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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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Union Berlin – KSC 2:0 (Alte Försterei, 16.12.2014)

Zum bestmöglichen Termin startete die Rückrunde der 2.Bundesliga. An einem Dienstag Abend trat der KSC bei Union Berlin an. Kann man schon mal machen so einen Trip, falls der Chef Urlaub gewährt oder man die Unterschrift der Eltern gut nachahmen kann.
Trotz allem fanden sich viele Karlsruher in Köpenick ein. Zusammen mit unseren Freunden von der Hertha waren wir knapp 1000 Unterstützer der Mannschaft von Markus Kauczinski.
Am Einlass dauerte es ewig und einige schafften es nicht pünktlich zum Anpfiff ins Stadion, obwohl sie schon 30 Minuten vor Beginn da waren. Bis man abgefummelt wurde war man fast am Boden fest gewachsen und zu allem Überfluss durfte ich noch meine Umhängetasche nicht mit ins Stadion nehmen. Also Fotoapparat, Handy, Bonbons und Schlüssel rausgenommen und eine komplett leere Tasche zur Verwahrung gegeben. Macht natürlich Sinn Union!
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Nach 70 Sekunden war das Spiel leider schon gelaufen. Jan Mauersberger rutschte als letzter Mann bei einem Rückpass auf ihn aus. Die Unioner schalteten schnell und es stand 1:0. Die Alte Försterei jubelte. Es war bis zum 2:0 das letzte Mal, dass man die Unioner hörte.
Still stand die voll besetzte Gegengerade da und schaute sich das Spiel an. Hinterm Tor hampelten 100 Leute rum, aber ausser diesem harten Kern in der Blockmitte tat sich so gut wie nichts.
Auch hier (leider) zu sehen wie etwas medial zum Kult aufgebauscht wird und in Wirklichkeit wird es in Sachen Stimmung immer schlechter bei Union. Parallelen zum FC St.Pauli drängen sich förmlich auf.
Hauptsache die ganzen zugezogenen Hipster mit ihren Jute-Taschen gehen zu Union und fühlen sich kultig.

Union lief die frühe Führung natürlich rein. Sie verteidigten geschickt und unserem KSC fehlten die Ideen. Rouwen Hennings hatte das 1:1 auf dem Fuß, aber das rechte Bein wollte nicht so wie er wollte und so sah das ganze etwas nach Slapstick aus. Schade, so wären wir mit einem 1:1 in die Pause und dann hätte das Spiel noch mal von vorne starten können.
Wir gaben auf den Rängen gleich Gas nach der Halbzeit und der KSC ebenso. Gute 15 Minuten drängten wir die Berliner richtig schön hinten rein, aber so wirklich zwingend waren wir nicht. Der berühmte letzte Pass kam nie an.
Billig ließen wir uns dann auskontern und per Kopf erzielte Union das 2:0. Da war sie dann wieder die Alte Försterei, aus dem Schlaf erwacht. Ich bin fast erschrocken, hatte ich doch fast vergessen, dass hier ganz gut besucht war. Die können ja auch Lärm machen und nicht nur Weihnachtslieder trällern.
Als vor dem Spiel ein älterer Unioner in der Bahn was von „14 Spiele nicht mehr zu Null gespielt“ faselte, hatte ich schon ein mulmiges Gefühl. Der KSC ist ja immer gerne gesehen, wenn es darum geht solche Serien zu brechen. Mit einem Heimsieg gegen den FSV Frankfurt konnte man das Fußballjahr 2014 trotz dieser Niederlage noch sehr erfolgreich ausklingen lassen.

Was den Abmarsch unseres Blocks vom Stadion betrifft gibts im Netz genügend Material zum nachlesen.

U.N.V.S.U.!!!!

