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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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karlsruher sc

Bochum ist nicht mal Petting

Da kann Herbert vor dem Anpfiff aus den Lautsprechern sein Bochum besingen wie er will. Momentan ist da nicht viel los, weder auf dem Platz und schon gar nicht auf den Rängen.
Nach vielen Spielen ohne Sieg und sehr schlechtem Spiel ist Tristesse eingekehrt in Peter Neurures Wohnzimmer. Wo einst der VokuHila der Nation den VFL in den Uefa-Cup führte und man vor kurzem noch Bundesliga kickte beschwört die Kurve heute schlicht die Mannschaft „endlich wieder Fußball zu spielen“.
Viele kleine Spruchbänder, die alle aussagten, dass es gerade nix zu feiern gibt.
Bochum ist auf den Rängen momentan nicht mal Petting und schon gar nicht Hardcore (…hallo Spruchband…), eher ein schüchterner Kuß auf die Wange.
Diese Kurve ist tot zur Zeit. Schade, denn ich liebe lebendige picke packe volle und laute Kurven, aber davon ist man dort leider weit entfernt. Bewegung war vlt. durchgehend bei 100 Leuten und gehört hat man die Heimkurve in unserem Block praktisch nie. Es sei euch zu wünschen, dass da wieder mehr Leben reinkommt.

Nach einer granatenschlechten Halbzeit von unserer Mannschaft gaben wir in Halbzeit zwei auch mehr Gas und siehe da es wurde besser auf dem Rasen. (Als Fan gehe ich einfach mal davon aus, dass auch unser Engagement mit dazu beigetragen hat.)
Zwei Chancen von Lavric hätten eigentlich den Sieg bedeuten müssen, aber vor allem die erste Möglichkeit verstolperte unser Mittelstürmer fahrlässig. Bochum hatte seine Chancen, sowohl in Halbzeit Eins als auch kurz vor Schluss als Orlishausen uns den Punkt rettet. Gehen wir in Führung gewinnt der KSC das Spiel, so müssen wir mit diesem Punkt und den sehr engagierten zweiten 45Minuten zufrieden sein. Wir haben es immer noch selbst in der Hand.

Ansonsten herzliche Glückwünsche zu 13 Jahren Phönix Sons. 13 Jahre Fanatismus für Blau und Weiß!

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Für euch in Bochum war
OnkelMad

Dem Christian Timm sein rechter Fuß

Christian Timm ist ja so etwas wie das personifizierte Verletzungsproblem. Sein letztes gutes Spiel machte er anno Erste Liga auf Schalke für uns, seitdem war er mehr oder weniger soweit von der Startaufstellung des KSC weg wie ich.

Als er aber am gestrigen Sonntag plötzlich da war, spielte und dann wie die Feuerwehr im Laufduell mit einem Unioner auf deren Tor zu lief, traute ich meinen Augen nicht. Wer ist das? Der Timm kam es von allen Seiten.
Hat der einen rechten Fuß schoß es mir durch den Kopf, mittlerweile in Unwissenheit darüber welches sein stärkerer wohl sei.
Als er aber mit diesem ausholte und den Ball sowas von trocken oben ins kurze Eck pflogte, wurde mir wieder klar, dass dem Christian Timm sein rechter Fuß kein schlechter war bzw. ist.

Da leck doch die Katz am Buckel. Kommt da Markus Kauczinski, zaubert den Timm aus dem Lazarett und der legt den Unionern so ein Ding rein. Wohlgemerkt es war der 1.April, hätte ich dies nur erzählt bekommen, ich hätte es wahrscheinlich für einen Scherz gehalten.

Die Köpenicker hatten nach 30 Sekunden ürbigens schon den Ball an den Pfosten gebolzt und sollten in Halbzeit zwei noch mal knapp an Verteidiger und Pfosten scheitern. Das Glück war uns heute hold und eine gut kämpfende Elf in meinen Farben hatte es sich auch verdient.

Keiner fiel so richtig ab, sie rannten und versuchten es, vieles ging schief aber wir sind eben auch unter den letzten drei der Liga und nicht unter den ersten.
Lavric kam dann für Timm und vollendete dessen Werk zum 2:0 Endstand.

Erleichterung pur, denn nun ist der Relegationsplatz aus eigener Kraft machbar, über mehr mag ich nicht nachdenken. Zu oft hat mich die Mannschaft nach einigermaßen passablen Leistungen wieder enttäuscht. Der 16.Platz ist aber Pflicht und dann können wir gemeinsam in Chemnitz, Aalen oder Heidenheim ums Überleben des KSC kämpfen.

