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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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Moser hilft 2015

Sauf geht´s Leute und immer dran denken: Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist!

MaD

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FC Heidenheim – Karlsruher SC 0:1 (13.Februar 2015) oder Heidenheim ist Feld, Wald, Wiese

„Und am Ende gewinnt der KSC!“ Diese „Weisheit“ hatte auch an diesem Freitag Abend im eiskalten Heidenheim seine Richtigkeit. Der FCH spielte über weite Strecken mutig nach vorne und hatte viele hochkarätige Torchancen, aber der Treffer von Rouwen Hennings genügte dem KSC zum wichtigen Auswärtssieg.
Dieser war vielleicht etwas glücklich, aber auch hart erkämpft. Unsere Spieler spulten viele Kilometer ab, stopften Löcher im Mittelfeld, warfen sich auf dem harten Boden in jeden Zweikampf und bei Ballbesitz versuchten sie immer schnell nach vorne zu spielen.
Heidenheim hatte in Schnatterer mal wieder seinen besten Spieler, er war überall und zog den Ball magisch an. So ganz aus dem Spiel nehmen konnten wir ihn nicht, aber wir nervten ihn mit vielen kleinen Fouls und dass wir meist zu zweit ihn anliefen.

Der Weg zum Stadion war für ein Auswärtsspiel im deutschen Profifußball fast schon abenteuerlich. Zu dritt erklommen wir einen Waldweg, der uns direkt hinter den Auswärtsblock brachte. Vorbei an Feldern, ging es über einen komplett verschneiten Weg den Berg hoch. Das Flutlicht war von weitem schon zu sehen, unsere Sneakers schlurften über den eisigen Boden und wir versuchten nicht den Berg wieder runter zu rutschen.
Fast schon idyllisch war es, kein Laut zu hören und ausser uns so gut wie niemand unterwegs. Vor uns mussten diesen Weg schon eine Handvoll Leute genommen haben, wenn man die Autos auf dem kleinen Parkplatz mal als Anhaltspunkt nimmt.
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Zu Spielbeginn zeigte Heidenheim eine nette kleine Choreo. Ich mag diesen kleinen Verein, der beweist, dass mit einer guten Strategie, breiter regionaler Unterstützung und sportlicher Kontinuität Profifußball jenseits der Konzerne organisiert werden kann. Der Support hinter dem Tor war auch ok, ansonsten ist man auch hier von „Hexenkessel“ meilenweit entfernt, aber dies ist ja auch ok, muss ja nicht.
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Die letzten 10 Minuten wurde für uns noch mal zur Nervenprobe. Zu wenig Entlastung und gleichzeitig zu viel Druck der Heimmanschaft. Als Grimaldi noch völlig frei stehend das Aluminium traf, hielten wir im aufziehenden Nebel alle kurz die Luft an. Orle klärte noch mal eine gefährliche Situation in der Nachspielzeit und dann war es geschafft.
Mit der Einwechslung von Peitz traf Kauczinski an diesem Abend eine wichtige Entscheidung. Durch seine unorthodoxe Spielweise und seinen Kampfgeist brachte er Heidenheim im Mittelfeld oft um den Ball. Er war genau richtig an diesem kampfbetonten Abend.

Nun ist alles möglich. Die nächsten Wochen mit den direkten Duellen gegen Ingolstadt und (Scheiss)Kaiserslautern werden zu Endspielen. Davor gilt es am Führungsduo dran zu bleiben und die Heimspiele gegen Bochum und RedBull siegreich zu bestreiten. Immer weiter KSC! 

MaD

Hinter euren Zäunen:

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Ich wollte nur kurz Danke sagen…..(KSC-Düsseldorf 2:2, 04.05.2014)

Danke KSC für diese sorgenfreie Saison. Für Platz 5 und die kleine Hoffnung aufzusteigen, die bis kurz vor Schluß klammheimlich immer am Leben blieb. Danke vor allem für eine Mannschaft die Fußball spielen kann. Die Spaß und Freude vermittelt, die Teamgeist hat und die kämpft. Ihr macht unseren Farben alle Ehre – Danke!
Danke an das Team an der Seitenlinie für diesen Kader, die Spielweise, die Entwicklung dieser Mannschaft und die realistische Einschätzung der eigenen Stärke. KSC 2014 macht richtig Spaß und setzte der überragenden Saison in Liga 3 die Krone auf. Eigentlich dachte ich, das diese nicht zu toppen wäre, aber wer nach dem Aufstieg sofort Platz 5 erreicht, der hat sich noch mal gesteigert.