MaD

Karlsruher SC – Wismut Aue 1:0 (12.000 Zuschauer; 23.11.2014)

Es darf wieder getanzt werden im Wildpark. Endlich der zweite Heimsieg der Saison und dieser war hochverdient. Der KSC zeigte alle seine Stärken und Schwächen in einem Spiel. Die Stärken liegen in der sehr kompakt stehenden Defensive, dem strukturierten Spielaufbau über Yabo und unermüdlichem Kampf und Einsatz, gepaart mit spielersicher Stärke eines Yamada, Torres, Yabo und auch Meffert und Hennings. Valentini stabilisert sich immer mehr auf der rechten Seite, welche wieder zur Waffe wird, da Torres offensiv seinen Gegnern regelmässig davon läuft.
Womit wir auch schon bei den Schwächen wären. Wir erzielen zu wenig Tore aus unserer Überlegenheit. Torres flankte unzähliche Male in den Strafraum und nie wurde es so richtig gefährlich. der überragende Auer Keeper Männel pflückte den Ball einfach herunter.
Auch gegen Hennings (2x) und Micanski reagierte er sensationell und bewahrte die Gäste vor einer höheren Niederlage.
Hätten wir den Elfemter nicht zugesprochen bekommen, wir wären wahrscheinlich mit einem torlosen Remis aus der Partie gegangen. Dies wäre zwar unfassbar gewesen, gemessen an Tormöglichkeiten, Eckbällen und Spielanteilen, aber zeigt eben auch wo es Bedarf gibt sich zu verbessern.
Nazarov verwandelte in der 74.Minute ins linke untere Ecke. Männel ahnte sie zwar, aber da fehlen ihm einfach ein paar Zentimer Körpergröße.
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Eigentlich hatte sich Micanski den Ball schon geschnappt und wollte den Straßstoß treten. Wie ein kleines Kind wehrte er sich gegen seine Mannschaftskameraden, die ihm diesen abnehmen wollten. Es mussten erst Gordon und Yabo kommen, damit er den Ball abgab. Nazarov rechtfertigte das Vertrauen und verwandelte.
Micanski muss gar nicht beleidigt sein. Wenn man solche Chancen wie seine beim Eins:Eins Duell gegen Männel nicht macht, dann schießt man auch keine Elfmeter. Etwas mehr Mannschaftsgeist wünsche ich mir hier. Er soll sich lieber darauf konzentrieren regelmässig zu treffen.
Im Wildpark war ne tolle Stimmung. Das Publikum honorierte den engagierten Auftritt des KSC, wenn man auch lange auf das Tor warten musste. Unermüdlich spielten die Blau-Weißen nach vorne. Aue änderte nach 30 Minuten die Taktik und spielte defensiver, was uns noch mehr Räume gab, die wir leider nicht zu nutzen wussten.
Am Ende steht ein verdienter Sieg und der KSC ist auf gutem Wege sich im oberen Drittel der Tabelle zu etablieren.Wichtig ist, dass nach unten nichts anbrennt und dies scheint momentan auch so zu sein.
Wir werden die erste Mannschaft, welche in Darmstadt gewinnt am Freitag und gegen Braunschweig steigt dann das Spitzenspiel im Wildpark in 14 Tagen. Ich bin da optimistisch!

Euer Mad

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Zwei Abende im Oktober mit dem KSC

Zwei Abende im Oktober zum Vergessen. Es hätte eine der besten Wochen des Jahres für und mit dem KSC werden können. Nach dem tollen 4:0 Auswärtssieg beim FC St.Pauli stand Dienstag das Spiel im DFB-Pokal beim Regionalligisten Kickers Offenbach an.
Drei Tage später ein Heimspiel in der Liga gegen den SV Sandhausen.
Ein Sieg auf dem Bieberer Berg würde die nächste Runde im DFB-Pokal bedeuten und damit eine sichere Einnahme von mind. 500.000 Euro. Dazu Reputation und Werbung für unseren Sport-Club.
Nachlegen in der Liga dann gegen den SVS und die Stimmung rund um unseren Verein wäre bombig.
Hätte alles so schön sein können.
Fußball ist aber leider meist mehr von unerfüllten Hoffnungen geprägt und so blamierten wir uns nach besten Kräften im DFB-Pokal auf dem Bieberer Berg.
Keine Torchance in der zweiten Halbzeit, kein Spielaufbau, kein Kampf, keine Emotionen auf dem Platz. Yabo fehlte an allen Ecken und Enden.
2500 mitgereiste Karlsruher trauten ihren Augen nicht. Das Spiel des Jahres in finanzieller Hinsicht wurde abgeschenkt. Im ganzen weiteren Saisonverlauf ist es unmöglich so viel Geld für unseren klammen Verein herein zu holen, egal wie gut man spielt. Bitter!
Gleichzeitig stellt man sich als jemand hinterm Zaun dann doch die Frage ob unser Trainer die Mannschaft hierfür richtig eingestellt hat oder ob er auch dachte, dass dieser Sieg lässig mitgenommen wird? Als Varnhagen in der Startelf auftauchte und nicht Meffert, drängte sich dieser Verdacht fast auf. In Liga 3 noch eine Stütze, kam Silvano Varnhagen leider nie in der zweiten Bundesliga an und hat keine Spielpraxis. Sie ihm in diesem Spiel zu geben – fahrlässig. Wenn es, wie geschehen, schief geht bietet so eine Aufstellung einfach zu viel Raum für Spekulation.
Offenbach stand tief, war aber aggresiv im Zweikampf und kaufte uns den berühmten Schneid ab. Dazu kamen individuelle Fehler und so fiel das Tor für die Kickers fast folgerichtig.
Danach war zu keiner Sekunde spürbar, dass wir hier noch was reißen sollten. Ein wirklich bitterer Abend für unseren Karlsruher SC. Verlieren kann man immer, auf das „wie“ kommt es an.
Wir sind wahrscheinlich der unkommerziellste Verein im ganzen Land. Immer wenn es etwas zu verdienen gibt, verweigern wir uns. Erfolg wird einfach hier nicht groß geschrieben.

