Nach der Absage von No Turning Back blieben noch Take Offense und die Niederländer New Morality um der Hackerei besten Hardcore zu servieren.
Cold Stare eröffneten. Die Band besteht praktisch fast nur aus Mitgliedern von Take Offense. Der Gitarrist von Take Offense singt bei Cold Stare. Die Leute kamen gerade an und er dachte wohl, dass dies die Show seine Lebens sein müsste und wollte dass alle vor der Bühne durchdrehen. Dies war natürlich nicht der Fall. Auch seine Ansagen von wegen „es ist Freitag Abend, ihr habt alle in eurem Scheiß Job gebuckelt die ganze Woche – jetzt dreht durch“ zeigten natürlich nicht die erhoffte Wirkung. Als Gitarrist sollte er später noch überzeugen ohne Ende. Schuster bleib bei deiner Gitarre oder so ähnlich….!
New Morality spielten sich schnell in die Gehörgänge der ca.60 anwesenden Zuschauer. Schneller Hardcore mit klaren Punkrockeinflüssen wurde hier auf die Bühne gelegt.
Jonne sah auf den ersten Blick etwas wie Jack Black aus und von seiner Art sich auf der Bühne zu geben, hätte es sogar gepasst. Ein sehr lässiger Frontmann, der auch danach beim Gespräch am Merch einfach sympathisch drauf los plauderte. Montag musste er wieder zur Arbeit nach vier Wochen Tour – die Vorfreude war ihm förmlich anzumerken.
Es war kein „typischer“ Hardcore Auftritt mit bis zum Hals tätowierten muskulösen Typen, irgendwie war es eher Punkrock, vielleicht spürt ihr was ich denke.
Nach ner starken 3/4 Stunde war das Set vorbei und ein T-Shirt und auch Vinyl wechselte am Stand der Band den Besitzer.

Take Offense aus dem Sonnenstatt an Amerikas Westküste sollten sich dann als echter Headliner präsentieren. Sie sind die letzten Jahre auch richtig unterwegs und veröffentlichen endlich auch Platten, dies war zu Beginn ihres Schaffens ja nicht ganz regelmässig der Fall.
Die Meute stellte sich auch etwas enger zusammen und vor der Bühne wurde nun auch gezeigt, dass dies eine Hardcore Show ist und dazu gehört eben ein aktives Publikum. Je mehr Leute sich beteiligten, desto engagierter wurde auch die Band.
Schöne Mischung aus oldschool 80ziger NYHC und Crossover. Ein deutlicher Metaleinfluss ist auch unverkennbar. Machte Spaß dem Sänger von Cold Stare nun an der Gitarre zuzuschauen. Er ließ seine Finger wie ein flinkes Wiesel über die Saiten flitzen.
Erinnerte mich alles an die glorreichen Suicidal Tendencies.
Take Offense – gerne wieder!


Mad
Hardcore deluxe an diesem Donnerstag Abend im Alten Schlachthof. Dabei passt der Bandname First Blood wie fast kein Zweiter zu diesem Gelände und der Bar in der das Konzert statt fand.
Ausverkauftes Haus kündigte ein klitzekleines Schild am Eingang an und viele verwunderte Gesichter mussten unverrichteter Dinge wieder umdrehen. 150 Tickets waren verkauft und die Alte Hackerei platzte aus allen Nähten. Zum Glück konnte man sich auch zwischen den Gigs draussen aufhalten.
Carl Schwartz, Sänger und verbliebenes Gründungsmitglied von First Blood half vor Jahren auch schon mal bei Born from pain aus, so dass dieser Abend sicher das eine oder andere Deja vu bereit hielt.
Musikalisch ließen First Blood nichts anbrennen. Ihr Hardcore-Punk aus dem sonnigen Kalifornien bretterte zügig durch die Hackerei, aber mehr als kräftigen Beifall nach jedem Song gab es nicht. Nur ein paar wenige tobten direkt vor der kleinen Bühne rum.
Die Mütze von Carl blieb fest und tief ins Gesicht gezogen, er sprühte vor Energie, animierte immer wieder und fetzte über die Bühne. Das er auch mal bei Terror aktiv war, kann man verstehen.