Danke für viele Nächte in denen ich ruhig schlafen konnte ohne Angst um meinen verein haben zu müssen. Danke für mehr Konzentration bei der täglichen Arbeit und einer enormen Verbesserung meiner Lebensqualität durch eure Leistung!

Danke dass ihr wirklich eine Mannschaft seid, ein Team. Beim Torjubel zum 1:1 hatte ich Gänsehaut als ihr das Trikot von Orle in euren Händen gehalten habt. Ihr stärkt eurem Kapitän in dieser schwierigen Zeit den Rücken, so soll es sein.
Gute Besserung und viel Kraft Dirk“Orle“Orlishausen – komm gesund auf den Platz zurück!

Mehr Zuschauer hättet ihr wirklich verdient gehabt, denn ihr habt immer abgeliefert. Nächste Saison werden sie kommen, die meisten haben dem „Braten“ nicht ganz getraut nach den vielen Rückschlägen.

Zum letzten Heimspiel kamen aber viele Zuschauer, dies lag natürlich an der tollen leistung des KSC, aber auch am attraktiven Gegner. Fortuna Düsseldorf war gekommen um mit uns ein Fußballfest zu feiern. Dieses Spiel hatte alles was das Fußballherz begehrt. Choreo und Pyro auf den Rängen, leidenschaftlicher Fußball mit vielen Toren auf dem Rasen. Dazu Partystimmung im weiten Rund. Ein freidliches Fest von knapp 22.000 Zuschauern.

Das Spiel wogte hin und her. Beide Mannschaften hatten mehrfach die Chance zum Sieg. Zugegeben, unser Gast hatte in Halbzeit 2 davon einige sog. „todsichere“, aber machte diese eben nicht. Rouwen Hennings schoß per Elfmeter und seinem zweiten Tor des Tages den verdienten 2:2 Ausgleich. Danach dominierte der KSC und war nah dran am Sieg.

Beim Abpfiff tosender Applaus im weiten Rund. Applaus für dieses Spiel und für eine ganze Saison. Vielleicht auch für zwei überragende Spielzeiten hintereinander.
Unsere Spieler und das ganze Team mit Trainern und Manager lief eine schöne Ehrenrunde und den Leuten machte es viel Freude ihnen zu zeigen wie sehr sie die Leistung schätzen.

Danke KSC für die Spielzeit 2013/2014!

MaD

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Die Rouwen Hennings Festspiele oder 1860 München – KSC 0:3 (06.04.2014)

Den Applaus aus der Karlsruher Kurve hatte sich der Mann des Tages redlich verdient. Rouwen Hennings netzte 3x gegen die Löwen ein und erschien als einziger Torschütze an diesem Nachmittag auf der Anzeigetafel der Allianz Arena.
Diese war eher spärlich gefüllt. Neben den knapp 4000 aus Karlsruhe verloren sich ca. 15.000 weitere Leute im weiten Rund von Uli Hoeneß Wohnzimmer. Die Mehrheit würde da gerne lieber heute als morgen ausziehen und dementsprechend war auch die Stimmung.
Heimspiel in München für den KSC und der Block nutzte dies aus. Alle hatten richtig Bock hier die Arena stimmgewaltig auszufüllen und unsere Mannschaft nach vorne zu peitschen. Dies gelang sehr gut, obwohl kein Megaphon zugelassen war (….eine Begründung dafür gibts ja in Bayern nicht….). Schön wie alle sofort die angestimmten Lieder mittrugen und darauf achteten was vom Capo versucht wurde zu initiieren.
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Unsere Elf spielte engagiert und war bereit immer den Schritt mehr zu tun als die Löwen. So etwas wird meist belohnt und nach einem Elfmeter führten wir früh mit 0:1. Dieses mal konnte der KSC endlich rechtzeitig nachlegen. Ein Fehler der 60er nutzte Rouwen Hennings eiskalt zu seinem zweiten Treffer.
Früher sang man noch den Gassenhauer „Löwen in den Zoo“, aber wer will diese zahnlosen Geschöpfe denn noch aufnehmen ausser eventuell das Gut Aiderbichl auf seinem Gnadenhof?!
Die zweite Halbzeit begann mit einem Knaller. Rouwen Hennings wird steil geschickt, erläuft den Ball, schaut und nagelt ihn ins Kreuzeck. Kollektives Ausrasten des Auswärtsblocks war die Folge und die ganze Mannschaft lief direkt vor unseren Block zum jubeln.
Danach hätte man getrost abpfeifen können. Die 60er konnten und wollten nicht mehr und wir mussten ja nicht.
Eine tolle Mannschaftsleistung in München gipfelte in einer feucht-fröhlichen Heimfahrt im Sonderzug der Supporters von Spielern und Fans. Wenn mir dies einer im Mai 2012 gesagt hätte, ich hätte es nicht geglaubt. Fußball ist so schnell lebig und eine Achterbahn der Gefühle von „himmelhoch jauchzend“ bis „zu Tode betrübt“. Jetzt sind wir gerade oben und genießen dies.

