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Onkelmad – Portus Hardcore since 1975

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Die Rouwen Hennings Festspiele oder 1860 München – KSC 0:3 (06.04.2014)

Den Applaus aus der Karlsruher Kurve hatte sich der Mann des Tages redlich verdient. Rouwen Hennings netzte 3x gegen die Löwen ein und erschien als einziger Torschütze an diesem Nachmittag auf der Anzeigetafel der Allianz Arena.
Diese war eher spärlich gefüllt. Neben den knapp 4000 aus Karlsruhe verloren sich ca. 15.000 weitere Leute im weiten Rund von Uli Hoeneß Wohnzimmer. Die Mehrheit würde da gerne lieber heute als morgen ausziehen und dementsprechend war auch die Stimmung.
Heimspiel in München für den KSC und der Block nutzte dies aus. Alle hatten richtig Bock hier die Arena stimmgewaltig auszufüllen und unsere Mannschaft nach vorne zu peitschen. Dies gelang sehr gut, obwohl kein Megaphon zugelassen war (….eine Begründung dafür gibts ja in Bayern nicht….). Schön wie alle sofort die angestimmten Lieder mittrugen und darauf achteten was vom Capo versucht wurde zu initiieren.
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Unsere Elf spielte engagiert und war bereit immer den Schritt mehr zu tun als die Löwen. So etwas wird meist belohnt und nach einem Elfmeter führten wir früh mit 0:1. Dieses mal konnte der KSC endlich rechtzeitig nachlegen. Ein Fehler der 60er nutzte Rouwen Hennings eiskalt zu seinem zweiten Treffer.
Früher sang man noch den Gassenhauer „Löwen in den Zoo“, aber wer will diese zahnlosen Geschöpfe denn noch aufnehmen ausser eventuell das Gut Aiderbichl auf seinem Gnadenhof?!
Die zweite Halbzeit begann mit einem Knaller. Rouwen Hennings wird steil geschickt, erläuft den Ball, schaut und nagelt ihn ins Kreuzeck. Kollektives Ausrasten des Auswärtsblocks war die Folge und die ganze Mannschaft lief direkt vor unseren Block zum jubeln.
Danach hätte man getrost abpfeifen können. Die 60er konnten und wollten nicht mehr und wir mussten ja nicht.
Eine tolle Mannschaftsleistung in München gipfelte in einer feucht-fröhlichen Heimfahrt im Sonderzug der Supporters von Spielern und Fans. Wenn mir dies einer im Mai 2012 gesagt hätte, ich hätte es nicht geglaubt. Fußball ist so schnell lebig und eine Achterbahn der Gefühle von „himmelhoch jauchzend“ bis „zu Tode betrübt“. Jetzt sind wir gerade oben und genießen dies.

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Danke KSC!

MaD

P.S. Danke an unseren Gastgeber und seine Frau für zwei tolle Tage in München und danke an die entspannte Reisegruppe „Fußball, Oi und Bier“ aus Karlsruhe und Portus.