Schöner Support heute mit einigen älteren Liedern, meist sehr laut. Selbst unser alter Capo neben mir im Block, sang die ganze Zeit vor sich hin und hatte sogar mal Gänsehaut „…..scheißegal was passiert, scheißegal was passiert auf der Achterbahn“!

Block der Unioner sehr schön beflaggt und nach der Pause stellten sich alle hinter die Szene Köpenick Fahne. Konnte man gut anschauen.

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Für euch im Wildpark war
OnkelMad

Tschüss Jörn – Tach Markus

Und wieder war es mal soweit im Wildpark. Eine Pressekonferenz wurde gestern für 13 Uhr angesetzt. Dort wurde dann verkündet was schon jeder wusste, als die Mitteilung über die Pressekonferenz durchs Netz strömte und im Radio verkündet wurde.
Markus Kauczinski beerbt den glücklosen Jörn Andersen auf der Trainerbank des Karlsruher SC.

Noch sieben Spiele stehen an und der 14.Trainer in 14 Jahren, der 4. in der Amtszeit des CDU-OB Kandidaten Ingo W., soll es nun richten. Warum gerade er?

Sicherlich nicht weil er dem Verein schon viele Jahre angehört, die Mannschaft kennt, als Trainer der 2.Mannschaft eine sehr gute Arbeit gemacht hat, endlich im Besitz der Trainerlizenz des DFB ist und als ständige Interimslösung der letzten Jahre überzeugte.
Markus Kauczinski ist einfach die kostengünstigste Lösung für die letzte Zuckung einer planlosen Vereinsführung und eines Clubs der am Ende ist.

Kauczinski ist ein Guter und ich gönne ihm jeden Punkt und jeden Sieg und vielleicht schafft er auch das Wunder und hält mit dieser unsäglichen Truppe über die Relegation doch noch die Klasse. Ihm und uns allen wäre es zu wünschen.
Es ist seine erste richtige Trainerstation im Profifußball und dann gleich ein Himmelfahrtskommando. Er hat Ideen, jetzt sicherlich auch viel gelernt beim Trainerlehrgang und ist heiß – prima!

Sein Vertrag gilt auch bei Abstieg weiter und für diesen Fall vertraut man ihm in Sachen Neuaufbau. Tolle Sache und aller Ehren wert. Die ganze Sache hat nur einen Haken.
Das mit dem Neuaufbau in einer 3.Liga ist gar nicht so einfach. Die Beispiele Bielefeld und Oberhausen sprechen da eine klare Sprache. Sie dümpel im unteren Mittelfeld bzw. der Abstiegszone rum und haben auch schon beide den Trainer gewechselt. Es läuft alles andere als rund. Und wir haben eben auch keine Kohle, außer Pilarsky öffnet die Schatulle.

Ambitionierte und gestandene 3.Liga Mannschaften werden auch uns nächste Saison das Leben schwer machen, wenn es zum schlimmsten aller Fälle, dem Abstieg kommen sollte.
Der Neuaufbau, den Markus Kauczinski dann angehen soll, wird alles andere als ein Selbstläufer werden. Für ihn kann man nur hoffen, dass die Verantwortlichen im Verein (und auch wir Fans) ihm dann auch die Zeit geben und nicht (wieder) auf den schnellen Erfolg aus sind und ihn feuern. Dann nämlich hätte er gestern mit seiner Unterschrift praktisch auch schon seinen Abschied vom KSC unterschrieben.

Nun ist dies aber hier und heute nicht unsere größte Sorge, denn noch kann der Abstieg vermieden werden. Kauczinski ist da ganz optimistisch und meinte sinngemäß lt. BNN, dass eigentlich mit dieser Mannschaft jede andere der 2.Liga schlagbar sein müsste.
Puh – durchatmen, so etwas liegt mir schwer im Magen wenn ich mir die letzten Auftritte dieser Trottel anschaue die unser Trikot da spazieren tragen.
Aber klar, wenn er recht hat und wir das Ding noch wuppen, bin ich der glücklichste Mensch der Welt.
Kauczinski hat ganz viel Bonus bei mir, denn er kann für die jetzige Situation gar nix und muss nun damit umgehen.