Tristesse pur dann Freitag Abend gegen den SV Sandhausen. Die meisten Gespräche drehten sich noch um das Pokalaus. Man merkte förmlich wie es an den Leuten nagt und wie groß doch der Ärger darüber noch war.
An dem Abend kämpfte unsere Mannschaft aber wenigstens, wenn auch spielerisch mal wieder kaum etwas ging, zumindest in der ersten Halbzeit. In der Offensive sind wir einfach zu harmlos.
Mit Torres kam dann mehr Schwung nach der Pause und er war es auch, der den Führungstreffer erzielte. Dieser war hochverdient, denn Sandhausen wollte gar nichts.
Wir spielten auch ganz gut weiter, waren aber zu ungefährlich vor dem Tor der Gäste. Es passierte dann leider was dieser Woche das i-Tüpfelchen aufsetzte. Katastrophale Fehlerkette in der Defensive und der Ball war im Tor zum 1:1.
Eine sekundenlange Stille im Wildpark, alle hielten den Atem an und schauten entsetzt. Unglaublich wie man so ein Spiel nicht gewinnen kann.
War die Stimmung auf den Rängen vor dem Ausgleich schon nicht wirklich gut, so war konnte man es jetzt vergessen. Keiner konnte sich mehr aufraffen richtig Gas zu geben. Zu tief saß bei vielen wohl noch die Enttäuschung über die Niederlage im Pokal.
Wenn man sich unsere Aufstellung anschaut wird natürlich auch deutlich, dass wir großes Verletzungssorgen haben, zudem sind einige Spieler vollkommen ohne Form. Valentini hinten rechts ist nur ne Notlösung, der junge Max musste wieder links ran, Barry wird eingewechselt. Der KSC kommt auf dem berühmten „Zahnfleisch“ daher.
Warum unser Trainer in der 90.Minute noch Außenverteidiger für Außenverteidiger brachte sei hier nur als kuriose Randnotiz erwähnt. Vielleicht wollte er „Zeit von der Uhr nehmen“. Und warum spielt eigentlich Mauersberger nicht mehr?
Was so eine Woche kaputt machen kann ist schon sagenhaft.
Schade!

MaD

KSC-Sandhausen

KARLSRUHE SAGT NEIN ZU RED BULL

Die Botschaft dieser Woche aus Karlsruhe war deutlich. Das Produkt RB nimmt für uns nicht teil am Spielbetrieb. Auf Ultra1894 nahm Karlsruhe im Vorfeld des Spiels in Leipzig dazu Stellung:

http://ultra1894.de/bundesweite-kampagne-nein-zu-red-bull/#more-1256

http://ultra1894.de/rasenball-leipzig-ksc/

Ein Alternativprogramm wurde aufgelegt. Über 600 Fans schauten gemeinsam im Wildparkstadion unser Spiel auf einer Leinwand an. Es waren im Grunde genau die, welche sonst den KSC auch unter der Woche auswärts unterstützen. Mit dem Kauf eines „Traditionstickets“ konnten am Spieltag, aber auch schon zuvor alle KSC-Fans die eigene Jugend unterstützen.