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Danke KSC!

MaD

P.S. Danke an unseren Gastgeber und seine Frau für zwei tolle Tage in München und danke an die entspannte Reisegruppe „Fußball, Oi und Bier“ aus Karlsruhe und Portus.

Derbyzeit: KSC – Kaiserslautern 2:2 (29.03.2014) – Ausverkauft

Derby ist, wenn die Fans es sagen und auf den Rängen zeigen. In einer Zeit in der medial jedes Spiel zum „Derby“ oder „Klassiker“ erhoben wird und in der selbst das Spiel Dortmund – Schalke nur noch (Medien-)Klamauk ist, muss man die echten Derbys suchen.
Ende März in Karlsruhe war es aber mal wieder soweit. Kaiserslautern war zu Gast im Wildpark. Beide Fanlager waren heiß und zeigten dies kurz vor Spielbeginn sehr anschaulich.
Auf Karlsruher Seite eine Choreo in den Farben des Vereins und der Stadt in der das ganze Stadion einbezogen wurde. Die Pfälzer legten an diesem sonnigen Samstag Mittag eine tolle Pyro Action hin und untermalten unsere Choreo so mit ihrer Lichtshow.
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Derby ist auch, wenn nach etwas zähem Beginn auf den Rängen (viele Leute waren zum ersten Mal seit vielen Monaten wieder mal im Stadion) der Song „Scheiß Kaiserslautern“ von allen Blöcken und der Tribüne mitgetragen und dieser der Startschuß für richtig guten Support wird.
Die Kartoffeln konnte pflanzen wer wollte, die halbe Pfalz zog es zum Spiel, es ging ja auch um nichts geringeres als den Aufstieg in die Bundesliga.
Und so begannen sie auch schon vor dem Spiel kräftig zu singen um dann doch etwas nachzulassen, bedingt durch die Leistung ihrer Mannschaft. Da spielte eine Truppe von sehr guten Einzelspielern, aber irgendwie jeder für sich.
Der KSC dagegen berappelte sich nach etwas schwächeren Auftritten in der Rückrunde und brachte viel Kampf und Leidenschaft auf den Rasen. Da war sie wieder die Truppe der Vorrunde, die alles gibt und kämpft.
Folgerichtig ging der KSC dann auch in Führung und erspielte sich weitere gute Chancen.
Das Manko ist und bleibt aber, dass wir nicht nachlegen können.
Halbzeit zwei läutete Lautern noch mal mit Pyro ein. Angemerkt sei aber, dass es einfach Scheisse ist mit Leuchtspur zu schießen und auch Böller braucht kein Mensch. Dies zu regulieren muss eine Szene in der Lage sein. Also bitte GL und PI!
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Wie aus dem Nichts stand es dann auf einmal 1:1 und es war vor der Partie schon klar, wer Protagonisten eines Gegentores sein würden. Dick flankt und Zoller trifft. Zwei ehemalige Spieler des KSC natürlich. Über Dick lasse ich nichts kommen, er verhielt sich immer sehr respektvoll, was aber Zoller ritt sich heute so zu benehmen frage ich mich echt. Das ging beim anzetteln der „Rudelbildung“ in Halbzeit 1 los und endete bei seinem mehr als provokantem Torjubel als er mehr die Zuschauer beleidigte als mit seinen Mannschaftskameraden zu jubeln.
Wie die Axt im Walde präsentierte er sich bei seinem ehemaligen Verein in dem er groß wurde und machte so jegliche Möglichkeit der Rückkehr zunichte. Für immer! Klar, jetzt momentan braucht er den KSC nicht, aber auch seine Karriere wird nicht immer nur nach oben gehen und vielleicht wäre er in ein paar Jahren mal froh bei uns noch etwas Fußball spielen zu dürfen. Intelligenz zeichnet einen Simon Z. wohl nicht gerade aus. Soll doch froh sein, wie die letzten beiden Jahre bei ihm gelaufen sind.

