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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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karlsruher sport club

Moser hilft 2016 – Sachspenden erwünscht 

Den Spendenauruf der Phönix Sons, im Namen unseres vor 10 Jahren verstorbenen Freundes, veröffentliche ich sehr gerne und bitte um eure Hilfe! Gemeinsam für eine gute Sache.  


Auch in diesem Jahr sammeln wir im Rahmen von Moser hilft! wieder Sachspenden für Bedürftige. Die Spenden werden wir dann je nach Bedarf auf Einrichtungen wie die Bahnhofsmission oder die Flüchtlingshilfe Karlsruhe aufteilen.
Benötigt werden:

Rucksäcke
Schlafsäcke

Herrenbekleidung für Jugendliche

Jeans, Sneaker und Sandalen für Herren

Skateboards und -zubehör sowie Schützer

Kinderartikel: Kinderspringseile, Bälle (möglichst aufblasbar), Luftpumpen für Bälle, Kindermalbücher, Buntstifte, Straßenmalkreide, Sonnencaps bzw. Baseballmützen, Babynahrung in Pulverform oder Gläschen, Pampers

Pflegeartikel wie Duschgel, Seife, Shampoo, Kinderzahnbürsten, Zahnputzbecher, Kinderzahnpasta, Sonnencreme

Es ist selbstredend, dass die Kleidung noch tragbar und die Spielsachen noch benutzbar sein sollten. Hygieneartikel und Nahrungsmittel dürfen wir nur ungeöffnet entgegennehmen.

Die Spenden können an folgenden Tagen bei uns abgegeben werden:

KSC-Fürth (03.12.) und KSC-Braunschweig (17.12.): Vor dem Spiel im Fanprojekt oder am Container hinter der Gegengerade
Im Fanprojekt ab 18 Uhr: 06.12. / 03.12. (Moser rockt!) / 13.12.

Innenverteidiger gesucht – Stelle sofort anzutreten 

Mit dem in der Vergangenheit dauerverletzten Vorsah als Testspieler nimmt die Suche nach einem neuen Innenverteidiger kroteske Züge an beim Karlsruher SC.

Sören Gonther konnten wir vom FC St. Pauli wohl nicht loseisen und ansonsten machten viele Gerüchte die Runde ohne das etwas konkret wurde.

Wir suchen einen Spielertyp wie Daniel Gordon (SV Sandhausen 🙉🙈) und Jan Mauersberger (1860 München).

Nicht das wir beide Spieler unlängst noch unter Vertrag hatten und ohne Not ziehen ließen. Beide wären gerne geblieben nach ihrer eigenen Aussage. Daniel Gordon wählte sogar den SV Sandhausen um wohnortnah (Karlsruhe!) weiter zweite Bundesliga spielen zu können.

Warum wir den Nationalspieler Jamaikas so mir nichts dir nichts gehen ließen ist mir nicht begreiflich. Ich hatte schon erwartet, dass wir in diesem Fall zeitnah zu Beginn der Wechselfrist einen adäquaten Ersatz präsentieren. Da habe ich mich leider geirrt.

Mit Kinsombi, Stoll und Thoelke haben wir nur drei Innenverteidiger am Start zum Ende der Saisonvorbereitung. Davon hat einer (Kinsombi) keine Zweitligaerfahrung und Martin Stoll ist eigentlich nur als Nummer vier vorgesehen. Stand heute wird es auf unseren Routinier diese Saison wohl mehr denn je ankommen.

MaD – macht sich schon mal warm falls er gebraucht wird

Ein Zebra hat Streifen und keine Punkte 

Es gibt Spiele vor denen man Angst hat. Vor manchen hat man Respekt und andere nimmt man auf die leichte Schulter. 

Ich hatte vor dem Spiel gegen den MSV Duisburg ehrlich gesagt fast schon ein wenig Angst. Die Chance endlich in der Saison anzukommen war sehr groß. Vor allem gegen einen Gegner den man damit auf Distanz bringen konnte und der wohl bis zuletzt gegen den Abstieg spielt. 

Die Zebras waren bis dato vieles schuldig geblieben. 

Als KSC Fan kennt man eine solche Situation und befürchtet das Schlimmste. 

