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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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Hallo, Hallöchen, Hallo

Udo und sein Panikorchester sagten selbiges letzten Donnerstag in der Stuttgarter Schleyerhalle. In einer Zeppelingondel schwebte der Meister in die nicht ganz ausverkaufte Halle unter tosendem Applaus ein.
Da stand er nun, Udo Lindenberg himself. Bisher kannte ich ihn ja nur aus dem Fernsehen und es war schon ein cooles Gefühl diesen Typen (…und er ist eben einer der letzten echten Typen!!!…) nun live zu sehen.

An der kleinen Bühne B hatte ich mich ganz vorne aufgebaut um ihn wenigstens ein paar Minuten so richtig von Angesicht zu Angesicht zu sehen.

Tolle Musiker hatte er dabei. Solche die ihn schon jahrelang begleiten und denen man ansah, dass sie das Rock´n´Roll Leben nicht nur vom Hörensagen kennen, aber auch ganz junge.
Diese Mischung macht das Panik Orchester wohl auch aus, da kommt immer wieder neuer kreativer Input von Leuten unterschiedlichen Alters und Erfahrung.

Lindenberg spielte alles was ich hören wollte. Bin ja nun kein „die hard“ Fan und kannte auch 2-3 Songs überhaupt nicht, was ich gerne zugebe.
Ich genoß es einfach Lieder wie „Hinterm Horizont gehts weiter…“, „Cello“, „Sonderzug nach Pankow“ oder „Reeperbahn“ einmal live zu erleben. Vor allem bei „Hintern Horizont gehts weiter…“ hatte ich richtig Gänsehaut.

Als Udo dann auf der kleinen Bühne vor dem Song „Meine erste Liebe“ besonders seine Freunde aus Calw und Pforzheim begrüßte, schrie ich ihm ein lautes „Yeah“ entgegen. Wie geil ist das denn bitte!!!

Udi stand da fast zum Greifen nahe und es war lässig ihn so hautnah zu sehen. Eine ganz tolle Sängerin begleitete ihn nicht nur bei diesem Lied. Ihre Stimme nahm die ganze Halle richtig ein, wie geil.

Udo Lindenberg und sein Panikorchester mal live zu sehen war einfach großartig. Eine ganz andere Art von Konzert wie ich sonst besuche. Einfach nur dastehen und zuhören, mal mitklatschen und mitsingen, aber sonst keine Art von Action im Publikum.
2 1/2 Stunden machte Udo sein Ding, bevor er wieder in seiner Gondel die Halle verließ. Nicht ohne eine Zigarre zu rauchen und uns noch mit auf den Weg zu geben: „Helmut Schmitt und ich dürfen überall rauchen“.

Macht weiter den Ding Udo – du rockst!

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Für euch bei Udo war
OnkelMad

Enjoy Asia – Teil II

Pai liegt im äußeren Norden Thailands, nahe der Grenze zu Myanmar (Birma). Ein kleines Städtchen, welches in den letzten Jahren bei Backpackern immer beliebter wird. Die Natur zieht uns alle an. Hügel, Felder, Wald, Wasserfälle, Elefantencamps und nicht zu letzt der Pai River bieten alles was das Traveller Herz begehrt.
Von Chiang Mai sind es wohl 762 Kurven bis man letztlich mitten im kleinen Pai aus dem überfüllten Mini-Bus entlassen wird. Ich habe es nicht nachgezählt, aber es waren einige auf der gut 2 1/2 stündigen fahrt. Neben mir ein super Typ aus dem US-Bundesstaat Vermont.

Enjoy Pai – Enjoy Asia!

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Diese Stabheuschrecke befreiten wir von einer großen roten Ameise. Ein „Bein“ hatte sie schon verloren, aber verschwand dann wieder im Wald.

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Lecker Essen – mindestens schon 1 Tag in der Sonne gelegen!
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Enjoy Asia – Teil I

An dieser Stelle könnte ich über das 0:5 des KSC gegen Fortuna Düsseldorf berichten. Über die fast schon lächerlich anmutende Harmlosigkeit vor dem gegnerischen Tor. Über die naive Spielweise in der Abwehr und das nicht vorhandene Zweikampfverhalten.
Damit würde ich mir und vielleicht auch euch aber nur die Stimmung vermiesen. Jeder der einen Verein im Herzen trägt, weiss was es bedeutet zu Hause 0:5 zu verlieren und dies dann auch noch in solch einer prekären Tabellensituation.

