Zum Abschluss unseres Hamburg Wochenendes zog es uns noch zum Hamburger Sport Verein e.V. um das Spiel gegen den FSV Mainz zu sehen.
Vorher allerdings ging es nach einer kurzen Nacht noch in die Schanze um etwas in den Läden zu stöbern und Kaffee zu trinken. Eine schöne CD der Band „Fat Freddys Drop“ gefunden, das kälteste Fallafel ever gegessen und noch den Aufmarsch aller Protagonisten der großen Demo beobachtet.
Mein Satz des Vormittags war „Schwarze Halstücher? Hinten links!“. Karlsruhe hilft beim einkaufen!

Dann ab mit der S-Bahn zum Volksparkstadion. Vielen Dank an die HSVer für die Gastfreundschaft. Vom Obberang aus konnten wir das Spiel bei einem Cider verfolgen. Das Stadion war sehr gut gefüllt und die Zuschauer sahen einen unterhaltsamen Kick. Für uns als eher neutrale Beobachter war es sehr kurzweilig. Für den HSV-Fan aber wieder mal ein Spiel zum zusammenbrechen. Wir jubelten bei 1:0 für den HSV mit, denn „unser“ Hakan erzielte es.
Statt nachzulegen, ließ der HSV wieder nach und Mainz kam besser ins Spiel. Kurz nach der Pause erzielten die Hessen dann zwei Tore innerhalb von wenigen Sekunden und das Spiel war gedreht.
Typisch HSV was danach passierte. Mainz vergab seine Chancen, der HSV drückte dann in den letzten Minuten und erzielte sogar den Ausgleich. Aber sie brachten den Punkt nichts ins Ziel. Mit der letzten Aktion des Spiels holte sich Mainz den Dreier.

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Auf Fanseite demonstrierte die CFHH und die Mainzer Einigkeit beim Thema „HSV – Not for sale“!!! Akkustisch fand Mainz bei uns auf dem Obberang nicht statt, aber dies hätte mich auch gewundert. Dazu waren sie dann doch zu wenige und die Entfernung einfach zu gross. Aber Mainz war immer in Bewegung, sie schwenkten 90 Minuten ihre Fahnen und wir sahen das dort was geht.

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Zur Lage der Fankurven beim HSV hab ich eine eher kritische Meinung. Poptown unten, CFHH in Block 22c. Puh, das find ich schwierig. Es mag dafür seine Gründe geben und es steht mir letztlich auch nicht zu darüber ein Urteil zu fällen. Dazu fehlt mir auch der 100%ige Einblick.
Was ich aber zu bedenken gebe ist, dass in Hamburg die Kräfte eben nicht gebündelt werden, was sehr schade ist. Zudem ist der Oberrang einfach zu weit weg vom Spielfeld. Da kann man auch keinen Einfluss nehmen von da oben. Die Mitmachquote sowohl in Block 22c als auch im Stehblock hinter dem Tor war vorsichtig ausgedrückt gar nicht gut.
Es tut mir irgendwie fast weh, wenn die CFHH ein Lied anstimmt und ich sehe, dass unten ganz was anderes läuft.
Vielleicht kann man dies beim HSV noch mal überdenken. Alle unten hinters Tor und dann so laut als möglich ab dafür, dies würde dem Dino gut zu Gesicht stehen.
(Wahrscheinlich wird dies aber schon aufgrund der vergebenen Dauerkarten nicht möglich sein, nehme ich an.)

Vielen Dank für dieses Wochenende an die KSC-Crew, unseren Herbergsvater Uli, die Sventa und die Jungs vom HSV. Gute Besserung weiterhin Mongo. Cheers!

MaD – „HSV-not for sale!“

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