Derbyzeit: KSC – Kaiserslautern 2:2 (29.03.2014) – Ausverkauft

Derby ist, wenn die Fans es sagen und auf den Rängen zeigen. In einer Zeit in der medial jedes Spiel zum „Derby“ oder „Klassiker“ erhoben wird und in der selbst das Spiel Dortmund – Schalke nur noch (Medien-)Klamauk ist, muss man die echten Derbys suchen.
Ende März in Karlsruhe war es aber mal wieder soweit. Kaiserslautern war zu Gast im Wildpark. Beide Fanlager waren heiß und zeigten dies kurz vor Spielbeginn sehr anschaulich.
Auf Karlsruher Seite eine Choreo in den Farben des Vereins und der Stadt in der das ganze Stadion einbezogen wurde. Die Pfälzer legten an diesem sonnigen Samstag Mittag eine tolle Pyro Action hin und untermalten unsere Choreo so mit ihrer Lichtshow.
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Derby ist auch, wenn nach etwas zähem Beginn auf den Rängen (viele Leute waren zum ersten Mal seit vielen Monaten wieder mal im Stadion) der Song „Scheiß Kaiserslautern“ von allen Blöcken und der Tribüne mitgetragen und dieser der Startschuß für richtig guten Support wird.
Die Kartoffeln konnte pflanzen wer wollte, die halbe Pfalz zog es zum Spiel, es ging ja auch um nichts geringeres als den Aufstieg in die Bundesliga.
Und so begannen sie auch schon vor dem Spiel kräftig zu singen um dann doch etwas nachzulassen, bedingt durch die Leistung ihrer Mannschaft. Da spielte eine Truppe von sehr guten Einzelspielern, aber irgendwie jeder für sich.
Der KSC dagegen berappelte sich nach etwas schwächeren Auftritten in der Rückrunde und brachte viel Kampf und Leidenschaft auf den Rasen. Da war sie wieder die Truppe der Vorrunde, die alles gibt und kämpft.
Folgerichtig ging der KSC dann auch in Führung und erspielte sich weitere gute Chancen.
Das Manko ist und bleibt aber, dass wir nicht nachlegen können.
Halbzeit zwei läutete Lautern noch mal mit Pyro ein. Angemerkt sei aber, dass es einfach Scheisse ist mit Leuchtspur zu schießen und auch Böller braucht kein Mensch. Dies zu regulieren muss eine Szene in der Lage sein. Also bitte GL und PI!
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Wie aus dem Nichts stand es dann auf einmal 1:1 und es war vor der Partie schon klar, wer Protagonisten eines Gegentores sein würden. Dick flankt und Zoller trifft. Zwei ehemalige Spieler des KSC natürlich. Über Dick lasse ich nichts kommen, er verhielt sich immer sehr respektvoll, was aber Zoller ritt sich heute so zu benehmen frage ich mich echt. Das ging beim anzetteln der „Rudelbildung“ in Halbzeit 1 los und endete bei seinem mehr als provokantem Torjubel als er mehr die Zuschauer beleidigte als mit seinen Mannschaftskameraden zu jubeln.
Wie die Axt im Walde präsentierte er sich bei seinem ehemaligen Verein in dem er groß wurde und machte so jegliche Möglichkeit der Rückkehr zunichte. Für immer! Klar, jetzt momentan braucht er den KSC nicht, aber auch seine Karriere wird nicht immer nur nach oben gehen und vielleicht wäre er in ein paar Jahren mal froh bei uns noch etwas Fußball spielen zu dürfen. Intelligenz zeichnet einen Simon Z. wohl nicht gerade aus. Soll doch froh sein, wie die letzten beiden Jahre bei ihm gelaufen sind.

Kurze Zeit später stand es 1:2 für Kaiserslautern und es wurde ruhig im Wildpark. Warum wir zurücklagen wusste eigentlich niemand, die Tore fielen eher aus heiterem Himmel. Bis dahin hatte der KSC alles im griff. die nächsten 10-15 Minuten tat sich nicht mehr viel. Lautern verpasste es den Sack zuzumachen und Karlsruhe war etwas platt ob des Spielverlaufs.
Ab der 80.Minute wollte es der KSC dann noch mal wissen. Nazarov war gekommen und trieb das Spiel wieder an.
Er war es dann auch, der in der Schlussminute nach einer Ecke mit einem strammen Schuß den verdienten Ausgleich erzielte. Auch das ist Derby. Dem Erzrivalen in letzter Sekunde zwei Punkte klauen.
Ein toller Fußballnachmittag für alle Beteiligten. Es war ein echtes Derby, vor allem auf den Rängen.
Gerne mehr davon in der nächsten Zweitligasaison.