http://ultra1894.de/alternativprogramm-ksc-produkt-rb/
http://ultra1894.de/bilder/202

Mit dem Verzicht auf das Auswärtsspiel in Leipzig traf die Szene eine schwere aber konsequente Entscheidung.
Das Nein zu RB im Fußball war und ist deutlich geworden. Auch heute im Heimspiel gegen Audi Ingolstadt wurde per Transparent dies noch mal sehr deutlich gemacht.

Die sportliche Situation stellt sich nach der „Englischen Woche“ leider weniger gut dar als erwartet. Spielten uns am Mittwoch in Leipzig noch Kimmich, Kaiser und Poulsen schwindlig, so war heute gegen Ingolstadt ein schlagbarer Gegner zu Gast, gegen den aber auch wenig passte.
Gegen RB war verwunderlich wie es uns nicht gelang während des Spiels die Taktik zu verändern. Die Abwehr stand hoch und wurde mehrmals einfach überlaufen bzw. mit Steilpässen auf den schnellen Poulsen ausgehebelt. Dabei wirkten unsere Verteidiger etwas „hüftsteif“.
Kein Vergleich zum Heimspiel gegen Nürnberg als wir dem „Glubb“ mit einem Offensivspektakel keine Chance ließen. In Leipzig kamen wir trotz Führung durch Miczanski nie ins Spiel. Wahrscheinlich ist Leipzig im Gegensatz zu Nürnberg einfach auch die um Längen bessere Mannschaft.

Alle waren auf die Reaktion im Heimspiel gegen Ingolstadt gespannt. Unser Trainer brachte für Kempe den jungen Max. Dessen Vater wird vielen noch in Erinnerung sein als Bundesligatorschützenkönig, welcher wie Kießling aus das Los der Nichtberücksichtigung im DFB-Dress gezogen hatte.
Wenn man den Vater schon gut kannte und nun der Sohn spielt, ist dies auch ein untrüglicher Hinweis darauf, dass man doch schon etwas länger Fußball schaut.
Max wird sich nur über Spielpraxis in der Liga zurecht finden. Heute war es eher nix. Nach vorne konnte er, anders als Kempe es meist tut, keinen Druck entwickeln, seine Standards waren immer nur halbhoch und hinten verlor er zu oft den Ball. Noch dazu die gelbe Karte aus der 5.Minute, welche ihn sicherlich ab und an hinderte besser auf den Ball zu gehen.
So war die linke Seite heute nur die Hälfte wert und dies können wir uns in der engen zweiten Liga leider nicht leisten.
Torres übersah dann zu allem übel in der ersten Halbzeit noch die besser postierten Yamada und Miczanski. Er versuchte es (wieder mal) selbst und da er im Abschluss kein „Apparat“ ist, stand bei uns die Null.
In einem typischen 0:0 Spiel verlängerte unser Verteidiger Gordon unglücklich eine Freistoßflanke unseres ehemaligen Spielers Groß zum 0:1 ins eigene Tor.
Es sollte das Tor des Tages sein. Dabei hatten wir noch Glück, dass wir nach wenigen Minuten nicht einen Elfmeter gegen uns bekamen und dass der Treffer von Lex in der 46.Minuten nicht gegeben wurde. Warum weiss wohl nur der Schiedsrichter. Damit hielt er den KSC natürlich im Spiel und kurz vor Schluß, eigentlich schon in der Nachspielzeit, hatten wir dann noch zwei ganz gefährliche Situationen im Ingolstädter Strafraum. Yabo und Yamada spielten sie allerdings nicht konsequent zu Ende.

Nach Abpfiff jubelten 57 Ingolstädter Auswärtsfans. Sie haben eine gute Mannschaft, die nun seit 16 oder 17 Spielen auswärts ungeschlagen ist. Sollten sie aufsteigen werden in Spielen gegen Hoffenheim oder Wolfsburg unheimliche Fanpotentiale aufeinander treffen. Da ist für Gänsehautstimmung gesorgt.