Meine Glückwünsche gehen hier aber trotzdem an Rheinfire, für eine gelungene Choreo zum 10jährigen.

Nun ein paar Bilder aus Chiang Mai (Thailand) der ersten Station meiner Rucksacktour. Enjoy Asia!

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Konzerttipps für Pforzheim:

Die nächsten Wochen werden richtig gut in Sachen Konzerten. Pforzheim überrascht mit vielen guten Bands in nächster Zeit:

Freitag, 09.03.2012: Das Bo – Kupferdächle 21 Uhr

Konzerte von Subkultura:

Samstag, 10.03.2012: Saalschutz + Breakpete: Bottich (22 Uhr)

Dienstag, 13.03.2012: UK Subs + TV Smith + The Lennons: Haus der Jugend (20 Uhr)

Freitag, 16.03.2012: 7 Jahre Subkultura Pforzheim mit Pöbel & Gesocks + Fürtter Prolls: Bottich (22 Uhr)

Samstag, 24.03.2012: Die Skeptiker – 25 Jahre Tour: Bottich (22 Uhr)

Freitag, 13.04.2012: Urlaub in Polen (Abschiedstour) + Symbiotic Lab: Bottich (22 Uhr)

Samstag, 21.04.2012: Blackmail + Shellproof: Bottich (22 Uhr)

Sonntag, 22.04.2012: Napalm Death + Murder Disco X + Tankbreaking Sight: Haus der Jugend (18:30 Uhr)

Sonntag, 29.04.2012: Bonsai Kitten + The Phantomics: Bottich (22 Uhr)

Montag, 30.04.2012: Sondaschule: Bottich (22 Uhr) + Aftershowparty

Vor allem für die Show von Napalm Death empfiehlt es sich, Karten im Vorverkauf zu erstehen. Wäre doch schade, wenn es für dich „Sold out“ heißen würde mein Freund.

Hier der Link zum VVK der Konzerte vom Veranstalter Subkultura:

http://www.tickets.de/en/customer/home/search?utf8=%E2%9C%93&q=Subkultura&shop_id=95

Viel Spaß in Portus wünscht euch euer OnkelMad

Karlsruhe bei Nacht auf Schienen

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Ultras, Pyrotechnik und Gewalt – alles im aktuellen Sportstudio

Der Fankongress tagte am letzten Wochenende zwei Tage in Berlin um sich über verschiedene Themen der Fankultur auszutauschen. Auch über die oben genannten.

Das aktuelle Sportstudio griff parallel dazu die (polemischen und undifferenzierten) Diskussionen der letzten Wochen auf, um mit einer ausgewogenen Gesprächsrunde zur Meinungsbildung beizutragen.

Mein Kompliment an die Fanvertreter Jannis Busse (Initiative:Pyrotechnik legalisieren! Emotionen respektieren!) und
Philipp Markhardt (ProFans). Stark wie sie sich live vor einem Millionenpublikum präsentiert haben. Mit guten Argumenten, nie um eine Antwort verlegen, immer sehr sachlich – stark!!!  
Souverän wie gewohnt auch Michael Gabriel von der Koordinierungsstelle Fanprojekte. Jonas Gabler, dessen Buch „Die Ultras: Fußballfans und Fußballkulturen in Deutschland“ ich nur empfehlen kann, legte auch sehr diffenrenziert seine Sicht der Dinge dar. 

Kompliment auch an das ZDF. Die Sendung war sehr gut vorbereitet. Es wurden die richtigen Fragen gestellt und versucht die Themen objektiv zu betrachten. Stark auch ein Herr Spahn, bei dem nach dieser Sendung vielleicht aber auch klar ist, warum er ehemaliger Sicherheitsbeauftragter des DFB ist.
Der Manager der Mainzer outete sich als Bengalozünder und Uli Hoeneß sogar als Pyroma. Herrlich ! 🙂

Verschafft euch nun aber selbst ein Bild und schaut euch die Sendung entweder in der ZDF-Mediathek an oder folgende Youtube Clips:

Hoffe ihr hattet viel Spaß bei eurer Meinungsbildung.