MaD

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KSC – BSG Wismut Aue 1:1 (23.03.2014)

Nach dem peinlichen Auftritt in Cottbus lieferte der KSC gegen Aue ein gutes Spiel ab. Jederzeit hatten wir die Gäste im griff, waren immer den Schritt schneller und Krebs erzielte recht früh schon per Kopf (hört, hört) das 1:0.
Auch danach war alles gut, nur erzielten wir den zweiten Treffer nicht.
Männel hielt gegen Yabo einen Ball der eigentlich schon drin war.
Der Spruch „wenn du ihn vorne nichts machst, kriegst du ihn hinten“ ist zwar abgedroschen und eine Phrase schelchthin, aber er bewahrheitete sich mal wieder. Mauersberger fälschte einen harmlosen Schuß von Okorongwo unhaltbar für Orlishausen ab. Der Ball flog oben links ins Netz und auf einmal stand es 1:1 und niemand wusste warum.
Das Spiel plätscherte nun die restlichen zwanzig Minuten auf dem Rasen und auf den Rängen aus. Ein unspektakulärer Nachmittag endete mit einer Punkteteilung, die Aue im Abstiegskampf nützt. Wir machten unsere 40 Punkte voll und haben schon Ende März 2014 nichts mehr mit dem Thema Klassenerhalt zu tun.
Ein Dank an unsere tolle Mannschaft und das Trainerteam! Herausragende zwei Spielzeiten habt ihr gemeinsam abgeliefert!

MaD

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Danke für……

1894 Blog-Besucher im Februar!

Nur der KSC!

MaD

KSC – Paderborn 4:0 oder das weiße Ballett ist zurück

Wenn man aus Niederlagen immer so lernt und dann so zurück kommt, können wir auch gerne öfter mal verlieren. Ok, letzters muss jetzt dann doch nicht unbedingt sein, denn mich wurmen alle 5 Saisoniederlagen, jede auf seine Weise.
Aber als Aufsteiger sind 5 Niederlagen bisher, echt ein Luxusproblem.
Der Gegner an diesem strahlend schönen Sonntag war Paderborn. Eine eingespielte Mannschaft, welche um den Aufstieg in die Bundesliga mitspielt. Insgesamt ein starkes Kollektiv ohne wirklichen „Star“, sieht man mal von Meha ab, der ein Freistoßschütze der Extraklasse ist.

Endlich über 15.000 Zuschauer im Wildpark und da Paderborn nicht wirklich viel dazu beitrug, waren dies die knapp 3.000, welche schon die ganze Saison fehlten. Ausgerechnet nach diesem Grottenkick in Aalen finden sie wieder den Weg in den Wildpark. Versteh wer will?!
Kaczinski wechselte auf drei Positionen und so wurde Alibaz und Yabo mal eine Pause gegönnt. Beide haben über die ganze Saison gesehen absolut ihre Leistung gebracht und vor allem Yabo ist für mich sowieso der Spieler der Saison.
Dazu kam noch, dass Gulde in der Innenverteidigung Gordon ersetzte.
Schwertfeger und Krebs fügten sich gut ein und jeder machte die paar Schritte mehr, die sie in Aalen vergessen hatten. Wir spielten druckvoll nach vorne, kämpften im Mittelfeld um jeden Ball und hatten dann das Glück früh in Führung zu gehen. Torres schlug mal wieder zu. Überhaupt war er wieder der Torres von den letzten Spielen der Hinrunde.

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Paderborn war bemüht, aber konnte nicht mal unsere wilden Abwehraktionen nutzen. Orle machte den Neuer, aber hatte Glück.
In meinem letzten Blogbeitrag schrieb ich, dass meine Hoffnungen auf Nazarov ruhen. Ich freute mir ein Loch in den Bauch als er zwei wunderschöne Tore erzielte und mit seinem direkt verwandelten Freistoß sogar Meha die Schau stahl. Koen van der Biezen trug sich auch noch in die Torschützenliste ein und so zockten wir Paderborn mit 4:0 ab. Es ist unglaublich schön als Aufsteiger schon jetzt im März nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu habe.

Nach 24 Spieltagen haben wir 10 Siege, 9 Unentschieden und nur 5 Niederlagen auf dem Konto.
Oft genug habe ich jeden Wochentag die Tabelle angeschaut in den vergangen Jahren und wir standen auf Platz 16 oder 17 und ich überlegte woher denn bloß die noch benötigten Punkte kommen könnten um nicht abzusteigen. Es ist eine Wohltat für die Augen die Tabelle anzuschauen – danke an das weiße Ballett!!!