Zufrieden waren nach der 3/4 Stunde aber trotzdem alle, der Merchandise Stand von First Blood wurde richtig gestürmt.
Ob Born from Pain bzw. ihr Sänger Rob aus „Scheisse Gold“ machen können wie der Doc in der Pause vor ihrem Auftritt vermutete blieb zu hoffen.
Die Hardcore Band aus den Niederladen hatten wahrscheinlich den großen Vorteil, dass Rob einfach Deutsch spricht und gleich die Leute richtig einbezog und sie an ihrer „Moshpit-Ehre“ packte.
Die Liste der Mitglieder, vor allem der ehemaligen bei Born from Pain ist lang. Rob ist eine der Konstanten. Fing er am Bass an, so singt er heute und ist wie dafür geschaffen.
In die Hackerei kam nun Bewegung. Rob ließ die Meute mitsingen, klatschte nach den Songs ab und hielt auch das eine oder andere politische Statement.
Immer wieder wurden die Leute aufgefordert nach vorne zu kommen und es bildete sich dann auch ein schöner Pit. Musikalisch sind sie einfach ein Brett, spielten ihr Best of auf den Punkt runter, vor allem der fette Bass stach oft schön heraus.
Rundum ein gelungener Gig, der nach 1 Stunde mit zwei Zugaben und viel Applaus endete.
MaD



Grüße an die Crew: Diesel, Doc, Flo und Freddy die wütende Kugel im Pit
Vor ausverkauftem Haus traten die Broilers im Münchner Zenith an. Die Band geht seit einer Weile mächtig durch die Decke, was sich an einer komplett ausverkauften Tour und einem Album (Noir) mit Bestplatzierung zeigte.
Vom Oi-Punk vergangener Tage ist wenig übrig geblieben, wir bewegen uns nun schon eher im Bereich Deutschrock, wenn auch mit mehr Punk als so manch andere Combo, die unter dieses Genre fallen würde.
Noch immer sind die Broilers aber live eine Bank und mit über 30 Songs und 2 1/2 Stunden Spielzeit kamen alle auf ihre Kosten an diesem Abend.
Sammy hat sichtlich Spaß an großen Hallen und gibt gerne den Entertainer. Spielfreudig, aber verbal etwas zurückhaltender präsentierten sich Ron und Ines, die beide aber auch auf der mittlerweile großen Bühne routiniert agieren.
Mit der Größe der Hallen und der Veränderung der Musik, wechselt auch etwas das Publikum. Man sah an diesem Abend im Zenith wenige „Rude-Boys“ oder „Skins“, eher „normales“ Publikum (….viele mehr als nur angetrunken und aggresiv….) und einige T-Shirts einer Band aus Südtirol.
Songs wie „Paul der Hooligan“ passen nicht mehr, obwohl viele mitsangen. Als Ines ins Mikro rief „wo sind die Hooligans?“ erhielt sie natürlich kein wirkliches Echo, ausser ein bierseeliges „Ööööhhhh“ aus vielen Kehlen, die aber diese Art Freizeitbeschäftigung nur aus den Medien kennen. Wenn man die große Bühne rocken will, dann muss man sich von einigen Dingen trennen und Szene eben Szene sein lassen.
Die Lieder der Broilers, vor allem die älteren, machen aber nach wie vor Spaß und die Band rockte das Haus gewaltig.
„Tanzt du noch einmal mit mir“, „An all den Schmutz“ oder „Nur die Nacht weiß“ waren Höhepunkte an diesem Abend.
Zwei Zugabeparts gab es mit jeweils vier Songs. „Meine Sache“ und „Blume“ hatten im Hauptteil noch gefehlt und wurden hier unter tosendem Beifall präsentiert.


Die Broilers positionierten sich auch mehr als deutlich gegen Nazis an diesem Abend. Sogar 2x stellten sie klar wo sie stehen. Ein Verkaufsstand mit Anti-Nazi Klamotten rundete hier das Bild ab.