Euer OnkelMad

Ein Abend mit Yen

Stimmungsvoll wie immer wenn Yen auftreten war das Konzert im Pforzheimer Exil. Die sehr gut besuchte (…wie auf Kommando war auf einmal voll…) Bar in Pforzheim-Brötzingen sah Yen von ihrere besten Seite.
Was soll ich zu dieser tollen Band noch schreiben, was hier nicht schon geschehen. Yen begeistern mich immer wieder, so auch letzten Samstag.
Die neuen Songs hörte ich, wie wohl die meisten, zum ersten mal und vor allem einer hat es mir angetan. „Familia“ oder so ähnlich heisst er wohl und ging mir sofort in Leib und Seele über. Mein Song des Abends! Jetzt muss nur noch die neue Platte endlich erscheinen, hoffentlich etwas fetter produziert, damit das Live Erlebniss auch etwas im eigenen Wohnzimmer rüber kommt.
Knapp zwei Stunden Yen, mit lauten und leisen Tönen, sogar einem von Chris gesungenen Lied begeisterten alle Anwesenden im Exil. Es brauchte etwas Zeit (…Alkohol wirkt ja nicht sofort…*g) bis alle mehr aus sich raus gingen, aber dann war richtig Stimmung. Die Leute gingen mit, klatschten und erfreuten sich an einer tollen Sängerin, die mit ihrer Stimme einfach so viele macht und bei der man sich immer wieder fragt wo sie nur die Kraft für ihre „Röhre“ herholt.  

Laut wurde nach einer Zugabe gerufen und Sängerin Yen kam verwandelt mit offenen Haaren und dunkler Jacke wieder auf die Bühne. Jubelnd wurde die Band nicht nur deswegen wieder empfangen.

Wo der Weg von Yen, mit oder ohne Sofa, hinführt bin ich gespannt. Diese Band um ihre charismatische Sängerin hat so viel Potential und müsste alleine schon deshalb bekannter werden, da sie einfach Spaß macht und jedem Zuhörer einen schönen Konzertabend schenken kann.

Ich freue mich jedenfalls schon auf die neue Platte und noch viele Abende mit Yen live, egal wo in der Republik.

Hier nun der Abend in Bildern und mit zwei Videos. Einer davon mit 8mm schwarz/weiß gefilmt, eure Meinungen dazu würden mich interessieren.

Yen Exil 07.01.2012 IYen Exil 07.01.2012 IIYen Exil 07.01.2012 VYen Exil 07.01.2012 VIIIYen Exil 07.01.2012 IVYen Exil 07.01.2012 IXYen Exil 07.01.2012 IIIYen Exil 07.01.2012 VII

Euer
OnkelMad

Moser rockt 2011 – EsKAlation pur

EsKAlation auf ganzer Linie bei Moser rockt in Karlsruhe anno 2011. Die Party, welche an unseren verstorbenen Dominik Moser erinnert und ihm ein Andenken bewahrt. Mittlerweile ist diese Party aber noch viel mehr geworden. Ein Fest um das Leben und die Freundschaft zu feiern. Dominik und auch die anderen die nicht mehr unter uns sind, hätten sich wieder wohl gefühlt an diesem Abend der zusammen mit unseren Berliner Freunden, bei sehr guter Mucke richtig esKAliert ist.
Wir werden dieses Fest auch hoffentlich in vielen Jahren noch feiern und dann dort  Menschen treffen die man eventuell das ganze Jahr sonst nicht mehr sieht. Dieser Abend ist für uns und unsere Freunde mit denen wir unsere Liebe zum Fußball teilen und uns so viel verbindet. Mit denen wir eine gemeinsame Vergangenheit haben und Geschichten und Erlebnisse austauschen können.
 
Ein brechend volles Fanprojekt beherbergte letzten Samstag eine feierwütige Meute die zur Musik der Royal Turds, Sound Generators und Yakuzi richtig steil ging. Kompliment an das Orga-Team, welches hier wieder ein geniales Line-Up zusammengestellt hatte.

Zu Beginn allerdings wurde den vier Sozis für ihre jahrelange sehr gute Arbeit rund um die Karlsruher Szene gedankt. Als Ausdruck der Wertschätzung bekamen alle T-Shirts und Kapuzenjacken mit Fanprojektlogo überreicht. Jetzt kann man sich mit ihnen wieder überall sehen lassen.