MaD

Striptease vorm Auswärtsblock (KSC – 1.FC Nürnberg 3:0, 22.09.2014)

Spiele gegen den Glubb aus Nürnberg haben immer ihre Brisanz und schrieben schon so manche Geschichte. Die heutige war vor allem etwas für die anwesende Damenwelt.
Der KSC startete im Gegensatz zum Bundesligaabsteiger Nürnberg sehr gut in die neue Saison. Beim Glubb brannte es schon vor dem Spiel, da die neu zusammengestellte Mannschaft unter Trainer Ismael keinen Ball trifft, zumindest nicht so, dass damit ausreichend Siege eingefahren werden können.
Nach wenigen Minuten war klar, dass es für die Franken um ihren unsympathischen Torhüter Schäfer auch bei uns eng werden würde. Der KSC spielte schnell nach vorne über unsere schnellen Torres, Yamada und Yabo und stand im Mittelfeld und der Abwehr so gut, dass es kaum Räume gab für Nürnberg.
Bei Ballbesitz immer schnell raus Richtung Flügel und in der Mitte versuchte sich flink Iljan Miczanski zu positionieren.
Javier Pinola, einer der wenigen Übriggebliebenen und Urgestein beim FCN, tat mir fast etwas leid. So schlecht sah er meist aus, wenn Torres oder Yabo ihn umkreisten und mit dem Ball schneller waren wie der Argentinier auch nur „Glubb“ sagen konnte.
Welches System die Franken spielten wurde mir bis zum Ende der ersten Halbzeit eh nicht klar. Selbst in Ballbesitz wusselten sie wild durcheinander wie ein Ameisenhaufen in den man einen Stock hineinsteckt. Fehlpässe gab es im Dutzend billiger, da niemand so lief wie es der passgebende Nürnberger gedacht hatte.
Yabo eröffente dann mit einer schönen Einzelleistung den Torreigen und krönte sich selbst mit dem Doppelpack zum 3:0. Yamada, unser kleiner Neuzugang aus Japan, durfte auch endlich jubelnd seinen Kamerade in die Arme fallen und sich als Torschütze feiern lassen. Damit belohnte er sich für gute Spiele im blau-weißen Trikot. Eine echte Bereicherung für unsere Mannschaft.
Die knapp 20.000 Zuschauer (davon ca.3000 aus Nürnberg) hatten ihren Spaß, so sie denn für den KSC die Daumen drückten. Im Nürnberger Block nahm man die Fahnen nach dem 3:0 vom Zaun, Support gab es vorher auch schon kaum. Ein komplett schweigender Auswärtsblock der Franken war auch ein Anblick den man nicht alle Tage hat. Wenn man selbst leidgeprüfter Fan eines Vereins ist, dem es nicht immer gut geht, kann man deren Gefühlslage nachvollziehen.
Wir feierten dagegen ausgelassen unsere Mannschaft, selbst als diese in Halbzeit zwei nur noch das Ergebnis sicherte und verwaltete. So schnell gingen ereignislose 45 Minuten auch schon lange nicht mehr vorbei. Das Repertoire an Liedern um zu feiern wurde ausgereizt und selbst La Ola konnte bedenkenlos gestartet werden.
Als gute Gastgeber bereiteten wir unseren Freunden aus Berlin, Straßburg und Graz einen unterhaltsamen Nachmittag.
Nach dem Schlusspfiff, während wir unsere Mannschaft vor der Gegengerade feierten, durften die Damen ihre Augen zum Gästeblock wenden. Dort zogen die Nürnberger Spieler fast blank, also zumindest im übertragenen Sinne. Sie gaben ihre Trikots zur sicheren Verwahrung den Ultras Nürnberg und liefen mit ihren gut durchtrainierten Oberkörpern den langen Weg zurück in die Kabine. So manches Frauenherz hat hier bestimmt höher geschlagen. War das viele Training die letzten Wochen und Monate zumindest für diesen Zweck nützlich.