Sammy sprach auch über die sehr gespaltene Meinung der gewachsenen Fangemeinde zum neuen Album Noir. Aber hier wird man wohl nicht mehr so richtig zueiander kommen denke ich. Die Broilers haben sich durch die Zusammenarbeit mit ihren Kollegen aus Düsseldorf auf die großen Bühnen gespielt und sollen dies nun auch genießen. Gönnen wir es ihnen, denn wie viele Szene bzw. Underground Bands spielen sich den Hintern wund und haben nie die Chance von ihrer Musik zu leben. Die Broilers werden dies können.
Einige der alten Fans werden diesen Weg nicht mitgehen, aber das „Deutschrockpublikum“ fängt die Düsseldorfer sanft auf, man muss sich also keine Sorgen machen.
Leider verpassten wir 4Promille fast komplett, da wir im Augustiner Biergarten etwas zu lange verweilten bei Haxe, Schweinebraten und ein paar Bier. Aber „Ich werd mich ändern“ konnten wir gerade noch abfeiern. Immerhin!

MaD
Wieder einmal waren Yen zu Gast im Cafe Exil in Pforzheim. Als ihre 2.musikalische Heimat kann man das Exil mittlerweile bezeichnen. Yen haben sich hier schon eine gute Fanbasis erspielt und sind immer willkommen.
Warum? Die Antwort dazu gab die Band auf der Bühne.
Ein ruhiges Accoustic Set zu Beginn mit tollen Interpretationen ihrer Songs, die man sonst nur rockig kennt. Dazu auch neue Lieder und zwar auf Deutsch.
„Kannst du es auch sehn“ und „Wo willst du hin“ waren zwei dieser neuen Lieder, die richtig viel Applaus erhielten. Texte mit Tiefgang, wie man so schön sagt und ein gewohnt gelungener gefühlvoller Vortrag von Yen, ließen diese Lieder gleich zu einem Höhepunkt des Abends werden.
Lebt „Matchstick Men“ auch eher mal von einer Rockgitarre, so war es auch mal nett diesen Song eher leise zu hören. Schön zu sehen wie die Rhymtmussektion der Band diesen und auch den anderen Songs im Accoustic-Set doch auch den nötigen Groove verpassen konnte.
Mit „Lift me up“ endete der ruhige Teil des Abends. Es wurde nun die Gitarre enger geschnallt und die Drumsticks angespitzt.

„Hello I´m here“ war ein gelungener Auftakt um allen Besuchern zu zeigen, dass es jetzt los geht. Yen gab, trotz Erkältung, alles und holte erstaunliches aus ihrer angeschlagenen Stimme heraus. Immer mal wieder an der heißen Zitrone nippend zwischendurch, war es ihr während den Songs nicht anzumerken, dass sie nicht ganz fit war.
Auf der Welt läuft einiges nicht rund, was die Band mit dem Song „World is going wrong“ eindrucksvoll thematisiert umd dann aber auch gleich eine Liebeserklärung an die Liebe zu machen mit „Love keeps me alive“.
Bei „Stronger“ und „Can´t control“ gab Yen noch mal alles umd dann bei „We are one“ die ca. 60 Besucher im Exil noch mal zum mitsingen und mitklatschen zu animieren. „Seid ihr bei uns“ war die Frage und ja die Leute waren bei Ihnen (wenn auch nach Anlaufschwierigkeiten, aber typisch Exil eben).

Ohne Zugabe kamen Yen nicht davon und mit „Nur du“ folgte ein weiteres Lied auf Deutsch, welches auch prima beim Publikum ankam. Es gibt so viel auszudrücken und zu sagen und manchmal kann man dies dann doch am besten in der Sprache in der man träumt und flucht.
Dieser Basslauf kam mir gleich bekannt vor und tatsächlich es war „Killing in the name of“ von Rage against the machine. Interpretiert von Yen auf ihre Art Musik zu spielen und so was von gut. Gänsehaut pur, als Yen und die Anwesenden gemeinsam den Refrain brüllten. Yen zeigten ihre Wut und auch ihr Gefühl mit der Vortragsweise dieses Songs. Er passt zu ihnen.