MaD

Kanerval in Aalen

….sieht zumindest aus Karlsruher Sicht anders aus und so blieb dieser Gassenhauer heute ungesungen.
Zu planlos agierten wir heute auf dem Rasen, ideenlos und ohne eine einzige richtige Torchance.
Aus der Winterpause ist nicht die Mannschaft gekommen, die sich mit dem furiosen 0:2 bei St.Pauli dahin verabschiedete.
Woran es liegt – keine Ahnung, aber wir sind der Aufsteiger und haben schon viel mehr erreicht als vor der Saison jeder für möglich hielt. Das zähe 2:1 gegen Sandhausen war noch Gold gegen das was wir auf der Ostalb boten.
Mein Opa hätte zur Leistung von Alibaz gesagt: „Der laaft do drenn rom wie Falschgeld“!
Unser hoch begabter Kreativspieler braucht mal dringend eine Pause. Ich hoffe da etwas auf die Rückkehr von Nazarov.
Bezeichnend auch, dass Rouwen Hennings einen Freistoß direkt am 16er schießt. Dies ist eine 1a Position für Selcuk Alibaz.
Auf den Rängen dominierten die Farben Blau-Weiß. Akkustisch hatten wir klar die Oberhand, aber dies ist jetzt auch kein großes Thema gegen das Dorf Aalen.
Wir präsentierten Fahnen satt, da es hier endlich mal kaum Beschränkungen gab. Leider standen die Gruppen nicht komplett geschlossen, was stimmlich absolut zu merken war. Optisch ein proppenvoller Auswärtsblock, aber da waren eben viele Leute dabei die man sonst nicht sieht und dies merkt man einfach.
Am lautesten war der Block bei einem „Anti-Schwaben“-Gesang, das ist halt nicht was ich unter bestmöglichem Support des eigenen Vereins verstehe.

Am Ende bejubelte dann die landwirtschaftliche Genossenschaft Ostalb an diesem 02.März 2014 ein 1:0 und wir haben gegen dieses Dorf in zwei Partien leider nur einen schäbigen Punkt gemacht.

MaD

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Im Dunkeln ist gut munkeln

An jenem Freitag Nachmittag machten wir uns in mehreren Bussen der Ultragruppen auf den Weg in den Ronhof zu Fürth. Diese traditionelle Spielstätte wurde mittlerweile mit Dach und rundrum Verkleidung versehen und wirkt mittlerweile von außen betrachtet wie ein Einkaufszentrum oder Billig-Baumarkt der Marke B1.
Innen allerdings erste Sahne. Für die SpVgg Greuther Fürth genau richtig. Schön eng und genügend Stehplätze sind auch vorhanden.

Die Fahrt verlief bis auf einige heiße „Quizduelle“ unspektakulär, wie eben Auswärtsfahrten nach Fürth sein sollten. Mehr als rechtzeitg waren alle vor Ort, die Pizza schmeckte auch wieder und die Einlasskontrollen gingen zügig von statten.
Würden die Leute von der Pizzeria statt Warsteiner Dosen besser fränkisches Bier verkaufen, würden sie noch einen höheren Umsatz machen. Mal sehen wann sie dies umsetzen, hingewiesen darauf wurden sie an diesem Abend zur Genüge.

Fürth hatte eine nette kleine Choreo vorbereitet, wie man überhaut sagen muss dass sie das ganze Spiel über optisch überzeugen konnten. Da war immer Bewegung im Block, Fahnen wurden über 90 Minuten geschwenkt, aber akkustisch kam da gar nichts rüber. Typisch Fürth mag der erfahrene Auswärtsfan sagen, aber komisch ist das schon. Warum ist der Heimblock in keiner einzigen Minute des Spiels so laut, dass man ihn in diesem kleinen Stadion auf der anderen Seite hören kann?!
Ansonsten ist es einfach nett in Fürth. Wenn ich als Fan des Sportes Fußball dort leben würde, wäre der Besuch sämtlicher Heimspiele gebucht. Mit dem Fahhrad hin, zwei Tucher getrunken, irgendwo auf der Gegengerade einen Sitzplatz und gut wäre. Meine Leidenschaft würde da sicher nie entbrennen, aber zum Fußball gucken ist es prima.

