partien in Folge nicht verloren, davon 17 gewonnen. Ein Wahnsinn!!! Trotz allem war immer diese Anspannung da bei mir. Der schlechte Start unseres Teams brachte zwischen Juli und September meine Gemütslage mehrmals in Wallung und es war klar, dass nur eine fette Serie uns zum Aufstieg verhelfen würde. Dass diese dann kam war super, aber jeden Spieltag musste man zittern dass es wieder mit einem Sieg reicht. Dadurch dass die Konkurrenz auch immer punktete war es bis zum Ende eng und zumindest ich war immer angespannt. Danke an dieser Stelle an unseren Verein, dass alle ruhig geblieben sind und nach dem Fehlstart nicht wild den Trainer entlassen haben.

Kurz zum Spiel gegen Hansa Rostock. Schon wieder sollte die Kogge uns begegnen wenn es um einen Wechsel der Liga ging. Eine würdige Kulisse bot sich beiden Teams im Wildpark. Auch Hansa hatte wieder ne gute Truppe am Start, die heute wieder mal einen großen Support lieferten. An dieser Stelle sei gleich gesagt: Ich hoffe, dass Hansa Rostock unbeugsam bleibt!!! Auf unserer Seite gabs eine große Choreo über die gesamte Gegengerade. „Unsere Liebe lässt uns siegen“! Bissle pathetisch aber ein super Ding.

P1060052(1)P1060058(1)P1060059(1)P1060080(1) Hakan Calhanoglu wurde vor Beginn der Partie noch mit Blumen gen Hamburg verabschiedet. Danke Hakan! Du warst der Spieler der Saison und hast einfach den Unterschied gemacht. Seit Icke Häßler hat kein so guter Fußballer mehr im Wildpark gespielt. Mach es gut Junge und werde ein ganz Großer bitte. Du wirst immer einer von uns bleiben und zu jeder Zeit im Wildpark willkommen sein!

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Punkt geholt und aufgestiegen das war das wichtigste an diesem Tag. Dass unser Verein nicht feiern kann ist das andere. Eine unglaublich schlechte Musikauswahl und alles was da auf dem Rasen „organisiert“ war, hätte genauso gut beim TSV Obergrombach statt finden können. Und irgendwie ist es ohne Platzsturm auch nicht so richtig geil. Aber Scheiß drauf! Unsere Mannschaft dagegen lieferte bei der Feier im Fanprojekt und die ganze Woche danach dagegen in Sachen Party richtig ab. In Wiesbaden eine Woche später spielten die alle mit „Standgas“.

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Eine Woche später fuhren wir hübsch im Neuner nach Wiesbaden um dort die Meisterschaft einzutüten. Hinter der Gästekurve wurde fett gegrillt und die Biervorräte vernichtet. Ein total enstpannter Tag bei dem wir kanpp drei Stunden vor Spielbeginn schon vor Ort waren und uns in die Sonne knallten. Geilomat – so geht Fußball im 11Freunde Style!

Im Stadion dann eine einzige Sause in Blau und Weiß. Von Beginn an feierten starke 4000 aus KA ihre Mannschaft und die zahlte es mit einem 4:2 Sieg zurück und holte den Pott. Hakan wurde nach einer starken Stunde ausgewechselt und absolvierte unter dem Jubel aller eine Ehrenrunde. Wohlgemerkt während das Spiel lief. Unsere beiden anderen Säulen des Aufstiegs Dominic Peitz und Koen van der Biezen durften sich nach ihren Auswechslungen ebenfalls extra feiern lassen und machten mit dem Block die Welle. Nach dem Abpfiff geschah alles was das Herz einen Fußballfans begehrt. Mein Verein, meine Mannschaft feierte mit einer offiziellen Pokalübergabe eine Meisterschaft. Geiler kann es auch nicht sein, wenn man Deutscher Meister wird. Da war eine Bühne, Medallien wurden umgehängt und der DFB-Präsident übergab den Pokal an Hakan Calhanoglu der diesen unter dem riesigen Jubel der Mannschaft und nicht zuletzt von uns in die Höhe reckte. Ehrenrunde mit Pokal, die Welle mit allen Tribünenseiten, sogar mit der total leeren Heimseite. Der Pokal fand auch den Weg auf den Zaun zu uns, Freude pur!

Vielen Dank an diese Mannschaft für eine tolle Saison die wir alle nie vergessen werden!!! Und Danke an unseren Trainer, der es schaffte aus vielen neuen Spielern schnell eine Mannschaft zu machen. Er war immer sachlich und vermittelte den Eindruck, das er Herr der Lage ist. Symphatisch ist er eh – danke Markus Kauczinski!