„Tonight“ und als Rausschmeisser „Plastic moon“ beendeten den Abend. 27 Songs und zwei Stunden später waren alle zufrieden und werden sich in dieser Besetzung auch in 2015 wieder im Exil treffen, da bin ich mir sicher.
MaD
Setlist:
Noone to hold on to
Real world
Since you´ve been gone
Kannst du es auch sehn
Wo willst du hin
Matchstick Men
Addicted
Sofa so good
Got no love
Deep space night
Lift me up
Hello I´m here
World is going wrong
Love keeps me alive
Sell your soul
Emotion D
The one I need
Nobody loves you (like I do)
Stronger
Black Waterfalls
Can´t control
Fear
We are one
Nur du
Killing in the name of
Tonight
Plastic moon
Während in Berlin gerade der Fankongress zu Ende ging, machte sich eine Pforzheimer Autokarawane auf den Weg nach Freiburg. In Karlsruhe noch einen Ultra alter Schule abgeholt und gemütlich über die Autobahn gen Süden geschippert. Und wie es so ist, wenn sich an Bord Punks, Skins und Ultras befinden, es gehen die Gesprächsthemen nicht aus. So verflog die Zeit und wieder mal reichte es nicht um alle Vorschläge zur Lösung der Weltprobleme auszudiskturien und gleichzeitig noch alle News zu den Themen Konzerte und Fußball auszutauschen.
Letzteres taten wir dann aber ausgiebig im Cafe Atlantik, welches wir schon gegen 17 Uhr betraten um vor dem Konzert dort noch zu essen und ein paar Bier zu uns zu nehmen. Von unserem Ecktisch im Nebenraum konnten wir dann auch beobachten wie sich die Location ab 20 Uhr gut füllte. Aus der näheren und vor allem weiteren Umgebung waren die Leute angereist um die Ska-Legende um Buster Bloodvessel zu sehen.
Kurz nach 22 Uhr ging es dann auch los. Das tanzwütige Volk trat mehrere Schritte vor und es wurde eng vor der Bühne. Bad Manners legten los und im Publikum wurde erst mal schnell geklärt was heute Abend hier geht oder auch nicht. Man einigte sich darauf, dass auf Pogo verzichtet wird und man „nur“ tanzt. Sehr schön zu sehen, dass diese „Diskussion“ ohne großen Ärger ablief und sich alle darauf einigen konnten.
Ein buntes Völkchen hatte sich hier zusammengefunden um Hits wie „Skinhead love affair“, „Lip up fatty“ oder „Special brew“ zu hören.
Bad Manners, gegründet 1976 in England, enttäuschten ihr Publikum nicht. Spielfreude pur legten die Musiker an den Tag und wurde es mal kurz ruhig, forderte vor allem Andy Perris sofort alle auf etwas mehr Stimmung zu machen.
Buster Bloodvessel trat in einem Leopardenmantel auf und ich war überzeugt davon, dass er diesen nach den ersten Songs ausziehen würde, aber weit gefehlt. Zum Glück hielt er starke 1 1/2 Stunden durch und begeisterte durch seine Präsenz und Ausstrahlung vor allem Leute wie mich, die ihm an diesem Abend zum ersten Mal gegenüber standen.
Nach zwei Zugaben ließen die Bad Manners ein zufriedenes und verschwitztes Publikum zurück. Sie hatten leichtes Spiel gehabt, da die knapp 400 Leute eh gekommen waren um sie und ihre Art den Ska zu spielen abzufeiern.
Mein rechtes Knie erinnerte mich noch Tage danach daran, dass dieser Abend denkwürdig war.
In der Hoffnung Bad Manners irgendwann wieder zu sehen, ging der Express wieder gen Heimat, am nächsten Tag war ja wieder Maloche angesagt.
Danke an Tosa, Flo, Nico, Anna und den Skin aus Ersingen.
MaD
Nächste Woche (19.01.) ist es soweit. Bad Manners gastieren in Freiburg im Walfisch. Chartert die Autos, nehmt Bus und Bahn oder lauft schon mal los – es wird großartig!