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Die Karlsruher Orgel-Pop-Garage-Punkband The Royal Turds um den derben Monne MonAmour hinter der Schießbude machte den Anfang und sie hauten kräftig in die Tasten. Ihr Sänger verausgabte sich voll und ganz und gab dem Orgel Power Pop den letzten Schliff. Das eine oder andere Riff hat man sicher so schon mal gehört, aber mit dieser Orgel ist das ganze dann doch wieder neu und anders und macht Spaß. Die Jungs auf der Bühne honorierten auch die sofort einsetzende Pogoorgie. Hart aber herzlich ging es vor der Bühne aufeinander los.

Was bei der nächsten Band passierte hatte diese wohl so noch nie erlebt bei einem ihrer Konzerte. Anders ist es nicht zu erklären wie verpflüfft der Sänger der Sound Generators war über das was da vor der Bühne ab ging. Das Fanprojekt esKAlierte dermaßen zu den rhytmischen Klängen der Reggae-DancehallBacking Band. Das Fanprojekt kam nicht nur zum hüpfen, es stand gar nicht mehr still. Wir waren nicht nur Zuhörer, sondern agierten richtig mit der Band. Wechselgesang wurde  umgetextet und die Band nahm dies dann auf. Aus „Gut drauf“ wurde schlicht „Ultras“ und daraus wieder die Zeile „Ultras sind gut drauf“ unterlegt mit einem wunderbaren Sound zu dem man sich einfach bewegen musste. Als sich dann ohne Aufforderung der Band die Crowd in die Hocke begab und weiter zu dem Rhytmus wippte, wusste der Sänger glaube ich kurz nicht was er jetzt machen sollte. Ein Berliner rief ihm zu er solle einfach weiter machen und immer etwas schneller werden. Die Band setzte dies um und eine halbe Minute später sprangen alle zu dem nun schnellen schweren Rhytmus auf, hüpften wild durcheinander und sangen mit. Fast schon ungläubiges Staunen bei den Musikern, die sich im Laufe des Abends aber immer besser auf die Meute einstellten und merkten dass hier und heute einfach mehr geht als bei einem „normalen“ Gig. Der Aufforderung „Macht Lärm für euch selbst“ wurde von allen mit ohrenbetäubendem Geschrei nachgekommen. Am Ende bedankte sich die Band überschwenglich und wirkte richtig glücklich. Es passte einfach zwischen Musikern und Fans an diesem Abend und war für den Moment perfekt.

Yakuzi aus Pforzheim traten ein schweres Erbe an, aber ihr Trompeten-Ska-Punk passte natürlich wie die berühmte Faust aufs Auge. Von den ersten Klängen an, hatte Yakuzi immer Leute vor der Bühne die tanzten und sich beim Pogo über den Haufen rannten. Sie fragten mal ob sich die Leute eigentlich „lieb“ hätten, weil es so abging. Diese Sorge von Yakuzi war aber unberechtigt und blaue Flecken gehören bei Moser rockt traditionell dazu, gell Faxe. Erstaunlich wie viele Leute Yakuzi letztlich auch kannten und die Lieder mitsangen. Wer sie schon mal live erlebt hat weiß, dass man bei ihrer Musik nicht still stehen kann. Die Bläser schafften es wieder diese einzigartige Stimmung aufkommen zu lassen bei der man gar nicht anders kann als sich zu bewegen. Es muss an dieser Stelle aber gesagt werden, dass die Party zu diesem Zeitpunkt im Vorraum  auch schon dem Höhepunkt entgegenging und sich dort viele Leute aufhielten. Berliner und Karlsruher sangen und feierten kräftig vor der Cocktailbar, die wie immer bestens von JamaiKA betrieben wurde. So ist es einfach bei Moser rockt, irgendwann wird selbst gesungen und gerockt, egal wer noch auf der Bühne steht. Da aber trotzdem die Hälfte Anwesenden noch direkt dem Konzert beiwohnten und es auch hier noch richtig ab ging, war alles bestens. Mit „One to all“, einer tollen Hymne, endete der Auftritt von Yakuzi, die sich auch sehr wohlfühlten an diesem Abend im Fanprojekt Karlsruhe.

Draussen ging es dann noch eine ganze Weile weiter bis Moser rockt uns in die Dezembernacht entließ. Verschwitzt und mit reichlich Cocktails im Blut, aber glücklich.

Euer OnkelMad

(Danke an Sepp für den Taxiservice!)

Hier der Abend in Bildern:

Royal Turds:

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Sound Generators:

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Yakuzi:

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