MaD

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Ein fettes "HaHoHe – Hertha BSC" in Südbaden

Auswärts mit unseren Freunden von der Hertha im beschaulichen Freiburg. Die Harlekins hatten eine schöne Choreo für Fangerechte Anstoßzeiten vorbereitet, welche zu Beginn der zweiten Halbzeit gezeigt wurde.
(Sehr nette Theorie bzgl. der alten Forderung von ProFans zur Auswärtskilometerregelung von 300km gehört. Diese sollte nur Anwendung finden, wenn Vereine aus einer attraktiven Stadt in eine unattraktive fahren müssen. Im Beispiel Hertha BSC und Freiburg wäre dies dann so, dass Freiburg locker an einem Freitag in Berlin spielen könnte, da sie ja eh ein verlängertes Wochenende in der Hauptstadt einlegen für Touri-Programm. Was wollen aber Berliner in Südbaden? Eben! Deshalb muss dieses Spiel schön an einem Samstag statt finden.)
Freiburg mit einigen Spruchbändern und dem üblichen Support.
Laut wurde es nur bei den Toren zum 1:0 und 2:1. Der Berliner Block zollte als Gesamtheit dann doch etwas dem eher schlechten Spiel der eigenen Mannschaft Tribut.
Die letzten Minuten rissen den Abend dann aber doch noch heraus. Ronny machte seinen zweiten Treffer des Abends per Freistoß. Wir schrieben die 5.Minute der Nachspielzeit und der Freistoß war auch etwas umstritten. Die Herthaner störten die Mauer des SCF und Ronnys Schuß wurde noch unhaltbar zum 2:2 abgefälscht.
Im Block der Hauptstadt wurden nun keine Gefangenen mehr gemacht. Sensationeller Torjubel mit kollektivem Pogo und Bierdusche. Ein gefühlter Sieg begleitete unsere Berliner sicher nach Hause.
Apropos „sicher nach Hause“. Da unsere Autos auf wundersame Weise in der Halbzeit den Weg direkt vor den Gästeblock fanden, war die Abreise im Konvoi gesichert.

MaD

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P.S. Ein junger Mann aus KA durfte Jogi Löw vor Beginn des Spiels auch noch mitteilen, was er von seiner damaligen Trainertätigkeit beim KSC hielt.

Ich wollte nur kurz Danke sagen…..(KSC-Düsseldorf 2:2, 04.05.2014)

Danke KSC für diese sorgenfreie Saison. Für Platz 5 und die kleine Hoffnung aufzusteigen, die bis kurz vor Schluß klammheimlich immer am Leben blieb. Danke vor allem für eine Mannschaft die Fußball spielen kann. Die Spaß und Freude vermittelt, die Teamgeist hat und die kämpft. Ihr macht unseren Farben alle Ehre – Danke!
Danke an das Team an der Seitenlinie für diesen Kader, die Spielweise, die Entwicklung dieser Mannschaft und die realistische Einschätzung der eigenen Stärke. KSC 2014 macht richtig Spaß und setzte der überragenden Saison in Liga 3 die Krone auf. Eigentlich dachte ich, das diese nicht zu toppen wäre, aber wer nach dem Aufstieg sofort Platz 5 erreicht, der hat sich noch mal gesteigert.

Danke für viele Nächte in denen ich ruhig schlafen konnte ohne Angst um meinen verein haben zu müssen. Danke für mehr Konzentration bei der täglichen Arbeit und einer enormen Verbesserung meiner Lebensqualität durch eure Leistung!

Danke dass ihr wirklich eine Mannschaft seid, ein Team. Beim Torjubel zum 1:1 hatte ich Gänsehaut als ihr das Trikot von Orle in euren Händen gehalten habt. Ihr stärkt eurem Kapitän in dieser schwierigen Zeit den Rücken, so soll es sein.
Gute Besserung und viel Kraft Dirk“Orle“Orlishausen – komm gesund auf den Platz zurück!

Mehr Zuschauer hättet ihr wirklich verdient gehabt, denn ihr habt immer abgeliefert. Nächste Saison werden sie kommen, die meisten haben dem „Braten“ nicht ganz getraut nach den vielen Rückschlägen.

Zum letzten Heimspiel kamen aber viele Zuschauer, dies lag natürlich an der tollen leistung des KSC, aber auch am attraktiven Gegner. Fortuna Düsseldorf war gekommen um mit uns ein Fußballfest zu feiern. Dieses Spiel hatte alles was das Fußballherz begehrt. Choreo und Pyro auf den Rängen, leidenschaftlicher Fußball mit vielen Toren auf dem Rasen. Dazu Partystimmung im weiten Rund. Ein freidliches Fest von knapp 22.000 Zuschauern.