Ick freu mir!
MaD
Plüschi bescheerte uns wieder einen Jahresausklang der besonderen Art. Loaded waren zu Gast. Die Streetpunkband aus Mannheim mit Nick am Mikro, Matze an der Gitarre und die nach alkoholfreiem Bier verlangende Julia an den Drums.
Ihre Mischung aus Punk, Rock´n´Roll und Ska kam wieder sehr gut an in der Hackerei. Das Publikum und Loaded sind hier mittlerweile auch schon aufeinander eingespielt.
Sehr viele textsichere Menschen standen im engen Korridor vor der Bühne, Arme wurden nach oben gereckt, Fäuste geballt und aus voller Kehle die Songs von Loaded mitgesungen.
Wer sich etwas mehr bewegen wollte, konnte schönen Rempeltanz direkt vor den Monitorboxen mitmachen.
Nick´s Stimme muss man einfach mögen. Sie hat absoluten Wiedererkennunsgwert und sticht auch noch bei den Mitsingparts aus dem Chor heraus.
Matze beherrscht seine Saiten richtig gut, was er auch immer wieder bei seiner anderen Band „Old Man Coyote“ beweist, deren Sänger gegen Ende auch noch ein Lied schmettern durfte. Diese Band ist übrigens auch live ein absoluter Genuß.
Ghosts and Ghettos war wieder einer der Höhepunkte. Die Band veröffentlichte zu diesem Lied auch ein Video, welches auch Livemitschnitte vom Konzert Ende Dezember 2012 in der Hackerei beeinhaltet.
Nach mehreren Zugaben und dem Spirit of 69 klang der Abend mit DJ-Mucke fröhlich aus.
MaD – In Trouble
Als ich mir im Netz Lieder von The Sensitives anhörte, fühlte es sich an wie wenn diese aus der Zeit stammen als die guten alten Across The Border noch das Land mit ihren Konzerten unsicher machten. Diese Mischung aus Folk und Punk wie ich sie bisher nur dort gehört hatte. Der Punk steht dabei, vor allem live, immer im Vordergrund. So war ich mehr als gespannt auf das Trio aus Schweden, welches an diesem Sonntag Abend zusammen mit der Karlsruher Band Old Man Coyote im Pforzheimer Rockstüble auftreten sollte. Ein kleiner Raum, der nur knapp 50 Leuten Platz bietet, mit einer netten Bar und etwas unheimlich gestalteten Wänden.
Old Man Coyote machten den Anfang und ließen dem Punk´n´Roll seinen Lauf. Schöne schnelle Gitarrenparts, Refrains zum mitgröhlen und eine Band die trotz der überschaubaren Zahl an Besuchern Spaß hatte (oder ihn zumindest glaubwürdig vorgaugelte *g). Wenn der Sänger einer Band schon ein Shirt von Minor Threat trägt, haben sie eh schon so viel Kredit, das wird dann auf jeden Fall immer ein guter Abend.
The Sensitives spielten danach ein verkürztes Set, bei dem sie aber Songs aus beiden bisher erschienenen Alben vorstellten. Boredom Fighters und Poetry As Hollow As It Can Be kann ich nur jedem ans Herz legen, der auf eine gesunde Mischung straighten Punkrock, gespickt mit Folkelementen steht. Live präsentierten sie an diesem Abend alles eine Nummer schneller als auf Platte was beim Publikum sehr gut ankam. Vor allem „How The Fuck“ oder auch „Kill You Another Day“ kamen sehr gut an. Beide tanzbar und mit einem schönen Refrain zum mitsingen. Paulina am Bass und Gesang, Anton hinter seinem Schlagzeug und Sänger, Gitarrist und Komponist Martin machten an diesem Abend richtig Lust auf mehr Punk, mehr Folk und mehr Schweden.
Netter Spruch des Barkeepers zum Abschluss: „Herzlichen Glückwunsch Jungs, ihr habt gerade einen Kasten Bier getrunken.“ Grüße an Tosa und Hannes!
MaD
