Auf dem Feld war es kein fußballerischer Hochgenuss. In der ersten Halbzeit war Duisburg grottig und der KSC bemüht. Normalerweise geht man dann 0:0 in die Pause und einige Zuschauer pfeifen. An diesem Samstag Nachmittag gingen die Teams aber unter viel Applaus für die Heimmannschaft in die Kabine. Jimmy Hoffer traf nämlich in Minute 45 zum 1:0 für den KSC. Dieses Tor wirkte befreiend. In der zweiten Halbzeit war Duisburg immer noch grottig, aber der KSC nun souverän. Man musste keine Sorge haben, dass die Zebras aus dem Wildpark Punkte entführen. 

Gulde traf nach einer Standardsituation recht früh zum 2:0 und die Jungs aus der Fächerstadt spielten die Begegnung souverän zu Ende. 

Wie oft gab es solche Nachmittage schon an denen man einem furchtbaren Kick zusehen musste. Das favorisierte Team ist leicht überlegen, der Gegner bekommt nichts gebacken. Sie schaffen es aber nicht aus dem bisschen Überlegenheit ein Tor zu erzielen. Am Ende geht das Spiel 0:0 aus oder man hat Pech und in der 87.Minute wuchtet deren schlacksiger Stürmer, welcher vorher mehr über seine eigenen Füße gestolpert war als durch Torgefahr aufzufallen, eine missglückte Flanke zum 0:1 ins Tor. 

Genau so ein Spiel hätte es werden können. Dank Jimmy Hoffer wurde es ein souveräner und sehr wichtiger Heimsieg. Was hätten die Zebras auch mit den Punkten anfangen wollen?! Sie haben nun mal Streifen! 

Einzig die Verletzung von Daniel Gordon trübt den Spieltag. Gute Besserung Daniel! Wir brauchen dich!

MaD 

Unerwiderte Liebe und Leidenschaft – KSC auswärts 2012

Kennst du das Gefühl verliebt zu sein und genau zu wissen dass diese Liebe nicht erwidert wird? Du brennst in Leidenschaft für ein Mädchen und sie ignoriert dich? Kein Weg ist dir zu weit für sie, du tust alles um ihre Aufmerksamkeit und ihr Herz zu gewinnen und sie straft dich mit Verachtung, knutscht sogar vor deinen Augen mit einem anderen und schlägt dir dadurch symbolisch immer wieder tief in die Magengrube.

So ähnlich fühlt man sich mit dem KSC auswärts. Wir wollen dem KSC auch auswärts „nur mal eben sagen, dass du das Größte für uns bist“ und werden von diesem statt dessen Hohn und Spott preis gegeben.

Unser neuer Trainer hat noch nicht mal Verständnis für die Fans, die sich ob der Leistung der Mannschaft nach Spielende nicht mehr so ganz beherrschen können. 90 Minuten Leidenschaft von den Rängen wurde von uns investiert und man erntet nur Unverständnis darüber, dass man seinem Unmut verbal Luft macht.

Spulen wir zurück auf Anfang. 13.30 Uhr – der KSC Block brechend voll (….einer wird sogar vollgebrochen…*g), es ist laut, die Leute sind heiß, die blau-weiße Party kann beginnen. Auf Aachener Seite nur Untergangsspruchbänder vor allem gegen einen Herrn Kraemer. Den scheinen sie nicht zu mögen. Die Gruppe „Ultras Aachen“ hat sich in den letzten Winkel des Stadions verzogen (…dann besser gleich auflösen Jungs!!!) und niemand im neuen Tivoli erwartet mehr etwas von der Heimmanschaft. Alles, aber auch wirklich alles sprach für den KSC und genau dies ist Gift für unseren kleinen Klüngelverein. Ohne Leidenschaft, ohne Kampf, ohne erkennbares Konzept und mit unfassbar vielen „Stockfehlern“ präsentierte sich unser ganz in weiß aufspielendes Team. Die erste Freistoßflanke von links klärte Orlishausen noch auf der Linie, der Eckball aus derselben Richtung köpfte ein Aachener dann zur Führung ins Tor. Timo S. (Name der Redaktion nur zu gut bekannt) sah es mal wieder nicht für nötig an mit dem Aachener ins Kopfballduell zu gehen. Mit der Ecke fünf Minuten später, wieder von links, hätte die Alemannia schon alles klar machen können aber der Ball flog Zentimeter an unserem langen Pfosten vorbei.