Wir versuchten von Beginn an so laut als möglich unsere Farben nach vorne zu peitschen, aber schnell wurde klar, dass wir sie eher bei der Verteidigung unterstützen müssen. Fürth war mehr als nur überlegen, sie drängten uns gut hinten rein. Die KSC-Spieler warfen sich allerdings in jeden Schuß und kein Weg war ihnen zu weit. Was unsere Mannschaft läuferisch und kömpferisch abliefert ist Spitzenklasse. Zwei Chancen erwarbeiteten wir uns. Die eine wurde noch kläglich vergeben, weil Torres den Ball nicht quer legte im 16er, sondern es wie auf St.Pauli mit einem strammen Schuß aus spitzem Winkel aufs kurze Eck versuchte. Bei der zweiten Chance, legte Koen schön für Yabo auf und der erzielte per Kopf unser 0:1.

Fürth-KSC III

Danach dann wurde es dunkel. Mit einem vernehmbaren „Klickgeräusch“ ging das Licht im Stadion aus. Nur die VIP in ihrem Container saßen nicht im Dunkeln.
So etwas hatte ich noch nie erlebt in 22 Jahren Fußball. Hätte man doch „Licht“ dabei gehabt, wie nett wäre das gewesen….!
Handy-Taschenlampen gingen an und wir fingen an zu feiern. Alle wurden noch ausgelassener und der Lärmpegel stieg von Minute zu Minute.
Ich hatte nur Sorge, dass der Kick abgebrochen wird, schliesslich waren wir in Führung und auf ein Nachholspiel an einem Dienstag Nachmittag hatte auch keiner von uns Lust.
Nach knapp 15 Minuten gingen die Scheinwerfer dann wieder an und es konnte weiter gehen.
In der Zwischenzeit erreichten einen aus etlichen Teilen der Republik SMS. Alle wollten das selbe wissen. Warum gibts bei euch eine Spielunterbrechung?
Aber ich konnte eure „feuchten Träume“ nicht befriedigen. Keine Pyroshow war „schuld“.

Fürth-KSC IIFürth-KSC IVFürth-KSC

Nach der Pause sahen wir ein Spiel auf ein, unser, Tor. Orle war fantastisch und wieder warfen sich alle 11 Karlsruher in jeden Schuß. Es hätte gut und gerne schon 3 oder 4:1 für Fürth stehen können. In den letzten 20 Minuten hatten wir noch einige Konter, aber wir spielten sie nicht zu Ende. Und dann passierte es doch noch. Fürth glich per Kopf zum 1:1 aus. Kurze Enttäuschung und jetzt begann das Zittern. Die Franken spielten nun auf Sieg und es wurden spannende 10 Minuten. Vor zwei Jahren hätten wir das Ding hier noch verloren mit der damaligen Mannschaft, heute holten wir den Punkt! Der KSC ist weiter dran an den vorderen Plätzen und mit dem Abstieg haben wir nichts zu tun. Letzteres ist und bleibt eh das primäre Ziel.
(Mittlerweile ist eine Woche vergangen und wir fuhren gestern einen 2:1 Heimsieg gegen Sandhausen ein. Damit steht für mich endgültig fest, dass der Abstiegskampf ohne den KSC statt findet.)

Für euch im Ronhof war euer
MaD

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Gegen Karlsruh kann man mal verliern

Dieses unheimlich gute Fußballjahr 2013 sollte seinen krönenden Abschluss in Hamburg beim FC St.Pauli finden. Was kann es schöneres geben als bei Flutlicht im ausverkauften Millerntor zu stehen und den KSC im Spitzenspiel der 2.Bundesliga anzufeuern?! Es ging an diesem Abend immerhin um Platz 3.