Kurze Zeit später stand es 1:2 für Kaiserslautern und es wurde ruhig im Wildpark. Warum wir zurücklagen wusste eigentlich niemand, die Tore fielen eher aus heiterem Himmel. Bis dahin hatte der KSC alles im griff. die nächsten 10-15 Minuten tat sich nicht mehr viel. Lautern verpasste es den Sack zuzumachen und Karlsruhe war etwas platt ob des Spielverlaufs.
Ab der 80.Minute wollte es der KSC dann noch mal wissen. Nazarov war gekommen und trieb das Spiel wieder an.
Er war es dann auch, der in der Schlussminute nach einer Ecke mit einem strammen Schuß den verdienten Ausgleich erzielte. Auch das ist Derby. Dem Erzrivalen in letzter Sekunde zwei Punkte klauen.
Ein toller Fußballnachmittag für alle Beteiligten. Es war ein echtes Derby, vor allem auf den Rängen.
Gerne mehr davon in der nächsten Zweitligasaison.

MaD

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KSC – BSG Wismut Aue 1:1 (23.03.2014)

Nach dem peinlichen Auftritt in Cottbus lieferte der KSC gegen Aue ein gutes Spiel ab. Jederzeit hatten wir die Gäste im griff, waren immer den Schritt schneller und Krebs erzielte recht früh schon per Kopf (hört, hört) das 1:0.
Auch danach war alles gut, nur erzielten wir den zweiten Treffer nicht.
Männel hielt gegen Yabo einen Ball der eigentlich schon drin war.
Der Spruch „wenn du ihn vorne nichts machst, kriegst du ihn hinten“ ist zwar abgedroschen und eine Phrase schelchthin, aber er bewahrheitete sich mal wieder. Mauersberger fälschte einen harmlosen Schuß von Okorongwo unhaltbar für Orlishausen ab. Der Ball flog oben links ins Netz und auf einmal stand es 1:1 und niemand wusste warum.
Das Spiel plätscherte nun die restlichen zwanzig Minuten auf dem Rasen und auf den Rängen aus. Ein unspektakulärer Nachmittag endete mit einer Punkteteilung, die Aue im Abstiegskampf nützt. Wir machten unsere 40 Punkte voll und haben schon Ende März 2014 nichts mehr mit dem Thema Klassenerhalt zu tun.
Ein Dank an unsere tolle Mannschaft und das Trainerteam! Herausragende zwei Spielzeiten habt ihr gemeinsam abgeliefert!

MaD

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KSC – Paderborn 4:0 oder das weiße Ballett ist zurück

Wenn man aus Niederlagen immer so lernt und dann so zurück kommt, können wir auch gerne öfter mal verlieren. Ok, letzters muss jetzt dann doch nicht unbedingt sein, denn mich wurmen alle 5 Saisoniederlagen, jede auf seine Weise.
Aber als Aufsteiger sind 5 Niederlagen bisher, echt ein Luxusproblem.
Der Gegner an diesem strahlend schönen Sonntag war Paderborn. Eine eingespielte Mannschaft, welche um den Aufstieg in die Bundesliga mitspielt. Insgesamt ein starkes Kollektiv ohne wirklichen „Star“, sieht man mal von Meha ab, der ein Freistoßschütze der Extraklasse ist.

Endlich über 15.000 Zuschauer im Wildpark und da Paderborn nicht wirklich viel dazu beitrug, waren dies die knapp 3.000, welche schon die ganze Saison fehlten. Ausgerechnet nach diesem Grottenkick in Aalen finden sie wieder den Weg in den Wildpark. Versteh wer will?!
Kaczinski wechselte auf drei Positionen und so wurde Alibaz und Yabo mal eine Pause gegönnt. Beide haben über die ganze Saison gesehen absolut ihre Leistung gebracht und vor allem Yabo ist für mich sowieso der Spieler der Saison.
Dazu kam noch, dass Gulde in der Innenverteidigung Gordon ersetzte.
Schwertfeger und Krebs fügten sich gut ein und jeder machte die paar Schritte mehr, die sie in Aalen vergessen hatten. Wir spielten druckvoll nach vorne, kämpften im Mittelfeld um jeden Ball und hatten dann das Glück früh in Führung zu gehen. Torres schlug mal wieder zu. Überhaupt war er wieder der Torres von den letzten Spielen der Hinrunde.

