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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

Schlagwort

rock

Song der Woche: Guano Apes – Open Your Eyes

 

Homepage:  http://www.guanoapes.org/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Guano_Apes

 

Song der Woche: Deftones – Root

Homepage: http://www.deftones.com

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Deftones

……..unvergessliches Konzert

Song der Woche: Guns N‘ Roses – Paradise City

In gespannter Erwartung was in Sachen GnR 2016 auf uns zu kommt…..vielleicht sind sie noch mal live zu sehen…..

Homepage: http://www.gunsnroses.com/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Guns_N%E2%80%99_Roses

Song der Woche: Stone Temple Pilots – Plush

In Erinnerung an Scott Weiland. Danke für deine Musik!

Wikipedia „STP“: https://de.wikipedia.org/wiki/Stone_Temple_Pilots

Wikipedia „VR“: https://de.wikipedia.org/wiki/Velvet_Revolver

Homepage „STP“: http://stonetemplepilots.com/

Spiegel Online: http://www.spiegel.de/kultur/musik/stone-temple-pilots-frontmann-scott-weiland-ist-tot-a-1066026.html

 

Song der Woche: New Model Army – Here Comes The War

Homepage: http://www.newmodelarmy.org/

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/New_Model_Army_(Band)

Fanseite: http://www.newmodelarmy.de/

MaD

Killing in the name of…….Yen (Exil, 22.03.2014)

Wieder einmal waren Yen zu Gast im Cafe Exil in Pforzheim. Als ihre 2.musikalische Heimat kann man das Exil mittlerweile bezeichnen. Yen haben sich hier schon eine gute Fanbasis erspielt und sind immer willkommen.
Warum? Die Antwort dazu gab die Band auf der Bühne.
Ein ruhiges Accoustic Set zu Beginn mit tollen Interpretationen ihrer Songs, die man sonst nur rockig kennt. Dazu auch neue Lieder und zwar auf Deutsch.
„Kannst du es auch sehn“ und „Wo willst du hin“ waren zwei dieser neuen Lieder, die richtig viel Applaus erhielten. Texte mit Tiefgang, wie man so schön sagt und ein gewohnt gelungener gefühlvoller Vortrag von Yen, ließen diese Lieder gleich zu einem Höhepunkt des Abends werden.
Lebt „Matchstick Men“ auch eher mal von einer Rockgitarre, so war es auch mal nett diesen Song eher leise zu hören. Schön zu sehen wie die Rhymtmussektion der Band diesen und auch den anderen Songs im Accoustic-Set doch auch den nötigen Groove verpassen konnte.
Mit „Lift me up“ endete der ruhige Teil des Abends. Es wurde nun die Gitarre enger geschnallt und die Drumsticks angespitzt.
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„Hello I´m here“ war ein gelungener Auftakt um allen Besuchern zu zeigen, dass es jetzt los geht. Yen gab, trotz Erkältung, alles und holte erstaunliches aus ihrer angeschlagenen Stimme heraus. Immer mal wieder an der heißen Zitrone nippend zwischendurch, war es ihr während den Songs nicht anzumerken, dass sie nicht ganz fit war.
Auf der Welt läuft einiges nicht rund, was die Band mit dem Song „World is going wrong“ eindrucksvoll thematisiert umd dann aber auch gleich eine Liebeserklärung an die Liebe zu machen mit „Love keeps me alive“.
Bei „Stronger“ und „Can´t control“ gab Yen noch mal alles umd dann bei „We are one“ die ca. 60 Besucher im Exil noch mal zum mitsingen und mitklatschen zu animieren. „Seid ihr bei uns“ war die Frage und ja die Leute waren bei Ihnen (wenn auch nach Anlaufschwierigkeiten, aber typisch Exil eben).
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Ohne Zugabe kamen Yen nicht davon und mit „Nur du“ folgte ein weiteres Lied auf Deutsch, welches auch prima beim Publikum ankam. Es gibt so viel auszudrücken und zu sagen und manchmal kann man dies dann doch am besten in der Sprache in der man träumt und flucht.
Dieser Basslauf kam mir gleich bekannt vor und tatsächlich es war „Killing in the name of“ von Rage against the machine. Interpretiert von Yen auf ihre Art Musik zu spielen und so was von gut. Gänsehaut pur, als Yen und die Anwesenden gemeinsam den Refrain brüllten. Yen zeigten ihre Wut und auch ihr Gefühl mit der Vortragsweise dieses Songs. Er passt zu ihnen.