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(Mittlerweile ist unser Sportdirektor Oliver Kreuzer schon so gut wie beim HSV, unser Trainer Markus Kauczinski beim FC Köln im Gespräch, Christian Eichner sagte überraschend ab obwohl eigentlich schon alles fix war, vlt. wusste er schon dass Kreuzer fast schon weg ist – Fußball ist Tagegeschäft, deshalb lasst uns die Feste immer feiern wie sie fallen. Das ist das Business sagen Freunde von mir. Fuck The Business sage ich!)

MaD

…..und ich sehe noch immer Hakan Calhanoglu vor mir, wie er nach seinem Freistoßtor in Darmstadt jubelnd auf die Kurve zuläuft!

The Movement @Alte Hackerei Karlsruhe (02.05.2013)

Lukas Scherfig, Chandu Chodavarapu und Kasper Rasmussen parkten an diesem Donnerstag Abend ihre Mopeds direkt vor der Alten Hackerei in Karlsruhe.
Mod-Punk erster Sahne sollte uns heute Abend wieder erwarten und so zogen Tosa und ich zu später Stunde noch los um der Hackerei einen Besuch abzustatten.
Für einen Werktag war dort gut was los, kein Wunder bei der Aussicht The Movement live zu erleben. Zudem stand ab diesem Abend das ganze Wochenende im Zeichen von „6 Jahre Alte Hackerei“. Vielen Dank an Plüschi für diese Bar, diesen Club – du bist Punkrock!

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„Stylomat“ war ich wieder mal geneigt auszurifen als Lukas und seine beiden Mitstreiter die Bühne betraten. Aber in den nächsten knapp 1 1/2 Stunden sollte es dann weniger um die Optik gehen. Die Anwesenden hatten Lust zu tanzen und The Movement lieferte dazu den Soundtrack.
Während ich mich ganz vorne am Bühnenrand mit ein paar Gleichgesinnten anrempelte, stand die Meute wippend hinter und und feierte jeden Song ab.
Der katastrophal schlechte Sound tat der Stimmung keinen Abbruch. Die Leute kannten die Songs und sangen einfach über das Geknarze aus den Boxen drüber.
Mr. Groove Chandu Chodavarapu sorgte zusammen mit Kasper Rasmussen am Schlagzeug dafür, dass es immer kräftig wummerte in der Hackerei, während Lukas für den schnellen aber immer sehr rhytmischen Gitarrensound sorgte. Seine Stimme würde ich sowieso aus hundert anderen heraushören. Sie ist der Soundtrack zu einem Bild auf dem noch Mopeds, Lederjacken, Sakkos, die eine oder andere Harrington, dünne Krawatten und top gestylte Mädchen zu sehen sind.
Nach dem Konzert spielten sich noch „unglaubliche Szenen“ mit Lukas, „Ranzi“ und einer CD ab……..aber dies bleibt unter denen die dabei gewesen sind.

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Jetzt wird es endlich Frühling, also holt den Roller raus, bindet die Krawatte um und holt euer Mädel ab – die Musik dazu haben The Movement schon längst geschrieben.

MaD

Karlsruher SC – Chemnitzer FC 4:1 (15.000 Zuschauer)

Der Chemnitzer FC war zu Gast an und der erste Gegner nach der Niederlage in Münster. Etwas unsicher war ich die ganze Woche, da die Leistung der Mannschaft in Münster einfach schlecht war und Chemnitz uns im Hinspiel schon viele Probleme (…also auf dem Rasen…*g) machte. Zum Glück war unser ehemaliger Spieler Anton Fink gesperrt. Der treffsichere Stürmer hätte bestimmt genetzt gegen uns. Zwei Überraschungen gab es schon vor dem Anpfiff. Die erste kommentierte ich nur mit einem resignierten Kopfschütteln. Schon wieder mal kein richtiges Bier, Sicherheitsspiel war angesagt. Warum auch immer?! Wegen 150 Chemnitzern dürfen knapp 15.000 Zuschauer kein Feierabendbier trinken!?   Die gute Nachricht war, dass unser Trainer Mut bewies. Er stellte in der Abwehr Stoll statt Gordon auf und änderte das System im Mittelfeld. Statt zwei defensiven Mittelfeldspielern stand da nur Peitz und der spielstarke Krebs kam neu in die Mannschaft.

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Chemnitz kam spät in den Block und beflaggte diesen dann erstmal ausgiebig. Sah gut aus, wie eigentlich bei allen Clubs aus dem Osten. Stimmlich hörte man sie nur kurz einmal als alle ein „Hurra, Hurra, die Chemnitzer sind da“ anstimmten.