KSC-Paderborn

Paderborn war bemüht, aber konnte nicht mal unsere wilden Abwehraktionen nutzen. Orle machte den Neuer, aber hatte Glück.
In meinem letzten Blogbeitrag schrieb ich, dass meine Hoffnungen auf Nazarov ruhen. Ich freute mir ein Loch in den Bauch als er zwei wunderschöne Tore erzielte und mit seinem direkt verwandelten Freistoß sogar Meha die Schau stahl. Koen van der Biezen trug sich auch noch in die Torschützenliste ein und so zockten wir Paderborn mit 4:0 ab. Es ist unglaublich schön als Aufsteiger schon jetzt im März nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu habe.

Nach 24 Spieltagen haben wir 10 Siege, 9 Unentschieden und nur 5 Niederlagen auf dem Konto.
Oft genug habe ich jeden Wochentag die Tabelle angeschaut in den vergangen Jahren und wir standen auf Platz 16 oder 17 und ich überlegte woher denn bloß die noch benötigten Punkte kommen könnten um nicht abzusteigen. Es ist eine Wohltat für die Augen die Tabelle anzuschauen – danke an das weiße Ballett!!!

MaD

Kanerval in Aalen

….sieht zumindest aus Karlsruher Sicht anders aus und so blieb dieser Gassenhauer heute ungesungen.
Zu planlos agierten wir heute auf dem Rasen, ideenlos und ohne eine einzige richtige Torchance.
Aus der Winterpause ist nicht die Mannschaft gekommen, die sich mit dem furiosen 0:2 bei St.Pauli dahin verabschiedete.
Woran es liegt – keine Ahnung, aber wir sind der Aufsteiger und haben schon viel mehr erreicht als vor der Saison jeder für möglich hielt. Das zähe 2:1 gegen Sandhausen war noch Gold gegen das was wir auf der Ostalb boten.
Mein Opa hätte zur Leistung von Alibaz gesagt: „Der laaft do drenn rom wie Falschgeld“!
Unser hoch begabter Kreativspieler braucht mal dringend eine Pause. Ich hoffe da etwas auf die Rückkehr von Nazarov.
Bezeichnend auch, dass Rouwen Hennings einen Freistoß direkt am 16er schießt. Dies ist eine 1a Position für Selcuk Alibaz.
Auf den Rängen dominierten die Farben Blau-Weiß. Akkustisch hatten wir klar die Oberhand, aber dies ist jetzt auch kein großes Thema gegen das Dorf Aalen.
Wir präsentierten Fahnen satt, da es hier endlich mal kaum Beschränkungen gab. Leider standen die Gruppen nicht komplett geschlossen, was stimmlich absolut zu merken war. Optisch ein proppenvoller Auswärtsblock, aber da waren eben viele Leute dabei die man sonst nicht sieht und dies merkt man einfach.
Am lautesten war der Block bei einem „Anti-Schwaben“-Gesang, das ist halt nicht was ich unter bestmöglichem Support des eigenen Vereins verstehe.

Am Ende bejubelte dann die landwirtschaftliche Genossenschaft Ostalb an diesem 02.März 2014 ein 1:0 und wir haben gegen dieses Dorf in zwei Partien leider nur einen schäbigen Punkt gemacht.

MaD

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Im Dunkeln ist gut munkeln

An jenem Freitag Nachmittag machten wir uns in mehreren Bussen der Ultragruppen auf den Weg in den Ronhof zu Fürth. Diese traditionelle Spielstätte wurde mittlerweile mit Dach und rundrum Verkleidung versehen und wirkt mittlerweile von außen betrachtet wie ein Einkaufszentrum oder Billig-Baumarkt der Marke B1.
Innen allerdings erste Sahne. Für die SpVgg Greuther Fürth genau richtig. Schön eng und genügend Stehplätze sind auch vorhanden.

Die Fahrt verlief bis auf einige heiße „Quizduelle“ unspektakulär, wie eben Auswärtsfahrten nach Fürth sein sollten. Mehr als rechtzeitg waren alle vor Ort, die Pizza schmeckte auch wieder und die Einlasskontrollen gingen zügig von statten.
Würden die Leute von der Pizzeria statt Warsteiner Dosen besser fränkisches Bier verkaufen, würden sie noch einen höheren Umsatz machen. Mal sehen wann sie dies umsetzen, hingewiesen darauf wurden sie an diesem Abend zur Genüge.