Auf vielen verschiedenen Wegen reiste der KSC-Anhang an. Schon am Nachmittag traf man bekannte Leute auf dem (geilsten) Weihnachtsmarkt oder bei Omas Apotheke im Schanzenviertel.
Egal wie dieses Spiel sportlich ausgehen sollte, die KSC Fans hatten Lust die Mannschaft an diesem Abend bedingungslos anzufeuern und vor allem für dieses tolle Jahr 2013 zu feiern.
Die Enttäuschung der Vorwoche mit dem 3:3 gegen den FSV Frankfurt, nach 3:0 Führung wohlgemerkt, war längst überwunden.

Vor dem Spiel ließen wir es uns nicht nehmen noch die Fanräume des FC unter der Gegengerade zu besuchen. Noch nie bessere Räume für Fans gesehen. Großzügig gestaltet und vielseitig nutzbar. Eine lange Theke mit DJ-Pult runden das gute Gesamtbild ab. Betretbar sind die Räume ohne Eintrittskarte, während das Spiel läuft wird allerdings geschlossen. Von Fans selbst finanziert sind diese Räume auch. Wer dazu mehr wissen mag, kann unter http://www.fanraeume.de/ schauen.
Auch trotz klar erkennbarer Zugehörigkeit zum KSC, gab es keinen Stress und war jederzeit entspannt.

Mit einem Astra rein in den Block und erst mal geflucht. Was ist denn das hier für ein Matsch. Da bauen die ein tolles neues Stadion, aber im Auswärtsblock vermutet man sich in einer matschigen Zisterne. Zudem immer noch viel zu flach, so dass wir in den unteren Reihen so gut wie nichts sahen. Aber wir waren ja auch nicht zum Fußball schauen hier, sondern um unseren KSC zu feiern.

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St.Pauli zu Beginn mit netter Choreo und Wunderkerzen, uns war optisch nichts erlaubt (oh du so toleranter FC St.Pauli).
Der KSC stand gleich unter Druck und Orle musste einige Male gut reagieren um einen Rückstand abzuwenden. Unser Support kam nur schleppend in Gang. Woran dies als liegt weiss man oft nicht so recht, denn eigentlich hatten ja alle Bock. Unser Block war natürlich auch gut gefüllt mit Hamburg-Touristen, aber so ergeht es ja fast jedem Club, der die Reise dorthin antritt. Da hat selbst Paderborn einen vollen Auswärtsblock zu bieten.
Im Laufe des Spiels wurde es aber besser, vor allem weil unser Bollwerk den Angriffen von St.Pauli stand hielt und bei uns die Hoffnung auf einen Glückstreffer wuchs. Man kennt dies ja. Macht ein Team nichts aus seinen Chancen, geht es oft nach hinten los.

So auch an diesem Abend. Ein blitzsauberer Konter über Alibaz und Hennings, verwertete Iljan Micanski zum 0:1. Wir flippten aus!
Die Verunsicherung der FC Spieler war nun fast zu greifen. Sie griffen planlos an und wir standen gut. Auch am Millerntor passierte das was in den meisten Stadien in solchen Situationen passiert, es wurde still. Wir schrien uns für den KSC dagegen die berühmte Seele aus dem Leib.
Den einen oder anderen Konter verdaddelten wir leider, aber in der 84. Minute schlug Torres dann zu. Aus spitzem Winkel schoß er den Ball ins kurze Eck, direkt unter die Latte. Keine Chance für Tschauner und in unserem Block flog alles durcheinander. Der Fisch war geputzt!
„Gegen Karlsruh kann man mal verliern“ schallte es durch das Stadion und die ersten Hamburger verließen dieses bereits.

Noch lange nach dem Spiel feierten wir die Mannschaft und den Trainer. Die Spieler waren schon längst in der Kabine, da waren wir immer noch da und sie kamen wieder. Teils mit Badelatschen und Handtuch bekleidet, trotteten unsere Kicker über den Rasen zu unserem Block und ließen sich feiern. Zu guter letzt kam noch Markus Kausczinski und holte sich einen hundertfachen hoch verdienten Applaus für die Gesamtleistung des Jahres 2013 ab.
Für solche Spiele lohnt es sich auswärts zu fahren, da bekommst du als Fan alles zurück was du über eine Saison hinweg gibst.