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Auf unserer Seite war gut Betrieb, was nicht zuletzt dem guten Spiel unserer Mannschaft geschuldet war. Man merkte auch sofort, dass Koen van der Biezen wieder am Start war. Hennings ackerte wie immer, aber ohne Koen sind wir nicht torgefährlich genug. Die Kombination aus beiden Spielertypen passt aber sehr gut. Koen und Hakan per Elfmeter schoßen unsere 2:0 Pausenführung heraus. Nach dem Wechsel bettelten wir 20 Minuten lang um den Gegentreffer. Er fiel natürlich. Hinterher meine ich zum Glück fiel er, denn sonst hätten wir eine erschreckend schwache 2.Halbzeit des KSC erlebt. Aber so mussten die Jungs wieder Gas geben und taten dies auch sofort. Hennings und van der Biezen mit einem doppelten Doppelpass und Koen schloß zum 3:1 ab. Hakan mit einem Traum von einem Freistoß erzielte nur zwei Minuten später das 4:1!

P1050984(1)   Diese Reaktion auf die Niederlage in Münster war immens wichtig. Unsere Spieler feierten den Sieg auch entsprechend und irgendwie hatte man das Gefühl, dass großer DRuck an diesem Abend von ihnen abfiel. Noch drei Begegnungen sind zu absolvieren. Vier Punkte würden wohl einen sicheren Relegationsplatz bedeuten, aber keiner von uns will nach Dresden fahren. Sechs Punkte den Aufstieg – gehen wir es an!

Forza KSC!

MaD

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Loaded – Alte Hackerei (28.12.2012)

Der musikalische Ausklang des Jahres 2012 hätte besser nicht sein können. Die Mannheimer Loaded spielten in Karlsruhe zum Rempeltanz auf. Eine voll besetzte Alte Hackerei feierte die Streetpunkband gut ab. Diese gab wie immer mächtig Gas und zeigte vom ersten Takt an, welche Freude ihnen so ein Auftritt macht. Nach über 500 Liveauftritten ist keine Spur von Müdigkeit bei dem Trio zu spüren.

Bis jeder der Anwesenden seinen Platz vor der Bühne gefunden hatte, dauerte es etwas. Als sich das Publikum aber endlich in Tänzer und Zuseher sortiert hatte gab es kein Halten mehr. Nick und Julia merkte man dabei an wie viel Spaß sie dabei hatten zu sehen wie ihr Publikum ihre Lieder feierte.

Seit den 90er Jahren begeistern Loaded europaweit alle denen Bands wie Dropkick Murphys, Cock Sparrer, The Clash oder auch The Pogues nicht fremd sind und die sich auch noch auf Ska einigen können. Dabei schaffen sie es immer wieder eine richtige „Wohlfühlatmosphäre“ zu erzeugen. Ihre Art aufzutreten und mit so viel Leidenschaft auch kleinste Bühnen zu rocken macht einfach Laune.

Gute 1 1/2 Stunden spielten Loaded ihre Art des Streetpunk und ließen sich am Ende vom beigeisterten Publikum noch zu einigen Zugaben bitten. Was gibt es besseres als das Jahr mit Loaded, ein paar Bier, Freunden und dem Song „Spirit of 69“ ausklingen zu lassen?!

Für euch bei Loaded war MaD

P1050778P1050783P1050784 Und wann kaufst du deine „first Doc Martens“?

Grüße zurück gehen an den Doc: http://blutcrew.blogspot.de/2013/01/loaded-alte-hackerei-29122012.html

Slime – Karlsruhe 10.10.2012

Zum Auftakt der Chaostage in Karlsruhe gaben sich die Urgesteine des Deutschpunk die Ehre im Substage. Ein Abend mit allem was „dazugehört“ sollte dieser Mittwoch werden.

Die Polizeipräsenz rund um das Substage war so groß wie nie. Völlig unnötig für den durchschnittlichen Konzertbesucher, den dieser war Anfang Vierzig mit ersten grauen Haaren, Bürojob, Kind unter 10 und längst in der sogenannten Mitte der Gesellschaft angekommen. Ein „linker Spießer“ eben, wie von Slime besungen.
Nur wenigen sah man den Revoluzzer noch an und nur ganz wenige sind wohl noch als solche aktiv.

Es entbehrte deshalb auch nicht an Ironie, dass draussen eine BFE-Einheit den Eingang des Substage verteidigte, während drinnen Slime A.C.A.B. anstimmten und fast alle Konzertbesucher lautstark mitgröhlten.
Die auf dem Vorplatz des Substage verbliebenen Punks versuchten doch wohl tatsächlich für umme das Konzert doch noch zu besuchen.
Der Eingang wurde kurzzeitig komplett geschlossen, es durfte also auch keiner mehr raus, während Punks und Polizei sich miteinander „vergnügten“.