Von unserer Seite kam nur hilfloses Ballgeschiebe, welches meist in katastrophalen Fehlpässen endete. Wohl gemerkt, die Alemannia brachte aus dem Spiel heraus auch nichts zustande, ihr könnt euch nun einigermaßen ausmalen welche Klasse dieser Kick hatte.

Nach dem Spiel gab es dank sofort prügelnder Ordner am Sitzplatzbereich (…wollten wohl einiges wegen dem Frankfurter Platzsturm letzten Montag wieder gut machen…) einige Jagdszenen. Auch die Polizei reagierte recht unentspannt und setzte mal wieder ihr „Pfefferspray“ unverhältnismäßig ein. Niemand griff Polizisten an soweit ich dies gesehen habe und trotzdem sprühten sie damit rum als wäre es Rosenwasser und jeder durfte mal ein Auge voll nehmen. Stoppt dieses Vorgehen der Polizei in den Stadien endlich mal jemand??? Man erzählt sich, dass ein KSC-Fan noch im Krankenhaus liegt da er von einem Polizeihund schwer verletzt wurde. Gute Besserung!

Nun haben wir das Endspiel im Fernduell mit Aachen gegen die Frankfurter Eintracht. Da hab ich so Bock drauf wie auf Dünnschiß. Von der direkten Rettung bis zum sofortigen Abstieg in Liga drei ist am Sonntag alles möglich – vielen Dank für diesen Nervenkitzel an die „Profis“ des KSC.

(Aachen verabschiedete Sportdirektor Erik Meijer noch mit viel Applaus und Transparenten – am besten gefiel mir „Erik Meijer – Oi, Oi, Oi“. Er bezahlt wohl die Eintrittskarten der Fans, welche sich für die Bustouren nach München anmelden. Eine schöne Geste eines zu seiner aktiven Zeit immer vorbildlichen Profis in Sachen Kampfgeist und Einsatzwillen. Kraemer raus!)

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Für euch in Aachen war
OnkelMad

Enjoy Asia – Teil III

Um euch hier nicht mit deprimierenden Berichten über den Niedergang meines Vereins, dem Karlsruher Sport Club, zu belasten, halte ich es für besser euch wieder einige Eindrücke aus Asien zu liefern, dieses mal aus Kambodscha.

Von Pai, im Norden Thailands, ging es früh morgens mit einem wieder voll besetzten Mini-Van zurück nach Chiang Mai. Eine Stunde Flug war es dann noch bis Bangkok und dort verbrachten wir dann auch die Nacht bevor es am anderen Morgen um 7 Uhr (!!!) schon wieder weiter ging an die Grenze zum Königreich Kambodscha.
Nach allerlei hin- und her und etwas „Trinkgeld“ an der Grenze, saßen wir dann in einer Art Reisebus (….ähnelte eher einem Metallhaufen plus Räder aus dem Film Mad Max…), der uns ein paar Kilometer bis zu einem „Travel Center“ brachte. Von dort ging es dann wieder mit einem Mini-Van weiter gen Siem Reap. 
2 1/2 Stunden Fahrt durchs flache Land auf einer Straße die wie am Reißbrett kerzengerade von der Grenze bis zu unserem Ziel führte.
Siem Reap, die Stadt mit den 5 (!!!!) Ampeln, hieß uns willkommen. Von dort aus starteten wir zu den Tempeln von Angkor und zu zwei nächtlichen Ausflügen auf den Nachtmarkt.
Freundliche, aber vielfach sehr arme Menschen begegneten uns überall. Gezahlt wird mit US-Dollar, da deren eigene Währung in etwa so viel Wert ist wie griechische Staatsanleihen.
Die Eindrücke waren sowohl in Siem Reap, wie auch in den Anlagen von Angkor überwältigend. Vielleicht können euch die Bilder in etwa einen Eindruck verschaffen, ansonsten gerne auch mal ein ausführlicher Reisebericht mündlich für alle die mich kennen.

Enjoy Asia!

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