Fürth hatte eine nette kleine Choreo vorbereitet, wie man überhaut sagen muss dass sie das ganze Spiel über optisch überzeugen konnten. Da war immer Bewegung im Block, Fahnen wurden über 90 Minuten geschwenkt, aber akkustisch kam da gar nichts rüber. Typisch Fürth mag der erfahrene Auswärtsfan sagen, aber komisch ist das schon. Warum ist der Heimblock in keiner einzigen Minute des Spiels so laut, dass man ihn in diesem kleinen Stadion auf der anderen Seite hören kann?!
Ansonsten ist es einfach nett in Fürth. Wenn ich als Fan des Sportes Fußball dort leben würde, wäre der Besuch sämtlicher Heimspiele gebucht. Mit dem Fahhrad hin, zwei Tucher getrunken, irgendwo auf der Gegengerade einen Sitzplatz und gut wäre. Meine Leidenschaft würde da sicher nie entbrennen, aber zum Fußball gucken ist es prima.

Wir versuchten von Beginn an so laut als möglich unsere Farben nach vorne zu peitschen, aber schnell wurde klar, dass wir sie eher bei der Verteidigung unterstützen müssen. Fürth war mehr als nur überlegen, sie drängten uns gut hinten rein. Die KSC-Spieler warfen sich allerdings in jeden Schuß und kein Weg war ihnen zu weit. Was unsere Mannschaft läuferisch und kömpferisch abliefert ist Spitzenklasse. Zwei Chancen erwarbeiteten wir uns. Die eine wurde noch kläglich vergeben, weil Torres den Ball nicht quer legte im 16er, sondern es wie auf St.Pauli mit einem strammen Schuß aus spitzem Winkel aufs kurze Eck versuchte. Bei der zweiten Chance, legte Koen schön für Yabo auf und der erzielte per Kopf unser 0:1.

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Danach dann wurde es dunkel. Mit einem vernehmbaren „Klickgeräusch“ ging das Licht im Stadion aus. Nur die VIP in ihrem Container saßen nicht im Dunkeln.
So etwas hatte ich noch nie erlebt in 22 Jahren Fußball. Hätte man doch „Licht“ dabei gehabt, wie nett wäre das gewesen….!
Handy-Taschenlampen gingen an und wir fingen an zu feiern. Alle wurden noch ausgelassener und der Lärmpegel stieg von Minute zu Minute.
Ich hatte nur Sorge, dass der Kick abgebrochen wird, schliesslich waren wir in Führung und auf ein Nachholspiel an einem Dienstag Nachmittag hatte auch keiner von uns Lust.
Nach knapp 15 Minuten gingen die Scheinwerfer dann wieder an und es konnte weiter gehen.
In der Zwischenzeit erreichten einen aus etlichen Teilen der Republik SMS. Alle wollten das selbe wissen. Warum gibts bei euch eine Spielunterbrechung?
Aber ich konnte eure „feuchten Träume“ nicht befriedigen. Keine Pyroshow war „schuld“.

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Nach der Pause sahen wir ein Spiel auf ein, unser, Tor. Orle war fantastisch und wieder warfen sich alle 11 Karlsruher in jeden Schuß. Es hätte gut und gerne schon 3 oder 4:1 für Fürth stehen können. In den letzten 20 Minuten hatten wir noch einige Konter, aber wir spielten sie nicht zu Ende. Und dann passierte es doch noch. Fürth glich per Kopf zum 1:1 aus. Kurze Enttäuschung und jetzt begann das Zittern. Die Franken spielten nun auf Sieg und es wurden spannende 10 Minuten. Vor zwei Jahren hätten wir das Ding hier noch verloren mit der damaligen Mannschaft, heute holten wir den Punkt! Der KSC ist weiter dran an den vorderen Plätzen und mit dem Abstieg haben wir nichts zu tun. Letzteres ist und bleibt eh das primäre Ziel.
(Mittlerweile ist eine Woche vergangen und wir fuhren gestern einen 2:1 Heimsieg gegen Sandhausen ein. Damit steht für mich endgültig fest, dass der Abstiegskampf ohne den KSC statt findet.)

Für euch im Ronhof war euer
MaD

Fürth-KSC V

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