Die Planlosigkeit und naive Zusammenstellung dieser Mannschaft haben andere zu verantworten. Die verlorenen Trainermonate unter Rapolder ebenso und dass man Rainer Scharinger mit einer nicht Zweitligatauglichen Defensive in die Saison starten ließ auch.
Dies wurde mittlerweile behoben. Alle in der Winterpause geholten Leute können was und wenn sie schon zu Beginn der Runde da gewesen wären, stünden wir nicht so schlecht da. (Dafür geht nun ab der Doppelsechs nach vorne gar nichts mehr).
Vor Rundenbeginn wollte man dieses Geld aber nicht ausgeben, auch Olivier Occean wollte man nicht für eine überschaubare Ablösesumme holen. Der Kader durfte nichts kosten. Dieses damals nicht ausgegebene Geld kann uns sehr teuer zu stehen kommen.
Scharinger war damals schon nicht ganz so euphorisch was das Leistungsvermögen der Mannschaft angeht, aber dies wollte niemand hören.
Die ersten 4 Pflichtspiele streuten alle Sand in die Augen und ab dann ging es bergab.

Jörn Andersen übernahm, gab alles und war mit Feuereifer dabei. Wer viel macht, macht auch Fehler. Die passierten ihm auch in Sachen Aufstellung, Auswechslungen oder mediale Darstellung. Alles bums, er hat es versucht, kam sympathisch rüber und scheiterte letztlich an den Umständen. Schade eigentlich, er wäre glaub kein schlechter Mann gewesen um eine Mannschaft längerfristig zu formen. Dazu ist und war in den letzten Jahren beim KSC aber keine Zeit.

Alles erdenklich Gute für dich Jörn, mal sehen wann ich deinen Namen mit Markus ersetzen muss…..!

Zum jetzigen Zeitpunkt wünsche und hoffe ich, dass ich Anfang Mai in einem Bus nach Karl-Marx Stadt, Burghausen, Heidenheim oder Regensburg sitze und wir den Relegationsplatz noch erreicht haben. Mehr ist wohl nicht mehr drin, auch wenn unser neuer Trainer da optimistischer ist als ich.

Mach den Spielern Beine Markus und rock das Ding für uns!!!

OnkelMad

Enjoy Asia – Teil I

An dieser Stelle könnte ich über das 0:5 des KSC gegen Fortuna Düsseldorf berichten. Über die fast schon lächerlich anmutende Harmlosigkeit vor dem gegnerischen Tor. Über die naive Spielweise in der Abwehr und das nicht vorhandene Zweikampfverhalten.
Damit würde ich mir und vielleicht auch euch aber nur die Stimmung vermiesen. Jeder der einen Verein im Herzen trägt, weiss was es bedeutet zu Hause 0:5 zu verlieren und dies dann auch noch in solch einer prekären Tabellensituation.

Meine Glückwünsche gehen hier aber trotzdem an Rheinfire, für eine gelungene Choreo zum 10jährigen.

Nun ein paar Bilder aus Chiang Mai (Thailand) der ersten Station meiner Rucksacktour. Enjoy Asia!

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Der Favorit geht beim FSV baden….

So oder ähnlich könnte eine schlechte Überschrift lauten, wenn es um die Begegnung FSV Frankfurt vs. Karlsruher SC geht. Ihr fragt euch, wer denn da bitte der Favorit gewesen sein soll?
Wenn es nach unserem Trainer Jörn Andersen ging, dann doch wir, der Karlsruher SC. Interessant, betrachtet man unsere letzten Monate.
Klar, es ging nach der Winterpause aufwärts, aber Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall und so gingen wir sang- und klanglos mit einer katastrophalen Leistung beim FSV mit 1:2 ein.
In keiner Phase zeigte die Mannschaft Herz und von Spielkultur und Kampf wollen wir erst gar nicht anfangen.
Eines ist auch klar. Egal was für Mist der Trainer in irgendeinen Notitblock diktiert oder in ein Mikro labert, auf dem Platz stehen die Spieler immer noch selbst und niemand verbietet es ihnen alles zu geben und für unsere Farben zu kämpfen bis zum umfallen.
Dies haben sie, einmal mehr, nicht getan. Was mich nach den letzten drei Partien wirklich wundert. Kampf und Leidenschaft waren da über weite Strecken endlich wieder erkennbar. Gegen den FSV war es nur armselig.