Das Spiel wogte hin und her. Beide Mannschaften hatten mehrfach die Chance zum Sieg. Zugegeben, unser Gast hatte in Halbzeit 2 davon einige sog. „todsichere“, aber machte diese eben nicht. Rouwen Hennings schoß per Elfmeter und seinem zweiten Tor des Tages den verdienten 2:2 Ausgleich. Danach dominierte der KSC und war nah dran am Sieg.

Beim Abpfiff tosender Applaus im weiten Rund. Applaus für dieses Spiel und für eine ganze Saison. Vielleicht auch für zwei überragende Spielzeiten hintereinander.
Unsere Spieler und das ganze Team mit Trainern und Manager lief eine schöne Ehrenrunde und den Leuten machte es viel Freude ihnen zu zeigen wie sehr sie die Leistung schätzen.

Danke KSC für die Spielzeit 2013/2014!

MaD

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Danke für……

1894 Blog-Besucher im Februar!

Nur der KSC!

MaD

KSC – Paderborn 4:0 oder das weiße Ballett ist zurück

Wenn man aus Niederlagen immer so lernt und dann so zurück kommt, können wir auch gerne öfter mal verlieren. Ok, letzters muss jetzt dann doch nicht unbedingt sein, denn mich wurmen alle 5 Saisoniederlagen, jede auf seine Weise.
Aber als Aufsteiger sind 5 Niederlagen bisher, echt ein Luxusproblem.
Der Gegner an diesem strahlend schönen Sonntag war Paderborn. Eine eingespielte Mannschaft, welche um den Aufstieg in die Bundesliga mitspielt. Insgesamt ein starkes Kollektiv ohne wirklichen „Star“, sieht man mal von Meha ab, der ein Freistoßschütze der Extraklasse ist.

Endlich über 15.000 Zuschauer im Wildpark und da Paderborn nicht wirklich viel dazu beitrug, waren dies die knapp 3.000, welche schon die ganze Saison fehlten. Ausgerechnet nach diesem Grottenkick in Aalen finden sie wieder den Weg in den Wildpark. Versteh wer will?!
Kaczinski wechselte auf drei Positionen und so wurde Alibaz und Yabo mal eine Pause gegönnt. Beide haben über die ganze Saison gesehen absolut ihre Leistung gebracht und vor allem Yabo ist für mich sowieso der Spieler der Saison.
Dazu kam noch, dass Gulde in der Innenverteidigung Gordon ersetzte.
Schwertfeger und Krebs fügten sich gut ein und jeder machte die paar Schritte mehr, die sie in Aalen vergessen hatten. Wir spielten druckvoll nach vorne, kämpften im Mittelfeld um jeden Ball und hatten dann das Glück früh in Führung zu gehen. Torres schlug mal wieder zu. Überhaupt war er wieder der Torres von den letzten Spielen der Hinrunde.

KSC-Paderborn

Paderborn war bemüht, aber konnte nicht mal unsere wilden Abwehraktionen nutzen. Orle machte den Neuer, aber hatte Glück.
In meinem letzten Blogbeitrag schrieb ich, dass meine Hoffnungen auf Nazarov ruhen. Ich freute mir ein Loch in den Bauch als er zwei wunderschöne Tore erzielte und mit seinem direkt verwandelten Freistoß sogar Meha die Schau stahl. Koen van der Biezen trug sich auch noch in die Torschützenliste ein und so zockten wir Paderborn mit 4:0 ab. Es ist unglaublich schön als Aufsteiger schon jetzt im März nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu habe.

Nach 24 Spieltagen haben wir 10 Siege, 9 Unentschieden und nur 5 Niederlagen auf dem Konto.
Oft genug habe ich jeden Wochentag die Tabelle angeschaut in den vergangen Jahren und wir standen auf Platz 16 oder 17 und ich überlegte woher denn bloß die noch benötigten Punkte kommen könnten um nicht abzusteigen. Es ist eine Wohltat für die Augen die Tabelle anzuschauen – danke an das weiße Ballett!!!

MaD

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