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Trainer des Jahres 2015: Markus Kauczinski – Kein Scherz

Als ich gestern Abend die Nachricht bekam, dass unser Trainer Markus Kauczinski den Trainerpreis des deutschen Fußballs erhielt, erfüllte mich dies mit großer Freude und Zufriedenheit.

Es ist eine tolle Auszeichnung für unseren Coach und auch für den Karlsruher SC. Was Kauczinski seit dem Abstieg in die 3.Liga im Jahr 2012 mit dem KSC erreicht hat ist überragend und wäre in der Saison 2014/2015 fast mit dem Aufstieg in die Erste Bundesliga gekrönt worden.

Es sind aber nicht nur die letzten Jahre als Profitrainer, welche diesen Preis mehr als rechtfertigen. Über viele Jahre war „Kaucze“ für die U-Mannschaften des KSC verantwortlich. Er entwickelte viele junge Talente weiter und war so einer der wichtigsten Menschen in einem Ausbildungsverein wie dem KSC. Der Aufstieg mit der A-Jugend in die Bundesliga war einer seiner größten sportlichen Erfolge.

Seine langjährige Treue zum Verein zahlte dieser zurück, indem er es ihm ermöglichte den Trainerschein zu machen um im Profifußball arbeiten zu können. Nach mehrmaliger Interimstätigkeit bekam er vom KSC im März 2012 das Vertrauen die Erste Mannschaft zu übernehmen.

Dies war ein Gewinn für alle. Er schaffte es den Verein sportlich zu stabilisieren und wieder in die 2.Bundesliga zurück zu führen. Hakan Calhanouglu (inzwischen bei Bayer Leverkusen) war hierbei ein wichtiger Baustein. Kauczinski gelang es dieses Jahrhunderttalent in der so wichtigen Drittligasaison beim KSC zu halten und damit den Aufstieg maßgeblich positiv zu beeinflussen.

Menschlich überragend fand ich seine Reaktion nach der verlorenen Relegation 2012 gegen Regensburg. Er besorgte einen Kasten Bier und ging mit diesem zur gerade abgestiegenen Mannschaft in die Kabine. Keine Vorwürfe, keine Brandreden, einfach nur für die Jungs da sein in der Situation.

Markus Kauczinski formte ein gutes Team aus erfahrenen und jungen Spielern und bereitete uns damit sehr viel Freude über die Jahre. Aus den beim KSC gegebenen Möglichkeiten machte er enorm viel, er wird uns fehlen in der Zukunft.

Konnte es eine bessere Wahl geben als den Trainer des Karlsruher SC?

Wer dieses Interview mit ihm liest, wird die Frage mit einem klaren „Nein“ beantworten:

http://www.dfb.de/news/detail/preistraeger-kauczinski-dachte-erst-an-einen-scherz-141508/

(Achtung: Dieser Link führt zu einer dubiosen weltweit operierenden Organisation, welche in allerlei windige Geschäfte verstrickt ist und wie in einer Parallelgesellschaft üblich sogar über eigene Gerichte verfügt. Außerdem wird „Unparteiischen“ wie Manuel G. hier eine Plattform geboten um aktiv über das Schicksal von Sportvereinen zu entscheiden. Klick auf eigenes Risiko!)

Herzlichen Glückwunsch Markus!

MaD

 

 

Ein Schiri und kein Ende……

Manuel Gräfe wird mit seinen Entscheidungen bald deutschlandweit zum Sympathieträger!

#vflwolfsburg #bayerleverkusen #rudivoeller

 

Danke Markus Kauczinski – im Wildpark bist du immer willkommen!

Am 05.10.2015 tickerte eine kurze Nachricht mit der Überschrift „Cheftrainer Markus Kauczinski hat dem Präsidium des Karlsruher SC mitgeteilt, dass er seinen Vertrag über den 30. Juni 2016 hinaus nicht verlängern wird“ über die Nachrichtenportale.

Einen Tag nach dem Derby gegen den SC Freiburg und dem sehr emotionalen Finale. Jeder sah, dass die Mannschaft lebt und verließ positiv gestimmt den Wildpark.

Nun hat unser Trainer entschieden eine neue berufliche Herausforderung zu suchen. Ab dem 01.Juli 2016 ist somit beim KSC die Position des Cheftrainers neu zu vergeben.

Es war eine gute Zeit mit Markus Kauczinski. Er übernahm den KSC in einer sehr schwierigen Phase und führte uns von der 3.Liga wieder in die 2.Bundesliga. Vorher fungierte er mehrfach kurzzeitig als Interimscoach, wenn wir gerade mal wieder Bedarf hatten zwischen den ganzen Rapolders und Andersens dieser Welt.

Treu war Markus Kauczinski dem KSC schon sehr lange. In der U17, U19 und auch bei unserer zweiten Mannschaft bewegte er seit 2001 viel und war geschätzt.

Seine ruhige Art trug sicherlich viel dazu bei, dass uns Misserfolge, wie zu Beginn der Drittligasaison, nicht gleich umwarfen. Er stand für Kontinuität und galt als „ehrlicher Arbeiter“, was auch immer uns diese Floskel in Bezug auf einen Fußballlehrer sagen soll. Im Zusammenhang mit seinem Namen, fiel sie sehr oft.

Unser Trainer führte den KSC in sportlich sicheres Fahrwasser. Gab eine klare Spielidee vor und hatte ein Händchen für die Leute welche diese Idee auf dem Feld umsetzen sollten. Der Höhepunkt waren die Relegationsspiele gegen den HSV. Er stellte unsere Mannschaft super ein und sie boten dem Erstligisten sportlich Paroli. Dass Kauczinski nun geht und es selbst als „für beide Seiten sinnvoller“ bezeichnet, hat sicherlich auch mit dem Ausgang dieser Relegation zu tun und mit der sportlichen Entwicklung momentan.

Ob man solch eine Trennung zum Saisonende schon nach dem zehnten Spieltag bekannt geben muss? Auf diese Frage gibt es bestimmt keine zufriedenstellende Antwort. Die Saison wird es zeigen ob es eine gute Entscheidung war damit so früh an die Öffentlichkeit zu gehen.

Ich hoffe sehr, dass wir unseren Erfolgstrainer der letzten Jahre im letzten Heimspiel der Saison würdig verabschieden können. Die Zeit mit ihm war zu gut um nun in einer vorzeitigen Trennung zu enden.

Wer soll ab 01.07.2016 übernehmen? Zeit für Spekulationen ist genug da. Es ist aber auch genug Zeit um wirklich in aller Ruhe zu suchen. Namen der Kaliber Andersen, Rapolder oder Stipic will ich in dem Kontext weder lesen noch hören.

Es muss viel passen und wir wissen aus leidvoller Erfahrung wie es ist, wenn dies nicht der Fall ist. Kauczinski war ein Glücksfall für den KSC. Er war genau der richtige Mann zur richtigen Zeit. So etwas hat man als Verein, aber auch als Trainer nicht oft. Ihm wünsche ich, dass er genau dies als Trainer noch mal erlebt, genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Danke Markus Kauczinski für eine unglaublich gute Zeit!

MaD

P.S. Danke Gräfe!

Song der Woche: Sabine Wittwer – Für immer KSC

Aus aktuellem Anlass……..:

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