Viele KSC Fans waren zu dem nahen und so wichtigen Auswärtsspiel mitgereist und wurden bitter enttäuscht. War die Stimmung angesichts der vielen Blau-Weißen wenigstens etwas auf das man Stolz sein kann?

Tja, eher nicht! Ziemlich mau war es. Aber dies lag nicht nur an den vielen Leuten die eigentlich sonst nie auswärts fahren oder an dem unüberdachten Block. Auch im eigentlichen Stimmungskern kam diese nie richtig auf, obwohl sich einige plus den beiden Vorsängern echt bemühten. Die Lieder wurden von vielen eher leise geträllert als aus vollem Herzen auf den Platz gebrüllt.

Die Jungen mit falschem Brilli im Ohr und Jogginghose sollten sich da echt mal fragen wie sie ULTRA verstehen.

Aber egal, dies sind nur Randnotizen bei einer sportlich mehr als düsteren Lage. Von den nächsten vier Spielen bestriten wir drei gegen sog. Aufstiegskandidaten (Düsseldorf, St.Pauli, Fürth). Dies wird gelinde gesagt sicherlich nicht einfach werden. Da weiterhin aber alles noch möglich ist und wir den so bitter notwendigen Klassenerhalt schaffen können, heißt es nicht aufgeben und immer weiter KSC, immer weiter!!!

FORZA KSC!

Für euch am Bornheimer Hang war
OnkelMad

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Brenn kleine Taschenlampe brenn….

Da geht man mal knapp vier Wochen nach Asien und muss bei seiner Rückkehr feststellen, dass sich der KSC neu aufgestellt hat und da auf einmal wieder eine Mannschaft auf dem Platz steht. Und vor allem steht auch wieder eine Abwehr auf dem Platz. Ich sollte vielleicht öfter verreisen, wenn dann in meiner Abwesenheit sich Dinge so positiv entwickeln.

Letzten Freitag stand ich da nun im Stadion und traute meinen Augen nicht als ich Rada und Soumare sah, die praktisch jeden Zweikampf gewannen und vor allem wie letztgenannter jeden Kopfball hatte, auf jeden Gegner drauf ging und kämpfte bis zum umfallen. Erinnerte mich stark an Slaven Bilic, der aber technisch besser war.

Auf der Gegengerade wurde das Spiel mit vielen blinkenden Lichtern eingeläutet. Es soll Menschen geben die glaubten, dass dies mit vielen kleinen Taschenlampen erzeugt wurde. Lassen wir sie in dem Glauben.

Unsere Gäste waren wie erwartet nur ein kleiner trauriger Haufen. Bei dieser Entfernung an einem Freitag aber auch nicht anders zu erwarten. Wann gehen DFB/DFL endlich auf die alte ProFans Forderung ein, dass man an solchen Tagen nur Spiele ansetzt, an denen die Entfernung höchstens 300km beträgt!?!?!?! Ich glaube sie werden es nie tun!!!
Und wer kennt dies von uns nicht. Du triffst dich um 5 in der Früh an einem Freitag oder Montag und hast 600-800km vor dir. Die einen müssen auf der Arbeit den Chef wegen Urlaub beknien, die Schüler und Studenten schwänzen, aber trotzdem hast du nur einen Bus zusammenbekommen, weil es eben nicht allen Leuten möglich ist zu fahren.

In der Halbzeit brannte außerhalb des Stadions auch das Feuer für den KSC. Hinter dem E4 war Silvester und durchs Stadionrund ging ein Raunen. Herrlich!
Nach dem Match gab es für die Sektion SV noch eine Soli-Aktion, wer dabei war weiß Bescheid – war sehr schön anzusehen!

Die Mannschaft gewann mit 2:0 gegen in Halbzeit zwei harmlose Cottbusser. In der ersten Hälfte hatten wir etwas Glück, denn da muss Cottbus in Führung gehen, aber wir dürfen auch mal Glück haben.
Kompliment auch an unseren 17jährigen Hakan, der wieder frech und stark aufspielte. Der kann kicken! Hoffentlich macht er nicht den Fehler und wechselt jetzt schon in die Türkei.

Aber mein Star des Abends war Soumare und als die Mannschaft zum feiern auch vor unseren Block kam stimmten dutzende Kehlen ein „Sou Sou Soumare“ an. Er hörte es erst nicht, wurde dann aber von Thioune darauf aufmerksam gemacht und winkte strahlend nach oben. Yeah!!!

Immer weiter KSC!!!

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