„Tonight“ und als Rausschmeisser „Plastic moon“ beendeten den Abend. 27 Songs und zwei Stunden später waren alle zufrieden und werden sich in dieser Besetzung auch in 2015 wieder im Exil treffen, da bin ich mir sicher.

MaD

Setlist:
Noone to hold on to
Real world
Since you´ve been gone
Kannst du es auch sehn
Wo willst du hin
Matchstick Men
Addicted
Sofa so good
Got no love
Deep space night
Lift me up

Hello I´m here
World is going wrong
Love keeps me alive
Sell your soul
Emotion D
The one I need
Nobody loves you (like I do)
Stronger
Black Waterfalls
Can´t control
Fear
We are one

Nur du
Killing in the name of
Tonight
Plastic moon

The Jon Spencer Blues Explosion – Meat and Bone (VÖ 21.9.2012)

Das Ächzen der Boxen ist deutlich zu vernehmen als sich die ersten Töne von „Meat and Bone“ durch das Gehäuse winden. Die Frequenzweiche gibt sich ob des schweren Sounds geschlagen und der Weg ist frei für das recht eingängige „Black Mold“ aus der Feder von Jon Spencer und seiner Blues Explosion.

Warum in „hohem“ Alter noch etwas gänzlich Neues beginnen, wenn man auf bewährtes zurückgreifen kann?! Bewährt ist die sich durch alle Riffs bohrende schwere Gitarre, der von Rock, Blues, Funk („Get your pants off“) durchdrungene Sound und die Themen die uns alle beschäftigen. Sogar für die gute alte Mundharmonika findet sich ein Platz.
Dazu ein Schlagzeug, welches den Rahmen vorgibt. Mal fordernd, mal lässig kommt es daher und lässt so Spielraum für allerlei Experimente im bewährten Sounduniversum der Jon Spencer Blues Explosion. Eines ist immer gewiss. Stillsitzen ist nicht! Von Kopf bis Fuß regt die Band alle Körperteile an und animiert zur Bewegung, selbst im tiefen Ledersessel.

Die 12 Songs auf „Meat and Bone“ kommen direkt aus einem New Yorker Hinterhof der späten 70er auf dem noch ein alten Chevrolet abgestellt ist an dem gerade ein längst fälliger Ölwechsel vollzogen wurde.
Direkt  nach ihrer Fertigstellung wurden die Songs extra noch mal über den Asphalt gezogen, damit man auch riechen kann woher die Stücke kommen.
Jon Spencer knarzt sich durch 11 Titel, lebt stimmlich seine komplette Gefühlwelt aus und hält die Spannung immer oben, so dass es zum runterkommen wohltuend ist das instrumentale „Zimgar“ als 12. Song zu genießen. Dieser bringt einen wieder zurück aus einer Welt der (ehemals) verrauchten kleinen Clubs, Flaschenbier und einer Crowd in alten Lederjacken die einfach nur Rock´n´Roll ist.

Aber wollten wir wirklich zurück? Ich glaube nicht! Mit „Meat and Bone“ treffen Jon Spencer Blues Explosion ihre Fans mitten ins Herz und genau dahin gehört Rock´n´Roll auch.

OnkelMad

……natürlich auch im Valve Magazine erschienen: http://www.valve-magazine.net/reviews/36/3865-the-jon-spencer-blues-explosion-meat-and-bone-voe-2192012

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