Die Nacht sollte auf dem Kiez dann noch teilweise etwas unentspannt werden. Die Beteiligten wissen was ich meine, alle anderen können sicher unter ultras.ws was drüber lesen. Nur kurz etwas dazu von mir: Wer mit Flaschen und Steinen auf Menschen wirft, ist das Allerletzte!

Wir zogen dann noch durch einige Clubs und Bars und genoßen diesen herrlichen Fußballabend in vollen Zügen, bevor wir in Altona hundemüde auf die Matraze fielen.

Für euch mit dem KSC beim FC St.Pauli war
MaD

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Im Sonderzug zum Auswärtssieg

Am letzten Freitag im November bestiegen wir in Karlsruhe den Sonderzug zum Spiel bei Fortuna Düsseldorf. Essen und Getränke für knapp 400 Leute wurde verladen, die Musikanlage angeschlossen und schon konnte es losgehen. Es war ein durstiger Zug und wir hatten zeitweise alle Hände voll zu tun um die Getränke schnellstmöglich in die Becher umzufüllen. Unser erster längerer Halt war ausgerechnet in Mannheim am Waldhof. Beakm aber wahrscheinlich kaum jemand mit, zu beschäftigt waren alle mit singen, trinken oder eben arbeiten.
Als wir in Düsseldorf am Flughafen einfuhren empfing uns schon das übliche Empfangskomitee mit Kamera und Helm.
Busse standen bereit um uns in Stadion zu kutschieren. Unser Bus schaffte den Weg nicht ganz, der Fahrer des Gelenkbusses nahm eine Straßenecke mit und blieb stehen. Die letzten paar hundert Meter also zu Fuß durch den Regen bis zur Mehrzweckarena. Ein Charme wie beim Discounter, aber es war wenigstens trocken.
Sicher 1000 KSC-Fans hatten es Freitag Abend nach Düsseldorf geschafft. Für viele lockte nach dem Spiel auch noch die Altstadt. Laustark und dieses mal auch mit optischem Feuerwerk wurde unsere Mannschaft unterstützt. Diese gab auf dem Platz einiges an uns zurück und so sprang der sinnbildliche Funke von den Rängen auf den Platz über. Auf Düsseldorfer Seite gab es eine Choreo zum Jubiläum des Supporters Club.

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Koen van der Biezen versiebte nach gut einer Viertelstunde die große Chance zur Führung aber Alibaz machte es kurz darauf besser und ballerte vom 16er den Ball unhaltbar für Rensing ins Tor. Riesenjubel auf unserer Seite und dies war auch der Moment als die Stimmung im Stadion kippte. Es war unruhig, kaum noch Support und die ersten „Büskens raus“ Rufe wurden laut. So ein Spiel darfst du dann nicht mehr aus der Hand geben und der KSC tat dies auch nicht. Immer defensiv sehr sicher wurde agiert und Düsseldorf nicht zu viel Raum gelassen. Nach dem Ausraster von Bolly gegen unseren Philip Klingmann und der daraus resultierenden roten Karte vergoldete Peitz dies mit dem Kopf zum 2:0. Die Messe war hier gelesen und der ganze Block stimmte laustark in den „Büskens raus“ Chor mit ein. Der KSC entlässt wieder Trainer, hatten wir lange nicht. Überall in unserem Block flammten im wahrsten Sinne des Wortes die Emotionen auf und es wurde gefeiert.
 
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Die Mannschaft kam glücklich lachend an den Zaun und auf dem Zaun wurde „Die Nummer 1 am Rhein“ Tapete entrollt. Ein herrlicher Abend, der dann im Zug feucht-fröhlich zu Ende ging. Mit einer Stunde Verspätung kamen wir wieder in Karlsruhe an. Kompliment an die Organisatoren des Zuges und die vielen fleissigen Hände. Wenn alle zusammen arbeiten, lässt sich eben einiges bewegen. Ob auf dem Rasen, auf den Rängen oder in einem Sonderzug.

Der KSC ist wieder da! Hurra!

MaD

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