Solch ein Abend wirft die generelle Frage auf was oder wer hier wirklich Punk(rock) ist. 100 besoffene Punks mit Wodka-Flaschen, die sich eine Auseinandersetzung mit der Polizei liefern oder eine in die Jahre gekommene Band mit ihrem nicht mehr so ganz taufrischen Publikum, die ein friedliches (Punk-)Konzert gemeinsam erleben???

Slime 2012 sind einfach stark. Nicht nur, dass sie in einem 2-stündigen Konzert kaum Musikwünsche offen lassen, auch liefern sie mit „Sich fügen heißt lügen“ eine tolle neue Platte ab. Deutschpunk Marke Slime vom feinsten mit tollen Texten des Dichters Erich Mühsam und klarer Botschaft.

Die Stimme von Dirk ist immer noch kraftvoll, er lebt diese Band und man nimmt ihm alles ab was er uns durch die Musik sagen will.

So richtig Stimmung kam immer dann auf, wenn Slime Ihre Klassiker spielten und alle lauthals mitsangen. Ob „Alle gegen Alle“, „Linke Spießer“, „Legal, illegal, scheißegal“ oder „Störtebeker“ – bei diesen Liedern waren alle Anwesenden wieder jung, radikal und trugen bunte Haare!
„Gewinnen werden immer wir“ widmete Slime dann auch den „echten“ Fans des Karlsruher SC. „Echt“ steht bei Slime für alle Fans, die offen und ohne Vorurteile gegen Minderheiten sich im Stadion präsentieren. Dies ist beim KSC zum Glück die absolute Mehrheit!

Für zwei Stunden wieder Punk sein – Danke Slime!

Danach bahnten sich alle den Weg durch Scherben und vorbei an maskierten Polizisten zu ihren Mittelklassewagen und sangen im Auto aus voller Kehle „Brüllen, zertrümmern und weg“!!!

Für euch bei Slime war
OnkelMad

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Sick of it all – Karlsruhe, Stadtmitte

Built to last war der Einstieg in eine einstündige mehr als solide Hardcoreshow von Sick oft it all. Die New Yorker, die uns seit 1986 mit ihrem Hardcore erfreuen, traten in der Stadtmitte mächtig aufs Gaspedal.
Der kleine Club im Herzen von Karlsruhe war bei dieser Matinee Show sehr gut gefüllt und ließ sich nicht lange bitten. Im Gegensatz zu den Bands davor, war das Publikum nicht mehr wieder zu erkennen.
Aufgrund des frühen Beginntermins saßen viele während der ersten beiden Bands noch im lauschigen Hinterhof des Clubs und ließen es sich mit Kaffee und Kuchen oder einem kühlen Bier gut gehen.

Bei „Devil in me“ waren dann zwar viele schon vor der Bühne, aber nur selten bewegte sich jemand. Dies ließ für den Auftritt von SOIA schon einiges befürchten, aber weit gefehlt.
Sie wurden euphorisch begrüßt und die Stadtmitte verwandelte sich binnen kurzem in einen Saunaclub.
Zu Hymnen wie Die Alone oder Sanctuary bildeten sich Trauben um Lou Kollers Mikro und man hatte das Gefühl, dass die „Singalong Parts“ bis weit hinaus in die Stadt zu hören sind.

Scratch the surface durfte natürlich auch nicht fehlen und spätestens mit diesem Song gab es kein Halten mehr vor der Bühne. Hart aber fair lautete das Motto und der völlig verschwitzte Hardcore Mob gab bis zum letzten Akkord alles, sehr zur Freude der Band die immer wieder dem Publikum applaudierte.

Das Besondere am Hardcore und insbesondere auch an den Auftritten von Sick of it all ist, dass man immer das Gefühl hat ein Teil der Show zu sein. Nicht nur als Konsument es auf sich wirken zu lassen, sondern zum gelungenen Abend beitragen zu können.
Stagediving, Pogo, Parts zum Mitsingen, all dies macht den Abend aus. Die Band liefert die Grundlage, für alles weitere ist die Crowd im Club verantwortlich. Wall of death oder Circle Pit, dies muss aus dem Publikum heraus entstehen und je mehr sich beteiligen, desto gelungener die Show für Band und Fans.

An diesem frühen Abend in der Stadtmitte lebte der Hardcore Spirit, dank Sick of it all und einer guten HC-Meute vor der Bühne.

(Danke an den Doc fürs organisieren, Sepp fürs pünktliche erscheinen und die ganze Hardcore/Fußball-Crew die mit mir am Start war.)

Hardcore is the best music, isn´t it?! (Mike, Chicago 1998)

OnkelMad

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